aktuelles zu den 1. Männern aus der Saison 2020/2021


28.08.2021 - HSC versaut Fortuna die Jubiläumsparty

 

Nachdem gegen Thalheim am letzten Wochenende unnötig 2 Punkte verschenkt wurden, sollte gegen die Fortuna aus Magdeburg unbedingt ein Dreier her. Aber der Gastgeber hat in den letzten Spielen bewiesen, dass er ein Wörtchen um die Plätze 1-4 mitreden will und auch kann. Glücklicherweise konnte das Trainerteam fast aus dem vollem schöpfen. Bis auf Kapitän Girke waren alle Spieler an Board. Bevor es aber losging übergab Ingo Herrmanns Thomas Knobbe einen HSC Wimpel und einen Spielball zum 110-Jährigen Jubiläum. Dann ging es los. Aber die erste Viertelstunde tasteten sich beide Teams ab und es passierte nichts nennenswertes. Der Respekt beider Teams voreinander war zu spüren. Aus einer eher unspektakulären Rückgabe zu Ulubay in der 18. Minute und einem tollem Pressing durch Lukas Krüger, wurde der Torwart zu einem schnellen Abschlag gezwungen, der dirket bei Felix Kaschlaw landete. Dieser dribbelte noch 5 Meter in den Strafraum und vollendete völlig freistehend zum 0:1. Nun nahm die Partie etwas Tempo auf aber keine der beiden Teams konnte sich entscheident vor dem Tor durchsetzten. Die Defensivreihen standen sicher. So ging wieder eine Einzelleistung  dem nächsten Tor vorraus. Felix Kaschlaw wird direkt im Strafraumhalbreis angespielt, dann nimmt er den Ball mit in den Strafraum und sieht sich 3 Gegenspielern gegenüber. Geschinkt fintiert er sich an zwei Spielern vorbei und dann wird er von den Beinen geholt. Der heute sehr gut leitende Schiedsrichter Menz zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Felix Kaschlaw selber verlud Ulubay und netzte sicher zum 0:2 ein. Danach ging es in die Pause. Nach dem Halbzeittee kamen die Magdeburger mit mehr Schwung aus der Kabine. Haldensleben ließ sich wieder tief fallen und wartete auf Konter. Aber so richtig wollte kein Spielfluss aufkommen. Beide Teams verloren zu schnell die Bälle im Mittelfeld so dass beide Keeper kaum gefordert wurden. Bis zur 60. Minute als Patrick Hauer steil geschickt wurde. Sein Sprint von der Mittellinie bis zum 16er konnte von beiden Verfolgern nicht gestoppt werden und im Sinne eines klassischen Vollstreckers jagte er den Ball unhaltbar ins obere linke Eck. 0:3 was war denn hier los. Aber bloß nicht zu früh freuen. In dieser Verbandsliga ist alles Möglich. Selbst ein 0:3 wurde schon aufgeholt. Magdeburg setzte jetzt nochmal zum Endspurt an und in der 81. Minute half ihnen ein Foul von Eugen Schunaew im Strafraum. Es gab 11 Meter und Gelb/Rot für den Haldensleber. Jetzt war Florian Switala gefragt. Er hat in dieser Saison schon 2 Elfmeter pariert. Schafft er es ein drittes Mal? Nils Lange tritt an und schießt, aber Switala ist im Eck und pariert sensationell. Wer aber dachte Magdeburg gibt auf sah sich getäuscht. Die Gastgeber drückten den HSC immer tiefer in die eigene Hälfte und es ergaben sich Chancen. So verpasste die Magdeburger Offensive nur knapp mit einem Schlenzer den linken Winkel und auch die Magdeburger Ecken waren immer gefährlich. Auch hier musste Switala sein ganzes Können einbringen. Aber dann war er geschafft, der erste Auswärtssieg.

 

Tore: 1:0, 2:0 F. Kaschlaw (18., 41.), 3:0  P. Hauer(60.) 


Foto: Josi Keilwitz
Foto: Josi Keilwitz

07.08.2021 - Bördederby - das haben wir auch schon anders erlebt

 

Nach einem Vorgplänkel um den Austragungstermin des Derbys, wollten die BlauGelben ein Feuerwerk als kleines Zeichen ihres Unmutes auf den Platz bringen. Was dann teilweise zu sehen war, könnte man als leichten Funkenflug bezeichnen. Beider Mannschaften veharrten in ihren Taktiken und somit war ein gutes Spiel kaum möglich. Barleben versteifte sich auf das verteidigen und hoffte auf schnelle Bälle auf Piele, der mit seiner individuellen Klasse zum Torerfolg kommen sollte und Haldensleben versucht diesen Riegel zu knacken, ohne die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen. Es fehlte an Tempo und am letzen genauen Pass. Nach 13 Minuten setzte sich Tim Girke schön auf der rechten Seite durch, aber der Pass zum völlig freistehenden Thieke konnte leicht von Göres geklärt werden. Die folgende Ecke hätte eigentlich die Führung für den HSC sein müssen, aber der am zweiten Pfosten vollig frei zum Kopfball kommende Thieke, setzt den Ball knapp vorbei. 5 Minuten später war es dann erneut Thieke, der allein auf das Barleber Tor zulief, aber der Barleber Pung war einfach schneller und rettete bevor Thieke abschließen konnte. Von Barleben war offensiv bisher nichts zu sehen da beide Spitzen vom neuen Traumduo Schunaew/Heise komplett abgemeldet wurden. Wieder sollte es Thieke sein der die nächste Chance für den HSC hatte. P. Zimmermann spielte ihn schön frei, aber der Abschluss flog weit über das Tor.

Zur Halbzeit setzte dann Regen ein, was gut zum Spiel passte. Die 148 Zuschauer hofften auf eine ereignisreicherer 2. Halbzeit. Enttäuschende 15 Minuten passierte nichts, dann wechselten beide Teams Offensivkräfte ein und schon ging es los. 5 Minuten nach seiner Einwechslung stand Rick Goedicke allein vor Switala und lupfte, zur Erleichterung der HSC-Anhänger, den Ball über das Tor. Im Gegenzug war des dann der eben eingewechselte L. Krüger, der einfach mal aus 16m abzog und den Ball knapp über den rechten Winkel setzte. Nun schien es endlich loszugehen. Beide Teams lösten sich etwas von ihren taktischen Fesseln und es enstand soetwas wie ein offener Schlagabtausch. Die Meinung der Zuschauer:" Wer das erste Tor macht, gewinnt heute." Da es für ein Derby sehr fair zuging, setzte Switala im Tor ein Zeichen. Leittragender war leider der eigene Innenverteidiger. So prallten beide bei einer Abwehraktion unglücklich zusammen, so dass Heise ausgewechselt werden musste. In der 77. Miunte kam Barleben mal wieder gefährlich vors Tor, aber Switala konnte Spitzners Schuss parieren. Nach der Ecke machte Switala das Spiel schnell und schickte Girke mit einem langem Abschlag auf die linke Seite, dieser setzte sich gegen seinen Verteidiger durch, doch sein Schuß streichte nur Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Eine Miunute später war wieder Switala gefragt, der einen platzierten Schuss von Kalkutschke um den Pfosten lenkte. Nach 83 Minuten gab es dann die erste Gelbe Karte für Wasylyk. Das sagt alles übers Derby aus. Barleben versuchte etwas mehr Druck auszuüben, lief aber mehrmals ins Abseits und so verging die Zeit. In der 86. Minute gab es ihn dann doch, den Moment,  wo individuelle Klasse zum Erfolg führt. Patrick Hauer bekommt den Ball auf der linken Aussenbahn zugespielt, treibt den Ball über die Mittellinie, zieht in die Mitte und mit einem herrlichen Diagonalpass auf Kaschlaw startet er den Angriff. Kaschlaw nimmt den Ball perfekt im rechten Strafraum an, tanzt den Barleber Verteidiger aus und schlenzt den Ball unhaltbar für Oldenburg in den linken Winkel. Riesiger Jubel brandete im Waldstadion auf. Nun warf Barleben alles nach vorn und die 4 Minuten Nachspielzeit gaben ihnen nochmal Hoffnung. Aber bis auf einen Freistoß, den Switala sicher herunterpflückte, kam es zu keiner nennenswerten Aktion  mehr. So ging die Partie alles in allem mit einem verdienten Sieger zu Ende und Barleben bleibt die traurige Gewissheit, Punkte aus dem Waldstadion zu entführen ist fast unmöglich.

 


T.Girke und E.Schunaew überzeugten beim Test gegen die TSG Neustrelitz
T.Girke und E.Schunaew überzeugten beim Test gegen die TSG Neustrelitz

03.07.2021 - gelungerner Härtetest gegen die TSG Neustrelitz

 

Nach so langer Zeit ohne Fußball und dem Sieg gegen Schönebeck, stand heute der erste große Leistungstest an. Gegen den Oberligisten aus Neustrelitz wollte das Trainerteam den Stand in der aktuellen Vorbereitung testen und einige Hinweise auf noch zu berbeitende Details finden. Die robusten Gegner stellten unser junges Team zu Beginn vor eine gewaltige Aufgabe. Nicht selten fanden sich HSC Spieler nach Körpereinsatz am Boden wieder. Dazu kamen die schnellen und wendigen Stürmer, die unsere Abwehr das ein oder andere Mal vor riesige Aufgaben stellte. So musste Florian Switala einige Mal sein Können auspacken. Nach der Anfangsoffensive fand der HSC dann besser ins Spiel und wurde auch im Defensivverbund sicherer. Einen echten Hauer konnte man dann in der 21. Spielminute sehen. Kurz nach einem Zweikampf pfiff Schiedsrichter Dahmke. Alle dachten es gäbe Schiedsrichterball, so auch der Gästetorwart und blieb an der Strafraumgrenze stehen. Dann entschied Dahmke auf Freistoß HSC. Hauer nahm sich den Ball und schoß aus ca. 40 Metern direkt aufs Tor. Der Gästekeeper versuchte alles, um den Flugball noch abzuwehren, aber der Bäll senkte sich über ihm ins Netz. Die Freude dauerte genau 60 Sekunden als die Gäste nach einem Geschenk zum 1:1 ausglichen. Keine Minute später zeigte der gut leitende Dahmke auf den Eltmeterpunkt. Max Stadler spielte zuerst einen schlampigen Ball, der Abpraller kam zum Gegenspieler, den er dann im Strafraum unnötig zu Fall brachte. Der Kapitän der Gäste wollte sein Elfertrauma beenden und nahm sich den Ball. Florian Switala tauchte in die richtige Ecke ab und hielt grandios. Dann wurde auf beiden Seiten gewechselt und der Spielfluss wurde etwas unterbrochen. Als sich beide Teams dann wieder gefunden hatten, war es erneut unser Keeper der, das Team im Spiel hielt. In der 42. Minute sah dann die Mauer und auch Florian Switala etwas unglücklich aus. Ein Freistoß brachte die Führung für die Gäste. Nun wechselte das HSC Trainerteam die Taktik und wurde offensiver. Das Anlaufen gefiel den Gästespielern überhaupt nicht und so provozierten wir immer wieder Ballverluste, die leider nicht zum Torerfolg führten, da die Chancen teils fahrlässig vergeben wurden. Die größte Chance ergab sich, als Tim Girke den Ball vom Gästekeeper eroberten und auf's Tor zulief. Der Torwart schafte es aber sich vor dem Tor so lang zu machen, dass Tim in eine schlechte Position kam, er spielte den Ball zurück auf den freien Kenneth Hebekerl, der aus 5m über das Tor schoß. Das Spiel wogte nun hin und her und jedes der beiden Teams hätte Treffer erzielen können. In der 81 Minute war es dann unser Kapitän Tim Girke der einen Pass auf den Innenverteidiger vorausahnte und vor diesem an den Ball kam. Allein lief er auf das Tor zu und verwandelt sicher zum 2:2 Ausgleich. Am Ende blieb es dann bei der Punkteteilung. Durch das Trainerteam wurde ein durchweg positives Fazit gezogen. Beim jetzigen Stand der Vorbereitung ist die Leistung nicht hoch genug zu bewerten. Wir haben viele Dinge gesehen die schon gut liefen aber auch noch einige Sachen an denen wir jetzt arbeiten müssen. Am Dienstag folgt dann das nächste Testspiel gegen den Eilsleber SV.  Hier wird es für die HSC Familie sicherlich sehr emotional, da Benjamin Sacher und Rene Hasse offiziell verabschiedet werden und Benjamin, so er es dann will, seine letzten Minuten für den HSC auf dem Platz stehen wird. Wer die beiden mit einem riesigen Ablaus und persönlich verabschieden möchte kommt am Dienstag ins Waldstadion. Anpfiff 18:30 Uhr

 


Foto: Josi Keilwitz
Foto: Josi Keilwitz

18.10.2020 - Heimpleite gegen Fortuna Magdeburg

 

Am 9. Spieltag mussten die Mannen um Trainer Fiedler die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen. Dem war ein Spiel mit magerem Niveau vorausgegangen. Die Gäste aus Magdeburg standen sehr tief in der eigenen Hälfte und und versuchten nur das Spiel der Gastgeber zu zerstören. Gelegentliche Angriffsbemühungen wurden vom guten Defensivverband der Blau Gelben unterbunden. Aber auch der HSC tat sich schwer Torchancen herauszuspielen. So hatte der Gastgeber große Mühe im letzten Drittel den Ball an den Mann zu bekommen. Pässe waren zu ungenau oder Torschussmöglichkeiten wurden nicht erkannt und die falsche Entscheidung zum Passen getroffen. So brachte ein Abpraller nach einer Ecke die erste gefährliche Möglichkeit durch Felix Kaschlaw. Er nutze einen zu kurz abgewehrten Ball der Fortunen zu einem satten Schuss, der leider nur den linken Pfosten traf. Weitere Möglichkeiten waren Mangelware. Quasi mit dem Pausenpfiff hatte Patrick Hauer die Chance zum 1:0 auf dem Fuß. Nach einem schönen Diagonalball von Benjamin Sacher setzte er sich gegen seinen Abwehrspieler im Sprintduell durch und fand seinen Meister aber im großartig parierenden Ulubay. In Halbzeit zwei das gleiche Spiel. Magdeburg schien in der Defensive nun noch besser organisiert zu sein und der HSC versuchte die Lücke zu finden. Erst ab der 70 Minute begannen dann beide Teams ihre Grundordnung aufzugeben. Jetzt entwickelte sich ein Spiel das hin und her wogte. Man ahnte zu diesem Zeitpunkt, wer das Tor macht, nimmt die 3 Punkte mit. Haldensleben erhöhte den Offensivdruck und Magdeburg wartete auf seine Kontermöglichkeiten. Einmal mussten die HSC Fans tief durchatmen, als Keeper Switala einen augenscheinlich einfachen Ball nach vorn wegfäustete. Der Ball kam aber postwendend vom Fuß eines Fortunen zurück und ging nur knapp am Tor vorbei. Auf der anderen Seite bewahrte Ulubay sein Team vor dem Rückstand. Wieder konnte Kaschlaw sich im Zentrum durchtanzen und zum Abschluss kommen, aber Ulubay hielt den Ball fest. Kurz darauf war es Krause der den Keeper auf die Probe stellte. Hier hatte Ulubay etwas Glück, dass der Ball nicht unter ihm durchrutschte. Ein unnötiger Freistoß sollte dann in der 80. Minute die Entscheidung bringen. Nach einem Foul von Wille an einem Magdeburger, flankte B. Mengel den Ball auf dem am langen Eck völlig freistehenden Postrach, der zum 0:1 einnickte. Nun wurden die Angriffsbemühungen der Gastgeber noch intensiver und man kam auch zu Chancen. So schoss Lukas Krüger freistehend nur ans Außennetz. Auch Kevin Zimmermann konnte einen Kopfball nach einem Freistoß nicht im Magdeburger Tor unterbringen. Die sich nun ergebenen Konterchancen der Gäste wurden teils, fahrlässig vergeben. So kam der HSC in der Nachspielzeit noch zu einer Möglichkeit zum Ausgleich. Nach einer Ecke fiel der Ball , Kaschlaw vor die Füße. Er nahm sich den Ball tanzte zwei Leute aus, drehte sich und schoss mit seinem schwächeren rechten Fuß knapp über das Tor. Das war sie dann, die letzte Chance. Danach pfiff Jens Rosenbaum die Partie ab. Ernüchterung auf den Rängen und Jubel bei den Gästen über die unverhofften 3 Punkte. Nun gilt es am nächsten Samstag im Amsdorf die 3 Punkte zu entführen.

 


10.11.2020 - Herren Verbandsligateam macht Landespokalachtelfinaleinzug perfekt

 

(Chr. Meyer,VS)

Waren es vor knapp drei Jahren noch zwei Gegentore und zwei Platzverweise für den FSV Barleben, sahen die Besucher im Waldstadion diesmal nur einen Treffer von Thieke und einen Platzverweis für Potyka. Barlebens Mittelfeldstratege griff sich acht Minuten vor dem Ende HSC-Talent Felix Kaschlaw, der sich clever fallen ließ und dem nicht immer sicheren Schiedsrichter Nick Kahlert die richtige Entscheidung abnahm. Es war der einzige Aufreger in einem fairen, aber nicht hochklassigen Derby. Während der FSV ohne personelle Überraschungen in die Partie ging, beorderte Marko Fiedler nach der Rückkehr von Marius Wille den Allrounder Benjamin Sacher auf die Linksverteidigerposition. „Wir wussten, dass Barleben über die Außenpositionen Tempo mitbringt, dem wollten wir entgegen wirken. Das hat gut geklappt“, bewertete Fiedler. Die Gastgeber kamen besser in die Partie, waren griffiger in den Zweikämpfen, sicherer am Ball. Nach einem Fehler von Dennis Spitzer war Kaschlaw das erste Mal auf und davon, verpasste aber den richtigen Zeitpunkt für den Abschluss. Die Barleber machten in dieser Phase viele Angebote durch schnelle Ballverluste, hatten auf der Gegenseite aber auch eine ganze Reihe an Standardsituationen. Gefährlich wurde es aber nicht. Ein Flachschuss von Potkya (20.) und ein zu zentraler Versuch von Krüger im Gegenzug waren sichere Beute für die Torhüter.

Die Blaupause zum späteren Führungstreffer bekam man bereits in der 25. Minute zu sehen. Marius Wille marschierte über die rechte Seite, traf aber mit seiner harmlosen Flanke (noch) die falsche Entscheidung. Eine Viertelstunde später machte der Sprinter dann alles richtig. Er ließ Spitzer stehen und bediente Pascal Thieke, der sicher verwandelte. „Es ist besonders ärgerlich, wenn man genau weiß, was der Gegner machen will, die Mannschaft darauf hinweist und es am Ende trotzdem nicht konsequent genug verteidigt“, bewertete Christoph Schindler die Situation. Im Gegenzug zwang Weiß per Fernschuss HSC-Keeper Switala zu einer Glanztat. Die Gäste kamen mit mehr Entschlossenheit aus der Pause, hatten nun mehr Zugriff. Chancen blieben gegen den nur kurzzeitig zu passiven Haldensleber SC aber selten. Franz Gründler köpfte nach einem Eckball freistehend vorbei (61.), ein Kalkutschke-Freistoß ging abgefälscht über das Tor (70.). Auf der anderen Seite verpasste Reuter zuvor nach tollem Spielzug den Abschluss und damit die frühe Vorentscheidung (56.). Auch nach der Roten Karte für Marwin Potyka ging Barleben ins Risiko und hätte sich in der Nachspielzeit mit dem Ausgleich belohnen können, wenn nicht müssen. Der eingewechselte Michael Ölze tauchte nach einem Stellungsfehler vom starken Schunaew frei vor Switala auf, doch der Schlussmann parierte klasse und bewahrte sein Team vor der Extraschicht.

„In der ersten Halbzeit kann ich nur die Chancenverwertung etwas bemängeln. Letztendlich haben wir gut verteidigt und uns auch aus der kurzzeitigen Umklammerung gut gelöst“, zog Marko Fiedler ein positives Fazit.

 


03.10.2020  dramatische Aufholjagd mit Happy End (Landespokal)

 

In einem klasse Pokalfight konnte der Haldensleber SC dank starker Moral einem überraschenden Aus beim Landesligisten Burger BC noch entgehen. Nach 120 spannungsgeladenen Minuten jubelten die Gäste über einen 5:4-Erfolg.
Als um 14:00 Uhr der Anpfiff im Burger Parkstadion ertönte, ahnte wohl niemand der 148 Besucher, was für eine verrückte Partie sie erwarten würde. Im Landespokalspiel zwischen dem Burger BC und dem Haldensleber SC war wirklich alles dabei, was einen echten Pokalfight so ausmacht: Elfmeter, ein Platzverweis, Tore satt und ein Sieger, der erst nach 120 Minuten ermittelt werden konnte. Doch von vorne: den Anfang machte Erik Teege, der den Außenseiter aus Burg nach 21 Minuten in Führung brachte. Trotz viel Ballbesitz und optischer Überlegenheit kamen die Gäste nicht zum Ausgleich, ganz im Gegenteil. Kurz vor der Pause erhöhte der Burger BC durch Pascal Thiede und erneut Teege auf 3:0, die Überraschung schien schon fast in trockenen Tüchern. Auch das 3:1 für die Gäste durch Rene Hasse änderte daran noch nichts, denn Carsten Madaus stellte in der 68. Minute per Elfmetertreffer den alten Abstand wieder her, 4:1 für Burg. Nur wenig später zeigte Schiedsrichter Hannes Westphal auf der anderen Seite auf den Punkt. Auch Lucas Krüger blieb cool, verkürzte auf 4:2. Die Schlussphase wurde dann dramatisch: Patrick Hauer flog mit Gelb-Rot vom Feld, die Gäste mussten die letzten Minuten mit 10 Mann bestreiten und hatten nicht nur einen 2-Tore-Rückstand aufzuholen, sondern auch einen erneuten Elfmeter gegen sich gepfiffen bekommen.

 

Dieser sollte aber den Wendepunkt der Partie darstellen und den Krimi auf die Spitze treiben. Florian Switala parierte den Elfmeter von Madaus, quasi im Gegenzug traf erneut Lucas Krüger für die Gäste - nur noch 4:3! In der 87. Minute dann das kaum noch für möglich gehaltene: Krüger trifft zum dritten Mal am Nachmittag und stellt auf 4:4 - Verlängerung.

In dieser waren die Karten neu gemischt, Burg ging trotz Überzahl nach aufopferungsvollem Kampf langsam die Luft aus. Und so sorgte Benjamin Sacher in Minute 111 für ein Haldensleber Happy End und schoss den HSC in die nächste Runde. "In der 1. Halbzeit war ich mit der Abwehrleistung sehr unzufrieden. Burg hat unsere Nachlässigkeiten sehr effektiv ausgenutzt. Aber was die Jungs dann an Charakterstärke und Willensleistung gezeigt haben war okay, nach dem 4:1 so zurück zu kommen", resümierte Gäste-Trainer Marko Fiedler und fasste den irren Spielverlauf zusammen: "Das ist eben Pokal."

(Quelle: FUPA Sachsen-Anhalt)


20.09.2020 - Glücklicher, aber verdienter Sieg für die Verbandsligaherren

 

Emotionen auf beiden Seiten bis zur letzten Minuten spiegeln ein verrücktes Spiel wider. Der HSC begann selbstbewusst und konnte auch gleich zwei 100%ige Chancen durch Kaschlaw und Thieke verbuchen. Leider wurden diese zum wiederholten mal leichtfertig vergeben. In diese überlegene Phase ließ ein leichtfertiger Ballverlust in der gegnerischen Hälfte, ein langer Ball auf Ibold und ein Laufduell gegen Wille, der Ihn mit einem leichten Schupser zu Fall brachte, die Emotionen hochkochen. Schiedsrichter Hannes Westphal blieb letztendlich keine Wahl und er stellte Wille mit Rot vom Platz. So schwächten sich die Gastgeber auf Grund von eigenen Unzulänglichkeiten ab der 20. Minute. Sangerhausen witterte jetzt Morgenluft und erhöhte die Schlagzahl. Nun wurde das Spiel auch körperlicher und der Unparteiische hatte viel zu tun. In der 35. Minute dann die nächste Hiobsbotschaft für die Gastgeber. Kapitän Tim Girke musste nach einem Pressschlag und anschließendem Zweikampf verletzungsbedingt den Platz verlassen. Jetzt kamen die Gäste nochmals besser ins Spiel, da sich die BlauGelben erneut neu ordnen mussten. Aber die gute Defensive des HSC ließ nichts anbrennen und so ging es mit einem 0:0 in die Kabinen. Trainer Marko Fiedler schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn der HSC begann sehr druckvoll und erspielte sich wieder Chancen. Die Klarste wurde erneut kläglich von Benjamin Sacher vergeben. Er setzten sich schön auf der rechten Außenbahn durch, lief in den Strafraum und hatte nun die Wahl aus 6 Metern auf`s Tor zu schießen oder den völlig frei stehenden Thieke an der 5m Linie zu bedienen. Raus kam ein Schuss ins Nirgendwo, weder auf das Tor noch in die Nähe von Thieke. Das Raunen im Stadion wurde immer lauter und auch Coach Fiedler machte seinem Ärger lautstark Luft. Aber weiter ging es mit HSC Angriffen und wieder stand Benjamin Sacher im Mittelpunkt. Er dribbelte wiederum in den Straftraum und wurde vom Sangerhäuser Verteidiger vom Ball getrennt. So sahen es zumindest 80% der Zuschauer. Nur der Linierichter sah ein Foulspiel und zeigte dies an. Daraufhin gab es einen Elfmeterpfiff vom Unparteiischen Westphal. Nun kochten die Emotionen richtig nach oben. Nachdem sich die Lage wieder etwas beruhigt hatte, nahm sich der kurz zuvor eingewechselte Lucas Krüger den Ball. Man konnte seine Nervosität bis auf die Tribüne spüren. Im Stile eines Torjägers versenkte er den Ball ins linke Toreck und verlud den sehr guten Gästekeeper. Nun mussten auch beim HSC die Emotionen raus und der Torschütze wurde gebührend gefeiert. Mit der nötigen Wut im Bauch setzten die Gäste in den letzten 20 Minuten alles auf eine Karte. Der HSC wurde minütlich mehr in die eigene Hälfte gedrängt. Auch die Wechsel brachten nicht die erwünschte Entlastung. So musste Florian Switala zweimal alles riskieren, um den Ausgleich zu verhindern. Gefühlt mit 8 Mann standen die BlauGelben nun am Strafraum und verteidigten mit allem was sie hatten. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, wann der Ausgleich fällt. Die Entlastungsangriffe waren zwar selten, aber wenn der HSC durchkam, wurde es brandgefährlich. So dribbelte sich der unermüdlich laufende Kaschlaw, bis in den Strafraum, scheiterte aber aus 10 Metern am überragend haltenden Brünoth. Das größte Kunststück vollbrachte aber Maximilian Reuter. Nach einem Befreiungsschlag konnte Hasse den Ball auf der rechten Außenbahn sichern, passte schnell ins völlig freie Zentrum auf Reuter, der den Ball in den Strafraum mitnahm und allein aus 6 Metern am Tor vorbeischoss. Das hätte die Entscheidung sein müssen !! So musste der HSC weitere 3 Minuten bis zum Schlusspfiff zittern. Als  dieser dann kam, fielen die HSC Kicker völlig erschöpft auf den Rasen. Letztendlich war der Sieg mehr als verdient. Der HSC war trotz Unterzahl das aktiverer Team. Nutzt der Gastgeber seine vielen vergebenen Chancen vorher, entfällt die Diskussion über den Elfmeter.

 


Impressionen vom Verbandsligaspiel gegen Thalheim: Haldensleber SC gegen Rot-Weiß Thalheim 3:1 (2:0)

Bilder: Josi Keilwitz



25.07.2020 - Besondere Trainingseinheit

 

Am heutigen Samstag stand „Teambuilding“ auf dem Vorbereitungsplan unserer 1. Herren. Als man sich um 10 Uhr in Schierke traf, warteten vor Ort Brötchen und Hausschlachte, welche in Rekordzeit geschmiert und verdrückt wurde, ehe es dann geschlossen auf den Brocken ging. Als man wieder unten ankam, ging der Tag mit dem Einstand, bestehend aus gutem Quellwasser und fettarmen Essen, unseres neuenTrainers Marko Fiedler zu Ende.

 

Ein gelungener Tag für unsere 1.Herren!!!


18.06.2020 - Danke Marco

 

Nachdem der Fußballverband Sachsen-Anhalt, die laufende Saison nun für beendet erklärt hat, nahmen Funktionäre, Vorstand und Spieler des HSC, Abschied von Trainer Marco Wagner. Marco wird wie bereits bekannt gegeben, in der neuen Saison die Verbandsliga Mannschaft vom SV Westerhausen trainieren. Wir möchten auch auf diesen Wege nochmal DANKE sagen, für alles geleistete und wünschen Ihm viel Erfolg für seine bevorstehenden Aufgaben. Danke Marco

In der neuen Saison - wann auch immer diese beginnt - leitet dann unser neuer Trainer Marko Fiedler, unsere Verbandsliga-Elf.


10.06.2020 -  Marko Fiedler übernimmt beim Haldensleber SC

 

Nachdem Marco Wagner den Verein nach Ostern darüber informierte, dass er zur neuen ... Saison zum Konkurrenten nach Westerhausen wechseln möchte, begann für die BlauGelben die Suche nach einem Nachfolger. Nach vielen intensiven Gesprächen ist die Suche jetzt beendet worden. Marko Fiedler wird das Traineramt zur neuen Saison übernehmen. "... Auch wenn einige im Verein schon etwas nervös geworden sind, bin ich relativ ruhig geblieben. Man muss manchmal auch auf seine Chance warten und auf die Arbeit der sportlichen Leitung vertrauen..." so Abteilungsleiter Gunnar Schütze! Ein glücklicher Umstand war natürlich, dass sich Marko Fiedler und der FC Einheit Wernigerode sich auf Grund von Differenzen über die neuen Ausrichtung des Vereins trennten. So nahm der sportlicher Leiter Ingo Herrmanns sofort Kontakt mit Ihm auf. Einige Tage später gab es dann ein Treffen, indem große Übereinstimmungen über Philosophie des Vereins, Trainerarbeit und Spielstil festgestellt wurden. "...Es stand für mich nach dem Treffen recht schnell fest, dass ich die Aufgabe übernehmen möchte, da das Gespräch in einer sehr angenehmen, ehrlichen Atmosphäre stattfand. Die Verantwortlichen haben sich richtig ins Zeug gelegt und mir das Gefühl absoluten Vertrauens gegeben. Dies war bei mir in den letzten Wochen leider nicht der Fall. Der HSC geht seit einigen Jahren schon sehr erfolgreich den Weg auf den eigenen Nachwuchs und auf talentierte Spieler aus der Region zu setzten. Dies entspricht auch meiner sportlichen Philosophie. Deshalb fiel mir die Entscheidung recht leicht. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und bin gespannt auf das Team... ", so Fiedler! Der neue Chef an der Seitenlinie verfügt über die DFB- Elite Lizenz und möchte in Zukunft auch noch die A-Lizenz erwerben. Gemeinsam mit Co-Trainer Stephan Kobert wird er in der neuen Saison die Geschicke des Verbandsligateams leiten. "... Da Marko parallel als Regionaltrainer beim DFB-Stützpunkt aktiv ist, kann er uns sicherlich auch im Nachwuchs einige Impulse geben. Von daher profitieren wir doppelt..." , freut sich G. Schütze.

 

Willkommen bei den Blau-Gelben, Marko








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