A-Jugend Verbandsliga Saison 2021/2022


26.09.2021 - Vorfreude weicht Ernüchterung, Mahsud schwer verletzt
Was war die Freude beim Trainerteam und der Mannschaft groß, als sie wussten heute sind wir 13 Spieler und wir haben die Möglichkeit zu wechseln. Die Vorfreude wendete sich innerhalb von 30 Minuten zum Entsetzten aller in eine Blockade. Beim Erwärmen knickte Hannes so unglücklich um, dass er nicht im Spiel eingesetzt werden konnte. Das war der erste Schock. Viel schlimmer kam es dann aber in der 12. Minute des Spiels, als Mahsud während eines Zweikampfes im Rasen hängen blieb und sich das Knie verdrehte. Hier steht die endgültige Diagnose noch aus, aber er wird sicherlich einige Monate ausfallen. Diese beiden Situationen hatten zu Folge, dass einige Spieler nicht mehr 100%ig in die Zweikämpfe gingen, um das Spiel zumindest zu elft zu beenden.
Trotz dieser beiden Schockmomente war der HSC das spielerisch bessere Team. Es fehlte heute neben dem Mut einfach an Durchschlagskraft. Das Team aus Magdeburg setzte auf lange Bälle, um ihre schnellen Stürmer einzusetzen, blieben aber am Defensivverbund des HSC meistens hängen. Die spielentscheidende Situation hatte dann Luca auf dem Fuß. Jannis setzte sich schön auf der rechten Außenbahn durch und flankte gefühlvoll vor das Tor. Von hinten schob sich Luca heran und braucht einfach nur noch einzuschieben, aber er hatte seinen Fuß nicht festgemacht und so flog der Ball zur Überraschung aller am Tor vorbei. Hätte er das Ding gemacht, wäre das Spiel sicherlich anders verlaufen. Danach spielte sich das Geschehen meistens im Mittelfeld ab. Der HSC war bemüht und Börde war mit dem Spielstand zufrieden.
Im zweiten Abschnitt kam Börde dann etwas mutiger aus der Kabine, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Jetzt merkte man unserem jungen Team an, dass ihnen ein „emotional Leader“ fehlt. Tiefer und tiefer ließen sie sich zurückdrängen und bettelte fast schon um den Gegentreffer. Ein Dribbling von außen in den Strafraum und nur ein langes Bein konnte den Magdeburger stoppen. Schiedsrichter Dahmke blieb nichts anderes über, als auf den Punkt zu zeigen. Der folgende Elfmeter wurde von Eric Neumann sicher verwandelt. 12 Minuten später wurde aus einem langen Ball den Carlos an der Strafraumgrenze sicher zu haben schien, ein Slapstick-Tor. Anders als alle erwartet haben, hatte Carlos den Ball nicht sicher, sondern er pflutschte unter seinem Körper durch und war wieder frei. Magdeburg nutzte die Chance passte vor das Tor und trotz vieler HSC Beine konnte Leon Johne zum 2:0 einnetzten. Jetzt ging gar nichts mehr, kein Aufbäumen, einfach nichts. So gingen dann 10 Minuten einfach ins Land. Erst ein Pressschlag von Bennet in der 83. Minute und folgenden mutigen Vorstoß in die gegnerische Hälfte und gutem Pass über die Magdeburger Viererkette auf Jannis Schmalz, der wiederum hervorragend vor das Tor flankte und Ben fand, brachte nochmal Spannung ins Spiel. Denn Ben schob sicher zum 1:2 ein. Auf einmal ging ein Ruck durch das Team und die Gäste wurden wieder früh angepresst. Warum erst jetzt und nicht schon 15 Minuten früher, fragten sich Eltern und Fans. Was noch vor 5 Minuten nicht möglich erschien, war jetzt wieder zum Greifen nahe. Magdeburg versuchte das Spiel über die Zeit zu bringen und der HSC wartete auf die eine Chance. Es sollte sie auch mehrfach geben, aber entweder war der Abschluss zu ungenau oder der maximale Wille den Ball im Tor unterzubringen war nicht da. So pfiff Schiedsrichter Dahmke nach 5-minütiger Nachspielzeit das Spiel ab. Die Gäste freuten sich riesig über 3 unverhoffte Punkte und unserem Team blieb nur die Enttäuschung über ein unnötig verlorenes Spiel. Aber auch dies gehört zum Lernprozess dazu und wird sicherlich im nächsten Spiel wieder anders aussehen.
Lieber Mahsud, wir wünschen dir alles Gute und eine schnelle Genesung.

18.09.2021 - U19 machts wieder mit 11, Steven mit Tor des Tages
Beim heutigen Auswärtsspiel in Dölau standen unserer U19 mal wieder nur 11 Spieler zur Verfügung. Verletzungs- bzw. krankheitsbedingte Absagen ließen den Kader eneut schrumpfen. Glücklicherweise konnte Mahsud kurzfristig reaktiviert werden, so dass zumindest 11 Jungs die lange Anfahrt auf sich nahmen. Im Spiel selber merkte man der Mannschaft das aber überhaupt nicht an. Souverän pressten sie den Gastgeber in deren Hälfte an, der daraufhin nur mit langen Bällen agierte. Diese waren dann leichte Beute unserer Abwehr. Auch im Spiel nach vorn zeigten sich bei uns gegenüber zur Vorwoche Verbesserungen. So konnte den sehr robust spielenden Gastgebern immer wieder mit schnellen Passstafetten der Schneid abgekauft werden. Zudem wurden unsere flinken Stürmer immer in aussichtsreicher Position am 16er gefoult. Einen dieser Freistöße konnte Steven Willms, von halblinks gekonnt an der Mauer vorbei, ins Torwarteck schlenzen. Auf Grund vieler einlaufender HSC Spieler war dem Gästekeeper die Sicht genommen und er konnte erst zu spät reagieren. Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein Spiel was die Balu Gelben stehts unter Kontrolle hatten. Nur im letzten Drittel haperte es noch. Dies sollte sich in Halbzeit zwei ändern. Auch hier fand der Gastgeber gegen das HSC Pressing keine richtige Antwort. Wir wurden nun nach vorn etwas mutiger und schon ergaben sich Chancen. Diese wurden in HSC-Manier kläglich vergeben. 4 Mal liefen HSC Spieler allein auf den Torwart zu und netzten nicht ein. Die Gastgeber hätten sich über eine 0:5 oder 0:6 Niederlage nicht beschweren können. Unsere Defensive hatte einen sehr entspannten Tag und Carlos bekam keinen einzigen Torschuss auf`s Tor. Nun gilt es in der kommenden Woche weiter fleißig zu trainieren und die eklatante Abschlussschwäche in den Griff zu bekommen.
Trainer Michael Böhm war nach dem Spiel richtig stolz auf die Jungs: "Mit nur 11 Mann und ohne komplette Sturmreihe hier heute so eine Leistung abzuliefern, ist schon mehr als erfreulich. Nur die vergebenen Chancen ärgern mich etwas. In der Mannschaft steckt enormes Potential. Wenn dann die Verletzten und Kranken hoffentlich bald wieder an Bord kommen, dann ist einiges möglich. Ein Lob muss ich aber Mahsud aussprechen, der gestern das erste Mal mit uns trainiert und heute ein sehr gutes Debüt gegeben hat."
Am nächsten Sonntag geht es dann im heimischen Waldstadion gegen Börde Magdeburg. Da sollten es dann doch mehr als nur 11 Jungs auf dem Aufstellungsbogen stehen.

Teambegrüßung vor dem ersten Test
Teambegrüßung vor dem ersten Test
15.08.2021 - hochverdienter Sieg unserer U19 im ersten Test
Alle waren gespannt, Trainer, Eltern und auch die Spieler selbst, wie sie das erste Testspiel bestreiten würden. Am Ende sprang ein hochverdienter Sieg gegen die Landesligavertretung aus Irxleben/Niederndodeleben heraus. Aber nun zum Spiel. Schnell konnte man die Idee des neuen Trainerduos erkennen und teilweise wurde es auch gut umgesetzt. Extremes Pressing kurz vor der Mittellinie und den dazugehörigen Ballgewinn schnell in die Schnittstellen spielen. Nach 11 Minuten war es Laurin Haensch der nach toller Vorarbeit von Maximilian den Ball nur noch einschieben musste. Irxleben hatte überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel und agierte nur mit langen Bällen. Nach einem schönen Zusammenspiel mit Vincent, nahm Luca allen Mut zusammen und schoß aus guten 25 Metern einfach mal auf Tor. Unhaltbar schlug der Ball zum 2:0 ins Netz ein. Keine 9 Minuten später wurde Janis im Strafraum gefoult und es gab Elfmeter. Diesen verwandelte Laurin Matthies sicher(Video). Das schönste Tor des Tage legte dann Janis kurz vor der Halbzeit nach. Durch eine Balleroberung im Mittelfeld konnte schnell auf den sehr gut aufgelegten Jannis Schmalz auf der rechten Aussenbahn gepasst werden, dieser setzte sich gegen seinen Verteidiger durch, dribbelte bis zur Grundlinie und passte scharf in die Mitte, wo Janis in bester Lewandowki-Manier mit der Hacke einnetzte. In die Halbzeit ging es dann mit einem 4:0.
Wer sich nun auf eine tolle zweite Hälfte freute wurde teilweise enttäuscht. Im Gegensatz zu den letzten Jahren steht jetzt ein Trainerteam an der Seitenlinie die 90min Volldampffußball sehen wollen. Einige Spieler wollten sich aber nicht aus ihrer Kompfortzone bewegen und so wurde das Spiel immer zerfahrener und man verfiel in eine gewisse Lethargie. Die Abwehrspieler fanden keine Anspielstationen mehr, da sich keiner bewegte bzw. alle auf einer Linie standen. Es wurde zuviel klein klein gespielt und sich in unnötige Zweikämpfe verwickelt. Glücklicherweise gab es nach 25 Minuten eine Trinkpause, in der der Trainer die Jungs weckte. Irxleben war weiter nur mit Defensivaufgaben beschäftigt und wenn dann dochmal ein Entlastungskonter durchkam war unsere Abwehrreihe oder Carlos auf dem Posten. Da Irxleben ab der 75 Minute verletzungsbedingt nur noch zu 10 agieren konnte, wurde jetzt die Pressingzone an die gegnerische 16 Meterlinie vorgeschoben. Das gefiel den Gästen noch weniger. So erspielten sich Laurin M. Janis, Steven, Lennard 100% Möglichkeiten die leichtfertig vergeben wurden. In der 80 Minute dann mal ein halbwegs vernünftiger Eckball von Lennard, der den abgewehrten Ball erneut unbedrängt in den Strafrauf flanken konnte und Steven nur noch zum 5:0 einnicken musste.(Video) Bis zum Abpfiff passierte dann nichts aufregendes mehr. Jetzt haben alle im Team eine erste Standortbestimmung und wissen was noch zu verbessern ist. Aber eins wird sicher geschehen. Die Grenzen der Komfortzone wird mit sicherheit verschoben werden müssen, gemäß dem Spruch: LIFE BEGINS AT THE END OF YOUR COMFORT ZONE.
Wir wünschen den Jungs aus Irxleben/Niederndodeleben viel Erfolg in der Landesligasaison und sagen Danke für das Testspiel.
Am nächsten Samstag um 12:30 Uhr, steht dann der nächste Test an, in dem schon einiges nachjustiert werden kann.

14.08.2021 - U23 startet mit Auftaktsieg in die neue Saison

 

Durch Urlaub, Verletzungen und kurzfristige Wechsel war die Vorbereitung unserer U23 nicht gerade optimal. So bestritt das Team gerademal zwei Testspiele, die zwar gewonnen wurden, aber personaltechnisch auf der Rasierklinge bestritten wurden. So gelang es zum Saisonstart weinigstens 13 Spieler zusammenzubekommen. Aber die die auf dem Platz waren gaben alles, was an diesem Tag ging. Bei 33 Grad und praller Sonne ging es bei beiden Teams schnell ans Eingemachte. Der HSC wollte aus einer kompakten Devensive heraus, seine schnellen Stürmer ins Spiel bringen. In der 16. Minute gelang dies zum ersten Mal und Marius Götsch schickte Noah Täger auf die Reise. Der nutze die Chance eiskalt und netzte zum 1:0 ein. Danach zog man sich unverständlicherweise zurück und überließ Altenweddingen das Feld. Diese kamen nun mehrmals gefährlich vor das Tor. Die U23 bettelte quasi um den Ausgleich. Man muss sich hier beim Unvermögen der Gäste bedanken, die teilweise freistehend das Tor nicht trafen bzw. Odin zu Mega-Paraden zwangen. Dieser schien heute 1000% motiviert zu sein, die Null zu halten. Auch in Halbzeit zwei bot sich das gleiche Spiel. Altenweddingen drückte auf den Ausgleich und der HSC setzte auf Odin. Der rettete mit überragenden Paraden die Führung. In der 60. Minute kam es zu einem Zweikampf im Mittelfeld, alle dachten der Schiedsrichter pfeift Foul, tat er aber nicht. So nutze Eric Rauhut die Verwirrung und steckte den Ball auf Kenneth durch. Dieser lief allein auf den Torwart zu und vollendente zum 2:0. Was war hier denn los. Jetzt befreite sich der HSC etwas aus der Umklammerung und versuchte nach vorn zu spielen. Altenweddingen scheiterte aber immer wieder an sich selbst. Bis zum 16er pielten sie sich sehr gut durch, aber beim Torabschluss haperte es. Wenn Odin dann doch mal geschlagen war, dann rettete eben Maruis Götsch auf der Linie. In der 85. Minute dann die Vorentscheidung. Endlich wurde mal ein Konter über die Außen gefahren. So wurde Christian Grolms über die rechte Aussenbahn geschickt und passte aus dem Halbfeld vor das gegnerische Tor, wo Kenneth den Ball souverän mit rechts einschob. Wer aber dachte, dass die Gäste kleinbeigaben, irrte sich gewaltig. Sie wollten ihr Tor. Aber es gibt Tage da kannst du spielen, spielen, spielen und du triffst das Tor einfach nicht. Selbst ein Appraller von Odin einen Meter vor dem Tor setzte der Stürmer per Kopf neben das Tor. So blieb es am Ende beim ersten Sieg an der Ferstung Jahnallee. In den nächsten Spielen sollte der HSC etwas aktiver sein und sein vorhandenes spielerisches Potential mehr einbringen. 

die U19 fleißig bei den ersten Läufen im Rund des Waldstadions
die U19 fleißig bei den ersten Läufen im Rund des Waldstadions

25.07.2021 - Die U19 des HSC beginnt die Vorbereitung mit neuem Trainerteam

 

Am Freitag den 16.07.2021 war es soweit, das neue Trainergespann um Michael Böhm und Melanie Vogelhuber übernahm die U19 mit einer ersten Kennenlernen-Trainingseinheit. Matthias Biggen, und Abteilungsleiter Gunnar Schütze übergaben die U19 in die Hände von Böhm und Vogelhuber, nach eine kurzen Ansprache des Abteilungsleiters. M. Biggen, zuletzt Trainer der U19, wird sich in Zukunft wieder voll auf die D-Talenteliga Mannschaft der Blau-Gelben konzentrieren können. Nach der selbständigen Erwärmung der Jungs und dem Einpassen, bekamen die beiden neuen Trainer erste Eindrücke von ihrer neuen Mannschaft. Danach folgten kurze Positionspiele und zum Ende eine Abschlussspielform.

 Am Montag den 19.06. startete dann die offizielle Vorbereitung der HSC U19 auf die Verbandsliga Saison 2021/22. Es wird in Zukunft dreimal die Woche trainiert. Am Montag ließ Böhm die Jungs der Blau-Gelben bei Fitness und Kraft zum Anfang der Einheit schwitzen. Der zweite Teil der Einheit wurde für Technik am Ball und erste kleine taktische Prinzipien genutzt. Am Mittwoch und Freitag wurde im ersten Teil der Einheiten durch Vogelhuber läuferisch, koordinativ und kräftigend trainiert. Jeweils den zweiten Teil übernahm Coach Böhm für den technischen und taktischen Teil mit verschieden Passübungen und Positionspielen. Auch der neue Torwart und Rückkehrer Carlos Vogel (Zugang vom FCM Nachwuchs) wurde bei intensiven Torschuss vom Trainergespann unter die Lupe genommen.

Die erste Woche der Vorbereitung wurde wie folgt vom Coach eingeordnet: „Wir müssen die Jungs natürlich noch besser kennenlernen und schauen auf welchem Stand wir sie abholen müssen. Es sind einige interessante Jungs dabei, eine homogene Truppe. Sicherlich sehen wir, dass in gewissen Bereichen Nachholbedarf besteht, aber wir für unsere Spielphilosophie passende Jungs vorhanden haben. Melanie und ich lassen immer sehr spielnah und intensiv trainieren. Die Jungs ziehen super mit, sind offen für Neues und nehmen sich viel an. Mir gefällt auch die Disziplin und das sie sehr kommunikativ sind. Wir haben es hier mit einer sehr ehrgeizigen Truppe zu tun. Das passt super zu uns beiden fußballverrückten Trainern. Neben unserer Vorstellung von schönem Fußball, haben wir vom Verein auch die Aufgabe bekommen, möglichst viele Spieler für die Herren-Verbandsligamannschaft und die U23 (Anm. Landesklasse) auszubilden. Melle und ich sind super angekommen im Verein und man merkt das hier ein Wir-Gefühl und eine visionäre Ausrichtung für den Fußball in Haldensleben und der Region besteht. Wenn wir einen kleinen Teil dazu beitragen dürfen, ist es uns eine Ehre.“ Trainerin Vogelhuber merkt dazu an: „Die erste Woche hat uns beiden Spaß gemacht, dazu kommt die perfekt gepflegte Sportanlage und die Luft am Waldstadion. Da können die Jungs ordentlich schuften. Die nächsten Wochen werden intensiv, aber es ist die Grundlage für unser Spiel, total fit zu sein und 90 Minuten Vollgas geben zu können.“

 

Das neue Trainerteam nahm bereits an einer ersten Jugendtrainersitzung teil und wurde dort offiziell vorgestellt und direkt ins Vereinsleben eingebunden. Demnächst stehen neben Trainingseinheiten und Testspielen auch Gespräche und weitere Planungen im Verein an.

 

Die ersten Testspiele sind bereits terminiert:

Sonntag, 15.08.2021 um 14:00 Uhr Haldensleber SC U19 vs. JSG Irxleben/Niederndodeleben

Samstag, 21.08.2021 um 12:30 Uhr Haldensleber SC U19 vs. JSG SV Aufbau-Empor Ost Magdeburg/Union 1861 Schönebeck

 

Gespielt wird jeweils im Waldstadion Haldensleben.

 


v.l. Melanie Vogelhuber, Michael Böhm
v.l. Melanie Vogelhuber, Michael Böhm

28.06.2021 - HSC schnappt sich Regionalliga Trainergespann 💙💛

 

Der Haldensleber SC ist auf der Suche nach einem Trainer für die A-Jugend Verbandsliga gleich doppelt fündig geworden. Mit Michael Böhm und dessen Co- Trainerin Melanie Vogelhuber wechseln zwei Hochkaräter vom Magdeburger FFC zu den Blau Gelben nach Haldensleben. Dem Bördeverein ist damit ein richtiger Coup gelungen. So hatte das Trainergespann in der letzten Saison das Tripple mit den Regionalligafrauen gewonnen und den Aufstieg in die 2. Bundesliga nur knapp verpasst. Überraschend für viele wurden beide vor einigen Tagen beim MFFC freigestellt.

 

Herr Böhm wie waren die letzten Tage für Sie?

M.B. Sie können sich sicherlich vorstellen, dass uns und die Mannschaft die Situation emotional enorm erfasst hat. Nach der Bekanntgabe der Freistellung und der Verabschiedung bei den Mädels sind auf beiden Seiten viele Tränen geflossen. Gleichzeitig stand das Telefon vor Anfragen und Zuspruch nicht mehr still. Dieser Balanceakt zwischen Verarbeitung und Neuorientierung war enorm schwierig. An ruhigen Schlaf war für uns beide nicht zu denken. Zu viele Sachen schwirrten mir durch den Kopf. Großer Dank geht da auch an meine Frau und meine Familie, die mich aufgefangen und sehr unterstützt hat. Genauso der Zuspruch und Nachfragen von Trainerkollgen*innen, Spielerinnen, sowie ehemaligen Spieler*innen unserer vorherigen Stationen.

 

Können Sie etwas zu den vielen Anfragen verraten?

M.B. Nachdem Melanie und ich uns etwas gefasst hatten, teilten wir uns die Abarbeitung der Anfragen auf und begannen mit einer Vorauswahl und mit den Gesprächsmarathon per Telefon, Zoom oder im persönlichen Treffen. Die Anfragen waren äußerst vielschichtig und interessant. Regional wie auch überregional kamen Anfragen. Von Frauen-, Männer-, und Jugendmannschaften aus verschiedenen Ligen, es war alles dabei. Die Namen der Vereine verrate ich selbstverständlich nicht.

 

Wie kam es dann zum Kontakt mit dem HSC?

M.B. Logischerweise hat mich Gunnar Schütze (Anm.: Abteilungsleiter HSC) auch angeschrieben. Zum HSC habe ich natürlich eine besondere Bindung, denn dort habe ich meine Trainertätigkeit unter Olaf Bethge begonnen und schon damals spürte ich eine Menge Vertrauen. Ich sollte zur neuen Saison die B-Jugend trainieren. Mein beruflicher Wechsel nach Halle führte mich dann aber zum Halleschen FC. Für mich war klar, dass ich mir Anhöre was der Verein sich vorstellt. Gunnar kenne ich auch schon seit dieser Zeit.

Von daher war der Schritt recht einfach, da wir in den letzten Jahren auch immer mal wieder in Kontakt standen. An freien Tagen schauten meine Frau und ich auch mal im schönen Waldstadion vorbei, um einige Spiele zu verfolgen.

 

Was hat Sie vom Haldensleber SC überzeugt?

M.B. Das der HSC seit Jahren hervorragende Nachwuchsarbeit leistet, dürfte sich bereits rumgesprochen haben. Darüber hinaus möchte der Verein sich stets weiterentwickeln, um die Qualität der Spieler aus der Region noch besser zu machen. Nach einem ca. 2,5stündigen Gespräch in Haldensleben, wurde mir von den Verantwortlichen ihr Konzept für die Zukunft vorgestellt. Dort fanden sich schnell viele Schnittmengen, mit denen ich mich identifizieren konnte. Darüber hinaus gab es eine enorme Wertschätzung und Vertrauen. Dazu kam ein Gefühl in mir hoch, was man nicht beschreiben kann. Nachdem Melanie und ich am gleichen Abend, dann unsere Top 3 aufstellten, war der HSC immer noch dabei. Den letzten Stubbs gab mir dann meine Frau. Wo wären Familie, Beruf und Fußball mit einem Wohlfühlfaktor und Spaß am besten zu verbinden. Da blieb am Ende nur der HSC über.

 

Sie sprechen viel über Wohlfühlfaktor, Vertrauen und einem super Konzept beim HSC. Spielt Geld nicht auch eine wesentliche Rolle bei solchen Entscheidungen?

M.B. Wenn es uns nur ums Geld gegangen wäre, dann hätten wir sicherlich in der nächsten Saison woanders an der Seitenlinie gestanden. Aber dann wären auch die Einschnitte ins Privatleben, der Aufwand und der Stressfaktor größer gewesen. Ich bin in den letzten Jahren bei unterschiedlichen Vereinen engagiert gewesen. Jetzt ist es glaube ich Zeit mal eine Aufgabe mit Kontinuität anzugehen. Von daher war das Gesamtpaket des HSC auch eine Chance für mich und auch für eine längere gemeinsame Zukunft.

 

Ab wann können wir sie dann beide in den HSC Farben am Spielfeldrand sehen?

M.B. Aus vertragsrechtlichen Gründen können wir erst am 16.07.2021 das erste Mal mit der Mannschaft trainieren und werden, so ist es geplant, kurze Zeit später das erste Testspiel bestreiten. So lange übernimmt der Verein das Training und die Organisation rund um das Team. Dafür noch einen Dank. Wir sind beide gespannt auf die Mannschaft und freuen uns riesig auf die neue Aufgabe.

 

Gunnar Schütze äußert sich wie folgt zur Verpflichtung des Trainergespanns:

G.S. Ich freue mich riesig, dass es uns gelungen ist Michael und Melanie zum HSC zu holen. Ich verbinde damit sehr viel Hoffnung die Entwicklung im Verein weiter voranzutreiben, zumal der Athletikanteil bei uns eine bisher untergeordnete Rolle gespielt hat. Diesen erfüllt Melanie voll und professionell. Dazu ist sie gelernte Physiotherapeutin. Von daher verspreche ich mir von ihr eine Strahlwirkung in den gesamten Verein. Natürlich gehört auch immer etwas Glück dazu. Keiner konnte ahnen, dass beide vom MFFC überraschend freigestellt werden. Das sie dann auch noch unser Konzept überzeugt hat, ist natürlich doppelt schön. Michael kenne ich seit seinen Anfangszeiten als Trainer und es war immer ein vertrauensvoller Umgang miteinander. Natürlich haben wir ihn auf seinen Stationen stets verfolgt und seine Entwicklung gesehen. Wir haben auch schon früher versucht ihn zurückzuholen. Dass es nun geklappt hat, weiß ich umso mehr zu schätzen.

03.05.2021 -  U19 des HSC nimmt Aufstiegsrecht nicht war
Wie Abteilungsleiter Gunnar Schütze heute offiziell mitteilt, wird die A-Jugend des Haldensleber SC das Aufstiegsrecht in die Regionalliga nicht wahrnehmen.
„In meiner Brust schlagen aktuell zwei Herzen. Zum einen hätte ich meinem Sohn diese Erfahrung gern mit auf seinen sportlichen Entwicklungsweg mitgegeben, auf der anderen Seite steht das Interesse des Vereins. Wir haben in den letzten Wochen verschiedene Szenarien durchgespielt. Darunter wurde auch mit Eltern, Spielern, Trainern und Sponsoren gesprochen. Letztendlich gaben diese Gespräche eine deutliche Tendenz wieder. Hinzu kommt, auch wenn wir einer von wenigen sind, die so entscheiden, kann man nach 7 Spieltagen nicht von einem reellen Tabellenplatz reden. In der laufenden Saison haben wir gegen keine der Top 5 platzierten Mannschaften gespielt. Diese Spiele hätten das Tabellenbild sicherlich klarer gestaltet. Wäre die Hinrunde beendet gewesen und wir hätten immer noch auf Platz 1 gestanden, wäre das sicherlich anders zu bewerten. Gleichzeitig hat diese Möglichkeit im Verein auch etwas Positives ausgelöst. Es hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und uns mittelfristig auch mit der Regionalliga beschäftigen müssen. Ich hoffe, dass dieser Rückenwind, Motivation für Spieler und Trainer ist, uns jetzt konstant im oberen Drittel in den Verbandsligen zu positionieren, um dann perspektivisch das Abenteuer Regionalliga anzugehen. Wir wünschen dem VfL Halle 96, der als Zweitplatzierter den Antrag gestellt hat, viel Erfolg in der kommenden Regionalligasaison.“

31.01.2021 -  HSC setzt weiter auf eigenen Nachwuchs

 

Wie auch schon in den vergangenen Jahren setzt der Haldensleber SC weiter auf seine sehr gute Nachwuchsarbeit. Jetzt ist dem Verein ein richtiger Clou gelungen. Alle acht Spieler, die in der ablaufenden Saison aus der eigenen A-Jugend hervorgehen, werden auch weiterhin das Trikot der Blau-Gelben tragen und den Männerbereich in der kommenden Saison verstärken. Ingo Herrmanns(sportlicher Leiter) nutze die Coronapause zu intensiven Gesprächen mit den Jungs und konnte die positive Nachricht der Abteilungsleitung überbringen. Aber auch Heiko Ebel hatte sicherlich etwas mit der Entscheidung der Jungs zu tun, denn schließlich trainierte er fünf der acht Jungs von der G bis D-Jugend. Durch seinen Sohn Hannes blieb der Kontakt zur Mannschaft und zu den Eltern immer bestehen. Zusätzlich haben drei von ihnen im letzten Jahr eine Lehre bei Ebel-Maschinenbau begonnen.

So entstand dann ein Mix aus sportlicher, emotionaler und wirtschaftlicher Bindung zum Verein.

 

 Ingo Herrmanns (sportlicher Leiter): Das der HSC gute Nachwuchsarbeit macht, dürfte sich ja schon rumgesprochen haben. Mit der Zusage der acht Jungs bekommen unsere Männertrainer erneut ein riesiges Potential in die Hände, was sie weiterformen und weiterentwickeln können. Nicht umsonst ist das A-Jugend Verbandsligateam im Saisonverlauf noch ungeschlagen. Zudem haben einige Jungs ihr Potential bereits bei der U23 angedeutet. Ich empfinde es als sehr komfortabel, jedes Jahr auf einen Pool an guten Nachwuchsspielern zugreifen und so den Herrenfußball in Haldensleben mitgestalten zu dürfen.

 

Gunnar Schütze (Abteilungsleiter): Das ist natürlich der Jackpot für jeden Verein. Ich kenne die Jungs nun auch schon über 11 Jahre und habe die Entwicklung mitverfolgt. Wenn man dann sieht, dass sich der riesige Aufwand, den wir im Nachwuchs betreiben, lohnt, dann ist die Freude doppelt so groß. Das unser Weg der richtige ist, macht mir immer das Mannschaftsfoto der Saison 2012/2013 bewusst. Dort wurden wir zwar Landesmeister, aber es spielten nur sechs vom HSC ausgebildete Spieler mit. Schaut man sich die Mannschaftsfotos heute an, dann hat sich das Bild komplett umgekehrt. Aber gerade in dieser verrückten Zeit der Pandemie ist das natürlich auch ein wirtschaftlicher Faktor, der uns immens hilft. Wenn ich dann in die Zukunft schaue, sehe ich viele Spieler, die das Potential mitbringen und hoffentlich ebenfalls in unsere Männerteams nachrücken werden.

 


04.10.2020  "A-Jugend" weiter in der Erfolgsspur
Heute erwarteten unsere BlauGelben den Nachbarn aus Gardelegen. Das dies nicht ganz so einfach werden würde, versuchte der Trainer den Jungs unter der Woche immer wieder einzuimpfen. So begann der HSC auch sehr konzentriert und erspielte sich eine optische Überlegenheit. Chancen durch Hannes E. wurden vom Gästekeeper entschärft. Gardelegen versuchte aus einer kompakten Abwehr mit langen Bällen Ihre schnellen Spitzen einzusetzen. Die Stürmer waren aber gut bei der HSC Defensive aufgehoben. Dann ging es mal schnell über Noah, der den Ball von links gefühlvoll auf den einlaufenden Kenneth flankte und schon stand es 1:0. Das war dann auch die stärkste Zeit der Gastgeber. Gardelegen kam auch zu Halbchancen, die aber nicht wirklich Gefahr brachten. Nur einmal stand ein Stürmer frei vor Odin, aber er verstolperte den Ball und somit vergab er die größte Chance. Dann ging es wieder mal schnell. Eine Flanke, eine Ablage und wieder war Kenneth zur Stelle. Mit einem 2:0 ging es dann in die Pause. Danach kamen entschlossenere Gäste aus der Kabine und unser Team ließ sich viel zu tief in die eigene Hälfte drängen. In der 53. Minute konnte Florian Müller mit einem Sonntagsschuss zum 1:2 verkürzen. Nun war Gardelegen am Zug. Man hätte sich über einen Ausgleich nicht beschweren können, aber der Gastgeber nahm den Fight nun an und überstand die Schwächeperiode. Immer wenn es schnell ging kam Gardelegen in Schwierigkeiten. So auch in der 74. Minute als Steven auf Kenneth ins Zentrum passte und dieser auf den durchlaufenden Hannes Jäger durchsteckte. Dieser nahm den Ball mit Tempo mit und vollendete zum 3:1. Das Tor kam genau zu richtigen Zeit und verfehlte seine Wirkung auch nicht. Nun wurde es zwar etwas härter und der gut leitende Schiedsrichter musste ein paar Gelbe Karten verteilen, aber es blieb alles im Rahmen. Jetzt spielen unsere Jungs wieder mit Selbstvertrauen und ließen den Ball und Gegner laufen. Kurz vor dem Ende setzte sich Laurin megastark auf der rechten Aussenbahn gegen seinen Gegenspieler durch, ging in den Strafraum und legte auf den mitlaufenden Kenneth ab. Der scheiterte aus 4m erst am Keeper, konnte dann aber den Nachschuss zum 4:1 versenken. Somit war der 4. Sieg in Folge eingefahren. Damit bleibt man weiter mit an der Spitze der Verbandsliga.

13.09.2020 - A-Jugend mit optimalen Start in die Liga

So hatten sich die Jungs um Trainer M. Biggen das vorgestellt. Am letzten Wochenende gab es einen 2:1 Heimsieg gegen den MSV Börde Magdeburg und heute gab das Team auch Auswärts seine Duftmarke ab. Mit 1:6 konnte das Team von RW Zerbst bezwungen werden. Ab der 26. Minute mit einem Mann in Überzahl, da die Gastgeber verletzungbedingt einen Spieler weniger auf dem Platz hatten. Somit grüßt das Team nach diesem Spieltag vom Platz an der Sonne in der Verbandsligatabelle.


A-Jugend freut sich 2019 über Landspokalfinaleinzug - 2020 gibt es kein Finale
A-Jugend freut sich 2019 über Landspokalfinaleinzug - 2020 gibt es kein Finale

29.07.2020 -  Landespokalwettbewerbe im Juniorenbereich werden beendet

 

Nun ist es also raus und eine absolute Kathastrophe. Konnte man im Herrenbereich noch einen Kompromiss mit alle Halbfinalisten finden, so wurde im Nachwuchs über die Köpfe hinweg entschieden. Wir haben uns bereit erklärt die Halbfinalspiele bei der A- und D-Jugend zu spielen. Zudem wurde der 1. FCM bei der A-Jugend für den DFB Poklal gemeldet. Zum aktellen Zeitpunkt stand das Team nicht mal im Halbfinale. Wie kann das denn sein? Bei aller Problematik um Corona, reden und gemeinsame Lösungen finden, sollte immer möglich sein. So verspielt der Landesverband das Vertrauen in Ihn schon im Nachwuchs.

 

Hier das offizielle Statement des FSA:

 

Der Fußballverband Sachsen-Anhalt e.V. (FSA) hat beschlossen, die Landespokalwettbewerbe in allen Altersklassen im Juniorenbereich abzubrechen. Damit werden die noch ausstehenden Pokalspiele von den A- bis zu den D-Junioren nicht mehr gespielt. Das FSA-Präsidium folgte bei seiner Entscheidung vom 23.07.2020 einer Empfehlung der Staffelleiter und der Mitglieder des FSA-Jugendausschusses sowie der Jugendobleute der Kreis-/ Stadtfachverbände (KFV/SFV).  In einem Abstimmungsverfahren unter den Staffelleitern und Mitgliedern des Jugendausschusses kam man zu dem Ergebnis, eine Empfehlung zum Abbruch des Landespokalwettbewerbes im Juniorenbereich auszusprechen. Bei einer weiteren Abstimmung unter den 14 KFV/SFV-Jugendobleuten wurde ebenfalls mehrheitlich für einen Abbruch der Landespokalwettbewerbe im Juniorenbereich gestimmt. Darüber hinaus haben sich der Empfehlung zum Abbruch auch die verbliebenen Vereine mehrheitlich angeschlossen. Grund für diese Entscheidung waren zeitliche Engpässe und Terminüberschneidungen, sowie fehlende Chancengleichheit aufgrund der Altersklassenverschiebung.

Für den DFB- und den NOFV-Pokal wurden zur kommenden Spielzeit bei den A-Junioren der 1. FC Magdeburg und bei den B-Junioren der Hallesche FC gemeldet.

 








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