Aktuelles zu den 1. Männern in der Saison 2018/2019


Jubel nach dem Derbysieg in Barleben
Jubel nach dem Derbysieg in Barleben

03.10.2018 - Derbysieg am Barleber Anger:

 

FSV Barleben gegen Haldensleber SC  1:2 (1:1)

 

Seinen aktuellen Aufwärtstrend hat der Haldensleber SC im Verbandsliga-Derby beim FSV Barleben fortgesetzt. Die Elf von Marco Wagner gewann am Mittwoch glücklich, aber nicht unverdient 2:1. Den Siegtreffer erzielte dabei Nils Oliver Göres per Eigentor.

 

(sbr)

Respekt muss man sich verdienen. Der FSV Barleben genoss diesen vor dem Derby allein schon aufgrund der zurückliegenden Oberliga-Zugehörigkeit. Doch gerade im Fußball darf man sich auf früheren Verdiensten nie lange ausruhen, sonst ist die Anerkennung seitens der Gegnerschaft eben auch schnell wieder dahin. Das machten die 90 Minuten am Mittwoch deutlich und auch die Worte von Haldenslebens Trainer Marco Wagner nach dem Derbysieg seines Teams: „Wir sind vielleicht mit etwas zu viel Respekt ins Spiel gegangen. Barleben hat zwar das Zepter übernommen und das Führungstor erzielt, aber dann kamen wir von Minute zu Minute besser ins Spiel. Ich muss sagen, ich habe den FSV stärker erwartet. Wir haben ihnen allerdings das Leben auch schwer gemacht, gut gegen den Ball gepresst und Nadelstiche gesetzt. Ich bin mega stolz auf meine Truppe, weil wir 90 Minuten lang daran geglaubt haben, dass wir mindestens einen Punkt holen können. Ein bisschen Glück gehört am Ende eben auch dazu.“ 

Zu Spielbeginn sahen die rund 170 zahlenden Zuschauer auf dem Barleber Anger einen vorsichtigen, defensiven Gast und einen etwas offensiveren FSV. Das 1:0 in der siebten Minute, erzielt durch Denny Piele nach Vorlage von Christopher Kalkutschke, sollte bei dieser Konstellation den Barlebern eigentlich Sicherheit geben. Doch der Gastgeber tat sich schwer, hatte bis auf einen Torschuss von Hendrik Romahn, der das Ziel knapp verfehlte, nichts zu bieten. Als sich dann bei einem langen Ball die Barleber Innenverteidiger verschätzten, setzte Sebastian Tolle nach und schaffte den Ausgleich (33.). 

Nach dem Seitenwechsel verpassten es Piele und zweimal Potyka, die Heimelf wieder in Front zu bringen. Stattdessen traf Göres – aber ins falsche Tor – als er versuchte, eine Flanke per Kopf zu klären (64.). „Bei dem Regen und Wind war der Platz schwer zu bespielen, aber dieses Tor wurde genau durch diese Umstände begünstigt“, gab Wagner zu. 

Auf der anderen Seite musste Keeper Switala noch einmal sein Können zeigen, danach hatte der HSC den Sieg im Sack. „Wir haben in Sangerhausen drei Punkte unnötig liegen lassen, dafür heute aber drei unerwartete geholt. Ich bin absolut zufrieden und habe meinen Spielern bis Montag erstmal trainingsfrei gegeben“, so der glückliche HSC-Coach.

 

FSV Barleben: Lenhard - Falk, Potyka, Kolzenburg (60. Brix), Göres, Zimmer, Romahn, Piele, Kalkutschke, Grabinski, Gründler (70. Lubner)

 

Haldensleber SC: Switala - Schunaew, Mäde, Tolle (72. Lipowski), Stadler (90+3 Rosenbach), Krüger (60. Duda), Siegmund, Sacher, Wille, Hübner, Zimmermann

 

Tore: 1:0 Piele (7.), 1:1 Tolle (32.), 1:2 Göres (64. ET)

 


Sebastian Tolle im Spiel gegen Fortuna Magdeburg
Sebastian Tolle im Spiel gegen Fortuna Magdeburg

29.09.2018 - Wichtiger Heimerfolg der Wagner-Elf:

 

Haldensleber SC gegen SV Fortuna Magdeburg  2:1 (2:0)

 

Am 6.Spieltag der Verbandsliga sollte endlich der Knoten platzen und der HSC konnte vor dem gegnerischen Tor, wieder treffen. Die beiden Treffer von Zimmermann und Sacher, sollten am Ende, sogar für einen Heimsieg reichen. Somit konnte der HSC ganz wichtige drei Punkte einfahren und bezwang gleichzeitig einen unmittelbaren Kontrahenten. Aber die Zuschauer im Waldstadion, sahen zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten des HSC. In der ersten Hälfte sollten aber die Weichen bereits auf Sieg gestellt werden. Nach dem Abpfiff hingegen, sah man spürbare Erleichterung bei HSC-Coach Marco Wagner: "Das war heute ein ganz, ganz wichtiger Sieg. Die erste Halbzeit war überragend gespielt von uns und ich sah viele Dinge im Spiel, die wir uns hart erarbeitet haben in der Trainingswoche. Die zweite Hälfte hingegen war das komplette Gegenteil, es klappte nichts mehr, was wir uns vorgenommen haben. Nach 90 Minuten ist es aber egal, denn für uns zählten nur die drei Punkte und die haben meine Jungs über 90 Minuten hinweg gesehen, verdient geholt. Somit können wir am kommenden Mittwoch völlig befreit nach Barleben fahren."

Die erste Hälfte sollte ganz klar den Hausherren gehören und von Beginn an, erspielte sich der HSC ein Übergewicht an Ballbesitz. Die erste Möglichkeit sollte Siegmund (9.) bekommen, doch sein Schuss stellte sich für Fortuna-Keeper Stauch, als leichte Beute dar. Besser wurde es dann nur drei Minuten später. Nach einem Eckball von Sacher, schraubte sich Zimmermann (12.) am höchsten und nickte das Leder zum 1:0 in die Maschen. Somit ging der HSC früh in Führung und das sollte das eigene Spiel weiter beflügeln. Weiter im Vorwärtsmarsch Richtung Gästetor, beförderte Tolle (25.) das Spielgerät ins Netz, doch Schiedsrichter Thinius erkannte eine Abseitsposition. Zwei Minuten danach versuchte es Sacher (27.) aus 16m, doch der Fortuna-Schlussmann konnte den Ball noch an die Querlatte lenken. Nach einer halben Stunde gab erneut Eckball für den HSC -diesmal getreten von Stadler- und Tolle sprang am höchsten, doch sein Kopfball entschärfte Stauch, aber Sacher stand goldrichtig und versenkte den zweiten Versuch zum 2:0 für die "Blau-Gelben". 

Dies bedeute auch gleichzeitig den Halbzeitstand und der HSC ging mit einer souveränen, verdienten 2:0 Führung in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel sollte dann bei den Hausherren, fast gar nichts mehr klappen. Hinzu kam, das durch einen abgefälschten Schuss von Ginter (47.), der frühe Anschlusstreffer fiel. Das plötzliche 2:1 lähmte das HSC-Spiel noch mehr und die Gäste aus der Landeshauptstadt, spürten plötzlich Morgenluft. Es folgten wütende Angriffe auf das Tor von Switala und nur drei Minuten später traf Grewe (50.) das Aussennetz. Wenig später tauchte dann Schardt (56.) völlig frei im 5-Meter Raum auf, doch Switala parierte mit einer Glanztat und hielt seine Mannschaft in Führung. Fortan sollte dann wieder mehr Ruhe ins HSC-Spiel kommen und man sorgte selbst wieder für Entlastung. Den ersten Versuch bekam Cristovao (67.), sein Schuss verzog er aber am linken Pfosten. Auch Tolles Kopfball (75.) konnte keine Entscheidung herbei führen und so blieb es spannend bis zum Schluss. Doch mit viel Willen und Kampf brachte der HSC die knappe Führung über die Bühne und sicherte sich wichtige drei Punkte. Somit kann die Mannschaft von Marco Wagner, am kommenden Mittwoch, ohne Druck und völlig befreit nach Barleben reisen. Dort findet um 14 Uhr das Bördederby der Verbandsliga statt.

 

HSC:  Switala - Duda (72.Schunaew), Hübner, Zimmermann, Wille - Cristovao, Mäde, Sacher (87.Lipowski), Siegmund (90.Schiefer), Stadler - Tolle

 

Tore:  1:0 Zimmermann (12.) , 2:0 Sacher (32.) , 2:1 Ginter (47.)

 


Domenik Siegmund (r.) im Spiel in Bitterfeld
Domenik Siegmund (r.) im Spiel in Bitterfeld

22.09.2018Remis beim 1.FC Bitterfeld/Wolfen:

1.FC Bitterfeld/Wolfen gegen Haldensleber SC 0:0

Am 5.Spieltag der Verbandsliga gastierte der HSC beim 1.FC Bitterfeld/Wolfen. Nach 90 Minuten trennten sich beide Mannschaften 0:0 Unentschieden. Der HSC zeigte einen starken Auswärtsauftritt, aber konnte sich am Ende nicht mit einem Torerfolg belohnen. Trainer Marco Wagner zeigte sich nach dem Schlusspfiff dennoch zufrieden: „Ich muss meiner Mannschaft trotz des 0:0 ein Kompliment aussprechen. Der Einsatz und die Leidenschaft haben heute wieder gepasst und meine Mannschaft bot ein ganz starkes Auswärtsspiel. Leider haben wir es verpasst, trotz 7-8 guter Möglichkeiten, einen Treffer zu erzielen und uns somit am Ende mit drei Punkten zu belohnen. Diese Art Fußball zu spielen, müssen wir Woche für Woche abrufen, dann wird auch der Erfolg dazu kommen, deshalb ist das Remis gegen Bitterfeld ein klarer Punktgewinn für uns“.
Das Spiel wäre beinah perfekt gestartet für den HSC, denn der Uhrzeiger hatte gerade zwei Umdrehungen, da bediente Geburtstagskind Mäde, mit feinem Pass Sacher (2.) - doch jener setzte sein Schuss knapp am Pfosten vorbei. Somit verpasste der HSC einen Traumstart. Nach 25 Minuten sah HSC-Coach Wagner, das seine Elf die deutlich aktivere und spielbestimmende Mannschaft ist, ohne sich aber weitere große Möglichkeiten zu erspielen. Die Gastgeber ließen sich erst nach 29 Minuten, das erste mal vor dem Tor von Switala blicken. Nach einer Flanke in den Strafraum verpasste Saliger (29.) im Zentrum. Nur drei Minuten später traf Saliger (32.) nur das Aussennetz. Somit war bis hierhin das Remis gerechtfertigt. Dennoch vergab der HSC die Chance zur Führung, weil Siegmunds Schuss (38.) stark von Schlegel pariert wurde. So ging es torlos in die Kabinen.
Nach dem Pausentee sollte der HSC wieder die große Chance zur Führung bekommen. Diesmal lief Siegmund (47.) allein zum Tor, doch er fand in Schlegel seinen Sieger. Die abermals vergebene Chance sollte sich beinahe auf der Gegenseite rächen. Denn Saliger (50.) vergab mit seinem Lattenschuss, die große und beste Chance für Bitterfeld/Wolfen. Fortan sollte aber der HSC wieder das Spielgeschehen übernehmen. Immer wieder angetrieben von Kapitän Girke, wurden reichlich Torchancen heraus gespielt, aber der Schuss von Siegmund (53.) und auch der Versuch von Sacher (56.) blieben ungenutzt. Wenig später drang Stadler (64.) Richtung Tor, doch auch sein Schuss ging denkbar knapp über das Gehäuse von Schlegel. So lief dem HSC langsam die Zeit davon und man schaffte es nicht bis zur 90.Minute, den enormen Aufwand in ein Tor umzumünzen. Der gut leitende Schiedsrichter Petri pfiff dann auch pünktlich ab und somit mussten sich beide Mannschaften mit einem Remis zufrieden geben. In der kommende Woche empfängt der HSC die Mannschaft von Fortuna Magdeburg im Waldstadion und vielleicht platzt dann auch wieder der Knoten vor dem gegnerischen Tor.

HSC:  Switala – Duda, Zimmermann, Hübner, Wille – Mäde, Cristovao (83.Lipowski), Sacher, Stadler – Girke, Siegmund (63.Tolle)

Tore:  keine


Max Stadler (rechts) im Spiel gegen Amsdorf
Max Stadler (rechts) im Spiel gegen Amsdorf

16.09.2018 - Rückschlag im Heimspiel gegen Amsdorf:

 

Haldensleber SC gegen Romonta Amsdorf  0:2 (0:0)

 

An dem fulminanten Auftritt in der Vorwoche gegen Dessau, konnte der HSC nicht anknüpfen und musste im Waldstadion gegen Romonta Amsdorf eine 0:2 Heimniederlage hinnehmen. Nach 90 Minuten bewies sich Amsdorf als anderes Kaliber und verließ den Platz als verdienter Sieger. Somit blieb der erhoffte Befreiungsschlag aus, um in der Tabelle einen großen Sprung zu machen. Somit stecken die Blau-Gelben weiter im Tabellenkeller fest. An der Motivation sollte es heute nicht gelegen haben, denn Trainer Marco Wagner Schwur seine Mannen ein und appellierte an das "Gute" vom Dessau-Heimspiel. Doch wie der HSC-Coach nach dem Spiel feststellte ,sollte er von dem Nichts zu sehen bekommen: "Wir haben es einfach nicht geschafft , die Leidenschaft, den Willen und die Intensität zu führen, wie in der Vorwoche gegen Dessau. Dazu kamen wir heute nicht in die Zweikämpfe und hatten einfach zu viele Abspielfehler. Bei der ganzen Enttäuschung darf man aber auch nicht vergessen, das Amsdorf eine individuelle Klasse an den Tag legte. Das die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigen kann, bewies sie in der Vorwoche, so bleibt also zu erkunden "Wieso,Weshalb,Warum", es gegen Amsdorf nicht abgerufen wurde. Damit werden wir uns in der Trainingswoche beschäftigen und hoffen diese Baustelle beseitigen zu können."

Im Spiel konnten die Gäste aus Amsdorf von Beginn an das Zepter übernehmen. Nach nur drei gespielten Minute hätte Gründler (3.) das 0:1 erzielen müssen, denn nach Kanias Abwehrschnitzer, lief er völlig frei auf Switala zu, doch Amsdorfs Stürmer konnte das Spielgerät nicht im Tor unterbringen. Das sollte auch schon der einzige Höhepunkt in den ersten 45 Minuten gewesen sein, denn fortan entwickelte sich Fussball-Magerkost. Der HSC konnte keine ernsthaften Tormöglichkeiten kreieren und Amsdorfs wenige Schussversuche brachten keine Gefahr. Somit ging es folgerichtig torlos in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel versuchte es zweimal Amari (50. und 52.), doch beide Versuche waren leichte Beute für Switala. Dann folgte die 60. Spielminute und Amsdorf zeigte seine Qualität. Mit einem Bilderbuch reifen Angriff sollte die Führung heraus gespielt werden. Nach einem langen Diagonalpass von Fiebiger, ging es blitzschnell über zwei Stationen und als Endstadion stand Neigenfink (60.) am 11m-Punkt frei und hämmerte das Leder in Switalas Gehäuse. Auch das aufbäumen der HSC-Elf brachte nichts ein und bis auf einen Freistoßversuch von Hampel (69.) fiel dem HSC nichts ein. Ebenfalls einen Freistoß gab es dann auf der anderen Seite. Den langen Ball unterschätzte Switala und somit kam Gründler (73.) vor ihm an den Ball, der zum 0:2 einköpfte. Somit war das Spiel entschieden, denn auch der Schussversuch vom eingewechselten Tolle (83.) blieb ohne Torerfolg. Die letzten verbliebenen Minuten spielte Amsdorf souverän runter und konnte das Spiel verdient mit 0:2 gewinnen.

Es bleibt also weiterhin viel Arbeit für HSC-Trainer Wagner, um am kommenden Samstag beim 1.FC Bitterfeld/Wolfen, wieder zählbares einzufahren. 

 

HSC:  Switala - Kania, Hübner, Zimmermann, Duda - Mäde, Girke, Stadler (67.Tolle), Sacher, Lipowski (46.Hampel) - Siegmund (85.Krüger)

 

Tore:  0:1 Neigenfink (60.) , 0:2 Gründler (73.)

 


Max Stadler im Spiel gegen Dessau 05
Max Stadler im Spiel gegen Dessau 05

08.09.2018 - Alle Guten Dinge sind Vier:

 

Haldensleber SC gegen SV Dessau  2:0 (2:0)

 

Von Christian Meyer

Im vierten Versuch hat es endlich geklappt. Der Haldensleber SC hat am Sonnabend seine ersten Punkte in der laufenden Verbandsligasaison eingefahren. Beim 2:0-Erfolg gegen den SV Dessau schoss Domenik Siegmund beide Treffer. „Ich kann nur ein großes Lob an die Mannschaft senden. Sie hat ganz stark gespielt und sich dafür auch endlich belohnt“, sagte ein erleichterter Marco Wagner nach der Partie. Vieles von dem, was sich Mannschaft und Trainer unter der Woche erarbeitet hatten, fruchtete gegen Dessau. „Durch gutes Pressing erobern wir vor den Toren jeweils gut den Ball. Tim Girke hat ein brutal gutes Spiel gemacht.“ Nutznießer der schnellen Balleroberung war zweimal Domenik Siegmund. Der Neuzugang aus Seehausen, dessen Freigabe sich über Wochen hinzog, aber schließlich doch noch erfolgte, zeigte keine Nerven. Beim ersten Treffer hob er den Ball in die lange Ecke, beim zweiten traf er per Vollspann durch die Hosenträger des Dessauer Keepers. Die 2:0-Pausenführung wirkte beruhigend. Und wenn zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht zwei HSC-Versuche, ein Kopfball sowie ein Schuss von Sacher auf der Linie geklärt worden wären, wäre die Partie bereits entschieden gewesen. So blieb Dessau im Spiel, auch noch nach der 79. Minute. Benjamin Sacher trat zum Elfmeter an, scheiterte aber im ersten Versuch am Keeper. Der Schiedsrichter pfiff den Strafstoß allerdings zurück. Sacher durfte noch einmal, schoss in die gleiche Ecke und fand in Datemasch erneut seinen Meister. Doch mit guter Organisation und Disziplin brachten die Blau-Gelben den ersten Sieg ungefährdet über die Zeit.   

 

Haldensleber SC: Switala - Schunaew, Mäde, Girke, Stadler, Kania, Siegmund (90. Schiefer), Sacher, Lipowski (89. Krause), Hübner, Duda. 

 

Torfolge: 1:0/2:0 Domenik Siegmund (32./43.).

 


01.09.2018 - Nach drei Spieltagen in der Krise:

 

Eintracht Elster gegen Haldensleber SC 2:0 (1:0)

 

In einer ganz bitteren Stunde befindet sich derzeit der HSC, denn auch am dritten Spieltag der Verbandsliga kann die Mannschaft von Trainer Marco Wagner keinen Punkt in der Tabelle verbuchen. Das alte Problem, das im Offensivspiel die Durschlagskraft fehlt, konnte auch bei Eitracht Elster nicht abgestellt werden. Nach 90 Minuten konnten die Gastgeber mit 2:0 gewinnen. Diesmal fühlt sich die Niederlage noch bitterer an, denn der HSC spielte 80 Minuten in Überzahl. 

Nach einem ausgeglichenen Spielbeginn, konnte Kapitän Tim Girke (11.) im Mittelfeld den Ball erobern und hatte freien Lauf zum Tor. Girke wurde aber per Notbremse gestoppt, das zur Folge hatte das Wojciechowski den roten Karton sah. Aber das Überzahlspiel sollte den HSC etwas lähmen und so kamen die Gastgeber zur ersten Möglichkeit. Der Schuss von Franke (20.) ging knapp am langen Pfosten vorbei. Fünf Minuten später ließ sich dann auch der HSC das erste mal vor dem Tor blicken. Tolles Hereingabe (25.) fand aber keinen Abnehmer. Der HSC war nun gut im Spiel und hatte enormes Übergewicht an Ballbesitz, doch vor der Strafraumgrenze fehlten einfach die Ideen. Wie aus dem Nichts kreierte Elster den ersten Angriff über die rechte Seite und im 

Zentrum nagelte Schramm (30.) das Spielgerät unhaltbar unter die Querlatte -und wieder musste der HSC einen Rückstand hinterherlaufen. Eine Schrecksekunde gab es dann in der 38. Minute, als Schunaew einen zu kurzen Rückpass spielte und somit Schmidt allein auf das Tor von Switala 

lief. Zum Glück - aus HSC Sicht- schob er das Leder am Tor vorbei. So blieb Elster auch in Unterzahl stets gefährlich. Mehr sollte dann in den ersten 45 Minuten nicht passieren.

Nach dem Pausentee sahen die Zuschauer eine gewillte HSC-Elf, die unbedingt die dritte Niederlage abwenden wollte. Nach nur zwei gespielten Minuten gab es dann auch schon eine Doppelchance. Erst kam Mäde (47.) zum Schussversuch und die sich daraus ergebende Ecke durch Stadler, köpfte Siegmund an den Querbalken. Jetzt kam auch noch Pech hinzu. Nun warf das Team von Marco Wagner alles in die Waagschale, auch mit der Gefahr in Konter zu laufen. Die nächste Möglichkeit hatte wieder Siegmund (58.), doch sein Versuch ging knapp am linken Pfosten vorbei. So langsam fing die HSC-Elf an mit den vergebenen Chancen zu hadern und den ersten gefährlichen Konter (70.) konnte Switala entschärfen. Der HSC versuchte nun alles um zu 

Ausgleich zu kommen, doch die ständigen Angriffe, wirkten immer Ideenloser. Sieben Minuten vor dem Abpfiff bekam Elster noch einmal einen Eckball zugesprochen. Den hohen Ball im Strafraum unterschätzte Switala und Burmeister (83.) kam vor Ihm zum Kopfball. Dieser landete im leeren Tor und bescherte die Entscheidung. Da nichts nennenswertes mehr passieren sollte, stand auch die dritte Niederlage, im dritten Spiel fest. Somit befindet sich der HSC bereits in der frühen Phase der Saison in einer Krise. Nach großer Enttäuschung heißt nun die Aufgabe des Trainers, die Köpfe seiner Spieler, hoch zu bekommen und das Problem der "Durchschlagskraft"- vor dem Gegnertor in Tore umzumünzen. Die nächste Gelegenheit bekommt der HSC am kommenden Samstag im Waldstadion, denn das Punktspiel vom 8.Spieltag gegen Dessau 05, wird vorgezogen. Vielleicht schaffen es die „Blau-Gelben“ sich dort aus der Krise zu schießen.

 

HSC: Switala - Duda (61.Kania), Schunaew, Zimmermann (46.Siegmund), Hübner - Mäde, Girke, 

Stadler (72.Hampel), Kessler, Sacher - Tolle 

 

Tore: 1:0 Schramm (30.) , 2:0 Burmeister (83.)

 


25.08.2018 - Bittere und unnötige Niederlage:

 

Haldensleber SC gegen Edelweiß Arnstedt  0:1 (0:0)

 

Wieder gut gespielt und am Ende bleibt erneut das Punktekonto leer. So in etwa verlief der 2.Spieltag der Verbandsliga und zugleich das erste Heimspiel der neuen Saison. Nach 90 Minuten musste sich der HSC mit 0:1 gegen Edelweiß Arnstedt geschlagen geben. Wie schon beim Saisonstart in Sangerhausen, ließ der HSC die Durchschlagskraft im Angriff vermissen. Auch am heutigen Tag wurden genügend Chancen kreiert, doch meist fehlte der finale Pass und der konsequente Torabschluss. Kämpferisch und spielerisch konnte man der Mannschaft von Marco Wagner nichts absprechen, auch wenn der HSC Trainer heute auf Sacher und Hübner verzichten musste und zudem konnte Tolle nicht von Beginn an spielen. Die ersten 10 Minuten sollten klar an den Gast gehen, der dem HSC deutlich den Schneid abkaufte, ohne aber gefährlich vor dem Tor aufzutauchen. Nach einer Viertelstunde kam der HSC dann besser ins Spiel und kam durch Krügers Freistoß (18.) zur ersten dicken Chance. Sein Schuss ging nur Zentimeter am Torwinkel vorbei. Nur zwei Minuten später vergab Kessler (20.) zwei Schussversuche. Beide wurden von der Vielbeinigen Arnstedter Abwehr geblockt. Den ersten und einzigen nennenswerten Schuss gab Köhler (33.) ab, der aber für Switala keine Gefahr bot. Vor der Pause sollte erneut Kessler (40.) seine Chance bekommen. Nach schöner Einzelaktion ging sein Schuss aus 20m denkbar knapp über die Querlatte. So ging es torlos in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste ihre beste Phase im Spiel. In den ersten 20 Minuten kam Arnstedt gleich zu drei Möglichkeiten. Eberhardts Kopfball (50.) ging am Gehäuse vorbei und nach einer Ecke tauchte Bornschein (54.) frei auf, doch sein Ball klärte Kania auf der Linie. Die dritte Chance sollte die bis Dato beste sein. Wagner (66.) prüfte Switala aus knapp 16m, der mit einer starken Fussabwehr glänzte. Auf der Gegenseite sollte Kessler die Chance zur Führung auf den Fuss haben. Nach schönem Pass von Lipowski, klärte Arnstedts Eberhardt in letzter Sekunde, vor dem einschussbereiten Kessler (75.). Vor der Schlussviertelstunde, war bis hierhin ein Remis beider Mannschaften, das völlig gerechte Ergebnis. Doch dann kam dieser eine Patzer im HSC-Spiel. Nach einem Einwurf und Ballverlust in der Arnstedter Hälfte, ging es schnell Richtung HSC-Tor und Bornschein (81.) konnte das Leder an Switala vorbei spitzeln. Ob die Gäste-Führung nun verdient war sei dahin gestellt, doch dieses eine mal zeigten sich die Edelweißen konsequent. Von diesem Schock sollte sich der HSC nicht mehr erholen und nach 90 Minuten stand die zweite Niederlage zu fest. Somit müssen die "Blau-Gelben" am kommenden Samstag mit zwei Niederlagen im Gepäck nach Elster reisen, doch vielleicht putzt genau dort der Offensive Knoten, um die ersten drei Punkte einzufahren. 

 

HSC:  Switala- Kania, Schunaew, Zimmermann, Wille (31.Duda) - Mäde, Girke, Krüger (78.Tolle), Hampel (52.Stadler), Kessler - Lipowski 

 

Tore:  0:1 Bornschein (81.)

 


17.08.2018 - HSC zieht in die nächste Runde ein:

 

TSG Calbe gegen Haldensleber SC   0:3 (0:0)

 

Nach dem verpatzten, aber dennoch guten Ligastart in Sangerhausen, wartete nun der Auftakt in den diesjährigen Landespokal-Wettbewerb. Die Lossfee bescherte das Auswärtsspiel beim Landesligisten TSG Calbe. Die Zielvorgabe vom Trainergespann Wagner/Kobert war eindeutig und klar - die nächste Runde im Landespokal zu erreichen. Dennoch sahen die Zuschauer zwei unterschiedliche Halbzeiten des HSC und die erste davon sollte weniger positiv laufen. Denn viel lief beim HSC nicht zusammen, man hatte zwar ab der 15 Minute deutlich mehr Ballbesitz, aber vor dem Tor der Gastgeber zeigte sich der HSC wieder zu harmlos. Der lauffreudige Kessler bediente Sacher (16.) in den Lauf, doch jener setzte sein Schuss am Gehäuse von Schulz vorbei. Nur vier Minuten später vergab der HSC die dickste Chance zur Führung. Wieder agierte Kessler als Vorbereiter, diesmal fand er Schiefer (20.) völlig frei im Strafraum, doch sein Schuss aus 5m parierte Schulz. Dann verflachte das Spiel zunehmend und es kam wenig Spielfluss zusammen. Einen Kopfball von Tolle (39.) -der über die Querlatte ging- war dann auch schon die letzte Gelegenheit im ersten Durchgang. Positiv im ersten Abschnitt war, das die HSC-Hintermannschaft keine Chancen der Gäste zu ließ und somit ging es folgerichtig mit einem 0:0 in die Kabinen.

Nach dem Pausentee sollte dann eine andere HSC-Mannschaft zu sehen sein. Die hohe Fehlpassquote und auch das leichtfertige hergeben der Torchancen sollte drastisch reduziert werden. Den Anfang machte Kapitän Girke (54.) nur neun Minuten nach Wiederanpfiff. Einen direkten Freistoss aus 18m, versenkte er im linken unteren Toreck, zur verdienten Führung seiner Mannschaft. Nun merkte man deutlich das ein Ruck durch die Mannschaft von Marco Wagner ging und der HSC agierte deutlich Zielstrebiger in den einzelnen Aktionen. Die nächste gute Gelegenheit hatte Tolle (61.) nach einer schönen Flanke von Kania, doch seine Volleyabnahme ging knapp über das Tor. Mitte der zweiten Halbzeit sollte sich dann Kessler (71.) für sein gutes Spiel belohnen. Nach starken Dribbling Richtung Tor, überwand er Schulz zum 0:2 und besorgte die Vorentscheidung im Spiel. Wiederum nur drei Minuten später vergab Girke (74.) aus 5m, die endgültige Entscheidung zu erzielen. Dies war dann dem Joker Lipowski vorenthalten. Gerade mal eine Minute auf dem Platz, versenkte Lipowski (78.) einen Schuss vom Strafraumeck im Tor und besorgte mit dem 0:3 die Entscheidung. Dabei blieb es auch nach 90 Minuten und somit zieht der HSC am Ende doch souverän in die nächste Runde des Landespokals. Somit war auch der erste Pflichtspielerfolg für das Trainerduo Wagner/Kobert perfekt und der HSC kann am kommenden Wochenende, mit breiter Brust im ersten Heimspiel gegen Edelweiß Arnstedt auflaufen. Am Dienstag wird dann die nächste Runde im Landespokal ausgelost, aber der Fokus liegt ganz klar auf das erste Heimspiel der Verbandsligasaison. 

 

HSC:  Switala - Kania, Schunaew, Zimmermann, Wille - Mäde, Girke, Schiefer (78.Lipowski), Sacher (83.Duda), Kessler - Tolle (66.Krüger)

 

Tore:  0:1 Girke (54.) , 0:2 Kessler (71.) , 0:3 Lipowski (78.) 

 


Christopfer Kessler im Spiel in Sangerhausen
Christopfer Kessler im Spiel in Sangerhausen

12.08.2018 - Bittere Auswärtsniederlage zum Saisonstart:  

 

VfB Sangerhausen gegen Haldensleber SC  2:1 (1:1)

 

Das Debüt von Trainer Marco Wagner in der Verbandsliga nahm beim ersten Auswärtsspiel kein positives Ende. Am 1.Spieltag musste seine Mannschaft eine 2:1 Niederlage beim VfB Sangerhausen hinnehmen. Das Ergebnis täuscht aber vom Spielverlauf her, denn der HSC bot einen ganz starken Auswärtsauftritt. Es wurden über 90 Minuten reichlich Torchancen kreiert, doch am Ende fehlte entweder das Glück des Tüchtigen oder einige strittige Schiedsrichter Entscheidungen kamen Zustande. Von Beginn an übernahm der HSC das Kommando auf dem Platz und kam bereits früh zur ersten Möglichkeit. Nach einem Freistoß von Girke (4.) kam Zimmermann zum Kopfball, doch seine Hereingabe verpassten gleich zwei HSC-Akteure. Erst nach 15 gespielten Minuten kamen die Gastgeber das erste mal vor Switalas Gehäuse. Den Schuss von Hetke (16.) parierte aber der HSC-Keeper. Nur sechs Minuten später kam Sebastian Tolle (22.) zum Schuss, doch der Ball landete nur am Aussennetz. Dann folgte der nächste Angriff und nur eine Minute später machte es Tolle (23.) besser. Nach feinem Pass von Hübner, verwandelte Tolle (23.) zum 0:1 für den HSC. Dies war bis hierhin verdient. Wiederum nur drei Minuten später lief Kessler (26.) allein auf das Tor von Bemmann zu und verpasste es das 0:2 zu erzielen. Auf der Gegenseite folgte dann plötzlich ein Pfiff und Schiedsrichter Lehmann sah ein Handspiel von Zimmermann im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Schulz (34.) sicher zum 1:1 Ausgleich. Sichtlich bedient von dieser Entscheidung hatte kurz vor dem Halbzeitpfiff sogar Weise (44.) noch das 2:1 für die Gastgeber erzielen können. Sein Lupfer über Switala ging denkbar knapp am Pfosten vorbei. So ging es aus HSC-Sicht, nur mit einem 1:1 Unentschieden in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel sahen die 178 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel beider Mannschaften, mit optischen Vorteil für den HSC. Nach 20 gespielten Minuten sollte der HSC aber die große Möglichkeit zur erneuten Führung bekommen. Sacher (68.) war allein zum Tor unterwegs und schaffte es nicht Bemmann zu überwinden. In der Folge sollte der HSC nicht nur optische Überlegenheit haben, sondern auch personelle, denn nach einem rüden Foulspiel an Kessler, musste Fuhrmann (73.) den Platz mit der roten Karte verlassen. Nur zwei Minuten später setze sich erneut Sacher frei durch und bediente im Zentrum Tolle (75.). Sein Schuss landete im Netz, doch das Schiedsrichter Gespann, sah eine fragwürdige Abseitsposition. Es folgten auch noch zwei strittige Elfmeter-Situationen, doch beide Fouls an Sacher  und Schunaew, pfiff Schiedsrichter Lehmann nicht. Somit vergab der HSC reihenweise gute Chancen und dann passierte der „Nackenschlag“. Die erste gefährliche Szene der Gastgeber -im zweiten Durchgang- nutze Hetke (86.) vor Switala und traf vier Minuten vor dem Ende zum 2:1 für Sangerhausen. Somit wurde der HSC betraft, seine vielen guten Torchancen nicht genutzt zu haben. Am Ende sah Trainer Wagner ein ganz starken Auftritt seiner Mannen, die sich aber für ihren Aufwand nicht belohnt haben. Besser kann es der HSC bereits am kommenden Freitag machen, wenn es zur ersten Runde im Landespokal, nach Calbe geht.

 

HSC:  Switala - Kania, Schunaew, Zimmermann, Hübner - Mäde (86.Krüger), Girke, Stadler (71.Duda), Sacher, Kessler - Tolle

 

Tore:  0:1 Tolle (23.) , 1:1 Schulz (34./Handelfmeter) , 2:1 Hetke (86.) 

 


Es fehlt: Max Stadler


Haupverein
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20.10.2018 , 15.00 Uhr 

IMO Merseburg gegen Haldensleber SC

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20.10.2018 , 15.00 Uhr

Blau-Weiß Schwanebeck gegen Haldensleber SC U23 

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