Aktuelles zu den 1. Männern in der Saison 2018/2019


Großer Garant zum Punktgewinn: HSC-Keeper Florian Switala
Großer Garant zum Punktgewinn: HSC-Keeper Florian Switala

27.04.2019 - "HSC-Serie" hält auch in Dölau Bestand:

 

Blau-Weiß Dölau gegen Haldensleber SC  3:3 (1:1)

 

Nach einem nervenaufreibenden Spiel, konnte der HSC auch in Dölau einen Punkt entführen und bleibt somit auch im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen. Lange Zeit befand sich der HSC auf der Verliererstraße, doch dank zweier später Treffer von Tolle und Girke, sprang am Ende noch ein Remis heraus. Den größten Anteil daran hatte sicherlich HSC-Torwart Switala, der über 90 Minuten mit unzähligen Glanzparaden, sein Team am Leben hielt. HSC-Trainer Wagner erwartete ein ganz schweres Auswärtsspiel, denn für die Gastgeber ging es quasi schon um Alles oder Nichts, da sich Dölau mitten im Abstiegskampf befindet. Diese Prognose sollte auch eintreten, denn die Gastgeber spielten von Beginn an temporeichen und aggressiven Fussball und ließen dem HSC kaum Luft zum atmen. Die stark ersatzgeschwächte HSC-Elf musste reichlich Abwehrarbeit leisten, doch die erste Möglichkeit der Gastgeber sollte gleich zum Torerfolg führen. Nach einem Freistoß von Knaack (13.) aus 28m, schlug der Ball ins rechte untere Eck ein und ließ Dölaus Plan aufgehen. Dies motivierte die Blau-Weißen noch mehr und wenn Switala nur vier Minuten später nicht seine erste Glanzparade ausgepackt hätte, stände es bereits 2:0, doch im Eins gegen Eins gegen Ritter (17.) blieb der HSC-Keeper Sieger. Die erste Annäherung des HSC gab es erst nach 22 Minuten, als Girkes Schuss (22.) abgefälscht vorbei ging. Wiederum nur zwei Minuten versuchte es Ezzianj (24.) aus 25m und zwang Switala zur Parade. Haldenslebens Schlussmann stand nun immer mehr im Mittelpunkt und entschärfte Reihenweise Dölauer Großchancen. Den Schuss von Amtage (27.) lenkte er spektakulär über den Querbalken und auch den Versuch von Müller (31.) fischte Switala aus dem Toreck. So hielt er den HSC am Leben und genau in dieser Phase trugen die Blau-Gelben den ersten starken Angriff vor. Nach punktgenauem Diagonalpass von Krüger auf Girke, bediente jener im Zentrum Siegmund (34.) der per Kopfball zum glücklichen Ausgleich traf. Eine letzte Großtat erledigt Switala kurz vor der Pause als er den Schuss von Müller (44.) an den Pfosten lenkte. So ging es vom Spielverlauf her, mit einem glücklichen Remis, für den HSC in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel, fand Dölaus Trainer Schneer anscheinend die richtigen Worte, denn seine Mannschaft agierte nun noch zielstrebiger. Einen gewissen Teil trug auch die HSC-Defensive bei, denn das Zweikampfverhalten ließ deutlich nach und machte es den Gastgebern einfach. Die erste Gelegenheit vergab Müller (52.) als sein Schuss auf den Querbalken landete. Wenig später ließ die HSC-Abwehr ein einfachen Doppelpass zu und Ritter (60.) beförderte den Ball aus spitzen Winkel in den Torwinkel, zur erneuten Führung für Dölau. Nun suchten die Gastgeber die Entscheidung und hatten durch Kretzschmar (65.) die große Chance auf dem Fuss, doch Switala packte erneut zu. Chancenlos war der HSC-Schlussmann dann aber in der 71. Minute, als Batoures Flanke quer durch den HSC-Strafraum ging und Drosihn (71.) den Ball zum 3:1 in die Maschen jagte. Die mittlerweile auch in der Höhe verdiente Dölauer Führung sollte aber nicht die Entscheidung im Spiel herbei führen. Denn was die Gastgeber nicht auf dem Zettel hatten, war das der HSC eine starke Moral bewies und sich nicht aufgab. Die erste Chance zum Anschlusstreffer vergab Siegmund (82.) per Kopfball. Nur zwei Minuten später vergab der eingewechselte Tolle (84.) allein vor dem Tor die Chance. Zwei Minuten vor dem Ende bediente Girke per Flanke den Kopf von Tolle (88.) und diesmal versenkte der HSC-Stürmer den Ball zum 3:2. Nun keimte plötzlich unerwartete Hoffnung auf und der HSC mobilisierte alle Kräfte. In der Nachspielzeit ertönte dann der Pfiff von Schiedsrichter Unger, als Dölaus Abwehr den Ball nur per Handspiel stoppen konnte und es folgerichtig Elfmeter gab. HSC-Kapitän Girke (90+2) nahm sich der Aufgabe an und zeigte keine Nerven. Er verwandelte sicher und ließ den HSC zum Ende der Partie jubeln. Somit wendeten die Blau-Gelben eine geglaubte Niederlage ab und bleiben sechs Spiele am Stück unbesiegt.

HSC Trainer Wagner resümierte nach dem Abpfiff: "Ich bin mir eigentlich gar nicht bewusst, wie meine Mannschaft heute einen Punkt geholt hat, zeigt aber auch die tolle Moral im Team. Leider muss ich klar sagen, das Wir heute 90 Minuten in vielen Belangen unterlegen waren. Meine Mannschaft hat heute kein gutes Spiel gemacht, was in den Vorwochen anders aussah. Aber heute mussten wir wieder auf viele Spieler verzichten, demnach ist es positiv zu erwähnen, das die Einstellung und Moral einfach passt. Unser Torwart Florian Switala hielt uns heute natürlich mit unglaublichen Paraden am Leben und nach dem 3:1 ist eigentlich der Deckel drauf. Das meine Jungs dann zum Schluss nochmal so zurück kommen stimmt mich positiv."

 

 

Bereits am kommenden Freitag steht das nächste Auswärtsspiel für den HSC auf dem Programm. Dort gastiert der HSC um 19 Uhr beim Spitzenteam vom BSV Halle-Ammendorf.

 

HSC:  Switala - Wille, Hübner, Duda, Krause - Mäde, Cristovao, Girke, Krüger, Hampel (65.Tolle) - Siegmund

 

Tore:  1:0 Knaack (13.) , 1:1 Siegmund (34.) , 2:1 Ritter (60.) , 3:1 Drosihn (71.) , 3:2 Tolle (88.) , 3:3 Girke (Elfmeter / 90+2)

 

Sergio Cristovao im Zweikampf gegen Merseburg
Sergio Cristovao im Zweikampf gegen Merseburg

18.04.2019 - Fünf Spiele ungeschlagen, Serie hält weiterhin an:

 

Haldensleber SC gegen IMO Merseburg  0:0

 

Auch im fünften aufeinander folgenden Punktspiel, bleibt der HSC ungeschlagen. Wie schon im Hinspiel, trotzten die Blau-Gelben dem Favoriten IMO Merseburg ein Remis ab. Aufgrund der klareren Torchancen, wäre sogar ein voller Punktgewinn für den HSC, nicht undenkbar gewesen. Über 90 Minuten hinweg gesehen sahen die Zuschauer im Waldstadion, ein gutes und temporeiches Verbandsligaspiel, wo man zu keiner Zeit einen Unterschied der Tabellensituation bemerkte. Der HSC versprühte viel Kampfgeist, Willen und Spielwitz, aber diese Tugenden boten auch die Gäste und so entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die erste große Möglichkeit sollten die Gäste bekommen, als Roß (6.) frei gespielt wurde, aber sein Schuss am Tor vorbei setzte. Bei sommerlichen Temperaturen, wurde der HSC in der Folge immer mutiger im Offensivspiel und sollte Mitte der ersten Halbzeit zu ernsthaften Gelegenheiten kommen. Über der rechten Seite wurde Krüger (28.) frei gespielt und kam zum Torabschluss, den aber Wurster im Merseburger Tor glänzend parierte. Von nun an gab es reihenweise Torchancen zu sehen, denn im direkten Gegenzug klärte HSC-Innenverteidiger Zimmermann (31.), einen Kopfball von der Torlinie. Die letzte Chance im ersten Durchgang sollte Hevekerl (39.) für den HSC bekommen. Allein vor Torwart Wurster schaffte es Hevekerl, diesen nicht zu überwinden. So ging es mit einem gerechten Remis in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel sollte es keinen Abfall des Spielgeschehens geben und beide Mannschaften spielten phasenweise starken Offensivfussball, indem beide Torhüter ihr Können aufweisen konnten. Wie schon im ersten Anschnitt bekam Merseburg, die erste Gelegenheit, durch einen Kopfball von Dräger (53.). In der Folge ging das Spiel rauf und runter und beide Mannschaften erspielten sich hundertprozentige Torchancen. Nach 60 Minuten wurde Siegmund Richtung Tor geschickt, doch auch er konnte Wurster nicht überwinden. Nur fünf Minuten später hatten die Gäste den Torjubel schon auf den Lippen, als Wagner (65.) aus fünf Metern zum Schuss kam, aber HSC-Schlussmann Switala parierte einen eigentlich unhaltbaren Ball bärenstark. Dann brachen die letzten 20 Minuten an, in dem der HSC den möglichen Sieg herschenkte. Die erste große Chance vergab Mäde (71.) als er völlig allein auf Wurster zulief, doch im Eins gegen Eins seinen Sieger fand. Der HSC beflügelte nochmals alle Kräfte um gegen den Tabellenzweiten doch noch die Sensation zu schaffen. Trainer Wagner brachte mit dem A-Jugendlichen Kaschlaw nochmals einen frischen Offensivmann und jener sollte den Siegtreffer noch auf dem Fuss haben. Vier Minuten vor Abpfiff steckte Siegmund den Ball perfekt für Kaschlaw (86.) durch, der völlig allein zum Merseburger Tor unterwegs war, doch abermals blieb Wurster der Sieger und rettete Merseburg das Unentschieden. So endete ein hochkarätiges Verbandsligaspiel mit einem 0:0 Unentschieden, das aber auch 3:3 hätte enden können. Mit dem Remis setzt sich der HSC vorerst auf den siebten Tabellenplatz und bleibt auch im fünften Spiel in Folge ungeschlagen.

HSC-Coach Wagner resümierte nach dem Spiel:   "Das war eine sehr sehr starke Teamleistung von der Truppe. Ich denke, das Unentschieden ist auch total gerecht. Es wäre auch ein 2:2 gerecht gewesen. Wir haben selbst drei Hochkaräter, in der ersten Halbzeit laufen wir einmal auf den Torwart frei zu, machen ihn nicht ein. In der zweiten Halbzeit haben wir noch zwei Riesenchancen, laufen allein aufs Tor zu und treffen nicht. Andersherum muss man aber auch sagen, dass Mitte der zweiten Halbzeit Florian Switala uns mit einer Mega-Parade am Leben hält. Geich nach zwei Minuten können wir auch mit 1:0 hintenliegen. Von daher geht das Unentschieden in Ordnung. Es hätte auch 2:2 oder 3:3 ausgehen können. Wie sich die Mannschaft heute wieder präsentiert hat, das war eine richtig tolle Leistung. Wie sie gegen die beste Offensivmannschaft der Liga und den vielleicht künftigen Oberligisten wieder einen Punkt ergattert hat. Eine richtig tolle Leistung"

 

HSC:  Switala - Wille, Zimmermann, Schunaew, Hübner - Mäde, Cristovao, Duda (62.Girke), Hevekerl (88.Krause), Krüger (76.Kaschlaw) - Siegmund

 

Tore:  keine

 

Jubel im HSC-Team nach dem Siegtreffer
Jubel im HSC-Team nach dem Siegtreffer

07.04.2019 - Sacher schießt HSC zum Derbysieg:

 

Haldensleber SC gegen FSV Barleben  1:0 (0:0)

 

Der Haldensleber SC hat am Sonntag das Verbandsliga-Derby gegen den FSV Barleben mit 1:0 gewonnen. Das Tor des Tages im Waldstadion erzielte Benjamin Sacher in der 52. Spielminute. 

 

Von Christian Meyer

„Ich freue mich unglaublich für ihn“, sagte Marco Wagner nach Spielschluss über Sacher. Das letzte Tor des Offensivspielers datierte vom 28. Oktober. Eine gefühlte Ewigkeit für einen Stürmer. Doch in der 52. Minute war der 31-Jährige zur Stelle. Er nutzte die tolle Vorarbeit von Marius Wille, dessen Flanke er erst annahm, dann den Ball auf seinen starken rechten Fuß legte und ihn anschließend unhaltbar für Stränsch in die lange Ecke schoss. 

Es war der Dosenöffner für den Haldensleber SC, der in der Folge mehrere Chancen zum zweiten Treffer und damit zur Entscheidung ausließ. Die größte vergab Krüger, der frei vor Stränsch den Ball an die Latte lupfte. Die mangelnde Effektivität blieb an diesem sonnigen Sonntag aber folgenlos, weil die Gastgeber gut verteidigten und Barleben kaum etwas einfiel. Beide Seiten waren personell arg gebeutelt und versprühten keinen spielerischen Glanz. Einziges Highlight in Durchgang eins war bezeichnenderweise ein geblockter Abschlag von Switala, der seinen Fauxpas aber mit Glück sicher ausbügelte. In der zweiten Halbzeit warteten die mitgereisten Barleber Fans  vergeblich auf eine klare Torchance ihres Teams. 

„Die Einstellung war vernünftig und spielerisch war es ordentlich. Aber wir sind heute nicht in die Tiefe gekommen“, analysierte Christoph Schindler den Auftritt seines Teams. Der Trainer musste kurz vor Schluss selber auf den Platz, mit den Verletzungen von Dennis Spitzer und Tim Kolzenburg spitzt sich die Personalsituation am Anger weiter dramatisch zu. Grund zur Entspannung hat nach diesen drei Derbypunkten hingegen der Haldensleber SC. Mit 30 Zählern und Platz acht liegt man im Soll. „Ich muss meinen Hut ziehen vor der Mannschaft, vor allem vor den Jungs, die zuvor schon in der A-Jugend und der U23 aktiv waren. Wir hatten zu Beginn ein paar Probleme gegen den Ball, mit der Umstellung auf 4-4-2 nach der Pause und dem Tor lief es dann wesentlich besser“, resümierte Marco Wagner die Partie, die erst am Ende mit Derbyemotionen aufwartete. 

HSC:  Switala - Wille, Schunaew, Duda, Hübner - Mäde, Cristovao, Hevekerl (90.Krause), Lipowski (68.Kaschlaw), Krüger (90.Schiefer) - Sacher

 

Tore:  1:0 Sacher (52.) 

 

Benjamin Sacher im Spiel bei Fortuna Magdeburg
Benjamin Sacher im Spiel bei Fortuna Magdeburg

30.03.2019 - HSC verschenkt Auswärtssieg:

 

SV Fortuna Magdeburg gegen Haldensleber SC  1:1 (0:0)

 

Das Kräftemessen des HSC bei Fortuna Magdeburg, endete nach 90 Minuten mit einem 1:1 Unentschieden. Nach Zimmermanns Führung (59.) verpasste es der HSC, durch viele Möglichkeiten, den Deckel drauf zu machen und so wurde die Wagner-Elf vier Minuten vor Abpfiff bestraft. Die Vorzeichen standen für Trainer Wagner alles andere als gut, denn der HSC-Trainer musste abermals auf sieben seiner Spieler, krankheitsbedingt verzichten und hinzu gesellte sich der Gelb gesperrte Mäde. So stellte sich die HSC-Elf quasi von selbst auf, doch die Mannen, die Wagner auf dem Platz schickte, machten es über 60 Minuten sehr gut. 

Der Uhrzeiger hatte sich gerade fünfmal gedreht, da landete der Ball das erstmal im Netz der Gastgeber, doch das Schiedsrichtergespann sah die HSC-Offensive im Abseits. So entwickelte sich gutes Verbandsligaspiel, das durch viele intensive Zweikämpfe geführt wurde. Die Gastgeber nährten sich nur mühsam zum HSC-Tor und die wenigen hohen Bälle in den Strafraum, entschärfte Switala gewohnt sicher. Die bis dahin beste Chance zur HSC-Führung sollte Duda (27.) vergeben. Nach einem Freistoß von Krüger, konnte Fortuna-Keeper Ulubay den Ball nur abklatschen und Duda kam aus acht Metern frei zum Schuss, doch er setzte das Leder knapp am Pfosten vorbei. Die nächste große Möglichkeit sollte nicht lange auf sich warten lassen, als Siegmund den Ball perfekt für Hevekerl (36.) durch steckte, doch völlig frei vor dem Tor setzte jener den Schuss am Tor vorbei. Die erste Schlüsselszene im Spiel gab es dann in der 41.Minute, als Magdeburgs Böhme den Platz mit einer glatt Roten Karte verlassen musste. Er erwischte Krüger böse von hinten in die Beine und hatte nicht wirklich eine Chance an den Ball zu gelangen. Der Platzverweis war sicherlich nicht zwingend, aber dennoch vertretbar. Nennenswerte Aktionen gab es bis zum Pausenpfiff keine mehr und so ging es torlos in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel hatte der HSC also genügend Zeit die personelle Überzahl in etwas zählbares umzusetzen. Die erste Aktion sollte aber der Gastgeber bekommen, doch die vielbeinige HSC-Defensive entschärfte den Schussversuch von Garz (50.). Der HSC agierte in der Folge druckvoller und sollte wenig später auch prompt  belohnt werden. Nach einer Krüger-Flanke aus dem Halbfeld, schraubte sich Zimmermann (59.) am höchsten und köpfte das Leder ins Tor der Fortuna. Die viel umjubelte Führung war mittlerweile nicht unverdient, doch Wagner musste in der Folge mit ansehen, wie seine Elf sich immer tiefer in die eigenen Reihen zurück zog. So bekamen die zehn Magdeburger optisch mehr Spielanteile und drängten den HSC in deren Hälfte. Die tief stehenden Blau-Gelben ließen bis dahin zwar keine nennenswerten Möglichkeiten zu, doch auch das eigene Konterspiel wurde unkonsequent zu Ende gespielt. So vergab der HSC einige gute Möglichkeiten den Deckel auf den Topf zu machen. Die erste Chance besaß Sacher (69.), doch sein Schuss entschärfte Ulubay im Nachfassen. Nur drei Minuten später setzte sich Wille über die rechte Seite durch und bediente im Zentrum Krüger (72.). Sein noch abgefälschter Schuss landet knapp neben den Pfosten, wo doch Ulubay schon auf dem Weg ins andere Toreck war. Dem HSC gelang es nicht die vielen Überzahl Situationen in das 0:2 umzumünzen und zog sich in der Folge immer tiefer in die eigene Hälfte zurück. So kamen in der Schlussphase immer mehr hohe Bälle Richtung HSC-Strafraum und in der 86.Minute wurde Fortuna-Stürmer Neumann am Bein getroffen und es erfolgte der Pfiff von Schiedsrichter Petzka. Elfmeter für die Gastgeber. Der gefoulte trat selber an und traf flach links zum 1:1 Ausgleich. So bekam der HSC die Quittung für seine zu tief stehende Spielweise, nach der Führung. Die Blau-Gelben warfen nochmal alles in die Offensive und kamen noch zu einer viel versprechenden Möglichkeit. In einer "Vier zu Zwei" Überzahl Situation, vergab der eingewechselte Lipowski (89.) kläglich die Möglichkeit zum möglichen Siegtreffer. Danach pfiff Schiedsrichter Petzka überpünktlich ab und so blieb es am Ende beim 1:1 Remis beider Mannschaften. Über 90 Minuten hinweg gesehen ließ der HSC zwei wichtige Punkte liegen und verpasste es in der Tabelle an Fortuna Magdeburg vorbei zu ziehen. Somit rangiert die Wagner-Elf weiterhin auf Platz neun. 

Am kommenden Sonntag kommt es dann zum erneuten Bördederby der Verbandsliga, wenn der HSC den Tabellenvierten FSV Barleben im Waldstadion empfängt. 

 

HSC:  Switala - Wille, Schunaew, Zimmermann, Krause - Duda, Cristovao (57.Hübner), Hevekerl (85.Hauer), Sacher, Krüger - Siegmund (81.Lipowski)

 

Tore:  0:1 Zimmermann (59.) , 1:1 Neumann (86./Elfmeter)

 


Kevin Zimmermann im Kopfball-Duell
Kevin Zimmermann im Kopfball-Duell

24.03.2019 - Heimfluch ist gebrochen:

 

Haldensleber SC gegen 1.FC Bitterfeld/Wolfen  2:0 (0:0)

 

Im dritten Anlauf beendet der HSC seinen Heimfluch und gewinnt sein erstes Heimspiel im Jahr 2019. Wichtiger konnte dieser Bann nicht brechen, denn im Waldstadion besiegte die Elf von Marco Wagner, einen direkten Mitkontrahenten. Am Ende siegte der HSC mit 2:0 gegen den 1.FC Bitterfeld/Wolfen und verschafft sich etwas Luft zum Tabellenkeller. Durch die später Treffer von Krüger und Hevekerl, klettert der HSC auf Platz Neun der Verbandsliga-Tabelle.

Von Beginn an merkte man beiden Mannschaften die Wichtigkeit des Spiels an und so entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel auf beiden Seiten. Die erste gute Gelegenheit sollte der HSC bekommen. Nach einem Freistoß von Krüger kam Schunaew (6.) zum Kopfball und der Ball klatschte an die Querlatte. In dieser Szene verletzte sich der Bitterfelder Kauna  (7.) so schwer, das er ins Haldensleber Krankenhaus eingeliefert werden musste, zudem war das Spiel dadurch 25 Minuten unterbrochen. Wir wünschen Marvin Kauna auf dieser Wege gute Besserung. Nach der langen Unterbrechung fanden beide Mannschaft kaum ins eigene Spiel und so waren unzählige Fehlpässe auf der Tagesordnung. Mitte der ersten Halbzeit übernahm der HSC deutlich mehr das Zepter und sollte zu weiteren Torchancen kommen. Die beste vergab Sacher (31.) mit seinem Schuss aus 12m, die der Gästetorwart Schlegel stark parierte. Nur 10 Minuten später bekam Sacher (41.) seine zweite Chance, doch diesmal wurde sein Schuss abgefälscht und ging nur Zentimeter am Pfosten vorbei. Somit ging es mit torlosen 45 Minuten in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel kam ein deutlich aggressiverer HSC auf dem Platz und sollte die zweiten 45 Minuten bestimmen. Von Minute zu Minute erspielte sich der HSC ein Chancenplus. Die erste hatte Siegmund (51.), doch sein Schluss parierte der gut aufgelegte Schlegel. Wenig später versuchte es Hevekerl (60.), doch wieder war das Glück auf der Gästeseite, denn der Ball ging abgefälscht knapp am Tor vorbei. Die Gäste hätten nur fünf Minuten später das Spiel auf den Kopf stellen können, denn Potapenko (65.) kam vor Switala zum Schuss, doch verfehlte aber das HSC-Gehäuse. Nun investierte der HSC immer mehr im Spiel und haderte des öfteren mit Torwart Schlegel. Erst kam Zimmermann (70.) zum Kopfball, den Schlegel bärenstark zum Eckball entschärfte. Bei der daraus folgenden Ecke kam Schunaew (71.) völlig frei zum Kopfball und setzte das Leder neben den Pfosten. Aber der HSC steckte zu keiner Zeit auf und sollte in der Schlussphase für seinen Aufwand belohnt werden. Nach starkem Dribbling von Sacher, bediente jeder den freien Krüger (79.), der aus 16m den Ball in den Torwinkel setzte. Aufgrund der Chancenmehrheit ging der HSC verdient in Führung. In der Defensive ließ das Team von Wagner nichts mehr anbrennen und kam in der Schlussminute sogar noch zum 2:0. Nach Heverkerls Schuss (90.) glitt dem bis dahin starken Gästekeeper das Leder durch die Hände und besiegelte den ersten Heimerfolg 2019 für den HSC. 

HSC-Trainer Wagner nach dem Spiel: "Bei aller Freude über den ersten Heimerfolg dieses Jahres, wünsche ich persönlich, der Verein und die gesamte Mannschaft, den Spieler Marvin Kauna alles Gute und eine schnelle Genesung. Am Ende können wir einen verdienten Sieg einfahren, auch wenn es heute unter schwierigen Bedingungen nur möglich war. Zuerst die lange Unterbrechungspause und die schmeichelhaften Platzverhältnisse, ließen heute kein normales Fussballspiel zu Stande kommen. Wir haben aber uns ein großes Chancenplus heraus gespielt und somit auch mehr als verdient gewonnen. Meine Mannschaft hatte heute schon ziemlich großen Druck, das Spiel gewinnen zu wollen, sogar gewinnen zu müssen. Somit haben wir es am Ende sicherlich auch erzwungen und umso glücklicher bin ich über die drei enorm wichtigen Punkte".

Am kommenden Samstag erwartet dem HSC ein erneut schweres Spiel, wenn es zum Tabellennachbarn Fortuna Magdeburg geht.

 

HSC:  Switala - Wille, Schunaew, Zimmermann, Duda - Mäde, Cristovao, Sacher (88.Hampel), Hevekerl, Krüger (80.Krause) - Siegmund (90.Tolle)

 

Tore:  1:0 Krüger (79.) , 2:0 Hevekerl (90.)

 


Marvin Mäde im Zweikampf
Marvin Mäde im Zweikampf

16.03.2019 - Drei Minuten fehlten am verdienten Lohn:

 

1.FC Romonta Amsdorf gegen Haldensleber SC  1:0 (0:0)

 

Eine starke kämpferische Vorstellung, doch am Ende hängende Köpfe bei den Spielern des HSC. Bis drei Minuten vor Abpfiff bot der HSC den aktuellen Tabellenführer Romonta Amsdorf Paroli, dann entschied Schiedsrichter Rüdiger auf einen fragwürdigen Elfmeter, zugunsten der Gastgeber -dieser stellte den Spielverlauf auf den Kopf und ließ die "Blau-Gelben" mit leeren Händen da stehen. Im Vorfeld sprach HSC-Coach Wagner seinem stark ersatzgeschwächten Team viel Mut zu, denn Wagner musste in Amsdorf gleich auf 8 Spieler seiner Mannschaft verzichten. Aber die "Elf" auf dem Platz hatten verstanden und machten es den seid 15 Spielen ungeschlagenen Amsdorfern schwer. Der HSC versteckte sich keineswegs und suchte selbst das Glück in der Offensive. Die Gastgeber fanden durch viele verbissene Zweikämpfe, nicht in ihr Spiel und der HSC ging sehr diszipliniert zu Werke. Bis zu den Strafraumgrenzen sah das Spiel beider Mannschaften gefällig aus, doch zu ernsthaften Tormöglichkeiten sollte es in den ersten 45 Minuten nicht kommen. Dies sprach für den HSC und so ging es folgerichtig mit einem 0:0 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel sollte es dann auch zu ersten Torgelegenheiten kommen. Die erste gab es auf Seiten der Gastgeber. Nach einem Eckball kam Hernacki (50.) frei zum Kopfball und setzte das Leder nur knapp am Pfosten vorbei. Aber auch der HSC präsentierte einen schönen Spielzug, den Sacher (53.) mit einem strammen Schuss aus 16m beendete, doch das Spielgerät ging knapp über den Querbalken. So entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, in dem Chancen Mangelware waren, doch die Spannung blieb dem Spiel erhalten. Der HSC setzte immer wieder kleine Nadelstiche im schnellen Umschaltspiel, aber verpasste es aus solch Situationen mehr draus zu machen. Die HSC-Defensive um Wille, Zimmermann, Duda und Hevekerl stand sicher und ließ auf der Gegenseite nichts anbrennen. So drehte sich der Uhrzeiger kontinuierlich Richtung Abpfiff und ein gerechtes Remis beider Mannschaften stand bevor. Doch drei Minuten vor dem Ende ertönte nochmals ein Pfiff im "Sportzentrum Peter Müller". Der zuvor gut leitende Schiedsrichter Rüdiger, zeigte zum entsetzen aller HSC-Akteure auf den Elfmeterpunkt. Cristovao (86.) soll seinen Gegenspieler unfair gestoppt haben -so sah es jedenfalls der Schiedsrichter. Hernacki (87.) legte sich das Leder zurecht und ließ den bis dahin ungeprüften Switala keine Abwehrchance. So stellte Amsdorf das Spiel auf dem Kopf und ging drei Minuten später als Sieger vom Platz. So war es dem HSC vergönnt, für seine tolle aufopferungsvolle Leistung belohnt zu werden. 

Der enttäuschte HSC Trainer nach dem Abpfiff:  "Ich bin trotz der bitteren Niederlage, stolz auf meine Mannschaft, weil wir heute ein richtig gutes Fussballspiel gemacht haben. Leider wurden und haben wir uns dafür nicht belohnt. Meine Mannschaft hat heute alles umgesetzt was ich gefordert habe. Es fehlte zu keiner Sekunde an Disziplin, mannschaftlicher Geschlossenheit, Willen und Mentalität auf dem Platz, doch leider gab es für uns am Ende nicht den mehr als verdienten Punktgewinn. Selbst die Amsdorfer-Akteure sagten nach dem Spiel, das dies ein geschenkter Elfmeter war und das ist somit für uns sehr, sehr bitter. Für mich ist es nun wichtig, das wir Woche für Woche genau diese Leistung abrufen, denn nun kommen die Wochen der wichtigen Spiele, um nicht noch in den Tabellenkeller zu rutschen. Am kommenden Wochenende erwarten Wir die Mannschaft von Bitterfeld/Wolfen und darauf müssen Wir Auswärts bei Fortuna Magdeburg antreten. Sollte es meiner Mannschaft gelingen diese Basics kontinuierlich abzurufen, werden wir auch wieder die nötigen Punkte einfahren, davon bin ich überzeugt. Positiv zu erwähnen war heute auch, das unser Stürmer Sebastian Tolle wieder seine ersten Minuten auf dem Platz stand, nach seiner Verletzung im Oktober".

Am kommenden Sonntag empfängt der HSC -als Tabellenzehnter-, dann den Tabellendreizehnten vom 1.FC Bitterfeld/Wolfen im Waldstadion. 

 

HSC:   Switala - Wille, Duda, Zimmermann, Hevekerl - Mäde, Cristovao (88.Tolle), Schiefer (88.Hampel), Sacher, Lipowski (82.Hauer) - Krüger

 

Tore:  1:0 Hernacki (87. / 11m)

 


Kevin Zimmermann im Spiel gegen Eintracht Elster
Kevin Zimmermann im Spiel gegen Eintracht Elster

10.03.2019 - Heimfluch hält weiter an:

 

Haldensleber SC gegen Eintracht Elster  0:1 (0:0)

 

Auch das zweite Heimspiel der Verbandsliga-Rückrunde, musste das Team von Trainer Marco Wagner, mit einer Niederlage beenden. Im Duell der Tabellennachbarn gegen Eintracht Elster, setzten sich die Gäste knapp mit 0:1 durch. Dabei bot die Wagner-Elf im Gegensatz zum ersten Heimspiel gegen Sangerhausen, eine deutlich bessere Leistung und am Ende wäre eine Punkteteilung sicherlich verdient gewesen, doch durch zu viele vergebene Chancen, blieb dies dem HSC untersagt. 

Nach Anpfiff der Partie fand der HSC ordentlich ins Spiel und hatte bereits nach fünf Minuten, durch Sacher (5.) die erste gute Schussgelegenheit. In der Folge entwickelte sich ein umkämpftes Spiel auf Augenhöhe. Mitte des ersten Durchgangs bekam nach einem Eckball, Hevekerl (26.) den Ball vor die Füsse, doch er scheiterte aus Nahdistanz am Eintracht-Keeper Heidel. So vergab der HSC die große Möglichkeit zur Führung. Die Gäste kamen in den ersten 45 Minuten nur zu einer ernsthaften Möglichkeit, die Schüler (36.) am gut parierenden Switala vergab. So endete eine ausgeglichene erste Halbzeit, in dem der HSC die deutlich besseren Chancen vergab.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die "Blau-Gelben" den Druck und in der 50. Minute ging ein Siegmund Kopfball (50.), nur knapp über die Querlatte. Eine Schrecksekunde musste Wagner dann in der 57.Minute überstehen, als Switala einen missglückten Befreiungsschlag, fast ins eigene Gehäuse beförderte. Die gut stehende HSC-Abwehr sollte in den gesamten 90 Minuten nur einmal unachtsam agieren und dies sollte sofort zum Torerfolg der Gäste führen. Nach einer Flanke in den HSC-Strafraum fühlte sich niemand für Schüler (59.) verantwortlich, der den Ball aus kurzer Distanz nur noch über die Torlinie befördern brauchte. Somit wurde der HSC für nur einen Fehler, Eiskalt bestraft. Nur knapp zehn Minuten später stand die Vorentscheidung bevor, als HSC-Abwehrmann Wille ein Foulspiel im Strafraum begann. Den fälligen Foulelfmeter parierte aber Switala (70.) stark und auch der Nachschuss ging an die Querlatte. So hielt der HSC-Schlussmann seine Elf im Spiel. Von nun an agierte der HSC mit wütenden Angriffen und drängte Elster dauerhaft in deren Hälfte. Der eingewechselte Krüger (75.) vergab die erste Chance zum Ausgleich, als er aus spitzen Winkel versuchte Heidel zu überwinden. Nur fünf Minuten später kam Sacher (80.) frei zum Torschuss, doch auch er scheiterte an Heidel. Die letzte gute Chance vergab Siegmund (88.) aus dem Gewühl heraus und somit blieb dem HSC der verdiente Ausgleich untersagt. Demnach fällt der Rückrundenstart, nach zwei Niederlagen und einem Sieg eher nüchtern aus. Leichter wird es am kommenden Samstag definitiv nicht, dann geht die Reise zur Verbandsliga-Mannschaft der Stunde und gleichzeitigem Tabellenführer, Romonta Amsdorf. 

HSC Trainer Wagner nach dem Spiel: "Heute haben wir es einfach nicht verdient den Platz als Verlierer zu verlassen. Ein Remis wäre mehr als verdient gewesen. Wir haben heute einfach zu viele Chancen liegen gelassen und wurden durch eine Unachtsamkeit bitter bestraft. Den einzigen Kritikpunkt den ich meiner Mannschaft machen muss, das wir erst nach dem 0:1 Rückstand, das Spiel geboten haben, das wir uns über 90 Minuten vorgenommen haben. Ansonsten hat meine Mannschaft ordentlich gespielt und wurde leider nicht belohnt. Jetzt müssen wir abermals die Köpfe hoch bekommen und in der kommenden Woche zum Tabellenführer nach Amsdorf reisen. Dort haben wir dann definitiv nichts zu verlieren."

 

HSC:  Switala - Wille, Duda, Zimmermann, Hübner (71.Lipowski) - Mäde, Cristovao (62.Krüger), Girke (85.Hampel), Hevekerl, Sacher - Siegmund

 

Tore:  0:1 Schüler (59.)

 

Bes. Vork:  Switala hält 11m (70.)

 


Jubel nach dem Auswärtssieg im HSC-Team
Jubel nach dem Auswärtssieg im HSC-Team

03.03.2019 - Anderes Gesicht beschert Auswärtssieg:

 

Edelweiß Arnstedt gegen Haldensleber SC  1:4 (1:2)

 

Was für eine Wende im Team von Trainer Marco Wagner, denn im Gegensatz zur Vorwoche, zeigte seine Mannschaft beim Auswärtsspiel in Arnstedt, ein komplett anderes Gesicht und gewann am Ende hochverdient mit 1:4 Toren. Gegenüber der Heimpleite gegen Sangerhausen, ließ der HSC in Arnstedt nichts vermissen und agierte mit reichlich Spielwitz, Kampf und Einsatzbereitschaft. Dies forderte Wagner ausdrücklich und seine Mannen setzten es auch über 90 Minuten um. 

Gleich von Beginn an versuchte der HSC die Gastgeber unter Druck zu setzen, was auch weitestgehend gelang. Aber irgendwie kam Wagner sich wie im falschen Film vor, denn in der 9.Minute zeigte sich Edelweiß Arnstedt, das erste mal vor dem HSC-Gehäuse und Illigers Schuss (9.) landete im unteren Eck, zur überraschenden Führung für die Gastgeber. Aber der HSC bewahrte die Ruhe und setze weiter die geforderten Aufgaben des Trainers um. So dauerte es nur vier Minuten und nach einem Eckball von Girke, fasste sich Hevekerl (13.) mit der Hand ans Herz und beförderte das Leder mit Marke "Traumtor" aus 20m in den Torwinkel. Der schnelle Ausgleich beflügelte die "Blau-Gelben" zunehmend und knapp eine Viertelstunde später probierte es Kapitän Girke per Freistoß, den aber Alfiado im Arnstedter Tor parierte, doch den abprallenden Ball versenkte Cristovao (27.) per Kopf zur 1:2 Führung. Die HSC-Abwehr ließ kaum Möglichkeiten der Gastgeber zu, dennoch musste die Wagner-Elf, nach einem Lattenschuss (40.) fast den Ausgleich hinnehmen. Im Gegenzug hätte aber auch Hevekerl (42.) mit seinem Schuss aus der zweiten Reihe fast das 1:3 erzielt. So ging es mit einer verdienten 1:2 Führung in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel passierte gut 20 Minuten nichts nennenswertes, dann aber wurde Girke (64.) in den Lauf bedient und blieb eiskalt vor dem Tor. Mit dem 1:3 stellte er die Weichen ganz klar auf Auswärtssieg. Arnstedt sollte nur noch zu einer Möglichkeit kommen, als der eingewechselte Mania (78.) frei vor Switala auftauchte, doch der wiedermal starke Rückhalt im HSC-Tor, parierte stark. Die Gastgeber versuchten nochmal alles in die Waagschale zu werfen, aber nennenswerte Torchancen vereitelte die gute HSC-Defensive und so entstanden einige Kontermöglichkeiten. Die letztere lief über die beiden Einwechselspieler, denn in den Schlussminuten bediente Lipowski, im Zentrum Krüger (90.) und jener machte mit dem 1:4 den Deckel drauf. So gewann der HSC am Ende -auch in der Höhe- verdient mit 1:4 und machte die Heimschlappe gegen Sangerhausen eindrucksvoll wett. 

Der hochzufriedene HSC-Coach Wagner:  "Ich muss meiner Mannschaft heute ein Riesen Kompliment machen, die am Ende hochverdient gewonnen hat. Wir haben heute eine sehr engagierte Leistung gebracht und selbst nach dem Rückstand haben wir die Ruhe bewahrt. Wir haben uns zu keiner Zeit von unserem Konzept abbringen lassen und haben über 90 Minuten hinweg, sehr diszipliniert gespielt. Dies zeigt deutlich was alles möglich ist wenn sich jeder Spieler an seine Aufgaben hält.  Leider haben wir das in der Vorwoche nicht gemacht. Wenn wir in Zukunft weiterhin solch Fussball spielen, holen wir auch unsere nötigen Punkte, die wir auch holen möchten. Das war heute ein ganz starker Auftritt meiner Mannschaft."

Mit dem Auswärtssieg klettert der HSC wieder auf den 6.Tabellenplatz zurück und empfängt am kommenden Sonntag den Tabellen Fünften, Eintracht Elster im Waldstadion. 

 

HSC:  Switala - Wille, Schunaew (80.Lipowski), Duda, Hübner - Mäde, Cristovao (67.Krüger), Girke, Hevekerl, Sacher - Siegmund (89.Hampel)

 

Tore:  1:0 Illiger (9.) , 1:1 Hevekerl (13.) , 1:2 Cristovao (27.) , 1:3 Girke (64.) , 1:4 Krüger (90.)

 

 

 

Eugen Schunaew (li.)
Eugen Schunaew (li.)

24.02.2019 - Fehlstart in die Rückrunde:

 

Haldensleber SC gegen VfB Sangerhausen  0:2 (0:1)

 

Enttäuschte Gesichter und ein maßlos frustrierter HSC-Trainer, so waren die Eindrücke nachdem Schiedsrichter Kahlert, nach 90 Minuten das Verbandsligaspiel des HSC gegen Sangerhausen abpfiff. Der Rückrundenstart ging nach der 0:2 Heimniederlage mächtig in die Hose und am Ende siegten die Mannen aus der Rosenstadt, verdient im Waldstadion. Die Niederlage kam allerdings nicht durch einen übermächtigen Gegner zustande, denn insbesondere im ersten Abschnitt erledigte die Wagner-Elf, kaum eine Ihrer Aufgaben und spielte phasenweise utopischen Fussball. Wenig verbissene Zweikämpfe und zahlreiche Fehlpässe, machten es den Gästen aus Sangerhausen ziemlich leicht, ohne wenigen eigenen Aufwand dagegen zu halten. Der Rückrundenstart begann für den HSC eigentlich positiv, denn nach drei Minuten kam Krüger (3.) zum Schussversuch, traf aber nur das Aussennetz. Auf der Gegenseite versuchte es Hetke (10.) per Freistoß, der aber auf dem Tornetz landete. Die beste Möglichkeit für die Hausherren ergab sich durch Krügers Hereingabe, die aber Siegmund (22.) im Zentrum verpasste. Das sollte es auch schon an Offensivbemühungen gewesen sein. Sangerhausen agierte fortan mutiger und spürte die Unsicherheit beim HSC. Die bis dahin beste Gelegenheit zur Führung vergab Ndiaye (30.) als er frei zum Schuss vor Switala kam. Aber noch vor dem Pausentee bestrafte der VfB die Hausherren. Der aufgerückte Trautmann tankte sich durch die HSC-Abwehr und bediente im Zentrum Schäffner (43.), der den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Somit ging es mit einem 0:1 Rückstand in die Kabinen.

In der Halbzeitansprache versuchte Wagner seine Mannen wach zu rütteln und forderte eine deutliche Leistungssteigerung. Dies sollte vorweg genommen auch funktionieren und so hatte Hevekerl (56.) nach einer Sacher-Flanke, die erste gute Chance zum Ausgleich. Sangerhausens Torwart Bemmann war aber zur Stelle und parierte den Schuss. Der HSC hatte nun die Gäste besser im Griff und kam zu weiteren Möglichkeiten. Die beste und größte Chance vergab der eingewechselte Lipowski (68.), denn sein Schuss nach einem Eckball, parierte Bemmann mit einer Glanztat. Der HSC vergab nun gute Möglichkeiten zum Ausgleich und so langsam tickte die Uhr dem Ende hinzu. Alle Bemühungen setzte dann Sangerhausens Ibold (82.) ein Ende, denn nach einem folgerichtigen Konter ließ er gleich zwei Verteidiger stehen und auch vor Switala behielt er die Nerven. Von dem Treffer zum 0:2 sollte sich der HSC nicht mehr erholen und musste somit eine bittere Heimniederlage einstecken.

Der enttäuschte HSC-Trainer Wagner nach dem Spiel: "Nach der nicht optimalen Vorbereitung habe ich gehofft das meine Mannschaft gegen Sangerhausen Ihr wahres Gesicht zeigt, doch leider passierte dies heute nicht und somit bin ich schon sehr enttäuscht. Leider muss ich meine Mannschaft in die Kritik nehmen, denn niemand erfüllte heute seine Auf-und Vorgaben für dieses Spiel. In der Halbzeit habe ich versucht meine Mannschaft nochmal wach zu rütteln und die zweite Halbzeit war dann auch deutlich besser. Hätten wir so über 90 Minuten agiert wäre solch Ergebnis sicher nicht zustande gekommen. Ich hoffe jeder einzelne hat jetzt verstanden was Sache ist und ist bereit in Arnstedt ein anderes Gesicht zu zeigen. Jetzt heißt es die Köpfe hoch zu nehmen und eine gute Trainingswoche zu absolvieren."

Am kommenden Sonntag gastiert der HSC dann beim Kontrahenten Edelweiß Arnstedt.

 

HSC:  Switala - Wille, Schunaew, Hübner, Krause (65.Lipowski) - Cristovao (55.Mäde), Girke, Siegmund (75.Hampel), Sacher, Hevekerl - Krüger

 

Tore:  0:1 Schäffner (43.) , 0:2 Ibold (82.)

 

09.02.2019 - Union Heyrothsberge gewinnt Blitzturnier:

 

Beim heutigen Blitzturnier, konnte Union Heyrothsberge als Sieger hervor gehen. Die Unioner gewannen beide Spiele mit jeweils 2:0 Toren. Im Aufeinandertreffen zwischen dem HSC und Lauingen/Bornum gab es keine Treffer zu sehen. Am kommenden Wochenende steht dann der letzte Test vor dem Rückrundenstart an. Der HSC testet beim Landesliga Spitzenreiter Staßfurt.

Ergebnisse:

HSC gegen SV Lauingen/Bornum  0:0

Lauingen/Bornum gegen Union Heyrothsberge   0:2

HSC gegen Union Heyrothsberge   0:2

Leo Lipowski (li.) im Zweikampf
Leo Lipowski (li.) im Zweikampf

19.01.2019 - HSC besiegt Wulferstedt im Testspiel:

 

Haldensleber SC - SG Germania Wulferstedt  5:1 (2:1)

 

Im Duell Landesklasse gegen Verbandsliga konnte sich der HSC letzten Endes recht deutlich mit 5:1 durchsetzen. Die Germanen aus Wulferstedt hielten die Partie aber bis tief in die zweite Hälfte spannend, markierten den zwischenzeitlichen Ausgleich und heimsten nach Spielende ein Lob des Ex-Trainers ein.

Zu Gast auf dem Kunstrasenplatz auf dem Barleber Anger war der HSC sofort darauf bedacht, den zweiten Test im neuen Jahr unter freien Himmel von vorne weg zu spielen. So brachte Kevin Zimmermann den Verbandsligisten bereits in der 5. Minute in Front. HSC-Trainer Marco Wagner hatte die Rechnung aber ohne sein Ex-Team gemacht, für das Julius Kreft nach einer guten halben Stunde ausgleichen konnte. Kurz vor der Pause brachte Pascal Hampel die Haldensleber aber erneut in Führung, die Lucas Krüger unmittelbar nach dem Wiederanpfiff auf 3:1 ausbaute. Spätestens als Leo Lipowski und Max Stadler nach einer guten Stunde binnen fünf Minuten die Treffer vier und fünf nachlegten, war die Partie entschieden.  

"Es war ein verdienter Sieg, aber um zwei Tore zu hoch. In der ersten Halbzeit hat Wulferstedt es sehr gut gemacht und wir hatten zu viele Fehlpässe. In der zweiten Halbzeit hatten wir etwas mehr Räume und haben etwas zielstrebiger gespielt. Es war ein guter Test gegen eine gute Wulferstedter Truppe", resümierte Marco Wagner den Testkick mit seinem Ex-Team. 

 

Tore:   1:0 Zimmermann (5.), 1:1 Kraft (35.), 2:1 Hampel (42.), 3:1 Krüger (47.), 4:1 Lipowski (65.), Stadler (70.) 

 


VW-Cup Sieger 2019
VW-Cup Sieger 2019

04.01.2019 - HSC siegt beim VW-Cup:

 

Unsere Blau-Gelben gewinnen den VW-Cup in Eilsleben. Nach einem Remis gegen Germania Wulferstedt (1:1) gab es Siege gegen Hadmersleben (5:0), Völpke (6:0), Kloster-Neuendorf {6:1) und Gastgeber Eilsleben (6:2)!!! Dies reichte am Turnierende zu Platz 1. Als Bonus stellte der HSC mit Max Stadler (7 Treffer), den Torschützenkönig im Turnier. Glückwunsch!!!


Sergio Cristovao (re.)
Sergio Cristovao (re.)

09.12.2018 - Heimsieg vor der Winterpause:

 

Haldensleber SC gegen Union Schönebeck  4:1 (1:1)

 

Das letzte Spiel vor der Verbandsliga-Winterpause, sollte sich für den Haldensleber SC als harte Nuss erweisen. Das Tabellenschlußlicht Union Schönebeck machte es den "Blau-Gelben", besonders im ersten Durchgang schwer und ging sogar bereits nach vier Minuten in Führung. Im zweiten Abschnitt drehte dann die Elf von Trainer Marco Wagner richtig auf und traf noch ganze vier mal ins Schönebecker Tor. Am Ende hätten es sogar sechs oder sieben HSC-Treffer sein können, wenn man nicht so schlampig mit den vielen Chancen umgegangen wäre. In der Anfangsphase sollte der HSC nicht ins Spiel finden und kreierte reihenweise Fehlpässe. Effektiver hingegen waren die Gäste aus Schönebeck, die mit ihrem ersten Angriff promt zum Erfolg kamen. Glage setze sich im Alleingang über die linke Seite durch und im Zentrum brauchte Dehnecke (4.) den Ball nur noch über die Linie drücken. Nur fünf Minuten später versuchte es abermals Dehnecke (9.) mit zwei Schussversuchen, die beide male aber Switala entschärfte und somit den HSC vor schlimmeren bewahrte. Das HSC-Spiel fand einfach nicht statt und man nährte sich nur mühselig dem Gästetor. Knapp eine halbe Stunde war gespielt, dann produzierte der HSC den ersten gelungenen Angriff des Spiels. Kapitän Girke tankte sich in den Strafraum ein und behielt das Auge für den freien Lipowski (27.), der Union-Keeper Pingel keine Abwehrchance ließ. Den wichtigen Ausgleich nahm der HSC auch mit in die Kabine und Trainer Wagner schien seine Mannschaft in der Halbzeitansprache wach zu rütteln. 

Im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer im Waldstadion einen anderen HSC, der sich plötzlich reihenweise Offensivaktionen erspielte. Nach einem Freistoß von Girke, beförderte Zimmermann (51.) das Leder an die Querlatte und den Nachschuss versenkte Duda. Doch jener stand im Abseits und somit verpuffte der Torjubel. Dies war aber das Signal zur Wende des Spiels. Die nächste Chance vergab Girke (60.) selbst, als sein Schussversuch aus 20m, um Zentimeter am Pfosten vorbei ging. Dann folgte die 70.Spielminute und nach einem Eckball gab Schiedsrichter Schwermer völlig zurecht Handelfmeter. Diesen verwandelte Kapitän Girke (70.) sicher und drehte somit das Spiel, zugunsten seines HSC. Dann brachte Trainer Wagner frische Offensivkräfte mit Siegmund, Stadler und Kaschlaw. Nur fünf Minuten nach dem Elfmeter, war es Siegmund der beim Schussversuch im Strafraum von den Beinen geholt wurde und erneut ertönte zurecht der Pfiff von Schwermer. Wieder trat Girke (75.) an und verwandelte abermals und stellte die Weichen mit dem 3:1, klar auf Heimsieg. Nun spielte sich der HSC förmlich in einem Rausch und erarbeitete sich Chancen im Minutentakt. Drei Minuten später bediente der starke Lipowski, im Zentrum den völlig freien Siegmund (78.), doch jener schoss den Ball aus drei Metern, am Gehäuse von Pingel vorbei. Besser machte es Siegmund in der 82. Minute als Vorbereiter, denn er beförderte den Ball punktgenau auf Stadler (82.), der zum entscheidenen 4:1 traf. Der HSC schien immer noch nicht genug zu haben und wenn Stadler (84.) und Kaschlaw (88.) nicht zwei hundertprozentige Torchancen vergeben hätten, wäre das Ergebnis noch deutlicher ausgefallen. In der 90.Minute gab es dann die letzte Aktion im Spiel und Lipowski (90.) semmelte seinen Schuss an die Querlatte. Somit blieb es bei vier HSC-Tore im zweiten Durchgang, die am Ende einen mehr als verdienten Heimsieg herbei führten. 

Somit verabschiedet sich der HSC in die Winterpause, mit einem beachtlichen 6.Tabellenplatz. Nach einigen Hallenturnieren, Testspielen und einem Trainingslager, empfängt der HSC Ende Februar, die Mannschaft vom VfB Sangerhausen im Waldstadion, zum Rückrundenstart.

 

HSC:  Switala -Wille (57.Siegmund), Zimmermann, Duda (70.Stadler), Hübner - Mäde, Cristovao, Girke, Hevekerl, Sacher (79.Kaschlaw) - Lipowski

 

Tore:  0:1 Dehnecke (4.) , 1:1 Lipowski (27.) , 2:1 Girke (70./11m) , 3:1 Girke (75./11m) , 4:1 Stadler (82.)

 


Marvin Mäde im Zweikampf
Marvin Mäde im Zweikampf

02.12.2018 – Turbulente zweite Halbzeit besiegelt Niederlage:

 

SV Westerhausen gegen Haldensleber SC  3:2 (0:0)

 

Das letzte Auswärtsspiel der Verbandsliga-Hinrunde, wird beim HSC keine guten Erinnerungen behalten. Nach starker und gleichzeitig torloser ersten Halbzeit, verliert die Elf von Marco Wagner am Ende mit 3:2 Toren und dazu noch zwei seiner Spieler mit Platzverweis. In einem zu keinen Zeitpunkt unfairen Verbandsligaspiel, trug leider der Schiedsrichter sein übriges bei und entschied über 90 Minuten sehr kuriose Szenen. Der am Ende gebrauchte Tag für den HSC, begann bereits vor dem Spiel, denn Trainer Marco Wagner musste im Vorfeld auf Duda (Erkrankung) und noch vor dem Anpfiff auf Sacher (Zerrung) verzichten. Für Duda und Sacher kamen Schunaew und Hevekerl in die Startelf. Bei Dauerregen und schwierigen Platzverhältnissen begann die Partie ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für den HSC. Bereits nach drei Minuten kam Lipowski (3.) zum ersten Torschuss, der aber über das Tor von Westerhausens Torwart Klötzer ging. In der Folge entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel beider Mannschaften, das aber meistens zwischen den Strafräumen stattfand. Die größte Torchance zur HSC-Führung hatte Krüger (27.), als er nach feinem Pass allein zum Tor unterwegs war, doch der Ball ging um Zentimeter am Pfosten vorbei. Eine nennenswerte Möglichkeit der Gastgeber gab es in den ersten 45 Minuten nicht zu notieren, was natürlich für die starke HSC-Defensive sprach. So ging es mit einem torlosen Remis zum Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel dann mehr als turbulent. Nach einem Eckball für die Gastgeber rutscht der Ball zu Reitzig (51.) durch, der das Spielgerät nur noch über die Linie drücken musste. Jetzt begannen die katastrophalen 10 Minuten vom HSC, in denen am Ende das Spiel hergeschenkt wurde. Nur sechs Minuten später leistete sich der HSC einem Fehler im Spielaufbau und Roldan Arias (57.) bedankte sich allein vor Switala. Dem noch nicht genug setzte ein Freistoß von Borchardt (61.) vor Switala -auf dem nassen Untergrund auf- und schlug zum 3:0 ein. Somit stellen die Gastgeber das Spiel binnen 10 Minuten völlig auf dem Kopf und beförderten den HSC in einem falschen Film. Aber die eigene Moral sollte stimmen und nach schönen Pass von Stadler , traf Krüger (67.) zum 3:1 Anschlusstreffer. Nun rannte der HSC bedingungslos auf das Westerhausener Tor an und wollte die utopischen 10 Minuten vergessen machen. Doch Schiedsrichter Rüdiger hatte etwas dagegen zu setzen. Erst gab er Krüger (81.) unnötig binnen einer Minute zweimal die Gelbe Karte und somit einen Platzverweis. Aber auch in Unterzahl versuchte der HSC alles und kam durch Siegmund (83.) zur riesen Chance zum 3:2. Doch sein Schuss aus 5m parierte Klötzer. Zwei Minuten vor dem Ende versenkte dann Kapitän Girke (88.) einen Freistoß und es stand nur noch 3:2 für Westerhausen. Nun war der HSC drauf und dran das Spiel zu drehen um wenigstens einen Punkt mit auf die Heimreise zu nehmen, doch wieder kam Schiedsrichter Rüdiger ins Spiel und zeigte nun auch Schunaew (90.) den Gelb-Roten Karton.  Dies begrub dann alle Hoffnungen und mit nur noch 9 Mann sollte dem HSC der Ausgleich nicht mehr gelingen. Am Ende stand eine bittere und unnötige 3:2 Niederlage zu Buche, die man sich binnen 10 Minuten nach Wiederanpfiff zuschreiben muss. Um die ordentliche Hinrunde zu bestätigen, sollte am kommenden Sonntag zum letzten Hinrundenspiel ein Sieg her, wenn man im heimischen Waldstadion die Mannschaft aus Schönebeck empfängt.

 

HSC:  Switala – Wille (90.Hampel), Schunaew, Zimmermann, Hübner (90.Rosenbach) – Mäde, Girke, Siegmund, Lipowski (61.Stadler), Hevekerl – Krüger 

 

Tore:  1:0 Reitzig (51.) , 2:0 Roldan Arias (57.) , 3:0 Borchardt (61.) , 3:1 Krüger (67.) , 3:2 Girke (88.)

 

Bes.Vork.:  Krüger/HSC (81.Gelb-Rot) , Schunaew/HSC (90.Gelb-Rot)

 

Doppeltorschütze Lucas Krüger, hier beim 2:0 Treffer
Doppeltorschütze Lucas Krüger, hier beim 2:0 Treffer

24.11.2018 - Krügers Doppelpack beschert drei Punkte:

 

Haldensleber SC gegen Rot-Weiß Thalheim  2:0 (2:0)

 

Beim vorletzten Heimspiel des Fussballjahres 2018, bot die Mannschaft von Trainer Marco Wagner, eine ganz starke Leistung und besiegte die Mannschaft von Rot-Weiß Thalheim mit 2:0 Toren. Matchwinner des Tages war hierbei Lucas Krüger, der beide Treffer beim verdienten Heimsieg erzielte. Nach dem wochenlangen Stürmerproblem -Aufgrund der Verletzung von Sebastian Tolle- fungierte Trainer Wagner am heutigen Tag, Lucas Krüger zum Stürmer um und dies sollte sich am Ende des Tages, als goldenes Händchen beweisen. Von Beginn an legte der HSC -im nasskalten und vernebelten Waldstadion- los wie die Feuerwehr und drängte die Gäste tief in deren Hälfte. Dies sollte auch schnell fruchten, denn nach Lipowskis Hereingabe, stand Krüger (5.) goldrichtig und schob zum 1:0 ein. Dies sollte dem HSC-Spiel noch mehr Auftrieb geben und es ergaben sich Chancen im Minutentakt. Diesmal bediente Sacher den freien Lipowski (9.), der den Ball aber knapp am Tor vorbei setzte. Wiederum nur zwei Minuten später versuchte es Kapitän Girke (11.), doch sein Schuss parierte Kotzbau im Thalheimer Tor. Auf der Gegenseite versuchte es Thalheim per Freistoss durch Unholzer (13.), den aber Switala stark parierte. Das HSC - "Offensivfeuerwerk" ging weiter und wieder war es Lipowski, der abermals Krüger in Szene setzte. Diesmal behielt Krüger (16.) erneut die Nerven und lupfte das Leder an Kotzbau vorbei - zum verdienten 2:0 für den HSC. Wenn Kotzbau in der 28.Minute nicht noch die Hände an Krüger Schuss bekommen hätte, wäre der Hattrick perfekt gewesen. Die letzte gute Möglichkeit vergab Doppelvorlagengeber Lipowski (35.), nach Pass von Girke. Sein Schuss ging am Pfosten vorbei. So ging es mit einer 2:0 Halbzeitführung in die Kabinen, obwohl der HSC deutlich höher führen musste. 

In der Halbzeitansprache appellierte Wagner an seiner Elf, weiter so konzentriert weiter zu spielen und kein Anschlusstreffer zu kassieren. Dies wäre in der 51. Minute fast passiert als Oertel (51.) zum Schuss kam, doch Switala reagierte gewohnt sicher. Nach der Gäste-Chance fand der HSC wieder zu seinen Tugenden, der erste Hälfte und hatte in der 58. Minute die Chance zum 3:0. Erst drang Girke (58.) in den Strafraum ein und prüfte Kotzbau -der per Fussabwehr parierte- doch auch der Nachschuss von Sacher ging nicht in Tor. Nur eine Minute später versuchte es abermals Krüger (59.), doch auch er fand in Kotzbau seinen Sieger. Die größte Möglichkeit zum 3:0 gab es in der 70. Minute, als Lipowski von den Beinen geholt wurde und Schiedsrichter Hamidi auf den Elfmeterpunkt zeigte. Der Hattrick blieb aber Krüger (70.) vergönnt, da er den Strafstoß über das Tor beförderte.  Dies sollte zwei Minuten später fast bestraft werden, als Becker (72.) frei vor Switala auftauchte, der aber den Ball aus 5m, neben das Tor setzte. Die letzte riesen Möglichkeit, das Ergebnis höher ausfallen zu lassen, vergab Sacher (79.) frei vor dem Tor. Er setzte das Spielgerät neben das Tor. Die letzten 10 Minuten spielte der HSC routiniert runter und nach 90 Minuten stand ein 2:0 Heimerfolg zu Buche. 

Trainer Wagner nach dem Abpfiff:  "Ich bin mega Stolz auf meine Mannschaft, die nach der zweiwöchigen Spielpause, vieles trainierte wiedergab. Die ersten 25 Minuten waren schon beeindruckend und richtig stark. Wenn ich meiner Mannschaft heute überhaupt einen Vorwurf machen kann, dann sicherlich die vielen vergebenen Chancen nicht genutzt zu haben. Nach sechs bis sieben Großchancen und einen vergebenen Elfmeter, musste meine Mannschaft deutlich höher gewinnen. Trotz alledem haben wir heute einen ganz starken Heimauftritt abgeliefert und zur Belohnung ging es auf Platz Sieben der Tabelle rauf. Jetzt können wir mit breiter Brust am kommenden Sonntag nach Westerhausen fahren und freuen uns auf ein rassiges Verbandsligaspiel im Harz."

 

HSC:  Switala - Wille, Zimmermann (78.Schunaew), Duda, Hübner - Mäde, Girke, Siegmund (69.Cristovao), Sacher, Liposwki (73.Kaschlaw)- Krüger

 

Tore:  1:0 Krüger (5.) , 2:0 Krüger (16.)

 

11.11.2018 – Unnötige Niederlage in Kelbra:

 

SV Kelbra gegen Haldensleber SC  2:1 (2:0)

 

Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten, kosten dem HSC am Ende etwas zählbares, beim Auswärtsspiel in Kelbra. Die ersten 45 Minuten verschlief der HSC und musste zwei Gegentreffer hinnehmen und vergab dabei sogar einen fälligen Foulelfmeter. Der zweite Abschnitt gehörte ganz klar den Blau-Gelben, doch bis auf den Anschlusstreffer von Lucas Krüger, gab es keine weiteren Treffer.

Von Beginn an hatten die Gastgeber ,auf einen nicht Verbandsliga tauglichen Fußballplatz, mehr vom Spiel und hatten die nötige Aggressivität in den Zweikämpfen. Der HSC fand ganz schwer ins Spiel und lief dem Ball oft hinterher. So war es eine Frage der Zeit bis die Gastgeber in Führung gingen. Nach einer scharfen Flanke, beförderte Nosov (13.), mit einem wuchtigen Kopfball das Leder in die Maschen. Auf der Gegenseite versuchte es Krüger (20.) aus der Ferne, ohne Gefahr für Kelbras Torwart Zierdt. Beim zweiten Versuch von Krüger (28.) keimte schon mehr Gefahr auf, diesmal ging sein Schuss knapp am Pfosten vorbei. Der folgende Gegenangriff ergab dann das 2:0 für die Gastgeber. Wieder kam eine Flanke in den Strafraum und diesmal verwandelte Otto (30.) mit dem Fuss. Von nun an agierte der HSC auch griffiger im Spiel und nahm endlich die Zweikämpfe an. Einen Freistoß von Girke (39.) Könnte Zierdt nur abprallen lassen und beim Versuch des Nachschusses wurde Girke gefoult. Doch passend zur ersten Halbzeit vergab Mäde (39.) den fälligen Strafstoß und setzte das Leder an die Querlatte. Mit dem Pausenpfiff kam nochmal Mäde (45.) nochmal zur Torchance, aber im Duell mit Zierdt, blieb er der Verlierer. So ging es mit einem deutlichen 2:0 Rückstand in die Kabinen.

In der Halbzeitansprache fand HSC-Trainer Wagner anscheinend die richtigen Worte. Sein Team agierte nun deutlich aggressiver und ließ auf einem katastrophalen Untergrund, sogar Spielwitz verspüren. Der HSC erarbeitete sich nun reihenweise gute Chancen. Die erste hatte Siegmund (55.) als er aus 5m am Tor vorbei schoss. Nur zwei Minuten später schickte Hübner mit einem langen Ball, Krüger (57.) auf Reisen, der den Ball an Zierdt vorbei legte und zum verdienten 2:1 traf. Nun warf der HSC alles in die Waagschale und wollte mit aller Macht den Ausgleich. Die größte und beste Gelegenheit sollte durch eine Doppelchance entstehen. Erst wurde Siegmund (70.) frei gespielt und scheiterte allein vor Zierdt, dann kam Mäde zum Nachschuss, doch der Ball ging über das Tor. So langsam verdiente es sich der HSC, mehr und mehr, den Ausgleich zu erzielen. Doch so langsam lief die Zeit davon, denn auch Siegmunds (79.) erneute Chance blieb ungenutzt. Die letzte gute Möglichkeit vergab der eingewechselte Lipowski (83.), mit seinem Schuss aus 20m. Zwar übte der HSC in den letzten Minuten noch Dauerdruck aus, doch eine ernsthafte Chance sollte es nicht mehr geben. Schiedsrichter Schipke pfiff das Spiel dann ab und die Blau-Gelben mussten sich eingestehen das Spiel in den ersten 40 Minuten verloren zu haben. Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre ein Remis am Ende nicht unverdient gewesen. 

So sah es auch HSC-Coach Wagner: „Leider verschlief meine Mannschaft die ersten 40 Minuten und verspielte somit die Möglichkeit auf ein erfolgreiches Auswärtsspiel. Es lief im ersten Durchgang nicht rund und somit passte auch der vergebene Elfmeter ins Geschehen. In der zweiten Halbzeit klappte vieles besser, doch wieder ließen meine Jungs zu viel Torchancen liegen. Ein Remis wäre am Ende verdient gewesen. Leider konnte heute kein vernünftiges Verbandsligaspiel zustande kommen, denn mit einem halbwegs ordentlichen Fussballplatz ,hatte dies heute nichts zu tun. Unser Ziel bleibt es bis zur Winterpause noch sechs Punkte zu holen und dazu haben wir noch drei Möglichkeiten dieses Jahr. Die erste in 14 Tagen beim Heimspiel gegen Thalheim.“

 

HSC:  Switala – Wille, Schunaew, Zimmermann, Hübner – Mäde, Girke, Krüger, Hevekerl (46.Lipowski), Sacher – Siegmund (80.Hampel)

 

Tore:  1:0 Nosov (13.) , 2:0 Otto (30.) , 2:1 Krüger (57.)

 


Denny Hevekerl im Zweikampf
Denny Hevekerl im Zweikampf

04.11.2018 - Bittere Heimniederlage gegen Halle:

 

Haldensleber SC gegen BSV Halle/Ammendorf  0:2 (0:1)

 

Nach 90 Minuten erbarmungslosen Kampf, musste sich der HSC am Ende, mit 0:2 gegen den Favoriten aus Halle/Ammendorf geschlagen geben. Die Elf von Marco Wagner bot dem Meisterschaftsfavoriten lange Paroli und erspielte sich ein Plus an Torchancen heraus, doch nach dem Schlusspfiff setzte sich die Effizienz der Hallenser durch. Der HSC ging als Außenseiter, von Beginn an hochmotiviert in die Partie und sollte bereits nach nur 30 Sekunden die erste Chance bekommen. Nach einer Flanke von Sacher (1.) verpassten im Strafraum mit Hevekerl und Siegmund gleich zwei HSC-Akteure. Nach 10 gespielten Minuten ließen sich die Gäste das erstmal vor dem HSC-Tor blicken und hatten durch Batoure (10.) die erste Möglichkeit, sein Schuss ging aber am Tor vorbei. Nach einem Freistoß war es dann abermals Batoure (20.) der sich am höchsten schraubte und per Kopf zum 0:1 für Halle traf. Dies tat dem Matchplan des HSC aber keinen Abbruch und die Wagner-Elf spielte weiter mutig und aggressiv. Die zweite grosse HSC-Chance sollte wenig später passieren, denn wieder war es Sacher der als Vorbereiter diente und Heverkerl (23.) beförderte den Ball aus 5m über das Tor. Der HSC übte weiterhin Druck auf das Tor der Gäste aus und befand sich jetzt in der besten Phase des Spiels. Nach einer gespielten halben Stunde verpassten Sacher und Siegmund eine dicke Doppelchance. Beide Schussversuche entschärfte Guth im Hallenser Tor. So ging eine starke Verbandsligapartie in die Pause, in der die Gäste etwas glücklich führten. 

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer im Waldstadion das gleiche Bild. Der HSC kam über viel Kampf und war mindestens ebenbürtig den Gästen gegenüber. Die erste Chance im zweiten Durchgang bekam Kapitän Girke (50.) per Freistoß. Sein Schuss aus 25m ging knapp am linken Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite versuchte es Sachs (58.) und hatte eine der wenigen Möglichkeiten für sein Team. Sein Schuss parierte Switala stark. In der nächsten Druckphase des HSC, wo der Ausgleichstreffer in der Luft lag, traf wie aus dem Nichts heraus Frohne (70.). Sein Schuss aus dem Gewühl heraus, sprang vom Innenpfosten ins Netz. Aber auch nach dem 0:2 bäumte sich der HSC weiter auf und sollte noch zu reichlich Torchancen kommen. Den Schuss vom eingewechselten Lipowski (75.) parierte Guth und nur eine Minute später jagte Siegmund (76.) das Leder aus 4m über die Querlatte. Die nächste Chance gab es nach einem Girke-Eckball (81.), wo der Ball durch den ganzen Strafraum flog und gleich drei HSC-Akteure bekamen es nicht fertig den Ball zur treffen. Die letzte Chance zum möglichen Anschlusstreffer vergab Sacher (87.), dessen Schuss um Zentimeter am langen Pfosten vorbei ging. Danach pfiff Schiedsrichter Rüdiger das Spiel pünktlich ab und dem HSC war es heute, nach einer ganz starken Partie vergönnt, einen Treffer zu erzielen. Trainer Marco Wagner fand nach dem Schlusspfiff nur lobende Worte für seine Mannen: "Ich bin sehr zufrieden mit der Art und Weise wie Wir heute aufgetreten sind. Man hat heute keinen Unterschied zwischen Uns und eine Verbandsliga-Spitzenmannschaft gesehen. Einen Punktgewinn hätten Wir uns heute mehr als verdient. Das macht Mut für die kommenden Aufgaben und das ist genau der richtige Weg, um diese zu bewerkstelligen.“

Am kommenden Sonntag muss der HSC, nach zwei Heimspielen, wieder Auswärts antreten. Um 14 Uhr gastieren die "Blau-Gelben" beim Aufsteiger SV Kelbra.

 

HSC:  Switala -  Wille, Schunaew, Zimmermann, Hübner - Mäde, Girke, Duda (74.Krüger), Hevekerl (68.Lipowski), Sacher - Siegmund

 

Tore:  0:1 Batoure (20.) , 0:2 Frohne (70.)

 

28.10.2018 - Tolle Moral beschert Heimsieg im Waldstadion:

 

Haldensleber SC gegen Blau-Weiß Dölau   5:2 (1:1)

 

Nach einer tollen Moral der gesamten Mannschaft -trotz zweimaligen Rückstands- drehte der Haldensleber SC, das Spiel gegen Blau-Weiß Dölau und siegte am Ende verdient mit 5:2 Toren. Nach dem Achtungserfolg am vergangenen Wochenende in Merseburg (0:0), konnte der HSC, seine Moral zu Beginn des Spiels, nicht abrufen und so kamen die Gäste aus Dölau deutlich besser ins Spiel. Nach nur 12 Minuten wurde dann Jurkiewicz (12.) frei gespielt und bestrafte den HSC für sein passives Auftreten. Der frühe Gegentreffer schien aber die HSC-Elf wach zu rütteln und fortan kamen die "Blau-Gelben" besser ins Spiel. So probierte es Hevekerl (22.) aus 18m und hatte in seinem Startelfdebüt, nach langer Verletzung, promt Erfolg. Sein Schuss schlug zum 1:1 -im linken unteren Eck ein. Von nun an gewann die Wagner-Elf deutlich mehr Zweikämpfe und kam in der 35.Minute zur nächsten großen Chance. Nach starkem Pass von Sacher, war Siegmund (35.) allein zum Tor von Apel unterwegs, doch der Schlussmann Dölaus, blieb der Sieger im Duell. So ging es mit einem Leistungsgerechten Remis in die Kabinen. 

Nach dem Seitenwechsel musste der HSC einen weiteren, sofortigen Rückschlag hinnehmen. Ein Freistoß aus 30m durch Knaack (47.) passte genau und brachte Dölau ein zweites mal in Führung. Aber ein weiteres mal bäumte sich der HSC auf und kam nur eine Minute später zum sofortigen Ausgleich. Nach schöner Einzelaktion von Hevekerl (48.) über links, schob er das Spielgerät überlegt an Apel, zum 2:2 vorbei. Nun wollten die Mannen von Marco Wagner mehr und spielten sich förmlich in einem Rausch. Der bärenstarke Hevekerl sollte diesmal als Vorbereiter fungieren und bediente den eingewechselten Lipowski (72.), der den Ball im kurzen Eck unterbrachte. Nach zwei Rückstanden, drehte der HSC das Spiel und ging das erste mal in Führung. Aber auch nach der Führung spielte der HSC munter und offensiv weiter. Mit Erfolg, denn diesmal drang Siegmund (80.) in den Gäste-Strafraum ein und konnte Apel gekonnt überwinden. Der HSC bewies eine ganz starke Moral -die Punkte im Waldstadion belassen zu wollen- und kam in der Schlussminute durch Sacher (90.) sogar noch zum fünften Treffer. Dies bedeutete dann auch den Endstand und der HSC bewies seine ansteigende Form. Die Bilanz aus den letzten 7 Spielen, spricht deutliche Worte.

Vier Siege, zwei Remis und nur eine Niederlage, lassen HSC-Coach Wagner zufrieden stellen: "Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und was das Team heute wieder für eine Moral an den Tag legte, ist aller Ehrenwert. Im ersten Durchgang hat mir noch etwas die Körpersprache gefehlt, aber in der zweiten Halbzeit haben wir alles richtig gemacht und sind nach zweimaligen Rückstand bärenstark zurück gekommen. Besonders freue ich mich über das Comeback von Denny Hevekerl, der zur Krönung auch noch zwei Tore selbst erzielte und eins vorbereitete. Durch den Sieg ging es in der Tabelle bis auf Platz 8 rauf und dies zeigt uns das wir als Team immer besser funktionieren".

Am kommenden Wochenende wartet dann wieder eine Top-Mannschaft der Verbandsliga. Zum erneuten Heimspiel empfängt der HSC den BSV Halle/Ammendorf. Das man aber mit der richtigen Einstellung gegen die Spitzenteams der Liga mithalten kann, bewies der HSC beim Auswärtssieg in Barleben und beim Remis bei IMO Merseburg. 

 

HSC:  Switala - Wille, Zimmermann, Duda, Hübner - Mäde, Cristovao (53.Lipowski), Girke, Hevekerl (77.Krause), Sacher - Siegmund (84.Thieke)

 

Tore:  0:1 Jurkiewicz (12.) , 1:1 Hevekerl (22.) , 1:2 Knaack (47.) , 2:2 Hevekerl (48.) , 3:2 Lipowski (72.) , 4:2 Siegmund (80.) , 5:2 Sacher (90.)

 

 


S.Cristovao und T.Girke mit starker Leistung
S.Cristovao und T.Girke mit starker Leistung

20.10.2018 - HSC entführt Punkt beim Ligaprimus:

 

IMO Merseburg gegen Haldensleber SC  0:0

 

HSC-Trainer Marco Wagner hatte alles andere als gute Vorzeichen, vor dem schweren Auswärtsspiel beim ungeschlagenen Tabellenführer IMO Merseburg. Aus diversen Gründen musste Wagner auf sieben seiner Spieler verzichten und dann ging die Reise noch zum Primus der Verbandsliga.  Nach 90 Minuten fiel reichlich Anspannung bei Ihm ab: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die heute alle Vorgaben erfüllt hat und ein riesiges Spiel abgeliefert hat. Die Basics haben heute gepasst und was am Ende mit viel Wille und Kampf möglich ist, beweist das Unentschieden beim aktuellen Tabellenführer, der zuvor noch keins seiner Spieler verloren hat“. „Genau dies müssen wir Woche für Woche abrufen und dann werden wir weiter erfolgreich Fussball spielen“ - so HSC-Trainer Marco Wagner.

 

In den ersten 20 Minuten übernahm der favorisierte Gastgeber das Spielgeschehen und kam zu zwei Möglichkeiten, die aber durch Seidemann (12.) und Schulz (16.) vergeben wurden. Fortan kam der HSC aber besser ins Spiel und sorgte selbst für einige Entlastungsangriffe, die bisher aber für wenig Torgefahr sorgten. Dem HSC gelang es immer mehr das Merseburger Spiel auf dem Kopf zu stellen und sorgte phasenweise für Ideenlosigkeit beim Gastgeber. Bis auf einen Schuss von Rolleder (34.) fiel Merseburg nichts ein und so ging es gerecht mit einem Remis zum Pausentee. 

Nach dem Seitenwechsel führte der HSC weiter verbissene Zweikämpfe und hatte viel Willen dagegen zu halten. So dauerte es bis zur 68.Minute bis zur ersten Chance, doch Schlichting verzog seinen Schuss. Zwei Minuten später prüfte HSC-Kapitän Girke (70.) den Merseburger Schlussmann Wurster. Sein Freistoß aus 25 Meter, lenkte Wurster gerade noch um den Torpfosten. Die beste und letzte Chance auf einen Treffer vereitelte HSC-Keeper Switala, als Schlichting frei vor ihm auftauchte. So nahm das Spiel seinen Lauf und der HSC ließ nichts mehr anbrennen, man stellte Merseburg vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe. Nach 90 Minuten war der Punktgewinn mehr als verdient, allein Aufgrund der geschlossenen Mannschaftsleistung.

In der kommenden Woche werden dann einige Spieler in den Kader zurückkehren, wenn man im Waldstadion, Blau-Weiß Dölau empfängt.

 

HSC:  Switala - Wille, Duda, Schiefer, Krause - Cristovao, Girke, Siegmund (69.Hübner), Stadler (63.Hevekerl), Sacher (86.Krüger)- Lipowski

 

Tore: keine