Aktuelles zu den 1. Herren in der Saison 2016/2017

Chris Markstein treibt den Ball nach Vorne
Chris Markstein treibt den Ball nach Vorne

10.06.2017 - "Chaos-Saison" mit knapper Niederlage beendet:

 

Blau-Weiß Dölau gegen Haldensleber SC  3:2 (0:1)

 

(lkr)

Im letztem Spiel der Saison 2016/2017 trat der HSC die weite Reise zum SV Blau-Weiß Dölau an. Bei besten Bedingungen, boten die Blau-Gelben im Gegensatz zu letzter Woche mit Marius Maiberg, Valentin Bethge und Norman Weitz gleich drei Startelfdebütanten aus der eigenen A-Jugend. Zu Beginn des Spiels nahmen die Rolandstädter das Zepter auch prompt in die Hand. So dass, der heutige Kapitän Hasse, ein erstes Warnzeichen setzte (3.),doch der Torhüter der Gastgeber parierte im nachfassen. Doch zwei Minuten später sollte der gute Start der Haldensleber belohnt werden. Nach guter Kombination im Mittelfeld war es T.Girke, der sich mit einem Dribbling stark behauptete und im Anschluss noch den Blick für den mitgelaufenen Hevekerl hatte, der keine Probleme hatte zum frühen 0:1 einzuschieben. Im weiteren Verlaufe der ersten Halbzeit lief Dölau permanent auf das Tor des HSC an. Doch durch solides und kompaktes Abwehrverhalten konnten viele Angriffsbemühungen erfolgreich unterbunden werden und so nahm der HSC die Führung mit in die Pause.

In Durchgang zwei sollte diese Führung aber nur noch für kurze Zeit gewähren. Denn nach einem Eckball der Gastgeber stieg Wildenhahn am höchsten und setze den Ball für Switala unhaltbar in das Gehäuse der Gäste. Nach dem Ausgleich ging es munter weiter. Die Elf von Trainer Herrmanns versuchte jetzt immer wieder Entlastungen zu schaffen, um den Druck des Gastgebers stand zu halten. Nach Balleroberung von Weitz, ging es über die Stationen Girke, Markstein und jener spielte den mitgelaufenen Hasse frei, der dann aus spitzem Winkel in Stiller seinen Sieger fand. Dieser machte das Spiel schnell und über zwei Stationen im Mittelfeld nutze Dölau die ungeordnete Defensive und fand, den zuvor eingewechselten, Bennewitz der keine Mühe mehr hatte Switala zu umspielen und dann zur 1:2 Führung einzuschieben. Nun war es schwierig für die doch junge HSC-Elf noch einmal Kraft zu schöpfen. Man versuchte offensiv nun viel mit "der Brechstange" so dass Dölau zum Kontern leichtes Spiel hatte. So dauerte es auch nur drei Minuten bis Drosihn den Deckel vermeintlich drauf machte (79.). Dölau verwaltete nun und die Gäste probierten dennoch munter weiter am Geschehen teilzunehmen. So konnte T.Girke nach toller von Arbeit von Weitz den Ball aus 11m an Stiller vorbeispitzeln und den Anschlusstreffer markieren (88.). Im Anschluss warf der HSC noch einmal alles nach vorne. Aber etwas nennenswertes kam kaum noch herum. Somit endete ein gutes Verbandsligapunktspiel mit 3:2.

Der HSC trat die Reise in die Rolandstadt mit einer knappen Niederlage an. Schaute jedoch positiv auf die neue Spielzeit und ließ die Saison im Rahmen der Vereines an der heimischen Jahn-Allee erfolgreich ausklingen.

 

HSC:  Switala - Sacher, Markstein, Maiberg, Schütte - Schiefer, T.Girke, Hevekerl, Weitz, Hasse - Bethge

 

Tore: 0:1 Hevekerl (5.) , 1:1 Wildenhain (47.) , 2:1 Bennewitz (75.) , 3:1 Drosihn (79.) , 3:2 T.Girke (88.)

 

Wurde verabschiedet: Thomas Gießmann (l.)
Wurde verabschiedet: Thomas Gießmann (l.)

03.06.2017 - Knappe Heimniederlage im letzten Heimspiel:

 

Haldensleber SC gegen IMO Merseburg  1:2 (0:2)

 

Im letzten Heimspiel der Saison 2016/17 musste der HSC eine knappe Heimniederlage im heimischen Waldstadion hinnehmen. Am Ende siegten die Gäste aus Merseburg knapp mit 1:2 Toren. Das Spiel begann relativ verhalten von beiden Mannschaften, aber der erste Fehler im Spiel sollte sofort bestraft werden. Nach einem unnötigen Ballverlust im HSC-Angriffsspiel, lief sofort der Gegenangriff. Über der rechten Seite wurde im Zentrum Steve Rolleder (8.) bedient, der zum 0:1 nur noch einschieben brauchte. Somit lief der HSC mal wieder einen frühen Rückstand hinterher und im eigenen Aufbauspiel sollte wenig funktionieren. Ständige Ballverluste führten dazu, das kaum bzw. wenig Tormöglichkeiten kreiert wurden. Die erste Möglichkeit besaß Denny Hevekerl (28.) mit einem Schuss aus 16m, doch das Leder ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Die wenigen Chancen in einer schwachen ersten Halbzeit, besaßen die Gäste. Pavel Pfeiffer (35.) prüfte mit seinem Schuss, HSC-Keeper Switala, der den Ball stark um den Pfosten lenkte. Doch mit dem Halbzeitpfiff musste der HSC zum äußerst ungünstigen Zeitpunkt den zweiten Gegentreffer kassieren. Nach einem Durcheinander in der HSC-Hintermannschaft, beförderte Mario Schaaf (45.) den Ball ins Netz und erhöhte auf 0:2 für IMO.

Nach dem Seitenwechsel bekamen die Zuschauer dann eine andere HSC-Elf zu sehen und die zweiten 45 Minuten sollten klar dem Gastgeber gehören. Nun funktionierte auch das Kombinationsspiel bei den "Blau-Gelben" und nachdem Tim Girke einem schönen Pass auf Yemchuk spielte, bediente jener im Zentrum den freien stehenden Tobias Herrmann (56.), der zum 1:2 Anschlusstreffer traf. Von nun an erzeugte der HSC kontinuierlich Druck auf das Merseburger Tor und hatte in der 65. Minute Pech. Nach einem Eckball von Tim Girke traf Rene Hasse (65.) mit seinem Kopfball nur die Querlatte. Mit zunehmender Spieldauer öffnete der HSC nun seine Hintermannschaft um wenigstens noch zu einem Punktgewinn zu kommen. Dies ergab folgerichtig auch Kontermöglichkeiten für die Gäste. Aber HSC-Schlussmann Florian Switala (78.) hielt seine Mannschaft im Spiel. Durch drei sehenswerte Paraden gegen die Schüsse von Rolleder, Schaaf und Pfeiffer, blieb es weiterhin spannend. Die letzte große Möglichkeit zum Ausgleich vergab wieder Rene Hasse (86.). Erneut kam Hasse nach einem Eckball von Girke zum Kopfball, doch IMO-Keeper Wurstler begrub den Ball noch vor der Torlinie unter sich und sicherte den Gästen somit den knappen Auswärtserfolg. Der HSC muss somit im letzten Heimspiel der Saison eine knappe Niederlage hinnehmen, aber bot im zweiten Durchgang eine gute Leistung, aufgrund der immer noch anhaltenden und angespannten Personalsituation.

In der Halbzeitpause wurde von der Abteilungsleitung, Thomas Gießmann verabschiedet. Nach vier Jahren im Dress der "Blau-Gelben" widmet sich Gießmann nun mehr seiner Familie. Dort steht der "zweite" Familienzuwachs an und der gesamte HSC, wünscht Thomas und seiner Familie alles erdenklich gute für die Zukunft. Der HSC hatte vier Jahre lang einen "genialen" Fußballer in seinen Reihen und möchte sich für alles geleistet bedanken.

Zum letzten Punktspiel der Saison muss der HSC am kommenden Samstag nochmals Auswärts antreten. Um 15 Uhr gastiert die Mannschaft von Trainer Herrmanns bei Blau-Weiß Dölau.

 

HSC:  Switala - Schütte, Markstein, Ca.Madaus, Sacher - Schiefer, Hevekerl, Girke, Yemchuk (84.Gießmann), Hasse - Herrmann

 

Tore:  0:1 Rolleder (8.) , 0:2 Schaaf (45.) , 1:2 Herrmann (56.)

 

D.Yemchuk mit seinen ersten beiden Treffern
D.Yemchuk mit seinen ersten beiden Treffern

21.05.2017 - Befreiungsschlag mit Kantersieg:

 

Haldensleber SC gegen TV Askania Bernburg II   9:0 (4:0)

 

Nach sechs Niederlagen am Stück, konnte der HSC seine Negativserie eindrucksvoll beenden. Der Tabellenletzte aus Bernburg wurde mit 9:0 aus dem SWH-Waldstadion geschossen. Obwohl der HSC erneut mit einer "Notelf" antreten musste, konnte das Team Selbstbewusstsein für das schwere Auswärtsspiel am kommenden Donnerstag in Amsdorf sammeln. Von Beginn an ließ der HSC auch nichts anbrennen und zeigte den Gästen wer "Herr im Haus" ist. So spielte sich die erste Halbzeit nur in eine Richtung ab und der HSC kreierte reihenweise Tormöglichkeiten. Die ersten beiden Schussversuche von Hasse (3.) und Herrmann (5.) konnte Bernburgs Schlussmann Donath noch entschärfen. Auch das sicher geglaubte Tor von Hasse (10.) -der aus fünf Metern Donath in die Arme schoss- blieb aus. Aber nach einer Viertelstunde sollte der Bann brechen. Hevekerl bediente über rechts, im Zentrum Yemchuk (15.), der nur noch einschieben brauchte und somit seinen erste Treffer für den HSC erzielte. Wenig später versuchte es Schiefer aus der Distanz, sein Schuss musste aber Donath abprallen lassen und Hasse (27.) bedankte sich zum 2:0 für die "Blau-Gelben". Wiederum nur sieben Minuten später gab es einen Foulelfmeter für die Gastgeber und den sollte  abermals Hasse (34.) sicher verwandeln. Nachdem Schiefer (35.) und Herrmann (36.) beste Chancen zum 4:0 ausließen, sollte Hevekerl mehr Erfolg haben. Nach einem schönen Pass von Girke auf Herrmann, legte letzterer den Ball nochmal quer auf Hevekerl (38.), der zum 4:0 Halbzeitstand traf.

Nach dem Seitenwechsel waren dann genau 30 Sekunden gespielt und Herrmann bediente Hasse (46.) mustergültig, der den Ball über Donath hinweg lupfte zum 5:0. Spätestens jetzt hatte der HSC gefallen gefunden am Tore schießen. Sacher (55.), Hevekerl (60.) und Hasse (61.) vergaben riesen Möglichkeiten zum 6:0, aber dies sollte dann erneut Yemchuk (63.) erzielen. Sein Schuss aus spitzen Winkel schlug ins obere Toreck ein. Wiederum nur vier Minuten später tanke sich Hasse (67.) durch die Bernburger Abwehr und ließ Donath keine Abwehrchance zum 7:0. Nachdem Herrmann reichlich Torchancen im Spiel liegen ließ, sollte er dann in der 82.Minute endlich Erfolg haben. Nach schönem Solo setzte sich Herrmann (82.), gegen den Bernburger Keeper durch und erhöhte auf 8:0 für den HSC.  Den Schlusspunkt in einer äußerst einseitigen Partie setzte Ca.Madaus (86.). Er traf zum 9:0 durch einen Schuss aus 16m und konnte somit das Bernburger Debakel perfekt machen. Yemchuks (88.) und Hasses (90.) weitere Chancen wurden nicht verwertet und somit blieb der zehnte Treffer aus. Der HSC erzielte somit endlich den Befreiungsschlag und kann nun mit deutlich mehr Selbstvertrauen nach Amsdorf reisen. Aber am "Herrentag" wird dem HSC sicherlich deutlich mehr Gegenwehr geboten und wenn um 11 Uhr der Anpfiff ertönt, wird auch die HSC-Defensive mit Arbeit beschäftigt sein.

 

HSC:  Switala - Mäde, Ca.Madaus, Markstein, Sacher - Schiefer, Girke, Hevekerl, Yemchuk - Hasse, Herrmann

 

Tore:  1:0 Yemchuk (15.) , 2:0 Hasse (27.) , 3:0 Hasse (34./Elfmeter) , 4:0 Hevekerl (38.) , 5:0 Hasse (46.) , 6:0 Yenchuk (63.) , 7:0 Hasse (67.) , 8:0 Herrmann (82.) , 9:0 Ca.Madaus (86.)

 

Carsten Madaus (rechts) im Zweikampf
Carsten Madaus (rechts) im Zweikampf

14.05.2017 - Stark Ersatzgeschwächte HSC Elf verliert auch in Stendal:

 

1.FC Lok Stendal gegen Haldensleber SC  5:0 (4:0)

 

Lok Stendal hat am Sonntag gegen den Haldensleber SC gespielt und dabei sehr überzeugend mit 5:0 gewonnen.

Im Vorfeld hatten die drei eifrigsten Lok-Verfolger durchweg gewonnen. Dadurch setzte sich der BSV Halle-Ammendorf an die Tabellenspitze und Romonta Amsdorf auf Rang zwei. Aufstiegs-Mitbewerber IMO Merseburg tat durch einen 9:3-Auswärtserfolg bei der Zweiten von Bernburg etwas für sein Trefferverhältnis. Die Stendaler waren also unter Zugzwang geraten. Wie würde die Lok-Antwort lauten? Ganz einfach: 5:0! Damit befindet sich die Stendaler Elf wieder an der Tabellenpitze, besitzt weiterhin sechs Punkte Vorsprung auf IMO Meseburg und hat ebenfalls etwas für ihr Trefferverhältnis getan. Sowohl die Altmärker als auch die Merseburger stehen gegenwärtig bei +35 Toren.

„Die Mannschaft ist heiß. Wir wollen den Hebel nach fünf Niederlagen in Folge endlich wieder umlegen“, so Haldenslebens Trainer Ingo Herrmanns vor der Begegnung am Hölzchen. Schon recht früh wurde dieses Vorhaben jedoch durch die Lok-Mannschaft durchkreuzt. In der 14. Spielminute verwertete Niclas Buschke nach Vorabeit von Martin Gebauer zur 1:0-Führung der Gastgeber. Zehn Minuten später folgte durch Martin Krüger der zweite Lok-Treffer. Krüger lief, von rechts kommend, in Richtung Torraum, zog ab und HSC-Keeper Switala lenkte das Leder, natürlich ungewollt, in den eigenen Kasten. Mit dem 3:0, einem Strafstoßtor Franz Erdmanns (32., zuvor Foul Switalas an Buschke), war die Begegnung dann auch entschieden. Doch Lok war noch hungrig und Kapitän Philipp Groß sorgte praktisch mit dem Pfiff zur Halbzeitpause für ein zwischenzeitliches 4:0. Der HSC war schon jetzt auseinander genommen worden.

In der zweiten Spielhälfte war Stendals Team weiter sehr dominant, beherrschte den Gegner. Der verzeichnete in der 75. Minute den ersten gefährlichen Angriff. Doch die Stendaler hatten noch einen Pfeil im Köcher. Den schoss Moritz Instenberg in der 89. Minute ab und vollendete zum 5:0.

Haldensleben-Coach Herrmanns sagte nach dem Ende der Begegnung: „Wir machen derzeit einfach viel zu viele Fehler, haben Lok zum Toreschießen förmlich eingeladen. Es war ein hoch verdienter Sieg für Stendal. Kompliment an das Team und auch Trainer Sven Körner.“

 

HSC:  Switala - Ch. Madaus (10. Hampel), Mäde, Schütte, Hasse, Girke, Yemchuk, Krüger (67. Neubauer), Hevekerl, Sacher, Ca. Madaus.

 

Tore: 1:0 Buschke (14.), 2:0 Krüger (24.), 3:0 Erdmann (33.), 4:0 Groß (45.), 5:0 Instenberg (89.).

 

Bericht: Volksstimme.de

Fotos: Josefine Keilwitz

 

Doppeltorschütze Rene Hasse (links)
Doppeltorschütze Rene Hasse (links)

07.05.2017 - Pleitenserie nimmt seinen Höhepunkt mit Heimdebakel gegen Zorbau:

 

Haldensleber SC gegen Blau-Weiß Zorbau  2:5 (1:2)

 

Man muss schon lange in die Chroniken der Geschichtsbücher blättern, wann der HSC zuletzt fünf mal am Stück verloren hat und vor allem im eigenen Stadion fünf Gegentore im Punktspiel kassierte. Dies ist aber derzeit der aktuelle Stand bei den "Blau-Gelben", die sich mittlerweile auf den Höhepunkt der Negativserie befinden. Zwar musste Trainer Herrmanns abermals seine Startelf umstellen, durch die Sperre von Kapitän Markstein, doch das Spiel begann mehr als positiv für den HSC. Man hat sich im Heimspiel gegen Zorbau viel vorgenommen und dies sollte schon bereits nach fünf Minuten fruchten. Nach einem schönen Sololauf von Sacher, behielt jener den Überblick auf Rene Hasse (5.), der eiskalt aus acht Metern zum 1:0 traf. Somit lief alles nach Maaß für den HSC und man blieb weiterhin die spielbestimmende Mannschaft. Aber den guten Start im Spiel vermasselte sich der HSC wieder mal selbst, denn nach einem langen Abschlag von Zorbaus Torwart Wasewitz, gab es Missverständnisse zwischen Schütte und Switala in der HSC-Defensive. Nutznießer war Zorbaus Palme (14.) der allein vor Switala ins Tor traf. Somit begann das Spiel von vorn und fortan sollte der HSC immer mehr den Faden im Spiel verlieren. Die riesen Chance zur Führung vergab Denny Hevekerl (25.) nachdem er den Ball perfekt von Hasse aufgelegt bekommen hat. Dies brachte nun natürlich nicht mehr Sicherheit ins HSC-Spiel, zumal auf der anderen Seite ein Kopfball von Lerchl (28.) an die Latte klatschte. Nachdem wenig später die HSC-Defensive abermals nicht auf der Höhe war und man den Ball schnell her schenkte, bedanke sich Zech (34.) allein vor Switala mit der 1:2 Führung. Dies war auch der Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel gab es deutliche Worte von Herrmanns und man wollte mit allen Mitteln die fünfte Niederlage am Stück abwenden. Der HSC versuchte mehr in die Offensive zu investieren, ohne aber hinten den dritten Gegentreffer zu kassieren. Dies sollte aber 15 Minuten lang nicht funktionieren und somit erhöhte man so langsam das Risiko um den Ausgleichtreffer zu markieren. So kam Zorbau folgerichtig zu ersten Konterversuchen und gleich der erste sollte Erfolg bringen. Löser (62.) konnte allein vor dem HSC Tor treffen und stellte die Weichen auf Auswärtssieg. Der HSC puschte sich noch einmal auf, aber alle Bemühungen erstickten nur zwei Minuten später. Wieder wurde die nun ziemlich offene HSC-Abwehr ausgehebelt und Haschke (64.) ließ Switala im Eins gegen Eins keine Abwehrchance. Nun war der Drops im Waldstadion gelutscht und man blickte in enttäuschte Gesichter der HSC-Akteure. Auch der starke direkte Freistoß von Rene Hasse (67.) aus 25m zum 2:4, brachte irgendwie keine Hoffnung mehr auf, denn alles anrennen in der Folge brachte nichts mehr ein. Somit konnte Zorbau noch eine Ihrer unzähligen Konterchancen nutzen und Palme (79.) traf mit seinem zweiten Treffer zum 2:5 Endstand aus HSC-Sicht. Dies bedeutete dann die höchste Heimniederlage für die "Blau-Gelben" und zugleich höchste Saisonniederlage. Ob man ausgerechnet am kommenden Sonntag den Hebel umlegen kann, wenn die Reise zum Tabellenführer Lok Stendal geht, muss man abwarten. Einfacher wird die Aufgabe unter Garantie nicht am Stendaler Hölzchen. Bleibt dem Trainer und der Mannschaft zu wünschen das diese Negativserie ein baldiges Ende hat.

 

HSC:  Switala - Ca.Madaus, Schütte, Ch.Madaus, Krüger - Mäde (82.Schiefer), T.Girke, Hevekerl (82.Gießmann), Sacher, Yemchuk (74.Herrmann) - Hasse

 

Tore:  1:0 Hasse (5.) , 1:1 Palme (14.) , 1:2 Zech (34.) , 1:3 Löser (62.) , 1:4 Haschke (64.) , 2:4 Hasse (67.) , 2:5 Palme (79.)

 

 

Benjamin Sacher im Spiel gegen Dessau
Benjamin Sacher im Spiel gegen Dessau

01.05.2017 - Negativserie nimmt auch in Dessau kein Ende:

 

SV Dessau 05 gegen Haldensleber SC  2:0 (0:0)

 

Auch im Nachholspiel gegen Dessau 05, konnte der HSC seinen Negativtrend nicht stoppen und musste eine bittere 2:0 Niederlage hinnehmen. Diese ist dann zeitgleich die vierte Niederlage in Folge und spätestens jetzt ist absolut der Wurm drin, im Spiel des HSC. In der HSC-Hintermannschaft fängt man ungewöhnlich viele Gegentreffer und in der Offensivabteilung trifft derzeit kein HSC-Stürmer mehr. Somit macht sich im Moment etwas Ratlosigkeit bei Trainer Ingo Herrmanns breit. Aber auch dieses Spiel wird Herrmanns sachlich auswerten und am kommenden Sonntag versuchen wieder Punkte einzuspielen, im Heimspiel gegen Zorbau. Ein Aspekt war sicherlich heute auch, das viele HSC-Akteure noch ziemlich schwere Beine hatten, denn zwei Punktspiele binnen drei Tagen standen ja bekanntlich auf der Tagesordnung. Nach der bitteren Niederlage bei Fortuna Magdeburg am Samstag, sollte heute trotzdem Wiedergutmachung angesagt sein. Aber nach 90 Minuten kam wieder mal alles anders. Die erste Halbzeit ist ziemlich schnell erzählt. Beide Mannschaften lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, so wie derzeit auch der Tabellenstand es zeigt. Die beiden Tabellennachbarn, absolvierten das Spiel in den ersten 45 Minuten zwischen den Strafräumen ab und bei beiden fehlte es oft am Finalen-Pass um sich Torchancen heraus zuspielen. Somit kam es im ersten Durchgang zu keiner echten Torchance und beide Teams gingen zurecht mit einem 0:0 in die Kabinen.

Im zweiten Durchgang sollte sich das Spiel bessern und es sollte auch Tore zu sehen geben. Aber zu Ungunsten des HSC, auch einige seltsame Schiedsrichter Entscheidungen, die das Endergebnis schon beeinflussen sollten. Beim ersten Treffer der Gastgeber gab es aber nichts zu beanstanden, zumindest aus Sicht der Dessauer Mannschaft nicht. Der HSC befand sich anscheinend noch im "Pausenmodus", da sollte es im Gehäuse von Florian Switala klingeln. Nach einem Eckball kam der Ball zu Fromm (47.) der seine Volleyabnahme ins linke untere Eck versenkte zur Führung der Gastgeber. Somit musste der HSC erneut einen Rückstand hinterher laufen, was natürlich in dieser Situation -wo sich die Mannschaft derzeit befindet- die Sache nicht einfacher machen sollte. Aber man Steckte den Kopf trotzdem nicht in den Sand und wenig später sollten die "Blau-Gelben" die große Chance zum Ausgleich bekommen. Tobias Herrmann bediente im Strafraum, Sturmkollege Rene Hasse (53.), der mit seinem Schuss den Dessauer Schlussmann Kansy eigentlich schon überwunden hat. Aber der Dessauer Keeper bekam irgendwie noch seine Hände an den Ball und lenkte das Leder am Pfosten vorbei. Somit ließ der HSC mal wieder eine riesen Möglichkeit aus. Jetzt brachte sich auch regelmäßig Schiedsrichter Toni Winkler ins Spielgeschehen ein und traf einige kuriose Entscheidungen gegen den HSC. In der 65. Minute musste HSC-Keeper Switala, mal wieder sein ganzen Können zeigen, gegen den Schuss von Bittner. Somit bleib der HSC weiterhin im Spiel und die Hoffnung auf einen Punktgewinn bestand weiterhin. Im Gegenzug wurde wieder Rene Hasse (66.) schön frei gespielt, doch frei vor dem Tor entschied das Schiedsrichter Gespann auf Abseits. Der HSC versuchte nun alles in der Offensive aber durch die nächste Schiedsrichter Entscheidung sollte das Unternehmen Punktgewinn in weiter Ferne rücken. Nachdem HSC-Kapitän Chris Markstein eine Gelbe Karte bekam, weil er einen Einwurf einen Meter zu weit vorn ausführte, erhielt Markstein (78.) kurze Zeit später den Gelb-Roten Karton wegen einer angeblichen Schwalbe. Dem Schiedsrichter ist nicht aufgefallen, das Markstein von hinten in die Beine gefoult wurde und somit vom Opfer zum Angeklagten wurde. Somit musste der HSC die Restlichen 12 Minuten auch noch in Unterzahl bestreiten. Trotzdem versuchten die restlichen 10 Spieler alles Mögliche, aber ein Treffer sollte nicht mehr gelingen. Der fiel aber durch einen Konter in der Nachspielzeit, wo Bittner (90.+2) leichtes Spiel hatte gegen die mittlerweile aufgelöste HSC-Abwehr. Dies bedeutet dann gleichzeitig den 2:0 Endstand und Dessau konnte im heimischen Schillerpark, drei Punkte einfahren. Auf HSC-Seite bleibt zu Hoffen, das die Krise ein zeitiges Ende hat und am kommenden Wochenende, endlich wieder gejubelt werden darf.

 

HSC:  Switala - Kania, Ch.Madaus, Schütte, Markstein - Ca.Madaus, T.Girke, Hevekerl, Sacher - Hasse, Herrmann (75.Mäde)

 

Tore:  1:0 Fromm (47) , 2:0 Bittner (90.+2)

 

Carsten Madaus im Duell mit dem Torwart
Carsten Madaus im Duell mit dem Torwart

29.04.2017 - "Fortuna" meinte es nicht gut mit dem HSC:

 

SV Fortuna Magdeburg gegen Haldensleber SC  2:1 (1:0)

 

Wieder einmal gab es reichlich gute Tormöglichkeiten für den HSC -im Auswärtsspiel bei Fortuna Magdeburg- die nicht genutzt wurden und so musste man sich am Ende, mit einer 2:1 Niederlage abfinden. So gab es für die "Blau-Gelben" am 24.Spieltag der Verbandsliga, die bereits dritte Niederlage in Serie und der HSC befindet sich nun in einer kleinen Negativserie. Die Gastgeber investierten in Punkto "Kampf" sicherlich ein paar Prozent mehr als der HSC und so muss sich die Mannschaft um Trainer Ingo Herrmanns hinterfragen, ob man alles investiert hat um etwas zählbares aus Magdeburg zu entführen. Das Spiel begann sehr verhalten und die Gastgeber hatte in der Anfangsphase etwas mehr vom Spiel, doch die erste nennenswerte Chance sollte der HSC bekommen. Nach langen Abschlag von Florian Switala, landete der Ball bei Tobias Herrmann (6.), der allein vor Torwart Heinrich zum Schuss kam, doch ihm genau in die Arme schoss. Von nun an war der HSC deutlich tonangebend und wieder hatte Tobias Herrmann (11.) die Führung auf den Fuß, aber sein Schuss aus 16m wurde wieder von Heinrich pariert. Die erste Möglichkeit der Gastgeber gab es nach 15 Minuten, als May den Ball in den HSC Strafraum spielte und Braun (15.) nur knapp am Ball vorbei rutschte. Eine deutlich bessere Möglichkeit hatte wieder Braun (25.) als er frei vor Switala zum Kopfball kam, doch diesen über die Querlatte setzte. In der nächsten Szene hatten die HSC-Akteure bereits die Arme oben zum jubeln, als Tim Girke den Ball wunderschön auf Carsten Madaus (35.) spielte. Jener umspielte den Fortuna-Keeper noch, aber der Ball wurde noch von Helmecke vor der Torlinie gerettet. Somit vergab der HSC die riesen Möglichkeit zur Führung und so kam es mal wieder wie so oft in letzter Zeit. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit wurde abermals Braun (45.+1) frei gespielt, doch diesmal ließ er Switala keine Abwehrchance und traf aus fünf Metern zum 1:0 für Fortuna.

Nach dem Seitenwechsel rannte der HSC den knappen Rückstand hinterher und hatte durch Benjamin Sacher (48.) auch sofort die erste Möglichkeit zum Ausgleich. Tim Girke bediente Sacher mustergültig, doch sein Schuss aus dem Strafraum ging am linken Pfosten vorbei. Der HSC rannte nun deutlich druckvoller auf das Tor von Fortuna an, doch viele gute Möglichkeiten -teilweise auch in Überzahl Situationen- wurde kläglich und leichtfertig daher geschenkt. So auch in der 65. Minute als Tim Girke in den Strafraum eindrang und den Ball perfekt auf Carsten Madaus ablegte, doch es entstand eher eine Rückgabe zum Torwart, als ein Schussversuch. So verpuffte Chance um Chance und dem HSC lief so langsam die Zeit davon. Aber der vom Chancenverhältnis her gesehene, verdiente Ausgleich sollte dann doch noch fallen. Nach einem Girke Freistoß in den Strafraum, landete der Ball bei Benjamin Sacher (75.), der seinen Schuss mit aller Macht im Tor unterbrachte. Nach dem Ausgleichstreffer folgten nun die entscheidenden Minuten im Spiel, denn nur eine Minute später hätte der HSC erneut jubeln müssen. Wieder flog ein hoher Ball in den Strafraum der Gastgeber und erst traf Christian Madaus (76.) den Pfosten und den zurück prallenden Ball setzte Rene Hasse an die Latte. So hatte der HSC ein riesen Pech, das Spiel nicht binnen zwei Minuten gedreht zu haben. Auch der Schuss aus 25m von Lucas Krüger (80.) ging knapp am Außenpfosten vorbei . Die "Blau-Gelben" warfen nun alles in die Offensive um das Spiel noch zu kippen, doch den Lohn für die vielen vergebenen Chancen, gab es in der letzten Spielminute. Nach einem Konter über der rechten Seite, wurde im Zentrum abermals Braun (89.) gefunden, der aus fünf Metern den Ball an Switala ins Tor schob. So kassierte der HSC in jeder Halbzeit, jeweils einen späten Treffer, was am Ende die 2:1 Niederlage bedeutete. So muss der HSC abermals nach 90 Minuten, seine vielen vergebenen Torchancen hinterher trauern. Besser machen kann es die Mannschaft bereits am Montag um 14.00 Uhr, wenn es zum Nachholspiel nach Dessau geht.

 

HSC:  Switala - Mäde, Markstein, Ch.Madaus, Schendel (64.Krüger) - Schiefer (46.Kania), Ca.Madaus, Sacher, T.Girke, Hasse - Herrmann

 

Tore:  1:0 Braun (45.+1) , 1:1 Sacher (75.) , 2:1 Braun (89.)

 

Christian Madaus klärt den Ball gegen Halle
Christian Madaus klärt den Ball gegen Halle

23.04.2017 - Bittere Heimniederlage gegen Halle:

 

Haldensleber SC gegen BSV Halle-Ammendorf  0:2 (0:0)

 

Am 23.Spieltag der Verbandsliga musste nun auch der HSC seine erste Heimniederlage hinnehmen. Nach einem sehr guten Verbandsliga Punktspiel, gewannen die Gäste aus Halle, in der Schlussphase des Spiels mit 0:2 Toren. Über weite Strecken des Spiels, schenkten sich beide Mannschaften nichts auf dem Platz und es gab Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. In der ersten Viertelstunde sollte sich das Spiel zwischen den Strafräumen abspielen, doch dann tauchte Halles Tobias Cramer (15.) frei vor HSC-Schlussmann Christopher Helmecke -der heute den gesperrten Florian Switala vertrat- auf, fand aber in Helmecke seinen Sieger. Im Gegenzug setzte der HSC durch Tim Girke (16.) ebenfalls seinen ersten Torschuss ab, dieser ging aber noch deutlich über das Gehäuse von Norbert Guth. In der Folge nahmen die Gäste aus Halle das Spiel in die Hand und erspielten sich gleich zwei riesen Möglichkeiten. Die erste hatte abermals Tobias Cramer (23.) der aus 20m die Querlatte traf. Die zweite schien noch deutlicher, als nach einer Flanke, Batoure (34.) völlig frei zum Kopfball kam und das Leder nur Zentimeter am Pfosten vorbei setzte. In dieser Phase hatte der HSC etwas Glück, das es nicht zum Rückstand kam. Aber nur fünf Minuten später sollte der HSC die eigene große Chance zur Führung bekommen. Tobias Herrmann (39.) wurde schön frei gespielt und lief auf Norbert Guth zu, doch der Hallenser Keeper blieb Sieger im Duell gegen den HSC-Stürmer. Somit blieb es beim torlosen Remis beider Mannschaften zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel sollte sich das Niveau nochmal etwas erhöhen und es entwickelte sich ein starkes Punktspiel beider Mannschaften. Der HSC kam deutlich zielstrebiger aus den Kabinen und sollte sich reihenweise gute Chancen erspielen. Die erste hatte Tobias Herrmann (53.), der nach einer scharfen Flanke von Benjamin Sacher, knapp am Ball vorbei rutschte. Nur eine Minute später, fasste sich Tim Girke (54.) mit der Hand ans Herz und zog aus 25m ab, doch er traf mit seinem Schuss nur den Pfosten. Als der HSC immer druckvoller wurde, zeigten sich die Gäste das erste mal in zweiten Durchgang vor dem HSC-Tor. Aber den Schussversuch von Cramer und Batoure (63.) entschärfte Helmecke. In der nächsten Szene haderte der HSC abermals mit dem Pech. Ein schön getretener Freistoß von der linken Seite durch Tim Girke (76.) ging an die Querlatte und den zweiten Versuch sollte Carsten Madaus bekommen, doch dessen super Schuss aus 20m, entschärfte Nobert Guth mit einer sehenswerten Glanzparade. Der HSC verpasste es in die Phase ganz klar in Führung zu gehen und das wäre mittlerweile auch verdient gewesen. So kam es dann wie es kommen musste. Nach einem schönen Angriff über der linken Seite, fand die Flanke den Kopf von Gerson Sachs (82.), der unhaltbar ins Tor köpfte, zur 0:1 Führung der Gäste. Nun warf der HSC alles Offensive nach vorn und agierte mit drei Spitzen, doch der verdiente Ausgleichstreffer sollte nicht mehr fallen. In der Nachspielzeit machten die Gäste dann alles klar und nach einem Konter traf Batoure (90.+3) zum 0:2 Endstand. Somit war die erste Heimniederlage für den HSC perfekt und die "Blau-Gelben" mussten sich nach großem Kampf und vieler vergebener Chancen, den Gästen aus Halle geschlagen geben. Diese Leistung sollte aber Mut machen, für das kommende Auswärtsspiel, am Samstag bei Fortuna Magdeburg.

 

HSC:  Helmecke - Ca.Madaus, Markstein, Ch.Madaus, Schendel - Schiefer (84.Yemchuk), T.Girke, Hevekerl (72.Schütte), Sacher - Hasse, Herrmann

 

Tore:  0:1 Sachs (82.) , 0:2 Batoure (90.+3)

 

Rene Hasse im Zweikampf gegen Arnstedt
Rene Hasse im Zweikampf gegen Arnstedt

15.04.2017 - Niederlage in Arnstedt, ein Tag zum vergessen:

 

Edelweiß Arnstedt gegen Haldensleber SC  3:1 (1:1)

 

Nach sieben ungeschlagenen Spielen am Stück, musste der HSC eine Niederlage beim SV Edelweiß Arnstedt hinnehmen. Diese Entstand aber nicht durch das Resultat eines schlechten Spiels, sondern durch die Verkettung einiger Umstände, die der HSC am Ostersamstag verkraften musste. So fielen mit den Madaus Brüdern, Robin Schütte und Tim Girke, gleich vier Stammkräfte für das Spiel in Arnstedt aus, hinzu gesellte sich Schiedsrichter Christoph Bäck, der doch einige fragwürdige Entscheidungen gegen den HSC entschied. Zu guter Letzt hatten beide Mannschaften, bei stürmischen Wetter mit dem Wind zu kämpfen, der viele Bälle unberechenbar machte. Trotz alledem begann das Spiel für die "HSC-Notelf" mehr als ordentlich und obwohl die Mannschaft in dieser Konstellation noch nie zusammen spielte, sollte dem HSC die Führung gelingen. Nachdem HSC-Keeper Switala, einen Schuss von Deumelandt (6.) sicher entschärfte, lief sofort der Gegenangriff und Rene Hasse bediente Tobias Herrmann (7.) perfekt, der allein vor Arnstedts Torwart Kavalenka scheiterte, aber den zweiten Schussversuch brachte Herrmann im Netz unter, zur frühen HSC-Führung. Die Führung sollte aber nur zehn Minuten anhalten, denn nach Ballverlust im Mittelfeld kam ein langer Ball auf Arnstedts Illiger (17.), der allein auf Switala zulief und ihm keine Abwehrchance ließ. Somit begann das Spiel von vorn und der HSC verpasste es in der Folge seine guten Torchancen erneut in eine Führung umzusetzen. Nach schönen Pass von Lucas Krüger auf Rene Hasse (20.) scheiterte letzterer an Arnstedts Schlussmann. Auch der sichere Torjubel durch den Kopfball von Denny Hevekerl (26.) blieb aus, durch eine Glanzparade von Kavalenka. Die Schlussphase der ersten Halbzeit sollte dann den Gastgebern gehören und der HSC hatte reichlich mit dem Orkanartigen Wind zu kämpfen. So klatschte der Ball nach einem Eckball (33.) an die Querlatte und HSC-Schlussmann Switala musste zweimal sein ganzes Können zeigen, nach den Schussversuchen von Deumelandt (38.) und Eilfeld (43.). So blieb es nach 45 Minuten beim gerechten 1:1 Unentschieden beider Mannschaften.

Nach dem Seitenwechsel folgte die erste spielentscheidende Szene. Der HSC befand sich noch im Pausenmodus und nach Wiederanstoß kam sofort ein langer Ball auf Cuenu (46.) der allein vor Switala das 2:1 markierte. So waren binnen einer Minute, alle Vorgaben für die zweite Hälfte Vergangenheit und der HSC musste einen Rückstand hinterher laufen. Aber der HSC sollte zu seinen Möglichkeiten zum Ausgleich kommen. Die erste hatte Herrmann (56.), der mit seinen Schuss aus 18m scheiterte. Nur zwei Minuten später scheiterte Lucas Krüger und Denny Hevekerl, mit einer Doppelchance (58.) an Kavalenka. Die wohl beste Chance zu Ausgleich vergab abermals Tobias Herrmann (65.) der frei vor Arnstedts Keeper zum Schuss kam, aber mit einer starken Fußabwehr parierte er Herrmanns Versuch. Von nun an schaltete sich auch Schiedsrichter Bäck ins Spiel ein und vergab gegen den HSC vier Gelbe Karten -hinzu kam Arnstedt ohne Verwarnung über 90 Minuten- was den Spielverlauf keineswegs wieder spiegelte. Obendrauf kam noch, das Florian Switala (73.) stark im "Eins gegen Eins" eine Chance der Gastgeber vereitelte, aber plötzlich ertönte ein Pfiff und Schiedsrichter Bäck zeigte zur Verwunderung aller auf den 11m-Punkt. Aber auch hier zeigte Switala seine Qualitäten und parierte den Strafstoß stark und auch beim Nachschuss blieb er Sieger im Duell. Somit bleib der HSC im Spiel, aber durch die vielen Entscheidungen gegen den HSC, verlor die Mannschaft komplett den Faden auf dem Platz. Anstedt suchte nun die Entscheidung und drang erneut im HSC-Strafraum ein und nur drei Minuten später ertönte erneut ein Pfiff -wieder Elfmeter. Diesmal versuchte es Deumelandt (76.) vom Punkt und ließ Switala  keine Abwehrchance. Mit dem 3:1 war nun die Entscheidung gefallen und bis auf einen Distanzschuss von Malte Kania (82.), sollte dem HSC nichts mehr gelingen in der Offensive. Somit war die erste Niederlage in der Rückrunde für den HSC perfekt und nach dem Schlusspfiff sah man - nach einem guten Spiel und vielen merkwürdigen Entscheidungen- in fragende Gesichter der Spieler des HSC.

In der kommenden Woche wird man die Niederlage aufarbeiten und am Sonntag empfängt der HSC im heimischen Waldstadion, mit dem BSV Halle-Ammendorf, die Mannschaft der Stunde in der Verbandsliga.

 

HSC:  Switala - Kania, Krüger, Markstein, Schendel - Mäde, Sacher (88.Rosenbach), Hevekerl (80.Yemchuk), Gießmann (76.Folkens), Hasse - Herrmann

 

Tore:  0:1 Herrmann (7.) , 1:1 Illiger (17.) , 2:1 Cuenu (46.) , 3:1 Deumelandt (76./11m)

 

Kapitän Chis Markstein im Zweikampf
Kapitän Chis Markstein im Zweikampf

09.04.2017 - Daheim weiter ungeschlagen, Sieg gegen Burg:

 

Haldensleber SC gegen Burger BC  3:1 (1:0)

 

Auch nach dem 21.Spieltag der Verbandsliga bleibt der HSC im heimischen Waldstadion ungeschlagen. Des weiteren hält auch die Serie von Trainer Ingo Herrmanns weiter an, der nach seinem Amtsantritt noch kein Spiel verloren geben musste. Am Ende des Spiels musste der HSC eingestehen, das heute mehr Kampf und Krampf, als schöner Fussball zu sehen war. Dennoch hieß es nach 90 Minuten, 3:1 für die "Blau-Gelben" und das zählt am Ende. Das Spiel begann auf beiden Seiten ganz schwach und es sollte auf keiner Seite zu einem Spielfluss kommen. Ständige Abspielfehler bzw. Ballverluste ließen in den ersten 20 Minuten keine Torraumszenen zu. Die erste sollte HSC-Kapitän Chris Markstein (21.)haben, durch seinen Versuch aus 25m, doch sein Schuss ging über das Gehäuse vom Burger Torwart Schumann. Auch die Gäste aus Burg konnten sich keine zwingenden Chancen heraus spielen, obwohl sie munter am Spielgeschehen teilnahmen. So entstand wie aus dem Nichts die Führung für den HSC. Tobias Herrmann (34.) setzte sich auf der linken Angriffsseite durch und flankte den Ball Richtung Tor, dieser wurde unglücklich abgefälscht und landete im Netz des Burger BC. Dies bedeute bis dahin, eine glückliche HSC-Führung. Nur eine Minute später hatte gleich Carsten Madaus (35.) die Möglichkeit zum 2:0. Allein vor Schumann konnte er den Ball vorbei spitzeln, aber das Leder wurde noch vor der Linie geklärt. Im Gegenangriff bekamen die Gäste ihre einzige und gleichzeitig beste Chance in der ersten Halbzeit. Steven Peseke (37.) tauchte allein vor Florian Switala auf und bezwang diesen auch, doch mit einer spektakulären Rettungsaktion klärte Malte Kania den Ball auf der Linie und bewahrte sein Team vor dem Ausgleich. Das Spiel wurde zum Ende der ersten Halbzeit deutlich besser und der HSC sollte noch eine große Chance zum zweiten Treffer bekommen. Denny Hevekerl (44.) war allein unterwegs zum Gästetor und umspielte Schumann, doch der Winkel zum Tor wurde etwas zu spitz, so das er nur das Außennetz traf. Somit ging es mit einer knappen aber nicht unverdienten Führung des HSC in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer dann einen etwas zielstrebigeren HSC agieren. Aber wieder sollte eine knappe Viertelstunde vergehen bis die erste Torchance zu Stande kam. Diesmal gab es einen Freistoß aus knapp 20m, den Kapitän Chris Markstein schoss. Sein Versuch konnte Schumann nur abklatschen lassen und Benjamin Sacher (59.) stand goldrichtig, um das Leder über die Linie zu schieben. Von nun an war Erleichterung beim HSC zu spüren und plötzlich lief es zunehmend besser im Spiel. Jetzt kreierte der Gastgeber deutlich mehr Torraumszenen und hatte durch Tobias Herrmann und Benjamin Sacher gleich eine Doppelchance (65.) , doch beide Schussversuche konnten nicht im Tor untergebracht werden. Wenig später sollte dann aber doch die Vorentscheidung fallen. Nach einer schönen Flanke von Denny Hevekerl, kam Tim Girke zum ersten Schussversuch, der konnte aber geblockt werden. Den zweiten Versuch versenkte dann Tobias Herrmann (71.) aus 12m ins linke Eck, zum 3:0 für die Hausherren. Nun wollte der HSC gar noch mehr und wenn Schiedsrichter Marcus Peter, dem HSC nicht eine ganz klare Vorteilssituation genommen hätte, wäre auch das vierte Tor gefallen. Tobias Herrmann spielte den Ball an Schumann vorbei zu Carsten Madaus (80.), der ins leere Tor traf, doch Herrmann wurde beim Abspiel gefoult und der Schiedsrichter gab den Treffer nicht, sondern Freistoß. Dieser brachte dann nichts ein. Dafür gab es dann auf der Gegenseite noch den Ehrentreffer für die Gäste. Nach einem schönen Angriff über die rechte Seite kam der Ball ins Zentrum zu Amin Musah (84.), der per Direktabnahme zum 3:1 traf. Dies sollte aber den sicheren HSC-Heimerfolg nicht schälern, sondern in der Schlussminute lief nochmal Tobias Herrmann (90.) völlig allein auf Schumann zu, doch Herrmann beförderte den Ball über die Querlatte. Somit blieb es am Ende beim harterkämpften 3:1 Sieg über den Burger BC. Der HSC festigt somit seinen Platz in der Spitzgruppe der Tabelle und machte Aufgrund der anderen Partien, sogar Boden gut auf Tabellenführer Stendal. In der kommenden Woche erwartet dem HSC dann das schwere Auswärtsspiel bei Edelweiß Arnstedt.

 

HSC:  Switala - Kania, Ch.Madaus, Markstein, Schendel (84.Mäde) - Schütte, Ca.Madaus, Hevekerl (80.Krüger), Sacher, Girke (75.Schiefer) - Herrmann

 

Tore:  1:0 Herrmann (34.) , 2:0 Sacher (59.) , 3:0 Herrmann (71.) , 3:1 Musah (84.)

 

Ausgelassener Jubel nach dem Auwärtssieg
Ausgelassener Jubel nach dem Auwärtssieg

01.04.2017 - Hasses Treffer besiegelt Auswärtssieg:

 

1.FC Bitterfeld/Wolfen gegen Haldensleber SC  0:1 (0:1)

 

Auch am 20.Spieltag der Verbandsliga bleibt der HSC -nach dem Amtsantritt von Trainer Ingo Herrmanns- ungeschlagen und siegte beim 1.FC Bitterfeld/Wolfen, dank dem goldenen Tor von Rene Hasse mit 0:1 Toren. Somit bleiben die "Blau-Gelben" weiterhin in der Spitzengruppe der Tabelle. Aber die weite Auswärtsfahrt wurde schon mit etwas Bauchweh angetreten, denn Trainer Herrmanns musste neben den Langzeitverletzten noch auf fünf weitere Spieler verzichten. So fehlten Herrmanns, Sacher und Schiefer (Arbeitsbedingt) und dazu gesellten sich noch die gesperrten Girke und Mäde. Aber dank der Hilfsbereitschaft der A-Jugendlichen Marian Rosenbach und Norman Weitz -die Ihr Debüt in der Verbandsliga gaben- konnte der Kader wieder etwas komplettiert werden. So begann das Spiel bei sommerlichen Temperaturen sehr abwartend und beide Mannschaften spielten die ersten Minuten aus einer sicheren Defensive heraus. Die erste Möglichkeit sollte aber der HSC bekommen, denn nach einer schönen Flanke von Denny Hevekerl kam der Ukrainische Flügelflitzer Dmytro Yemchuk (9.) zum Kopfballversuch, den aber Wolf im Gastgebertor sicher entschärfte. Der HSC kam nun besser ins Spiel und nach früher Balleroberung legte sich Rene Hasse (11.) das Leder zurecht und zog aus zentraler Position ab. Sein Schuss aus 18m fand den Weg ins linke untere Eck und besiegelte die frühe Führung für den HSC. Nun waren die abstiegsbedrohten Gastgeber gefordert und mussten mehr in das eigene Offensivspiel investieren, was dem HSC natürlich zu Gute kam um das Spiel auf Konter auszulegen. Dies hätte auch vier Minuten später fast funktioniert, denn nach schöner Vorarbeit von Thomas Gießmann, kam erneut Hasse (15.) frei zum Schuss, doch diesmal verzog er seinen Versuch und jagte das Leder über die Querlatte. Die gut gestaffelte HSC-Defensive um Kania, Markstein, Ch.Madaus und Schendel, ließ kaum etwas zu und so hatten die Gastgeber erst in der 23.Minute den ersten Schussversuch durch Riedinger. Sein Schuss ging aber am rechten Pfosten vorbei. Eine deutlich bessere Chance hatte erneut Riedinger (33.), als der HSC selbst in einem Konter geraten ist und er frei vor Switala zum Schuss kam, aber dem HSC-Schlussmann genau in die Arme schoss. So ging eine eher ereignisarme erste Halbzeit zu Ende und der HSC nahm eine nicht unverdiente Führung mit in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel begann das Spiel ähnlich abwartend wie ersten Durchgang. Die Gastgeber versuchten die HSC-Defensive zu knacken und auf der anderen Seite wartete man auf den entscheidenden Konter um die Entscheidung herbei zu führen. Diese sollte abermals Rene Hasse (61.) bekommen, als er allein zu Torwart Wolf unterwegs war, ihn aber nicht überlistet bekam. Nur vier Minuten später sollte der HSC erneut die große Chance zum 0:2 verpassen. Der starke HSC-Stürmer Hasse eroberte sich den Ball und bediente Thomas Gießmann (65.) mustergültig, der allein zum Tor unterwegs war, doch Gießmann wartete eine einen Moment zu lange und so wurde der Ball im letzten Moment vom Abwehrspieler entschärft. Der HSC verpasste es in dieser Phase ganz klar die Entscheidung herbei zu führen und musste so weiter zittern um den Ausgleichstreffer nicht zu bekommen. Die Gastgeber warfen in der Folge nun alles in die Offensive, dies ergab den "Blau-Gelben" noch mehr Räume zum Konterspiel. Immer wieder angetrieben von Robin Schütte und Carsten Madaus, verpufften aber Reihenweise gute Möglichkeiten, die nicht konsequent ausgespielt wurden. Auch der Schuss aus 12m von Denny Hevekerl (70.) fand nicht den Weg ins Tornetz. So blieben die Gastgeber weiterhin im Spiel und hatten in der 78. Minute die größte Chance zum Ausgleich, doch der Schuss von Nico Scherz ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Eine letzte brenzlige Situation musste der HSC noch überstehen, als erneut Scherz (84.) frei gespielt wurde, aber Switala im "Eins gegen Eins" der Sieger blieb. So blieb es am Ende beim Auswärtssieg des HSC und über 90 Minuten hinweg gesehen, war dieser auch verdient. In einem Spiel -das Aufgrund des Wetters viel Kraft gekostet hat- bot der HSC eine starke kämpferische Leistung und hat sich die drei Punkte redlich verdient. Das einzige Manko ist sicherlich, das man es nicht schaffte, die guten Chancen zur frühen Entscheidung genutzt zu haben. Am kommenden Sonntag empfängt der HSC dann den nächsten Abstiegskandidaten, wenn der Gegner im Waldstadion, Burger BC heißt. Dort sollte sich die Personalsituation für Trainer Herrmanns wieder etwas entspannen.

 

HSC:  Switala - Kania, Markstein, Ch.Madaus, Schendel - Schütte, Ca.Madaus, Hevekerl (90.Krüger), Yemchuk (70.Rosenbach), Gießmann (87.Weitz) - Hasse 

 

Tore:  0:1 Hasse (11.)

 

Benjamin Sacher (links) im Spiel gegen Dölau
Benjamin Sacher (links) im Spiel gegen Dölau

26.03.2017 - Punkteteilung im Nachholspiel gegen Dölau:

 

Haldensleber SC gegen Blau-Weiß Dölau  2:2 (2:1)

 

Der Liga-Neuling und Tabellennachbar aus Dölau, stellte dem HSC vor einer schwierigen Aufgabe im Nachholspiel. Über 90 Minuten sahen die Zuschauer ein verbissenes und Zweikampf geführtes Verbandsliga Punktspiel, das am Ende mit einem 2:2 Remis beider Mannschaften enden sollte. Von Beginn an schenkten sich beide Mannschaften nichts im Spiel und so sahen die Zuschauer in der ersten Viertelstunde keine Torraumszenen. Der HSC leistete sich einfach zu viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung und dies kam dem druckvollen Spiel der Gäste entgegen. So hatten die Gäste auch die erste nennenswerte Torchance durch den Schuss von Friedemann Schott (25.) aus 16m, den aber Florian Switala im HSC-Gehäuse stark parierte. Diese Möglichkeit der Gäste schien dem HSC aber so richtig wach zu rütteln. Denn nach einem schönen Konter über Tobias Herrmann, kam der Ball zu Rene Hasse, doch jener scheitere an Torwart Markus Apel. Der konnte den Ball aber nur abklatschen lassen und der mit aufgerückte Marvin Mäde (26.) brauchte den Ball nur noch über die Linie zu drücken. Somit brachte Mäde mit seinem ersten Saisontor, die "Blau-Gelben" in Führung. Nur zwei Minuten später gab es dann richtig kuriose Szenen im Strafraum der Gäste zu sehen. Nach einer Flanke von Benjamin Sacher, ging der Kopfball von Rene Hasse nur an die Querlatte und den zurück springenden Ball verwertete Denny Hevekerl, doch dessen Schuss wurde auf der Linie geklärt. Aber der Ball kam nochmal zurück ins Spiel und diesmal versenkte, im dritten Versuch, Christian Madaus (28.) das Leder per Kopf im Netz. Somit führten die Hausherren, binnen zwei Minuten mit 2:0 Toren. Das Zwei-Tore Polster sollte aber nur kurz anhalten, denn im Gegenzug war die HSC-Abwehr einmal unsortiert und nach einer Flanke stand Dirk Pfeiffer (30.) allein vor Switala und versenkte den Ball zum 2:1 Anschlusstreffer. Wiederum nur fünf Minuten später hatte der HSC das Glück auf seiner Seite, als der Ball erneut im Netz lag, aber Schiedrichter Enkelmann sah zuvor ein Foulspiel an Switala und gab den Treffer nicht. Mit dem Pausenpfiff hatte Tobias Herrmann (45.) noch die Möglichkeit den alten Zwei-Tore Abstand wieder herzustellen, aber allein vor Apel versprang ihm der Ball. Somit ging es mit einer knappen aber nicht unverdienten HSC-Führung in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel wollten die Gastgeber unbedingt das dritte Tor erzielen, um somit die Weichen auf Heimsieg zu stellen, aber im Verlauf der zweiten 45 Minuten kam vieles anders. Erst vergab Rene Hasse (48.) die riesen Chance zum 3:1, als er allein vor Apel zum Schuss kam. Wenig später verlor Marvin Mäde den Ball in der Rückwärtsbewegung und ermöglichte Roberto Ritter (53.), freien Lauf zum Tor. Der ließ sich die Chance nicht nehmen und traf zum 2:2 Ausgleich. Somit ging der Plan für den HSC nicht auf und die Gäste wurden von Minute zu Minute stärker. Eine abgefälschte Flanke von Kretzschmar (65.) landete auf das Tornetz von Switala, der hier geschlagen gewesen wäre. Der HSC tat sich sichtlich schwer, den finalen Pass zu spielen, denn die vielen Hereingaben in den Gäste-Strafraum, fanden selten einen Abnehmer. So ging das Spiel mit offenen Visier weiter und man merkte beiden Mannschaften an, das Spiel noch gewinnen zu wollen. Die Schlüsselszene gab es dann 10 Minuten vor Schluss. Nach einem Zweikampf im HSC-Strafraum, sah der Linienrichter es besser als der Schiedsrichter und hob die Fahne. Schiedrichter Enkelmann zeigte danach auf den 11m-Punkt. Die riesen Chance zur Führung der Gäste, unterband abermals Florian Switala. Wie schon im Punktspiel gegen Börde Magdeburg, hielt der HSC-Keeper einen Elfmeter kurz vor Schluss. Nochmals angetrieben von Trainer Ingo Herrmanns, versuchte der HSC nun alles um doch noch den Heimsieg einzufahren, aber nach seinem zweiten Gelbwürdigen Foul, musste Tim Girke (87.) den Platz mit der Ampelkarte verlassen. Nun ging nochmal das zittern durchs Waldstadion, aber auch in Unterzahl ließ der HSC nichts mehr anbrennen und nahm am Ende dank Florian Switala den Punkt dankend entgegen. Mit einer konzentrierteren Leistung in der Offensive, wäre heute sicherlich mehr drin gewesen für den HSC, aber am Ende muss man auch eine starke Leistung der Gäste anerkennen, die das Spiel auch noch für sich hätten entscheiden können. In der kommenden Woche treten die "Blau-Gelben", beim Abstiegsbedrohten 1.FC Bitterfeld/Wolfen an und werden weiterhin versuchen unter Coach Ingo Herrmanns, ungeschlagen zu bleiben. Dieser wird aber, nach der fünften Gelben Karte von Mäde und dem Platzverweis von Girke, erneut vor einigen Personalproblemen stehen, denn beim heutigen Nachholspiel musste Herrmanns, krankheitsbedingt auf Gießmann und Schendel verzichten.

 

HSC:  Switala - Kania, Markstein, Ch.Madaus, Mäde (70.Schütte) - T.Girke, Ca.Madaus, Hevekerl, Sacher - Hasse, Herrmann

 

Tore:  1:0 Mäde (26.) , 2:0 Ch.Madaus (28.) , 2:1 Pfeiffer (30.) , 2:2 Ritter (53.)

 

Fabian Schendel erneut mit starker Partie
Fabian Schendel erneut mit starker Partie

19.03.2017 -  Erneut deutlicher Heimsieg im Waldstadion:

 

Haldensleber SC gegen FC Grün-Weiß Piesteritz  4:1 (2:1)

 

Auch am 19.Spieltag der Verbandsliga kann der HSC einen deutlichen Heimsieg einspielen. Wie schon beim letzten Heimauftritt gegen Sangerhausen (4:0), gab es diesmal wieder vier Tore der "Blau-Gelben". Somit bleibt der HSC auch im vierten Spiel, seit dem Amtsantritt von Trainer Ingo Herrmanns, ungeschlagen. Im Dauerregen sah es aber lange nicht so deutlich aus, weil Piesteritz nach dem 3:0 Erfolg gegen Merseburg, mit breiter Brust ins Waldstadion anreiste. Aber das Spiel begann perfekt für den HSC, denn bereits nach nur zwei Minuten, legte Thomas Gießmann den Ball für Benjamin Sacher (2.) auf, der seinen trockenen Schuss aus 12m im Netz unterbringen konnte. Aber Piesteritz wirkte nicht geschockt und suchte das Glück ebenfalls in der Offensive. Nur fünf Minuten nach dem Führungstor, musste HSC Keeper Florian Switala im Eins gegen Eins klären und Schiedsrichter Hildebrandt erkannte dabei ein Foulspiel, was einen Strafstoß zur Folge hatte. Piesteritzs Florian Freihube (7.) verwandelte sicher und ließ somit das Spiel von vorn beginnen. Von nun an kam der HSC kaum noch ins Spiel und verlor plötzlich den Faden. Viele unnötige Ballverluste erbrachten den Gästen Torchancen und so ging der Schuss von Jörg Steiner (20.) nur knapp über das HSC-Gehäuse. Die größte Chance zur Gästeführung hatte Kevin Redlich (31.) als er von links, allein vor Switala auftauchte, aber sein Schuss ging Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Die Schlussphase gehörte dann wieder den Hausherren. Nach einer schönen Einzelaktion von Marvin Mäde, kam der Ball im Zentrum zu Rene Hasse, der aber an Piesteritzs Schlussmann Jan Hanzal scheiterte, doch den Nachschuss versenkte Tim Girke (40.) zur erneuten Führung für den HSC. Nur eine Minute später hätte Benjamin Sacher (41.) schon alles klar machen müssen, doch sein Schuss, nach einem Pass von Tobias Herrmann, klatschte an den Pfosten. So ging es mit einer 2:1 Halbzeitführung in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel sollten die Zuschauer dann einen zielstrebigeren HSC erleben. So erspielten sich die Hausherren reihenweise Tormöglichkeiten. Benjamin Sacher beackerte die rechte Seite gewohnt laufstark und bediente im Zentrum Tobias Herrmann (47.), der seine Direktabnahme aber knapp über die Querlatte setzte. Wenig später war erneut Herrmann 53.) dem Torerfolg nah, denn er lief allein auf Hanzal zu und umspielte den Torwart sogar, doch ein Piesteritzer Fuß entschärfte den Ball noch vor der Torlinie. Nun übte der HSC Dauerdruck auf das Piesteritzer Tor aus und nach starken Pass von Tim Girke auf Benjamin Sacher, hatte jener den Blick für den mitgelaufenen Herrmann (54.), der den Ball ins Tor einschob, zur 3:1 Führung. Drei Minuten später war es wieder Sacher, der diesmal über die linke Seite vorstieß und seine scharfe Hereingabe, beförderte Patrick Pfeiffer (57.) ins eigene Tor. Somit waren nach Wiederbeginn, die Weichen ganz klar auf Heimsieg für den HSC gestellt. Aber auch nach der 4:1 Führung spielte der HSC munter weiter und erarbeitete sich weitere Torchancen. Eine Doppelchance vergaben Benjamin Sacher und Denny Hevekerl (65.) und den Kopfball von Tobias Herrmann (74.) entschärfte Hanzal glänzend. Auch Carsten Madaus (79.) Kunstschuss aus 30m, ging nur ans Außennetz. Auch der letzte Versuch zum fünften Treffer blieb versagt, denn der schöne Schuss von Rene Hasse (82.) prallte nur gegen den Pfosten. Somit blieb es am Ende beim -Aufgrund der starken zweiten Halbzeit- verdienten 4:1 Heimerfolg für den HSC. Der HSC durchbricht somit die 30-Punkte Marke in der Tabelle und rangiert nun auf Platz Sechs. Der HSC kann in der kommenden Woche im Waldstadion, beim Nachholspiel gegen Blau-Weiß Dölau, sogar Platz Vier erobern.

 

HSC:  Switala - Schendel, Ca.Madaus, Ch.Madaus, Mäde (81.Yemchuk) - T.Girke, Gießmann, Hevekerl (74.Kania), Sacher (81.Schiefer) - Hasse, Herrmann

 

Tore:  1:0 Sacher (2.) , 1:1 Freihube (7./Elfmeter) , 2:1 T.Girke (40.) , 3:1 Herrmann (54.) , 4:1 Pfeiffer (57./Eigentor)

 

Hielt in der letzten Minute einen 11m : F.Switala
Hielt in der letzten Minute einen 11m : F.Switala

11.03.2017 - Am Ende glücklicher Punktgewinn in Magdeburg:

 

MSV Börde Magdeburg gegen Haldensleber SC 1:1 (0:1)

 

Am 18.Spieltag der Verbandsliga war für den HSC so ziemlich alles drin, denn es sah lange nach einem Auswärtserfolg aus, doch am Ende musste man sich mit einem Punktgewinn zufrieden geben. In einem schwachen Punktspiel -besonders in der ersten Hälfte- kamen beide Mannschaften nicht ins Spiel, wozu auch sicherlich der "seltsame" (Hockey)-Kunstrasenplatz sein übriges beitrug. So passierte in den ersten 30 Minuten rein gar nichts, außer das von beiden Seiten aus, viele verbissenen Zweikämpfe geführt wurden. Die Gastgeber versuchten ihrerseits ein frühes Pressing auszuüben, doch der HSC verteidigte dies geschickt und ließ nichts anbrennen. Aber in der eigene Offensive sollte noch nichts zusammen laufen, so das meistens jeder Angriff am gegnerischen Strafraum beendet war. Nach der ersten halben Stunde sollte dann aber die Offensivabteilung des HSC am Spiel teilnehmen und so hatte Rene Hasse (31.) die erste Schusschance, die aber Mertens im MSV-Tor sicher entschärfte. Nur zwei Minuten später hätte Tobias Herrmann (33.) den HSC in Führung bringen müssen, doch allein vor Mertens scheiterte der HSC-Stürmer. Auf der Gegenseite versuchte es Oliver Gase (36.) mit einem Schuss aus 20m, der aber knapp über die Querlatte ging. Der HSC war zum Schluss der ersten Halbzeit sehr präsent im Spiel und übte früh Druck auf den Ball aus, so auch in der 40.Minute - das eine frühe Balleroberung zur Folge hatte. Sofort funktionierte das Umschaltspiel und Thomas Gießmann bediente im Zentrum den völlig freien Tobias Herrmann (40.), der nur noch den Ball einschieben brauchte. So ging der HSC noch vor dem Halbzeitpfiff in Führung. Ein kleiner Knackpunkt im Spiel war sicherlich die darauf folgende Szene, als Tim Girke einen perfekten Pass auf Rene Hasse (43.) spielte, doch im "Eins gegen Eins" blieb der Magdeburger Torwart Sieger. Somit ging der HSC nicht mit einer souveränen Führung zum Pausentee, sondern "nur" mit einer knappen 0:1 Führung.

Nach dem Seitenwechsel, sahen die Zuschauer einige Höhen und Tiefen beider Mannschaften und gleichzeitig eine Ereignisreiche zweite Halbzeit. Die Gastgeber kamen deutlich druckvoller aus der Kabine und ihnen war deutlich anzumerken das Spiel drehen zu wollen. So hatte die erste große Chance Tom Freisleben (48.) mit einem Freistoß aus knapp 20m, der HSC-Schlussmann Switala zu einer Glanzparade zwang. Nur wenig später tauchte Kevin Wunderling (51.) am linken Pfosten auf, doch sein Schuss ging knapp am HSC-Gehäuse vorbei. Besser machte es Wunderling (53.) zwei Minuten später und verwertete per Kopfball eine mustergültige Flanke zum 1:1 Ausgleich und bestrafte den HSC für seine Passivität nach dem Seitenwechsel. Aber der Ausgleichstreffer rüttelte den HSC redlich wach und nun wurden reihenweise Chancen kreiert. Die bis Dato beste hatte Tobias Herrmann (61.) als er völlig allein auf Mertens zulief, doch der Lupfer über den Torwart landete nur auf dem Tornetz. Die wohl größte Möglichkeit, erneut in Führung zu gehen, vergab Benjamin Sacher (74.). Allein unterwegs zum MSV-Tor, umspielte Sacher noch Mertens und konnte den Ball nicht im leeren Tor unterbringen, sondern traf nur den Pfosten. Auch Robin Schüttes (79.) Vormarsch über die linke Seite blieb ungenutzt, da er den Ball nicht Richtung Zentrum, zu den einschussbereiten Stürmern bringen konnte. So trauerte der HSC seine großen Möglichkeiten nach und die Gastgeber schöpften nochmal letzte Kraft. Hinzu kam das HSC-Kapitän Chris Markstein (82.) mit der Ampelkarte den Platz verlassen musste und die letzten Minuten in Unterzahl bestritten wurden. So hätte Benjamin Lohse (88.) allein vor Switala, das Spiel auf den Kopf drehen können, aber der HSC-Keeper packte erneut eine Glanzparade aus. Als sich alle Beteiligten mit einen 1:1 Remis anfreundeten, hatte Schiedsrichter Franz Unger noch seinen großen Auftritt. Es lief bereits die Nachspielzeit und zum entsetzen aller HSC-Kicker pfiff der Schiedsrichter einen sehr fragwürdigen Foulelfmeter. Daniel Zoll (93.) legte sich den Ball zurecht und fand seinen Sieger in Florian Switala, der dann mit dem Schlusspfiff ,stark einen Elfmeter parierte. Somit endete das Spiel mit einem gerechten Unentschieden beider Mannschaften Der HSC kann sich am Ende bei Schlussmann Switala bedanken, muss aber auch klar seine guten Torchancen zum vollen Punktgewinn nach trauern.

 

HSC:  Switala - Schütte, Markstein, Ca.Madaus, Schendel - Mäde (79. Ch.Madaus), T.Girke, Gießmann, Sacher, Hasse - Herrmann

 

Tore:  0:1 Herrmann (40.) , 1:1 Wunderling (53.)

 

Bes.Vork.:  Chris Markstein/HSC (82. Gelb-Rot)

 

Torschütze zum 2:0 "Carsten Madaus"
Torschütze zum 2:0 "Carsten Madaus"

05.03.2017 - HSC erarbeitet sich deutlichen Heimsieg:

 

Haldensleber SC gegen VfB Sangerhausen  4:0 (1:0)

 

Der 17.Spieltag der Verbandsliga, sollte sich für den HSC, als hartes Stück Arbeit erweisen. Vom Tabellenstand her waren die Zeichen ziemlich klar, aber der Drittletzte der Liga, erwies sich überraschend stark und forderte den heimischen "Blau-Gelben" alles ab. Hinzu kam noch, das auch in dieser Woche, Trainer Ingo Herrmanns auf Personal verzichten musste und seine Mannschaft über 90 Minuten unnötig nervös agierte. Dies merkten auch die Gäste aus der Rosenstadt und nahmen somit munter, an einem offenem Spiel, beider Seiten teil. Die Gäste agierten meist mit frühem Pressing und zwangen die Hausherren immer wieder zu Fehler im Aufbauspiel. Da aus dem Spiel nicht viel zusammen lief, versuchte es der HSC, nach knapp einer Viertelstunde durch die erste Standardsituation. Nach einem Eckball durch Tim Girke, kam Rene Hasse zum Schuss, den aber VfB-Torwart Bemmann parieren konnte, doch gegen den Nachschuss von Tobias Herrmann (14.) war er machtlos und somit ging der HSC ziemlich früh in Führung. Wer aber dachte die Führung brachte Sicherheit und Ruhe ins HSC-Spiel, irrte. Sangerhausen suchte ständig das Glück in der Offensive, aber nach einer halben Stunde Spielzeit, sollten sich noch keine nennenswerten Chancen ergeben. Der HSC agierte oftmals über die schnellen Außenspieler, aber auch hier blieb der finale Pass in den Strafraum meistens aus. Höhepunkte gab es erst zum Ende der ersten Halbzeit wieder. Die erste hatten die Gäste durch den Schuss von Marcus Rauer (39.), der HSC-Keeper Florian Switala zur ersten Glanzparade zwang. Auf der Gegenseite hätte das sichere 2:0 fallen müssen, denn nachdem Rene Hasse (42.) schön frei gespielt wurde, scheiterte er allein vor Maik Bemmann. Somit ging es mit einer knappen, aber nicht unverdienten HSC-Führung in die Kabinen.

Nach dem Pausentee, versuchte der HSC noch zielstrebiger in der Offensive zu agieren. Die erste Möglichkeit wurde durch ein Foulspiel an Tobias Herrmann im Strafraum vereitelt. Den fälligen Strafstoß schoss Tobias Herrmann (53.) selbst und fand seinen Sieger in Maik Bemmann. Somit vergab der HSC die große Chance zur beruhigenden 2:0 Führung. Aber nur zwei Minuten später hatte Denny Hevekerl den Blick auf den freien Carsten Madaus (55.), der nach super Pass, den Torwart noch umspielte und zum umjubelten 2:0 einschob.  Aber Sangerhausen steckte auch in dieser Phase nicht auf und hatte durch Schäffner (63.) die Chance zum Anschlusstreffer, sein Schuss ging aber knapp am linken Pfosten vorbei. Zehn Minuten später machte der HSC dann den Sack endgültig zu. Nach einem mustergültigen Eckball von Thomas Gießmann, fand jener den Kopf von Rene Hasse (73.), der zur 3:0 Vorentscheidung traf. Der eingewechselte und wieder genesende Benjamin Sacher (82.) vergab aus spitzen Winkel, eine noch deutlichere Führung. Auch den Schuss aus 16m von Rene Hasse (85.) parierte Bemmann stark. Besser machte es dann Hasse (87.) im zweiten Versuch. Nach schönem Pass von Tim Girke, überlupfte der HSC-Stürmer den Torwart und krönte seine gute Leistung, mit seinem zweiten Treffer und dem gleichzeitigen 4:0 Endstand. Somit gelang dem HSC ein deutlicher Heimsieg gegen Sangerhausen, obwohl in vielen Phasen des Spiel nicht alles passte. Für HSC-Trainer Ingo Herrmanns war es der erste Sieg -nach dem Remis im Nachholspiel gegen Amsdorf- und somit bleibt er weiterhin ungeschlagen nach seinem Amtsantritt. In der kommenden Woche tritt der HSC dann beim MSV Börde Magdeburg an und wird wieder auf eine kampfstarke Mannschaft treffen. Bis dahin macht der HSC einen Sprung in der Tabelle und rangiert nun auf Platz Fünf.

 

HSC:  Switala - Krüger, Schütte, Markstein, Mäde (88.Yemchuk) - Ca.Madaus, T.Girke, Hevekerl (79.Sacher), Gießmann - Hasse (88.Schendel), Herrmann

 

Tore:  1:0 Herrmann (14.) , 2:0 Ca.Madaus (55.) , 3:0 Hasse (73.) , 4:0 Hasse (87.)

 

Rene Hasse im Nachholspiel gegen Amsdorf
Rene Hasse im Nachholspiel gegen Amsdorf
Die Startelf vom Gardelegen-Testspiel
Die Startelf vom Gardelegen-Testspiel

07.02.2017 - Erfolgreicher Testspielauftakt:

 

Haldensleber SC gegen SSV 80Gardelegen  5:1 (2:0)

 

Das erste von drei Testspielen konnte der HSC am Dienstag Abend im SWH-Waldstadion deutlich und souverän gewinnen. Die "Blau-Gelben" bezwangen den Tabellenführer der Landesklasse 1 vom SSV 80 Gardelegen, mit 5:1 Toren. Obwohl sich der HSC wieder mühsam an das grüne Geläuf gewöhnen musste, sollte man nicht vergessen haben wo das Gegners Tor steht. So war Gardelegens Keeper Eggert gegen den Sonntagsschuss von Thomas Gießmann (16.) machtlos, der aus zentraler Position zum 1:0 traf. Nur vier Minuten später verwertete Christian Madaus (21.) einen Eckball von Lucas Krüger zum 2:0 per Kopfball. In der Folge ließ der HSC noch reichlich Chancen ungenutzt und somit ging es mit diesem Ergebnis in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel konnte Tobias Herrmann (54.) einen fälligen Foulelfmeter zum 3:0 verwandeln. Wiederum nur zwei Minuten später traf der eingewechselte Maximilian Reuter (56.) aus dem Gewühl heraus zum 4:0 für die Hausherren. Den nicht unverdienten Ehrentreffer markierte Mario Stolle (81.) mit einem schönen Schuss für die Gäste aus Gardelegen. Aber im Gegenzug konterte der HSC blitzsauber und erneut traf Maximilian Reuter (82.) und markierte somit den 5:1 Endstand. Nach wochenlanger fehlender Spielpraxis konnte HSC-Trainer Ingo Herrmanns, von einem gelungenen Testspielsieg sprechen. Am kommenden Samstag wartet für den HSC aber ein ganz anderes Kaliber. Um 14 Uhr tritt die HSC-Elf beim Oberligisten TV Askania Bernburg an und wird dort sicherlich in allen Belangen gefordert werden.

 

HSC:  Helmecke - Kania, Markstein, Ch.Madaus, Mäde - Krüger, Gießmann, Folkens, Sacher - Herrmann, Hasse (46. Reuter, Schiefer, Hevekerl, Storaczek, Schendel)

 

Tore:  1:0 Gießmann (16.) , 2:0 Ch.Madaus (21.) , 3:0 Herrmann (54./11m) , 4:0 Reuter (56.) , 4:1 Stolle (81.) , 5:1 Reuter (82.)

 

Die 1. Männermannschaft des HSC
Die 1. Männermannschaft des HSC

06.02.2017 - Räumungsaktion im Waldstadion:

 

Heute Abend war Schluß mit Lustig und die 1.Herrenmannschaft sagte dem, immer noch mit Schnee bedeckten, Kunstrasenplatz den Kampf an. Zusammen mit Platzwart Jens Reinke, absolvierte die 1.Herren eine etwas andere Trainingseinheit und räumte den Platz frei, vom lästigen Eis und Schnee. Somit ist nun auch im SWH-Waldstadion vernünftiger Trainingsbetrieb möglich und vorallem können nun auch die kommenden Testspiele durch geführt werden. Nochmals danke an das gesamte Team der 1.Herren für diesen großartigen Einsatz. Am Dienstag Abend empfängt die 1.Herrenmannschaft dann zum ersten Testspiel den SSV 80 Gardelegen. Anstoß wird um 19.00 Uhr im Waldstadion sein.

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Der HSC verteidigt erfolgreich seinen Titel
Der HSC verteidigt erfolgreich seinen Titel

28.01.2017 - HSC triumphiert beim Webercup:

 

***Vereinsinternes Endspiel in der Ohrelandhalle***

 

Nachdem beide HSC-Herrenteams bereits in die Vorbereitung zur Rückrunde gestartet sind, ging es am Samstag nochmal zurück unterm Hallendach. Es stand der diesjährige Weber-Cup auf dem Programm und am Ende sollte es ein rein "Blau-Gelbes" Finale geben. Die Verbandsliga Mannschaft des HSC startete in "Gruppe B" und bekam es mit Bülstringen, Irxleben und Bregenstedt zu tun. In "Gruppe A" traf die U23 des HSC auf die Mannschaften von Gutenswegen/Kl.Ammensleben, Berbertal und den Gastgeber von Blau-Weiß Neuenhofe. Beide HSC-Teams setzten sich jeweils in Ihrer Gruppe ungeschlagen durch und zogen als Gruppensieger ins Halbfinale ein. Auch im Halbfinale ließen die Männer des HSC nichts anbrennen, denn die U23 besiegte den TSV Bregenstedt und die 1.Mannschaft gewann gegen den Bebertaler SV. Somit kam es zu einem Vereinsinternen Endspiel. Dort ging es bis zur letzten Minute äußerst spannend zu, denn nachdem die 1.Herren bereits 5:2 führte, kam die U23 nach einer Aufholjagt zum 5:5 Ausgleich. Doch in der letzten Minute besiegelte Robin Schütte den 6:5 Siegtreffer für die 1.Mannschaft und somit konnte der HSC seinen Titel aus dem vergangenen Jahr erfolgreich verteidigen. Somit endet auch eine mehr als erfolgreiche Hallensaison, denn nach den Turniersiegen in Gardelegen, Eilsleben, Schönebeck gewann der HSC bereits sein Viertes Hallenturnier. Ebenfalls zum vierten mal sicherte sich Tobias Herrmann die Torjäger-Kanone und setzte einen "i-Punkt" auf das erfolgreiche Abschneiden. Nun geht es für beide HSC-Teams, mit voller Konzentration in der Vorbereitung, für die bevorstehende Rückrunde weiter. Das erste Testspiel soll bereits am kommenden Dienstag gegen den SSV 80 Gardelegen ausgetragen werden. Aufgrund der Platzverhältnisse wird kurzfristig entschieden, wo das Spiel stattfindet. Über einen Spielort wird auf den Plattformen des HSC informiert.

 

Ergebnisse Weber-Cup 2017:

 

Gruppe A:

Gutenswegen gegen HSC U-23  1:2

Neuenhofe gegen HSC U-23  1:4

HSC U-23 gegen Bebertal  3:3

Gruppe B:

HSC gegen Bülstringen  7:1

HSC gegen Irxleben  4:3

Bregenstedt gegen HSC  3:3


 

Halbfinale:

HSC U-23 gegen Bregenstedt  5:2

HSC gegen Bebertal  5:3

 

Finale:

HSC U-23 gegen HSC  5:6

 

Das HSC-Team vom Sparkassen-Cup 2017
Das HSC-Team vom Sparkassen-Cup 2017

14.01.2017- Nach drei Turniersiegen nun Platz Zwei:

 

*** 18.Sparkassen-Cup in Burg ***

 

Nachdem am Freitag Abend der HSC das Hallenturnier in Schönebeck gewinnen konnte, nahm die Mannschaft einen Tag später beim 18.Sparkassen-Cup in Burg teil. Das bereits vierte Hallenturnier in diesem Winter, sollte aber am Ende nicht mit dem vierten Turniersieg gekrönt werden. Nach den Siegen in Gardelegen, Eilsleben und Schönebeck, erreichte der HSC in Burg, den 2.Platz des Turniers. Der HSC trat in Vorrunden "Gruppe B" an und bekam es mit den beiden Mannschaften TuS Magdeburg und den Oberligisten Germania Halberstadt zu tun. Im ersten Spiel gegen TuS Magdeburg sollte es auch gleich einen deutlichen 8:1 Sieg geben und die Weichen waren auf Halbfinale gestellt. Dies unterstrichen die "Blau-Gelben" dann auch, in dem man die Mannschaft von Germania Halberstadt im zweiten Gruppenspiel mit 6:5 besiegte. Mit viel Wille, Spielwitz und einer Menge Ehrgeiz, erarbeitete sich der HSC viel Applaus vom Publikum. Somit war der Einzug ins Halbfinale perfekt und dort traf man auf dem Gastgeber Burger BC. In einem hart umkämpften Spiel ließ der HSC aber auch dort nichts anbrennen und gewann relativ deutlich mit 4:1 Toren. Im Endspiel sollte es dann erneut zum Duell mit Halberstadt kommen, aber das zweite Turnier an zwei Tagen, steckte der Mannschaft sichtlich in den Knochen. Mit letztem Biss und Kraft konnte der HSC sogar mit 1:0 in Führung gehen, doch dann schwanden die Kräfte sichtlich und Germania Halberstadt drehte das Spiel am Ende auf 4:1 und konnte den Sparkassen-Cup für sich entscheiden. Neben dem Scheck für Platz Zwei, räumte der HSC in den Einzelauszeichnungen abermals zwei Titel ab. Mit Tim Girke wurde erneut ein "Blau-Gelber" zum besten Spieler des Turniers gewählt und Tobias Herrmann holte sich wieder mal die Auszeichnung zum besten Torschützen des Turniers. Somit kann die Mannschaft auf einer sehr erfolgreiche "Hallentour" zurück blicken, bevor es am kommenden Donnerstag zur Vorbereitung auf die Rückrunde, wieder an die frische Luft geht. Einmal geht die Mannschaft aber nochmal zurück in die Halle, wenn man am 28.01.2017 beim Weber-Cup in der Haldensleber Ohrelandhalle aufläuft.

 

HSC:  Switala, Helmecke - Kania, Krüger, Schendel, Wojtzyk, T.Girke, Hevekerl, Herrmann, Hasse

 

Ergebnisse vom Sparkassen-Cup:

Vorrunde:

Haldensleber SC gegen TuS Magdeburg  8:1

Haldensleber SC gegen Germania Halberstadt  6:4

Halbfinale:

Haldensleber SC gegen Burger BC  4:1

Finale:

Haldensleber SC gegen Germania Halberstadt  1:4

 

Zuvor spielte die U-23 das Turnier der "Zweiten" Mannschaften und erreichte ebenfalls das Finale. Auch dort musste sich der HSC knapp Germania Halberstadt II mit 0:1 geschlagen geben.
Zuvor spielte die U-23 das Turnier der "Zweiten" Mannschaften und erreichte ebenfalls das Finale. Auch dort musste sich der HSC knapp Germania Halberstadt II mit 0:1 geschlagen geben.
Die beiden Einzel Auszeichnungen: Tim Girke (l.) und Tobias Herrmann (r.).
Die beiden Einzel Auszeichnungen: Tim Girke (l.) und Tobias Herrmann (r.).

Drittes Turnier - Dritter Sieg !!!
Drittes Turnier - Dritter Sieg !!!

13.01.2017 - HSC weiter auf Erfolgskurs in der Halle:

 

*** HSC ist WBG-Cup Sieger 2017 ***

 

(mke)

Nachdem unser Verbandsligateam den Indoor-Soccer Cup in Gardelegen und den VW-Cup in Eilsleben bereits gewonnen hat, stand nun der diesjährige WBG-Cup in Schönebeck auf dem Terminzettel. Und auch am heutigen Abend sollten die "Blau-Gelben" ganz oben auf dem Podest platz nehmen. Im Modus "Jeder gegen Jeden" traf der HSC auf die Mannschaften von Preußen Magdeburg, TSG Calbe, 1.FC Magdeburg II, zwei Vertretungen vom Gastgeber Union Schönebeck und auf die Hochschulauswahl Magdeburg/Stendal. Am Ende des Turniers gab es nur eine knappe Niederlage gegen Preußen Magdeburg und fünf Siege. Dies bedeutete, dank des guten Torverhältnis und 15 eingespielten Punkten, am Ende Platz Eins. Auch bei den Auszeichnungen räumten die "Blau-Gelben" fleißig ab, denn Tim Girke wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt und Tobias Herrmann wurde bester Torschütze des Turniers. Somit konnte die Mannschaft nach drei absolvierten Hallenturnieren, dreimal den Turniersieg feiern. Herzlichen Glückwunsch.

 

HSC:  Helmecke - Sacher, Kania, T.Girke, Hevekerl, Hasse, Mäde, Herrmann

 

Ergebnisse WBG-Cup 2017:

Haldensleber SC gegen Hochschulauswahl  1:0

Haldensleber SC gegen Preußen Magdeburg  0:1

Haldensleber SC gegen Union Schönebeck  3:1

Haldensleber SC gegen TSG Calbe  4:1

Haldensleber SC gegen Union Schönebeck II  3:2

Haldensleber SC gegen 1.FC Magdeburg II  7:1

 

VW-Cup Sieger 2017
VW-Cup Sieger 2017

07.01.2017 - Zweites Hallenturnier, zweiter Sieg:

 

So erfolgreich wie das Jahr 2016 endete, so erfolgreich begann auch das neue Fußballjahr für die 1.Herren des HSC. Nach dem man Ende Dezember den Indoor-Soccercup in Gardelegen gewinnen konnte, siegte der HSC auch beim VW-Cup in Eilsleben. Im Modus "Jeder gegen Jeder" traf man in der Sporthalle Eilsleben auf fünf weitere Regionale Mannschaften, wie den Ummendorfer SV, TSV Hadmersleben, SV Seehausen, Flechtinger SV und den Gastgeber vom Eilsleber SV. Wie schon in Gardelegen kam der HSC sehr schleppend in das Turnier und startete mit zwei Remis gegen Ummendorf (2:2) und Hadmersleben (1:1). Dann kam aber der HSC erneut besser in rollen und im dritten Spiel gab es einen deutlichen 8:0 Sieg gegen den Flechtinger SV. Auch im vierten Spiel siegten die "Blau-Gelben" gegen Gastgeber Eilsleben mit 3:1 und somit sollte es zum entscheidenden Spiel gegen die bis dahin noch ebenfalls ungeschlagenen Kicker aus Seehausen kommen. Bis fünf Sekunden vor Schluss stand es zwischen beiden Mannschaften 2:2 Unentschieden, doch dann traf Rene Hasse zum viel umjubelten 3:2 Siegtreffer und dies bedeutete dann auch den Turniersieg. Mit seinem letzten Treffer sicherte sich Rene Hasse gleichzeitig den Pokal für den besten Torschützen des Turniers. Neben dem Wanderpokal konnte der HSC erneut eine Siegprämie einspielen und startete somit erfolgreich ins Jahr 2017. Am kommenden Wochenende nimmt die Mannschaft an zwei weiteren Hallenturnieren teil. Am Freitag beim WBG-Cup in Schönebeck und am Samstag beim Sparkassen-Cup in Burg.

 

HSC:  Switala, Helmecke - Schütte, Gießmann, Hasse, Folkens, Krüger, Reuter, Wojtzyk, Sacher

 

Ergebnisse:

HSC gegen Ummendorfer SV   2:2

HSC gegen TSV Hadmersleben   1:1

HSC gegen Flechtinger SV   8:0

HSC gegen Eilsleber SV   3:1

HSC gegen SV Seehausen   3:2

 

Indoor-Soccercup Sieger 2016 "HSC"
Indoor-Soccercup Sieger 2016 "HSC"

30.12.2016 - HSC gewinnt den "13. Indoor-Soccercup":

 

Nachdem in den letzten Jahren jeweils das Finale knapp verloren wurde, sollte es in diesem Jahr zum Turniersieg, beim mittlerweile 13. Indoor-Soccercup in Gardelegen reichen. Im Endspiel wurde der Gastgeber vom SSV 80 Gardelegen mit 5:2 besiegt und somit kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Neben dem XXL-Pokal, kassierte der HSC weitere Auszeichnungen ab, denn mit Tobias Herrmann stellten die "Blau-Gelben" den besten Torschützen des Turniers. Dem nicht genug traf Tobias Herrmann während des Turniers auch zum 1000. Turniertreffer der Indoor-Soccercup Geschichte und bekam eine extra Auszeichnung von der Turnierleitung. In Vorrunden "Gruppe B" startete der HSC souverän und besiegte im ersten Spiel den SV Langenapel mit 3:0 Toren. Im zweiten Gruppenspiel gab es dann einen Dämpfer, denn im Spiel gegen den Gastgeber aus Gardelegen gab es eine knappe 3:2 Niederlage. Somit musste im letzten Gruppenspiel unbedingt ein Sieg her um das Halbfinale zu erreichen. Nach einer starken Leistung gegen Medizin Uchtspringe sollte es auch reichen, denn die Altmärker wurden klar mit 3:0 besiegt. Somit kam es dann im Halbfinale auf ein Aufeinandertreffen mit der U-23 von Chemie Leipzig. Bis 20 Sekunden vor Schluss lag der HSC knapp mit 3:4 zurück, doch dann gelang der Ausgleichstreffer und somit musste das Penalty-Schießen entscheiden. Alle drei HSC-Schützen verwandelten sicher und HSC-Keeper Switala parierte einen entscheidenden Schuss. Dies bedeutete erneut den Finaleinzug. Dort sollte es dann zu einem erneuten Duell mit dem Gastgeber aus Gardelegen kommen. Der HSC sollte im letzten Spiel dann auch seine beste Leistung präsentieren. Mit viel Willen, das Finale nicht erneut zu verlieren und phasenweise "Zauberfussball" wurde der SSV 80 Gardelegen mit 5:2 besiegt und somit gelang es dem HSC, endlich den Pott nach Haldensleben zu holen.

 

HSC: Switala - Markstein, Schütte, Gießmann, Hasse, Krüger, Hevekerl, Folkens, Herrmann, Helmecke

 

Vorrunde:

HSC gegen SV Langenapel  3:0

HSC gegen SSV 80 Gardelegen  2:3

HSC gegen Medizin Uchtspringe  3:0

 

Halbfinale:

Chemie Leipzig gegen HSC  4:4 (6:7 nach Penalty Schissen)

1.FC Lok Stendal gegen SSV 80 Gardelegen  1:3

 

Spiel um Platz 3:

Chemie Leipzig gegen 1.FC Lok Stendal  2:0

 

Finale:

SSV 80 Gardelegen gegen HSC  2:5

 

Endresultat:

  1. Haldensleber SC
  2. SSV 80 Gardelegen
  3. Chemie Leipzig
  4. 1.FC Lok Stendal
  5. Schwarz- Weiß Bismark
  6. Medizin Uchtspringe
  7. SV Langenapel
  8. Heide Jävenitz

 

Bilder: Josi

 

Rene Hasse traf zum Ehrenteffer
Rene Hasse traf zum Ehrenteffer

10.12.2016 - Verdiente Niederlage in Merseburg:

 

IMO Merseburg gegen Haldensleber SC  4:1 (3:0)

 

Beim letzten Auftritt im Kalenderjahr 2016, gastierte der HSC beim VfB IMO Merseburg und musste nicht nur mit Steve Rolleder seinen heutigen Alptraum kennen lernen, sondern kassierte am Ende auch die zweite Saisonniederlage. Am heutigen Tag sollte bereits vor der Abreise nicht alles rund laufen, denn der HSC reiste mit einem enorm Ersatzgeschwächten Kader nach Merseburg. Jener Kader und die Tagesform sollten keineswegs reichen um die Gastgeber am heutigen Tag Paroli zu bieten. Dazu gesellte sich ein Merseburger Stürmer, Namens Steve Rolleder, der den HSC im Alleingang auf die Verliererstraße bringen sollte. So nahm das Unheil binnen 20 Minuten seinen Lauf, denn Rolleder (6. ,10. ,20.) erzielte einen lupenreinen Hattrick. Davon erholte sich der HSC zu keiner Phase und ging mit dem deutlichen Halbzeitrückstand in die Kabinen. Gleich nach dem Wiederanpfiff sollte Rolleder (48.) erneut treffen und brachte die "Blau-Gelben" endgültig auf die Verliererstraße. Das Spiel beruhigte sich dann ein wenig und lediglich Rene Hasse (81.) war es, der wenigstens den Ehrentreffer für den HSC markieren konnte. Somit musste der HSC seine zweite Niederlage hinnehmen und beendet nun das Verbandsligajahr 2016 mit einem negativen Ergebnis. Die beiden Nachholspiele gegen Amsdorf und Dölau werden dann im neuen Jahr ausgetragen. Der HSC hat in diesem Jahr nur noch einen Pflichttermin wenn man bei Indoor-Soccer Cup in Gardelegen antritt. Dieser wird am 30.12.2016 ausgetragen.

 

HSC:  Switala - Kania, Ch.Madaus, Krüger, Schiefer - Ca.Madaus, T.Girke, Hering (38.Cristovao), Hevekerl (65.Hasse), Sacher - Herrmann

 

Tore:  1:0 Rolleder (6.) , 2:0 Rolleder (10.) , 3:0 Rolleder (20.) , 4:0 Rolleder (48.) , 4:1 Hasse (81.)

 

Tobias Herrmann mit Doppelpack
Tobias Herrmann mit Doppelpack

26.11.2016 - Auswärtssieg dank Herrmann Doppelpack:

 

TV Askania Bernburg II gegen Haldensleber SC  0:2 (0:1)

 

Am 12.Spieltag der Verbandsliga reiste der HSC zum Tabellenschlusslicht nach Bernburg und konnte am Ende, dank zweier Treffer von Tobias Herrmann, drei wichtige Auswärtszähler einfahren. Aber das Spiel erwies sich nach 90 Minuten schwieriger als erwartet, denn die Gastgeber machten es den "Blau-Gelben" nicht einfach und agierten mit einem 11-Mann Abwehrbollwerk. Somit musste der HSC Ruhe und Geduld bewahren um sich Chancen und vor allem eine Lücke im Defensivverbund der Gastgeber ergaben. Aber die erste Hiobsbotschaft bekam HSC-Trainer Fest, in der 17.Minute als Außenverteidiger Paul Schipke den Platz verletzt verlassen musste. Die nächste unglückliche Szene dann in der 20.Minute als Lucas Krüger seinen Gegenspieler im Strafraum zu Fall brachte und Schiedsrichter Päßler auf den Punkt zeigte. Aber das richtige Zeichen setzte dann Schlussmann Florian Switala, als der den Strafstoß stark parieren konnte und somit den bisherigen Spielverlauf nicht auf den Kopf stellte. Fortan wurde der HSC dann Zielstrebiger in seinen Aktionen und Thomas Gießmann (22.) hatte mit seinen Schuss aus 18 Meter die Führung auf dem Fuß. Der Ball ging aber denkbar knapp am Torwinkel vorbei. Zwei Minuten später war es Carsten Madaus (24.) der mit seinem Schuss aus 20m, Bernburgs Torwart Samson zu einer starken Parade zwang. Der HSC nun mit Dauerdruck auf das Bernburger Tor und die ersehnte Lücke fand dann Thomas Gießmann, der mit einem sensationellen Pass, Tobias Herrmann (28.)bediente und jener den Ball an Samson vorbei spitzelte, zur mehr als verdienten 0:1 Führung. Der Ball sollte im ersten Durchgang nochmal im Netz landen, als Benjamin Sacher (40.) perfekt frei gespielt wurde und den Torwart umspielte, aber die Schiedsrichter erkannten den Treffer ab, nach vermeidlicher Abseitsposition. Somit blieb es bei der knappen, aber verdienten Halbzeitführung für den HSC.

Nach dem Seitenwechsel gab dann der HSC die richtige Antwort und stellte die Weichen gang klar auf Auswärtssieg. Erneut war es wieder Thomas Gießmann, der den Ball im Strafraum auf Tobias Herrmann (49.) lupfte und jener mit einem strammen Schuss ins linke Eck, den HSC mit 0:2 in Führung brachte. Somit war auch der Knoten beim HSC-Stürmer geplatzt und mit seinem Doppelpack beendete er seine Durststrecke, wo ihm doch in den letzten Wochen oftmals das Pech am Schuh klebte. Nur fünf Minuten später traf Rene Hasse ins Tor (54.), aber wie schon bei Sacher wurde der Treffer durch die Fahne des Linienrichters aberkannt. In der Folge sahen die wenigen Zuschauer in der Bernburger Sparkassenarena, den HSC weiter im Vorwärtsmarsch, aber oft fehlte es am letzten Pass um sich weitere Chancen heraus zuspielen. So probierte es der heutige Kapitän Tim Girke (66.) per Gewaltschuss aus 22m, aber Samson parierte das Geschoss bärenstark und somit blieb es beim 0:2 für die Gäste. Die Mannen um Trainer Fest verwalteten nun das Ergebnis und ließen den Gastgebern etwas mehr Raum zum spielen, ohne das sich die Bernburger aber eine nennenswerte Chance heraus spielen konnten. So blieb es nach 90 Minuten beim souveränen Auswärtssieg und dadurch klettert der HSC zumindest vorübergehend auf Platz Zwei der Verbandsliga-Tabelle. Nun kommt es am kommenden Sonntag erneut zu einem Spitzenspiel im SWH-Waldstadion, wenn der HSC die Mannschaft von Romonta Amsdorf empfängt.

 

HSC:  Switala - Kania, Ch.Madaus, Krüger, Schipke (17.Folkens) - T.Girke, Ca.Madaus, Sacher (89.Helmecke), Gießmann - Hasse (71.Hering), Herrmann

 

Tore:  0:1 Herrmann (28.) , 0:2 Herrmann (49.)

 

Lucas Krüger (l.) traf zum 1:2 Anschluss
Lucas Krüger (l.) traf zum 1:2 Anschluss

19.11.2016 - HSC hatte Lok Stendal am Rande einer Niederlage:

 

Haldensleber SC gegen 1.FC Lok Stendal  2:2 (0:2)

 

Das Spitzenspiel des 11.Spieltags zwischen dem HSC und den noch ungeschlagenen Stendalern, sollte am Ende auch das halten, was es im Vorfeld versprach. Im SWH-Waldstadion begegneten sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe und dennoch sahen die Zuschauer -zumindest vom Ergebnis her- zwei unterschiedliche Halbzeiten. Im ersten Abschnitt verpassten es die Hausherren ganz klar ihre guten Torchancen zu verwerten, anders dagegen agierten die Gäste aus der Altmark, die durch zwei Standard-Situationen, zweimal zugeschlagen haben. 

Von Beginn an schenkten sich beide Mannschaften nichts auf dem Platz und spielten aus einer sicheren Defensive heraus. Das erste mal sollten sich aber die Gäste gefährlich vor dem HSC-Tor blicken lassen. Nach einer Nellessen Flanke, kam Buschke (9.) zum Torschuss, der aber an Switalas Gehäuse vorbei ging. Im direkten Gegenzug drang dann Sacher in den Stendaler Strafraum ein und bediente Hasse (10.), doch sein Schuss konnte Griebichenstein parieren. In den nächsten Aktionen haderten beide mit dem Aluminium. Zuerst streifte eine scharfe Hereingabe von Breda (25.) an die Latte des HSC-Tors und auf der anderen Seite zog Krüger (35.) aus 22m ab und jagte das Leder ans Lattenkreuz. Im Gegenzug dann ein schneller Angriff der Gäste und Krüger eilte mit in die Defensive zurück, dabei stoppte er seinen Gegenspieler durch Foulspiel und Schiedsrichter Wesemann entschied auf Foulelfmeter. Diesen verwertete Werner (36.) souverän zum 0:1 für die Gäste. Es sollte aber noch schlimmer kommen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam Nellessen nach einem Eckball frei zu Kopfball, den Switala stark parierte, doch der Ball fiel erneut Werner (44.) genau vor die Füße, der nur noch zum 0:2 einschieben brauchte. Somit gingen die Gäste mit einer deutlichen 0:2 Führung in die Kabinen und der HSC wusste nicht wie ihm geschah.

Doch vorweg genommen, was die "Blau-Gelben" dann im zweiten Abschnitt ablieferten, war "Powerplay-Fußball" feinster Art und die Gäste hatten Mühe und Not, gegen dem HSC Stand zu halten. Der HSC wehrte sich gegen eine drohende erste Heimniederlage und übte mächtig Druck auf das Stendaler Tor aus. Angetrieben von Ca.Madaus, T.Girke und Sacher rollte nun eine Angriffswelle nach dem anderen. So war es auch Ca.Madaus, der in Bedrängnis gegen vier Gegenspieler, den Ball auf Krüger (53.) spitzelte und sein Schuss aus 16m landete ins linke Eck zum verdienten 1:2 Anschlusstreffer. Nun hatte der HSC Chancen im Minutentakt, wieder tauchte Ca.Madaus (60.) durch vier Mann hindurch, doch seine Eingabe konnte Werner im letzten Moment klären. Nach einem Eckball prüfte Schütte (62.) den Stendaler Schlussmann Griebichenstein aus 35m, aber "noch" hielt die Defensive der Gäste. Dann sollte der schönste Spielzug des Tages folgen, T.Girke setzte zum Solo an und bediente Sacher auf der rechten Seite, jener spielte mit Herrmann Doppelpass und sah im Strafraum den einschussbereiten Hasse (65.), der zum 2:2 Ausgleich vollstreckte. Jetzt brachen alle Dämme und der HSC wollte mehr, denn die Gäste waren nun deutlich angeschlagen und am Rande einer Niederlage. Nach einem Schipke Eckball, fiel der Ball Ch.Madaus (70.) vor die Füße, doch dessen Volleyschuss streifte denkbar knapp am linken Pfosten vorbei. Die Gäste kamen nun gar nicht mehr in Spiel und hatten keinen Zugriff mehr, aber der HSC zauberte munter weiter. Die größte Chance, zur mittlerweile verdienten Führung, hatte Herrmann (78.), der wieder Doppelpass mit Sacher spielte. Völlig allein vor Griebichenstein traf Herrmann aber nur die Querlatte, zum Glück der Gäste und auch der stramme Nachschuss von T.Girke ging Zentimeter am langen Pfosten vorbei. In der Schlussminute noch eine letzte große Möglichkeit als T.Girke nochmal Sacher schickte. Allein auf der rechten Seite unterwegs musste er nur den im Zentrum freien Herrmann (90.) bedienen, doch seine Flanke war etwas zu lang und somit unerreichbar für den HSC-Stürmer. So blieb es am Ende beim 2:2 Remis im Verbandsliga-Klassiker. Die Gäste waren zwar im ersten Durchgang mit ihren Torchancen effektiv, aber aufgrund der zweiten Hälfte hätte der HSC ganz klar den Platz als Sieger verlassen müssen.

Am kommenden Wochenende muss der HSC dann auswärts beim Tabellenschlusslicht Askania Bernburg antreten und sollte besonders auf die Leistung der zweiten Halbzeit aufbauen, dann sollten auch wieder drei Punkte eingefahren werden.

 

HSC:  Switala - Kania, Schütte, Ch.Madaus, Schipke - Ca.Madaus, T.Girke, Krüger (69.Folkens), Hering (56.Herrmann), Sacher - Hasse (88.Gießmann)

 

Tore:  0:1 Werner (36./Elfmeter) , 0:2 Werner (44.) , 1:2 Krüger (53.) , 2:2 Hasse (65.)

 

Lucas Krüger traf zum Ausgleich
Lucas Krüger traf zum Ausgleich

05.11.2016 - Dank Krügers Treffer Remis in Zorbau:

 

Blau-Weiß Zorbau gegen Haldensleber SC  1:1 (0:0)

 

Am 10. Spieltag der Verbandsliga musste sich der HSC, beim stark aufspielenden Aufsteiger aus Zorbau mit einem 1:1 Unentschieden zufrieden geben. Vom Spielverlauf her musste man am Ende, mit dem Punktgewinn noch zufrieden sein, da der HSC mit reichlich Personalmangel die weite Fahrt nach Zorbau antreten musste. So fehlten Trainer Fest zum Beispiel Torjäger Herrmann und Kapitän Markstein, der seine Gelb-Sperre absitzen musste. Die erste gute Gelegenheit, bei herbstlichen Dauerregen, hatten die Gastgeber durch Löser (11.) als er frei vor Switala war, aber der HSC-Schlussmann konnte die Situation für sich entscheiden. Die nächste brenzlige Situation musste der HSC, durch einen Freistoß durch Löser überstehen. Sein Versuch ging aber knapp am rechten Pfosten vorbei. Die erste nennenswerte Möglichkeit der Blau-Gelben hatte Hering (27.) per Kopfball nach einem Freistoß durch Schipke. Aber sein Versuch ging über das Gehäuse von Wasewitz. In dieser Phase hatte der HSC sogar etwas mehr vom Spiel und hatte wenig später durch Sacher (33.) sogar die Chance zur Führung. Sein Schuss ging aber knapp am rechten Pfosten vorbei. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Ca.Madaus (44.) noch die Gelegenheit, aber auch sein Schussversuch verfehlte das Zorbauer-Tor knapp. So ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel erspielten sich die Gastgeber ein leichtes Übergewicht und konnten dann auch in der 67.Minute, durch Alexander Palme nicht unverdient in Führung gehen. Beim Freistoß in den HSC-Strafraum stand Palme goldrichtig, höhe Elfmeterpunkt und vollstreckte zur Führung. Nun musste der HSC deutlich mehr investieren und der eingewechselte Lucas Krüger (78.) hatte eine Antwort parat. Nur elf Minuten später besiegelte sein Schuss den 1:1 Ausgleichstreffer für den HSC, nachdem Hasse mit einem schönen Pass, in die Schnittstelle der Zobauer Abwehr, Krüger bediente. In der Schlussphase sollte weiter nichts passieren und somit mussten sich beide Mannschaften mit dem Unentschieden zufrieden geben. Somit bleibt der HSC in der Tabelle den Spitzenteams auf den Fersen und bleibt nun sechs Spiele am Stück unbesiegt. In der kommenden Woche ist für den HSC spielfrei und am 19.11.2016 kommt es dann zum Verbandsliga-Klassiker und gleichzeitigen Topspiel im SWH-Waldstadion. Dann empfangen die Blau-Gelben, den 1.FC Lok Stendal.

 

HSC: Switala - Kania, Ch.Madaus, Schütte, Schipke - Ca.Madaus, T.Girke, Hevekerl (68.Krüger), Hering (82.Heckeroth), Sacher - Hasse

 

Tore:  1:0 Palme (67.) , 1:1 Krüger (78.)

 

Christian Madaus im Zweikampf
Christian Madaus im Zweikampf

30.10.2016 - Viel Arbeit und etwas Glück bescheren Heimsieg:

 

Haldensleber SC gegen SV Fortuna Magdeburg 3:2 (1:1)

 

Mit einem harten Stück Arbeit und am Ende etwas Glück besiegt der HSC die Mannschaft von Fortuna Magdeburg mit 3:2 Toren und erobert sich den dritten Tabellenplatz der Verbandsliga zurück. Nach 90 Minuten pusteten alle HSC-Akteure kräftig durch, denn das Heimspiel am 9.Spieltag erwies sich schwerer als erwartet. Dafür sorgten die Gäste durch ihr frühes Pressing und zwangen den HSC immer wieder zu Fehler im Aufbauspiel. Im Allgemeinen sollte dem HSC heute nicht viel gelingen und besonders in der Defensive entstanden ungewohnt viele Fehler, die oft zu Tormöglichkeiten der Gäste sorgten. So auch in der 16. Minute als gleich drei HSC-Akteure den Ball nicht klären konnten und Tobias Ginter (16.) bedankte sich mit einem Sonntagsschuss in den Torwinkel. Somit belohnten sich die Gäste für ihren enormen Aufwand in der Anfangsphase mit der 0:1 Führung. Aber der Gegentreffer schien den HSC wach zu rütteln und fortan präsentierte man sich auch in der Offensive. Nach einem langen Einwurf durch Carsten Madaus, bekam Lars Hering (18.) den Ball auf den Kopf und traf zum promten Ausgleich. Die gleiche Situation führte fast zur Führung, denn wieder durch einen Madaus Einwurf bekam diesmal Benjamin Sacher (22.) den Ball, aber traf nur das Außennetz. Aber in der HSC-Hintermannschaft sollte bis zu diesem Zeitpunkt nicht viel funktionieren und durch einen erneuten Fehler wurde durch den Schuss von Tobias Ginter (28.) fast wieder der Rückstand kassiert. Sein strammer Schuss, streifte knapp am rechten Pfosten vorbei. In der anschließenden Ecke kam Braun (29.) völlig frei zum Kopfball und verfehlte ebenfalls das Tor von Switala knapp. In diesem Moment hätte sich der HSC über einen erneuten Rückstand nicht beklagen dürfen. Aber zumindest Offensiv lief es für die Gastgeber besser und Benjamin Sacher (25.) hätte nach schönem Pass von Rene Hasse den sicheren 2:1 Treffer erzielen müssen, aber er jagte das Leder über die Querlatte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war es erneut Sacher (44.) der vor Salman im Fortuna-Tor auftauchte aber diesen nicht überwinden konnte. Somit ging es Leistungsgerecht mit dem 1:1 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer zunächst das gleiche Bild. Die Gäste kamen erneut aggressiver aus der Kabine und setzten die Gastgeber in jedem Zweikampf unter Druck. So hatte wieder Fortuna Magdeburg die erste Torgelegenheit. Dennis Bapist (55.) zog aus 16m ab und verfehlte das HSC-Gehäuse nur knapp. Durch diese Möglichkeit wurde der HSC anscheinend erneut wach gerüttelt und kreierte nun ansehnlichen Offensiv-Fußball. Carsten Madaus trieb den Ball Richtung Gäste-Strafraum und bediente Kollege Benjamin Sacher (58.), der mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck zum 2:1 traf. In dieser Phase ließ der HSC verspüren, die Entscheidung zu suchen und übte viel Druck auf das Magdeburger-Tor aus. Diesmal diente Torschütze Sacher als Vorbereiter und bediente Denny Hevekerl (64.), der mit einem trockenen Schuss abzog und zum 3:1 für die Hausheeren traf. Aber die Gäste wollten sich nicht mit einer Niederlage abfinden und hatten durch Manuel Royer (76.) die große Möglichkeit zum Anschlusstreffer, aber sein Schuss ging knapp vorbei. Im darauf folgenden Konter, hatte der frei gespielte Lucas Krüger (78.) die Chance auf dem Fuß alles klar zu machen. Aber sein platzierter Schuss klatschte nur an den Pfosten. Auf der Gegenseite prüfte Splanemann (83.) per Freistoß nochmal Switala, aber es blieb bis dahin beim 3:1 für den HSC. Weitere gute Konter-Möglichkeiten durch Carsten Maduas (85.) und Tobias Herrmann (87.) gab der HSC leichtfertig her und so gaben die unermüdlichen Gäste nicht auf und in der Schlussminute traf doch noch Manuel Royer (90.) aus dem Gewühl heraus zum 3:2. Nun entstand für den HSC eine unnötige und hektische Schlussphase. In einem letzten hohen Ball Richtung HSC-Strafraum wurden verbissene Zweikämpfe geführt, aber der geforderte Elfmeterpfiff, Seitens der Gäste blieb aus und somit konnte der HSC den 3:2 Sieg über die Zeit retten. Durch eine Steigerung im zweiten Durchgang ist dieser Arbeitssieg nicht unverdient. In der kommenden Woche trifft der HSC auf den nächsten Verbandsliga-Aufsteiger. Dann geht die Reise nach Blau-Weiß Zorbau.

 

HSC:  Switala - Kania, Markstein, Ch.Madaus, Schipke - Ca.Madaus , T.Girke, Hering (66.Herrmann), Hevekerl (72.Krüger), Sacher - Hasse (86. D.Girke)

 

Tore:  0:1 Ginter (16.) , 1:1 Hering (18.) , 2:1 Sacher (58.) , 3:1 Hevekerl (64.) , 3:2 Royer (90.)