Aktuelles zu den 1. Männern in der Saison 2018/2019


Marvin Mäde im Zweikampf
Marvin Mäde im Zweikampf

02.12.2018 – Turbulente zweite Halbzeit besiegelt Niederlage:

 

SV Westerhausen gegen Haldensleber SC  3:2 (0:0)

 

Das letzte Auswärtsspiel der Verbandsliga-Hinrunde, wird beim HSC keine guten Erinnerungen behalten. Nach starker und gleichzeitig torloser ersten Halbzeit, verliert die Elf von Marco Wagner am Ende mit 3:2 Toren und dazu noch zwei seiner Spieler mit Platzverweis. In einem zu keinen Zeitpunkt unfairen Verbandsligaspiel, trug leider der Schiedsrichter sein übriges bei und entschied über 90 Minuten sehr kuriose Szenen. Der am Ende gebrauchte Tag für den HSC, begann bereits vor dem Spiel, denn Trainer Marco Wagner musste im Vorfeld auf Duda (Erkrankung) und noch vor dem Anpfiff auf Sacher (Zerrung) verzichten. Für Duda und Sacher kamen Schunaew und Hevekerl in die Startelf. Bei Dauerregen und schwierigen Platzverhältnissen begann die Partie ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für den HSC. Bereits nach drei Minuten kam Lipowski (3.) zum ersten Torschuss, der aber über das Tor von Westerhausens Torwart Klötzer ging. In der Folge entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel beider Mannschaften, das aber meistens zwischen den Strafräumen stattfand. Die größte Torchance zur HSC-Führung hatte Krüger (27.), als er nach feinem Pass allein zum Tor unterwegs war, doch der Ball ging um Zentimeter am Pfosten vorbei. Eine nennenswerte Möglichkeit der Gastgeber gab es in den ersten 45 Minuten nicht zu notieren, was natürlich für die starke HSC-Defensive sprach. So ging es mit einem torlosen Remis zum Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel dann mehr als turbulent. Nach einem Eckball für die Gastgeber rutscht der Ball zu Reitzig (51.) durch, der das Spielgerät nur noch über die Linie drücken musste. Jetzt begannen die katastrophalen 10 Minuten vom HSC, in denen am Ende das Spiel hergeschenkt wurde. Nur sechs Minuten später leistete sich der HSC einem Fehler im Spielaufbau und Roldan Arias (57.) bedankte sich allein vor Switala. Dem noch nicht genug setzte ein Freistoß von Borchardt (61.) vor Switala -auf dem nassen Untergrund auf- und schlug zum 3:0 ein. Somit stellen die Gastgeber das Spiel binnen 10 Minuten völlig auf dem Kopf und beförderten den HSC in einem falschen Film. Aber die eigene Moral sollte stimmen und nach schönen Pass von Stadler , traf Krüger (67.) zum 3:1 Anschlusstreffer. Nun rannte der HSC bedingungslos auf das Westerhausener Tor an und wollte die utopischen 10 Minuten vergessen machen. Doch Schiedsrichter Rüdiger hatte etwas dagegen zu setzen. Erst gab er Krüger (81.) unnötig binnen einer Minute zweimal die Gelbe Karte und somit einen Platzverweis. Aber auch in Unterzahl versuchte der HSC alles und kam durch Siegmund (83.) zur riesen Chance zum 3:2. Doch sein Schuss aus 5m parierte Klötzer. Zwei Minuten vor dem Ende versenkte dann Kapitän Girke (88.) einen Freistoß und es stand nur noch 3:2 für Westerhausen. Nun war der HSC drauf und dran das Spiel zu drehen um wenigstens einen Punkt mit auf die Heimreise zu nehmen, doch wieder kam Schiedsrichter Rüdiger ins Spiel und zeigte nun auch Schunaew (90.) den Gelb-Roten Karton.  Dies begrub dann alle Hoffnungen und mit nur noch 9 Mann sollte dem HSC der Ausgleich nicht mehr gelingen. Am Ende stand eine bittere und unnötige 3:2 Niederlage zu Buche, die man sich binnen 10 Minuten nach Wiederanpfiff zuschreiben muss. Um die ordentliche Hinrunde zu bestätigen, sollte am kommenden Sonntag zum letzten Hinrundenspiel ein Sieg her, wenn man im heimischen Waldstadion die Mannschaft aus Schönebeck empfängt.

 

HSC:  Switala – Wille (90.Hampel), Schunaew, Zimmermann, Hübner (90.Rosenbach) – Mäde, Girke, Siegmund, Lipowski (61.Stadler), Hevekerl – Krüger 

 

Tore:  1:0 Reitzig (51.) , 2:0 Roldan Arias (57.) , 3:0 Borchardt (61.) , 3:1 Krüger (67.) , 3:2 Girke (88.)

 

Bes.Vork.:  Krüger/HSC (81.Gelb-Rot) , Schunaew/HSC (90.Gelb-Rot)

 

Doppeltorschütze Lucas Krüger, hier beim 2:0 Treffer
Doppeltorschütze Lucas Krüger, hier beim 2:0 Treffer

24.11.2018 - Krügers Doppelpack beschert drei Punkte:

 

Haldensleber SC gegen Rot-Weiß Thalheim  2:0 (2:0)

 

Beim vorletzten Heimspiel des Fussballjahres 2018, bot die Mannschaft von Trainer Marco Wagner, eine ganz starke Leistung und besiegte die Mannschaft von Rot-Weiß Thalheim mit 2:0 Toren. Matchwinner des Tages war hierbei Lucas Krüger, der beide Treffer beim verdienten Heimsieg erzielte. Nach dem wochenlangen Stürmerproblem -Aufgrund der Verletzung von Sebastian Tolle- fungierte Trainer Wagner am heutigen Tag, Lucas Krüger zum Stürmer um und dies sollte sich am Ende des Tages, als goldenes Händchen beweisen. Von Beginn an legte der HSC -im nasskalten und vernebelten Waldstadion- los wie die Feuerwehr und drängte die Gäste tief in deren Hälfte. Dies sollte auch schnell fruchten, denn nach Lipowskis Hereingabe, stand Krüger (5.) goldrichtig und schob zum 1:0 ein. Dies sollte dem HSC-Spiel noch mehr Auftrieb geben und es ergaben sich Chancen im Minutentakt. Diesmal bediente Sacher den freien Lipowski (9.), der den Ball aber knapp am Tor vorbei setzte. Wiederum nur zwei Minuten später versuchte es Kapitän Girke (11.), doch sein Schuss parierte Kotzbau im Thalheimer Tor. Auf der Gegenseite versuchte es Thalheim per Freistoss durch Unholzer (13.), den aber Switala stark parierte. Das HSC - "Offensivfeuerwerk" ging weiter und wieder war es Lipowski, der abermals Krüger in Szene setzte. Diesmal behielt Krüger (16.) erneut die Nerven und lupfte das Leder an Kotzbau vorbei - zum verdienten 2:0 für den HSC. Wenn Kotzbau in der 28.Minute nicht noch die Hände an Krüger Schuss bekommen hätte, wäre der Hattrick perfekt gewesen. Die letzte gute Möglichkeit vergab Doppelvorlagengeber Lipowski (35.), nach Pass von Girke. Sein Schuss ging am Pfosten vorbei. So ging es mit einer 2:0 Halbzeitführung in die Kabinen, obwohl der HSC deutlich höher führen musste. 

In der Halbzeitansprache appellierte Wagner an seiner Elf, weiter so konzentriert weiter zu spielen und kein Anschlusstreffer zu kassieren. Dies wäre in der 51. Minute fast passiert als Oertel (51.) zum Schuss kam, doch Switala reagierte gewohnt sicher. Nach der Gäste-Chance fand der HSC wieder zu seinen Tugenden, der erste Hälfte und hatte in der 58. Minute die Chance zum 3:0. Erst drang Girke (58.) in den Strafraum ein und prüfte Kotzbau -der per Fussabwehr parierte- doch auch der Nachschuss von Sacher ging nicht in Tor. Nur eine Minute später versuchte es abermals Krüger (59.), doch auch er fand in Kotzbau seinen Sieger. Die größte Möglichkeit zum 3:0 gab es in der 70. Minute, als Lipowski von den Beinen geholt wurde und Schiedsrichter Hamidi auf den Elfmeterpunkt zeigte. Der Hattrick blieb aber Krüger (70.) vergönnt, da er den Strafstoß über das Tor beförderte.  Dies sollte zwei Minuten später fast bestraft werden, als Becker (72.) frei vor Switala auftauchte, der aber den Ball aus 5m, neben das Tor setzte. Die letzte riesen Möglichkeit, das Ergebnis höher ausfallen zu lassen, vergab Sacher (79.) frei vor dem Tor. Er setzte das Spielgerät neben das Tor. Die letzten 10 Minuten spielte der HSC routiniert runter und nach 90 Minuten stand ein 2:0 Heimerfolg zu Buche. 

Trainer Wagner nach dem Abpfiff:  "Ich bin mega Stolz auf meine Mannschaft, die nach der zweiwöchigen Spielpause, vieles trainierte wiedergab. Die ersten 25 Minuten waren schon beeindruckend und richtig stark. Wenn ich meiner Mannschaft heute überhaupt einen Vorwurf machen kann, dann sicherlich die vielen vergebenen Chancen nicht genutzt zu haben. Nach sechs bis sieben Großchancen und einen vergebenen Elfmeter, musste meine Mannschaft deutlich höher gewinnen. Trotz alledem haben wir heute einen ganz starken Heimauftritt abgeliefert und zur Belohnung ging es auf Platz Sieben der Tabelle rauf. Jetzt können wir mit breiter Brust am kommenden Sonntag nach Westerhausen fahren und freuen uns auf ein rassiges Verbandsligaspiel im Harz."

 

HSC:  Switala - Wille, Zimmermann (78.Schunaew), Duda, Hübner - Mäde, Girke, Siegmund (69.Cristovao), Sacher, Liposwki (73.Kaschlaw)- Krüger

 

Tore:  1:0 Krüger (5.) , 2:0 Krüger (16.)

 

11.11.2018 – Unnötige Niederlage in Kelbra:

 

SV Kelbra gegen Haldensleber SC  2:1 (2:0)

 

Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten, kosten dem HSC am Ende etwas zählbares, beim Auswärtsspiel in Kelbra. Die ersten 45 Minuten verschlief der HSC und musste zwei Gegentreffer hinnehmen und vergab dabei sogar einen fälligen Foulelfmeter. Der zweite Abschnitt gehörte ganz klar den Blau-Gelben, doch bis auf den Anschlusstreffer von Lucas Krüger, gab es keine weiteren Treffer.

Von Beginn an hatten die Gastgeber ,auf einen nicht Verbandsliga tauglichen Fußballplatz, mehr vom Spiel und hatten die nötige Aggressivität in den Zweikämpfen. Der HSC fand ganz schwer ins Spiel und lief dem Ball oft hinterher. So war es eine Frage der Zeit bis die Gastgeber in Führung gingen. Nach einer scharfen Flanke, beförderte Nosov (13.), mit einem wuchtigen Kopfball das Leder in die Maschen. Auf der Gegenseite versuchte es Krüger (20.) aus der Ferne, ohne Gefahr für Kelbras Torwart Zierdt. Beim zweiten Versuch von Krüger (28.) keimte schon mehr Gefahr auf, diesmal ging sein Schuss knapp am Pfosten vorbei. Der folgende Gegenangriff ergab dann das 2:0 für die Gastgeber. Wieder kam eine Flanke in den Strafraum und diesmal verwandelte Otto (30.) mit dem Fuss. Von nun an agierte der HSC auch griffiger im Spiel und nahm endlich die Zweikämpfe an. Einen Freistoß von Girke (39.) Könnte Zierdt nur abprallen lassen und beim Versuch des Nachschusses wurde Girke gefoult. Doch passend zur ersten Halbzeit vergab Mäde (39.) den fälligen Strafstoß und setzte das Leder an die Querlatte. Mit dem Pausenpfiff kam nochmal Mäde (45.) nochmal zur Torchance, aber im Duell mit Zierdt, blieb er der Verlierer. So ging es mit einem deutlichen 2:0 Rückstand in die Kabinen.

In der Halbzeitansprache fand HSC-Trainer Wagner anscheinend die richtigen Worte. Sein Team agierte nun deutlich aggressiver und ließ auf einem katastrophalen Untergrund, sogar Spielwitz verspüren. Der HSC erarbeitete sich nun reihenweise gute Chancen. Die erste hatte Siegmund (55.) als er aus 5m am Tor vorbei schoss. Nur zwei Minuten später schickte Hübner mit einem langen Ball, Krüger (57.) auf Reisen, der den Ball an Zierdt vorbei legte und zum verdienten 2:1 traf. Nun warf der HSC alles in die Waagschale und wollte mit aller Macht den Ausgleich. Die größte und beste Gelegenheit sollte durch eine Doppelchance entstehen. Erst wurde Siegmund (70.) frei gespielt und scheiterte allein vor Zierdt, dann kam Mäde zum Nachschuss, doch der Ball ging über das Tor. So langsam verdiente es sich der HSC, mehr und mehr, den Ausgleich zu erzielen. Doch so langsam lief die Zeit davon, denn auch Siegmunds (79.) erneute Chance blieb ungenutzt. Die letzte gute Möglichkeit vergab der eingewechselte Lipowski (83.), mit seinem Schuss aus 20m. Zwar übte der HSC in den letzten Minuten noch Dauerdruck aus, doch eine ernsthafte Chance sollte es nicht mehr geben. Schiedsrichter Schipke pfiff das Spiel dann ab und die Blau-Gelben mussten sich eingestehen das Spiel in den ersten 40 Minuten verloren zu haben. Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre ein Remis am Ende nicht unverdient gewesen. 

So sah es auch HSC-Coach Wagner: „Leider verschlief meine Mannschaft die ersten 40 Minuten und verspielte somit die Möglichkeit auf ein erfolgreiches Auswärtsspiel. Es lief im ersten Durchgang nicht rund und somit passte auch der vergebene Elfmeter ins Geschehen. In der zweiten Halbzeit klappte vieles besser, doch wieder ließen meine Jungs zu viel Torchancen liegen. Ein Remis wäre am Ende verdient gewesen. Leider konnte heute kein vernünftiges Verbandsligaspiel zustande kommen, denn mit einem halbwegs ordentlichen Fussballplatz ,hatte dies heute nichts zu tun. Unser Ziel bleibt es bis zur Winterpause noch sechs Punkte zu holen und dazu haben wir noch drei Möglichkeiten dieses Jahr. Die erste in 14 Tagen beim Heimspiel gegen Thalheim.“

 

HSC:  Switala – Wille, Schunaew, Zimmermann, Hübner – Mäde, Girke, Krüger, Hevekerl (46.Lipowski), Sacher – Siegmund (80.Hampel)

 

Tore:  1:0 Nosov (13.) , 2:0 Otto (30.) , 2:1 Krüger (57.)

 


Denny Hevekerl im Zweikampf
Denny Hevekerl im Zweikampf

04.11.2018 - Bittere Heimniederlage gegen Halle:

 

Haldensleber SC gegen BSV Halle/Ammendorf  0:2 (0:1)

 

Nach 90 Minuten erbarmungslosen Kampf, musste sich der HSC am Ende, mit 0:2 gegen den Favoriten aus Halle/Ammendorf geschlagen geben. Die Elf von Marco Wagner bot dem Meisterschaftsfavoriten lange Paroli und erspielte sich ein Plus an Torchancen heraus, doch nach dem Schlusspfiff setzte sich die Effizienz der Hallenser durch. Der HSC ging als Außenseiter, von Beginn an hochmotiviert in die Partie und sollte bereits nach nur 30 Sekunden die erste Chance bekommen. Nach einer Flanke von Sacher (1.) verpassten im Strafraum mit Hevekerl und Siegmund gleich zwei HSC-Akteure. Nach 10 gespielten Minuten ließen sich die Gäste das erstmal vor dem HSC-Tor blicken und hatten durch Batoure (10.) die erste Möglichkeit, sein Schuss ging aber am Tor vorbei. Nach einem Freistoß war es dann abermals Batoure (20.) der sich am höchsten schraubte und per Kopf zum 0:1 für Halle traf. Dies tat dem Matchplan des HSC aber keinen Abbruch und die Wagner-Elf spielte weiter mutig und aggressiv. Die zweite grosse HSC-Chance sollte wenig später passieren, denn wieder war es Sacher der als Vorbereiter diente und Heverkerl (23.) beförderte den Ball aus 5m über das Tor. Der HSC übte weiterhin Druck auf das Tor der Gäste aus und befand sich jetzt in der besten Phase des Spiels. Nach einer gespielten halben Stunde verpassten Sacher und Siegmund eine dicke Doppelchance. Beide Schussversuche entschärfte Guth im Hallenser Tor. So ging eine starke Verbandsligapartie in die Pause, in der die Gäste etwas glücklich führten. 

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer im Waldstadion das gleiche Bild. Der HSC kam über viel Kampf und war mindestens ebenbürtig den Gästen gegenüber. Die erste Chance im zweiten Durchgang bekam Kapitän Girke (50.) per Freistoß. Sein Schuss aus 25m ging knapp am linken Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite versuchte es Sachs (58.) und hatte eine der wenigen Möglichkeiten für sein Team. Sein Schuss parierte Switala stark. In der nächsten Druckphase des HSC, wo der Ausgleichstreffer in der Luft lag, traf wie aus dem Nichts heraus Frohne (70.). Sein Schuss aus dem Gewühl heraus, sprang vom Innenpfosten ins Netz. Aber auch nach dem 0:2 bäumte sich der HSC weiter auf und sollte noch zu reichlich Torchancen kommen. Den Schuss vom eingewechselten Lipowski (75.) parierte Guth und nur eine Minute später jagte Siegmund (76.) das Leder aus 4m über die Querlatte. Die nächste Chance gab es nach einem Girke-Eckball (81.), wo der Ball durch den ganzen Strafraum flog und gleich drei HSC-Akteure bekamen es nicht fertig den Ball zur treffen. Die letzte Chance zum möglichen Anschlusstreffer vergab Sacher (87.), dessen Schuss um Zentimeter am langen Pfosten vorbei ging. Danach pfiff Schiedsrichter Rüdiger das Spiel pünktlich ab und dem HSC war es heute, nach einer ganz starken Partie vergönnt, einen Treffer zu erzielen. Trainer Marco Wagner fand nach dem Schlusspfiff nur lobende Worte für seine Mannen: "Ich bin sehr zufrieden mit der Art und Weise wie Wir heute aufgetreten sind. Man hat heute keinen Unterschied zwischen Uns und eine Verbandsliga-Spitzenmannschaft gesehen. Einen Punktgewinn hätten Wir uns heute mehr als verdient. Das macht Mut für die kommenden Aufgaben und das ist genau der richtige Weg, um diese zu bewerkstelligen.“

Am kommenden Sonntag muss der HSC, nach zwei Heimspielen, wieder Auswärts antreten. Um 14 Uhr gastieren die "Blau-Gelben" beim Aufsteiger SV Kelbra.

 

HSC:  Switala -  Wille, Schunaew, Zimmermann, Hübner - Mäde, Girke, Duda (74.Krüger), Hevekerl (68.Lipowski), Sacher - Siegmund

 

Tore:  0:1 Batoure (20.) , 0:2 Frohne (70.)

 

28.10.2018 - Tolle Moral beschert Heimsieg im Waldstadion:

 

Haldensleber SC gegen Blau-Weiß Dölau   5:2 (1:1)

 

Nach einer tollen Moral der gesamten Mannschaft -trotz zweimaligen Rückstands- drehte der Haldensleber SC, das Spiel gegen Blau-Weiß Dölau und siegte am Ende verdient mit 5:2 Toren. Nach dem Achtungserfolg am vergangenen Wochenende in Merseburg (0:0), konnte der HSC, seine Moral zu Beginn des Spiels, nicht abrufen und so kamen die Gäste aus Dölau deutlich besser ins Spiel. Nach nur 12 Minuten wurde dann Jurkiewicz (12.) frei gespielt und bestrafte den HSC für sein passives Auftreten. Der frühe Gegentreffer schien aber die HSC-Elf wach zu rütteln und fortan kamen die "Blau-Gelben" besser ins Spiel. So probierte es Hevekerl (22.) aus 18m und hatte in seinem Startelfdebüt, nach langer Verletzung, promt Erfolg. Sein Schuss schlug zum 1:1 -im linken unteren Eck ein. Von nun an gewann die Wagner-Elf deutlich mehr Zweikämpfe und kam in der 35.Minute zur nächsten großen Chance. Nach starkem Pass von Sacher, war Siegmund (35.) allein zum Tor von Apel unterwegs, doch der Schlussmann Dölaus, blieb der Sieger im Duell. So ging es mit einem Leistungsgerechten Remis in die Kabinen. 

Nach dem Seitenwechsel musste der HSC einen weiteren, sofortigen Rückschlag hinnehmen. Ein Freistoß aus 30m durch Knaack (47.) passte genau und brachte Dölau ein zweites mal in Führung. Aber ein weiteres mal bäumte sich der HSC auf und kam nur eine Minute später zum sofortigen Ausgleich. Nach schöner Einzelaktion von Hevekerl (48.) über links, schob er das Spielgerät überlegt an Apel, zum 2:2 vorbei. Nun wollten die Mannen von Marco Wagner mehr und spielten sich förmlich in einem Rausch. Der bärenstarke Hevekerl sollte diesmal als Vorbereiter fungieren und bediente den eingewechselten Lipowski (72.), der den Ball im kurzen Eck unterbrachte. Nach zwei Rückstanden, drehte der HSC das Spiel und ging das erste mal in Führung. Aber auch nach der Führung spielte der HSC munter und offensiv weiter. Mit Erfolg, denn diesmal drang Siegmund (80.) in den Gäste-Strafraum ein und konnte Apel gekonnt überwinden. Der HSC bewies eine ganz starke Moral -die Punkte im Waldstadion belassen zu wollen- und kam in der Schlussminute durch Sacher (90.) sogar noch zum fünften Treffer. Dies bedeutete dann auch den Endstand und der HSC bewies seine ansteigende Form. Die Bilanz aus den letzten 7 Spielen, spricht deutliche Worte.

Vier Siege, zwei Remis und nur eine Niederlage, lassen HSC-Coach Wagner zufrieden stellen: "Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und was das Team heute wieder für eine Moral an den Tag legte, ist aller Ehrenwert. Im ersten Durchgang hat mir noch etwas die Körpersprache gefehlt, aber in der zweiten Halbzeit haben wir alles richtig gemacht und sind nach zweimaligen Rückstand bärenstark zurück gekommen. Besonders freue ich mich über das Comeback von Denny Hevekerl, der zur Krönung auch noch zwei Tore selbst erzielte und eins vorbereitete. Durch den Sieg ging es in der Tabelle bis auf Platz 8 rauf und dies zeigt uns das wir als Team immer besser funktionieren".

Am kommenden Wochenende wartet dann wieder eine Top-Mannschaft der Verbandsliga. Zum erneuten Heimspiel empfängt der HSC den BSV Halle/Ammendorf. Das man aber mit der richtigen Einstellung gegen die Spitzenteams der Liga mithalten kann, bewies der HSC beim Auswärtssieg in Barleben und beim Remis bei IMO Merseburg. 

 

HSC:  Switala - Wille, Zimmermann, Duda, Hübner - Mäde, Cristovao (53.Lipowski), Girke, Hevekerl (77.Krause), Sacher - Siegmund (84.Thieke)

 

Tore:  0:1 Jurkiewicz (12.) , 1:1 Hevekerl (22.) , 1:2 Knaack (47.) , 2:2 Hevekerl (48.) , 3:2 Lipowski (72.) , 4:2 Siegmund (80.) , 5:2 Sacher (90.)

 

 


S.Cristovao und T.Girke mit starker Leistung
S.Cristovao und T.Girke mit starker Leistung

20.10.2018 - HSC entführt Punkt beim Ligaprimus:

 

IMO Merseburg gegen Haldensleber SC  0:0

 

HSC-Trainer Marco Wagner hatte alles andere als gute Vorzeichen, vor dem schweren Auswärtsspiel beim ungeschlagenen Tabellenführer IMO Merseburg. Aus diversen Gründen musste Wagner auf sieben seiner Spieler verzichten und dann ging die Reise noch zum Primus der Verbandsliga.  Nach 90 Minuten fiel reichlich Anspannung bei Ihm ab: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die heute alle Vorgaben erfüllt hat und ein riesiges Spiel abgeliefert hat. Die Basics haben heute gepasst und was am Ende mit viel Wille und Kampf möglich ist, beweist das Unentschieden beim aktuellen Tabellenführer, der zuvor noch keins seiner Spieler verloren hat“. „Genau dies müssen wir Woche für Woche abrufen und dann werden wir weiter erfolgreich Fussball spielen“ - so HSC-Trainer Marco Wagner.

 

In den ersten 20 Minuten übernahm der favorisierte Gastgeber das Spielgeschehen und kam zu zwei Möglichkeiten, die aber durch Seidemann (12.) und Schulz (16.) vergeben wurden. Fortan kam der HSC aber besser ins Spiel und sorgte selbst für einige Entlastungsangriffe, die bisher aber für wenig Torgefahr sorgten. Dem HSC gelang es immer mehr das Merseburger Spiel auf dem Kopf zu stellen und sorgte phasenweise für Ideenlosigkeit beim Gastgeber. Bis auf einen Schuss von Rolleder (34.) fiel Merseburg nichts ein und so ging es gerecht mit einem Remis zum Pausentee. 

Nach dem Seitenwechsel führte der HSC weiter verbissene Zweikämpfe und hatte viel Willen dagegen zu halten. So dauerte es bis zur 68.Minute bis zur ersten Chance, doch Schlichting verzog seinen Schuss. Zwei Minuten später prüfte HSC-Kapitän Girke (70.) den Merseburger Schlussmann Wurster. Sein Freistoß aus 25 Meter, lenkte Wurster gerade noch um den Torpfosten. Die beste und letzte Chance auf einen Treffer vereitelte HSC-Keeper Switala, als Schlichting frei vor ihm auftauchte. So nahm das Spiel seinen Lauf und der HSC ließ nichts mehr anbrennen, man stellte Merseburg vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe. Nach 90 Minuten war der Punktgewinn mehr als verdient, allein Aufgrund der geschlossenen Mannschaftsleistung.

In der kommenden Woche werden dann einige Spieler in den Kader zurückkehren, wenn man im Waldstadion, Blau-Weiß Dölau empfängt.

 

HSC:  Switala - Wille, Duda, Schiefer, Krause - Cristovao, Girke, Siegmund (69.Hübner), Stadler (63.Hevekerl), Sacher (86.Krüger)- Lipowski

 

Tore: keine


13.10.2018 - Mit Personalproblemen ins Landespokal-Aus:

 

FSV Barleben gegen Haldensleber SC  2:0 (0:0)

 

Nach zwei Niederlagen gegen den Haldensleber SC in Folge hat der FSV Barleben am Sonnabend das Landespokalspiel mit 2:0 gewonnen. Denny Piele und Marwin Potyka schossen die Mannschaft von Jörn Schulz nach torloser erster Hälfte ins Achtelfinale. 

 

Von Christian Meyer

Die Zuschauer am Anger sahen eine zähe Anfangsphase beider Teams. Haldensleben stand tief, spielte abwartend und überließ dem Gastgeber den Ball. Der konnte damit zu Beginn recht wenig anfangen, es fehlte an Dynamik und Kreativität in der finalen Zone. Ein erstes Achtungszeichen setzte der starke Hendrik Romahn. Sein Schuss nach tollem Antritt ging jedoch über das Tor (12.). Nach knapp einer halben Stunde kamen die Barleber besser in die Partie und zu Chancen. Oliver Gase schoss nach einem Freistoß mit Grabinski den eigenen Mann an, sonst wäre der Ball wohl im Tor gelandet. Kurze Zeit später klärte Switala sicher gegen Kalkutschke. Barleben war nun am Drücker, doch auch die Schüsse von Zimmer und Piele strichen am Kasten vorbei. Mit dem torlosen Remis zur Pause war der HSC zufrieden, allerdings wurden die Personalsorgen größer. Während Tim Girke gar nicht spielen konnte, verletzte sich Domenik Siegmund am Knie (35.). Die ohnehin zahnlose Offensive wurde weiter geschwächt. Die Entscheidung in diesem Derby fiel kurz nach Wiederbeginn. Nach einer Flanke waren die Haldensleber schlecht sortiert. Der Kopfball von Tim Kolzenburg konnte zunächst noch geklärt werden, den zweiten Ball sicherte allerdings Kalkutschke, der mit Übersicht zu Marwin Potyka zurücklegte. Dessen Schuss aus 16 Metern parierte Eugen Schunaew zwar sehenswert, aber leider auch mit der Hand. Der gute Schiedsrichter Felix-Benjamin Schwermer entschied auf Elfmeter und Rot für Haldenslebens starken Innenverteidiger. Die Verantwortung übernahm überraschenderweise Tim Kolzenburg. Seinen halbhoch geschossenen Strafstoß parierte Florian Switala, doch Denny Piele staubte im Nachschuss zur Führung ab (48.). Eine Viertelstunde später schoss Marwin Potyka seine Farben endgültig ins Achtelfinale. Mit einem traumhaft verwandelten direkten Freistoß stellte er auf 2:0. In der Folge verpassten es die Barleber, das Ergebnis noch höher zu stellen, ließen den HSC zeitweise sogar nochmal zurück ins Spiel kommen. Gefährlich wurden die Gäste aber nicht mehr, zu harmlos waren die Offensivbemühungen. 

 

Barleben: Stränsch - Göres, Gase, Grabinski, Falk (80. Lubner) - Potyka, Zimmer (75. Gründler), Kolzenburg, Kalkutschke, Romahn (67. Wolff) – Piele

 

Haldensleben: Switala - Krause, Schunaew, Zimmermann, Duda - Mäde, Cristovao, Stadler (70. Kaschlaw), Lipowski (56. Schiefer)- Sacher, Siegmund (35. Krüger)

 

Tore: 1:0 Denny Piele (48.), 2:0 Marwin Potyka (63.)

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Eugen Schunaew (HSC/47.), Florian Switala pariert Strafstoß von Tim Kolzenburg (48.)

 

 


Jubel nach dem Derbysieg in Barleben
Jubel nach dem Derbysieg in Barleben

03.10.2018 - Derbysieg am Barleber Anger:

 

FSV Barleben gegen Haldensleber SC  1:2 (1:1)

 

Seinen aktuellen Aufwärtstrend hat der Haldensleber SC im Verbandsliga-Derby beim FSV Barleben fortgesetzt. Die Elf von Marco Wagner gewann am Mittwoch glücklich, aber nicht unverdient 2:1. Den Siegtreffer erzielte dabei Nils Oliver Göres per Eigentor.

 

(sbr)

Respekt muss man sich verdienen. Der FSV Barleben genoss diesen vor dem Derby allein schon aufgrund der zurückliegenden Oberliga-Zugehörigkeit. Doch gerade im Fußball darf man sich auf früheren Verdiensten nie lange ausruhen, sonst ist die Anerkennung seitens der Gegnerschaft eben auch schnell wieder dahin. Das machten die 90 Minuten am Mittwoch deutlich und auch die Worte von Haldenslebens Trainer Marco Wagner nach dem Derbysieg seines Teams: „Wir sind vielleicht mit etwas zu viel Respekt ins Spiel gegangen. Barleben hat zwar das Zepter übernommen und das Führungstor erzielt, aber dann kamen wir von Minute zu Minute besser ins Spiel. Ich muss sagen, ich habe den FSV stärker erwartet. Wir haben ihnen allerdings das Leben auch schwer gemacht, gut gegen den Ball gepresst und Nadelstiche gesetzt. Ich bin mega stolz auf meine Truppe, weil wir 90 Minuten lang daran geglaubt haben, dass wir mindestens einen Punkt holen können. Ein bisschen Glück gehört am Ende eben auch dazu.“ 

Zu Spielbeginn sahen die rund 170 zahlenden Zuschauer auf dem Barleber Anger einen vorsichtigen, defensiven Gast und einen etwas offensiveren FSV. Das 1:0 in der siebten Minute, erzielt durch Denny Piele nach Vorlage von Christopher Kalkutschke, sollte bei dieser Konstellation den Barlebern eigentlich Sicherheit geben. Doch der Gastgeber tat sich schwer, hatte bis auf einen Torschuss von Hendrik Romahn, der das Ziel knapp verfehlte, nichts zu bieten. Als sich dann bei einem langen Ball die Barleber Innenverteidiger verschätzten, setzte Sebastian Tolle nach und schaffte den Ausgleich (33.). 

Nach dem Seitenwechsel verpassten es Piele und zweimal Potyka, die Heimelf wieder in Front zu bringen. Stattdessen traf Göres – aber ins falsche Tor – als er versuchte, eine Flanke per Kopf zu klären (64.). „Bei dem Regen und Wind war der Platz schwer zu bespielen, aber dieses Tor wurde genau durch diese Umstände begünstigt“, gab Wagner zu. 

Auf der anderen Seite musste Keeper Switala noch einmal sein Können zeigen, danach hatte der HSC den Sieg im Sack. „Wir haben in Sangerhausen drei Punkte unnötig liegen lassen, dafür heute aber drei unerwartete geholt. Ich bin absolut zufrieden und habe meinen Spielern bis Montag erstmal trainingsfrei gegeben“, so der glückliche HSC-Coach.

 

FSV Barleben: Lenhard - Falk, Potyka, Kolzenburg (60. Brix), Göres, Zimmer, Romahn, Piele, Kalkutschke, Grabinski, Gründler (70. Lubner)

 

Haldensleber SC: Switala - Schunaew, Mäde, Tolle (72. Lipowski), Stadler (90+3 Rosenbach), Krüger (60. Duda), Siegmund, Sacher, Wille, Hübner, Zimmermann

 

Tore: 1:0 Piele (7.), 1:1 Tolle (32.), 1:2 Göres (64. ET)

 


Sebastian Tolle im Spiel gegen Fortuna Magdeburg
Sebastian Tolle im Spiel gegen Fortuna Magdeburg

29.09.2018 - Wichtiger Heimerfolg der Wagner-Elf:

 

Haldensleber SC gegen SV Fortuna Magdeburg  2:1 (2:0)

 

Am 6.Spieltag der Verbandsliga sollte endlich der Knoten platzen und der HSC konnte vor dem gegnerischen Tor, wieder treffen. Die beiden Treffer von Zimmermann und Sacher, sollten am Ende, sogar für einen Heimsieg reichen. Somit konnte der HSC ganz wichtige drei Punkte einfahren und bezwang gleichzeitig einen unmittelbaren Kontrahenten. Aber die Zuschauer im Waldstadion, sahen zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten des HSC. In der ersten Hälfte sollten aber die Weichen bereits auf Sieg gestellt werden. Nach dem Abpfiff hingegen, sah man spürbare Erleichterung bei HSC-Coach Marco Wagner: "Das war heute ein ganz, ganz wichtiger Sieg. Die erste Halbzeit war überragend gespielt von uns und ich sah viele Dinge im Spiel, die wir uns hart erarbeitet haben in der Trainingswoche. Die zweite Hälfte hingegen war das komplette Gegenteil, es klappte nichts mehr, was wir uns vorgenommen haben. Nach 90 Minuten ist es aber egal, denn für uns zählten nur die drei Punkte und die haben meine Jungs über 90 Minuten hinweg gesehen, verdient geholt. Somit können wir am kommenden Mittwoch völlig befreit nach Barleben fahren."

Die erste Hälfte sollte ganz klar den Hausherren gehören und von Beginn an, erspielte sich der HSC ein Übergewicht an Ballbesitz. Die erste Möglichkeit sollte Siegmund (9.) bekommen, doch sein Schuss stellte sich für Fortuna-Keeper Stauch, als leichte Beute dar. Besser wurde es dann nur drei Minuten später. Nach einem Eckball von Sacher, schraubte sich Zimmermann (12.) am höchsten und nickte das Leder zum 1:0 in die Maschen. Somit ging der HSC früh in Führung und das sollte das eigene Spiel weiter beflügeln. Weiter im Vorwärtsmarsch Richtung Gästetor, beförderte Tolle (25.) das Spielgerät ins Netz, doch Schiedsrichter Thinius erkannte eine Abseitsposition. Zwei Minuten danach versuchte es Sacher (27.) aus 16m, doch der Fortuna-Schlussmann konnte den Ball noch an die Querlatte lenken. Nach einer halben Stunde gab erneut Eckball für den HSC -diesmal getreten von Stadler- und Tolle sprang am höchsten, doch sein Kopfball entschärfte Stauch, aber Sacher stand goldrichtig und versenkte den zweiten Versuch zum 2:0 für die "Blau-Gelben". 

Dies bedeute auch gleichzeitig den Halbzeitstand und der HSC ging mit einer souveränen, verdienten 2:0 Führung in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel sollte dann bei den Hausherren, fast gar nichts mehr klappen. Hinzu kam, das durch einen abgefälschten Schuss von Ginter (47.), der frühe Anschlusstreffer fiel. Das plötzliche 2:1 lähmte das HSC-Spiel noch mehr und die Gäste aus der Landeshauptstadt, spürten plötzlich Morgenluft. Es folgten wütende Angriffe auf das Tor von Switala und nur drei Minuten später traf Grewe (50.) das Aussennetz. Wenig später tauchte dann Schardt (56.) völlig frei im 5-Meter Raum auf, doch Switala parierte mit einer Glanztat und hielt seine Mannschaft in Führung. Fortan sollte dann wieder mehr Ruhe ins HSC-Spiel kommen und man sorgte selbst wieder für Entlastung. Den ersten Versuch bekam Cristovao (67.), sein Schuss verzog er aber am linken Pfosten. Auch Tolles Kopfball (75.) konnte keine Entscheidung herbei führen und so blieb es spannend bis zum Schluss. Doch mit viel Willen und Kampf brachte der HSC die knappe Führung über die Bühne und sicherte sich wichtige drei Punkte. Somit kann die Mannschaft von Marco Wagner, am kommenden Mittwoch, ohne Druck und völlig befreit nach Barleben reisen. Dort findet um 14 Uhr das Bördederby der Verbandsliga statt.

 

HSC:  Switala - Duda (72.Schunaew), Hübner, Zimmermann, Wille - Cristovao, Mäde, Sacher (87.Lipowski), Siegmund (90.Schiefer), Stadler - Tolle

 

Tore:  1:0 Zimmermann (12.) , 2:0 Sacher (32.) , 2:1 Ginter (47.)

 


Domenik Siegmund (r.) im Spiel in Bitterfeld
Domenik Siegmund (r.) im Spiel in Bitterfeld

22.09.2018Remis beim 1.FC Bitterfeld/Wolfen:

1.FC Bitterfeld/Wolfen gegen Haldensleber SC 0:0

Am 5.Spieltag der Verbandsliga gastierte der HSC beim 1.FC Bitterfeld/Wolfen. Nach 90 Minuten trennten sich beide Mannschaften 0:0 Unentschieden. Der HSC zeigte einen starken Auswärtsauftritt, aber konnte sich am Ende nicht mit einem Torerfolg belohnen. Trainer Marco Wagner zeigte sich nach dem Schlusspfiff dennoch zufrieden: „Ich muss meiner Mannschaft trotz des 0:0 ein Kompliment aussprechen. Der Einsatz und die Leidenschaft haben heute wieder gepasst und meine Mannschaft bot ein ganz starkes Auswärtsspiel. Leider haben wir es verpasst, trotz 7-8 guter Möglichkeiten, einen Treffer zu erzielen und uns somit am Ende mit drei Punkten zu belohnen. Diese Art Fußball zu spielen, müssen wir Woche für Woche abrufen, dann wird auch der Erfolg dazu kommen, deshalb ist das Remis gegen Bitterfeld ein klarer Punktgewinn für uns“.
Das Spiel wäre beinah perfekt gestartet für den HSC, denn der Uhrzeiger hatte gerade zwei Umdrehungen, da bediente Geburtstagskind Mäde, mit feinem Pass Sacher (2.) - doch jener setzte sein Schuss knapp am Pfosten vorbei. Somit verpasste der HSC einen Traumstart. Nach 25 Minuten sah HSC-Coach Wagner, das seine Elf die deutlich aktivere und spielbestimmende Mannschaft ist, ohne sich aber weitere große Möglichkeiten zu erspielen. Die Gastgeber ließen sich erst nach 29 Minuten, das erste mal vor dem Tor von Switala blicken. Nach einer Flanke in den Strafraum verpasste Saliger (29.) im Zentrum. Nur drei Minuten später traf Saliger (32.) nur das Aussennetz. Somit war bis hierhin das Remis gerechtfertigt. Dennoch vergab der HSC die Chance zur Führung, weil Siegmunds Schuss (38.) stark von Schlegel pariert wurde. So ging es torlos in die Kabinen.
Nach dem Pausentee sollte der HSC wieder die große Chance zur Führung bekommen. Diesmal lief Siegmund (47.) allein zum Tor, doch er fand in Schlegel seinen Sieger. Die abermals vergebene Chance sollte sich beinahe auf der Gegenseite rächen. Denn Saliger (50.) vergab mit seinem Lattenschuss, die große und beste Chance für Bitterfeld/Wolfen. Fortan sollte aber der HSC wieder das Spielgeschehen übernehmen. Immer wieder angetrieben von Kapitän Girke, wurden reichlich Torchancen heraus gespielt, aber der Schuss von Siegmund (53.) und auch der Versuch von Sacher (56.) blieben ungenutzt. Wenig später drang Stadler (64.) Richtung Tor, doch auch sein Schuss ging denkbar knapp über das Gehäuse von Schlegel. So lief dem HSC langsam die Zeit davon und man schaffte es nicht bis zur 90.Minute, den enormen Aufwand in ein Tor umzumünzen. Der gut leitende Schiedsrichter Petri pfiff dann auch pünktlich ab und somit mussten sich beide Mannschaften mit einem Remis zufrieden geben. In der kommende Woche empfängt der HSC die Mannschaft von Fortuna Magdeburg im Waldstadion und vielleicht platzt dann auch wieder der Knoten vor dem gegnerischen Tor.

HSC:  Switala – Duda, Zimmermann, Hübner, Wille – Mäde, Cristovao (83.Lipowski), Sacher, Stadler – Girke, Siegmund (63.Tolle)

Tore:  keine


Max Stadler (rechts) im Spiel gegen Amsdorf
Max Stadler (rechts) im Spiel gegen Amsdorf

16.09.2018 - Rückschlag im Heimspiel gegen Amsdorf:

 

Haldensleber SC gegen Romonta Amsdorf  0:2 (0:0)

 

An dem fulminanten Auftritt in der Vorwoche gegen Dessau, konnte der HSC nicht anknüpfen und musste im Waldstadion gegen Romonta Amsdorf eine 0:2 Heimniederlage hinnehmen. Nach 90 Minuten bewies sich Amsdorf als anderes Kaliber und verließ den Platz als verdienter Sieger. Somit blieb der erhoffte Befreiungsschlag aus, um in der Tabelle einen großen Sprung zu machen. Somit stecken die Blau-Gelben weiter im Tabellenkeller fest. An der Motivation sollte es heute nicht gelegen haben, denn Trainer Marco Wagner Schwur seine Mannen ein und appellierte an das "Gute" vom Dessau-Heimspiel. Doch wie der HSC-Coach nach dem Spiel feststellte ,sollte er von dem Nichts zu sehen bekommen: "Wir haben es einfach nicht geschafft , die Leidenschaft, den Willen und die Intensität zu führen, wie in der Vorwoche gegen Dessau. Dazu kamen wir heute nicht in die Zweikämpfe und hatten einfach zu viele Abspielfehler. Bei der ganzen Enttäuschung darf man aber auch nicht vergessen, das Amsdorf eine individuelle Klasse an den Tag legte. Das die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigen kann, bewies sie in der Vorwoche, so bleibt also zu erkunden "Wieso,Weshalb,Warum", es gegen Amsdorf nicht abgerufen wurde. Damit werden wir uns in der Trainingswoche beschäftigen und hoffen diese Baustelle beseitigen zu können."

Im Spiel konnten die Gäste aus Amsdorf von Beginn an das Zepter übernehmen. Nach nur drei gespielten Minute hätte Gründler (3.) das 0:1 erzielen müssen, denn nach Kanias Abwehrschnitzer, lief er völlig frei auf Switala zu, doch Amsdorfs Stürmer konnte das Spielgerät nicht im Tor unterbringen. Das sollte auch schon der einzige Höhepunkt in den ersten 45 Minuten gewesen sein, denn fortan entwickelte sich Fussball-Magerkost. Der HSC konnte keine ernsthaften Tormöglichkeiten kreieren und Amsdorfs wenige Schussversuche brachten keine Gefahr. Somit ging es folgerichtig torlos in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel versuchte es zweimal Amari (50. und 52.), doch beide Versuche waren leichte Beute für Switala. Dann folgte die 60. Spielminute und Amsdorf zeigte seine Qualität. Mit einem Bilderbuch reifen Angriff sollte die Führung heraus gespielt werden. Nach einem langen Diagonalpass von Fiebiger, ging es blitzschnell über zwei Stationen und als Endstadion stand Neigenfink (60.) am 11m-Punkt frei und hämmerte das Leder in Switalas Gehäuse. Auch das aufbäumen der HSC-Elf brachte nichts ein und bis auf einen Freistoßversuch von Hampel (69.) fiel dem HSC nichts ein. Ebenfalls einen Freistoß gab es dann auf der anderen Seite. Den langen Ball unterschätzte Switala und somit kam Gründler (73.) vor ihm an den Ball, der zum 0:2 einköpfte. Somit war das Spiel entschieden, denn auch der Schussversuch vom eingewechselten Tolle (83.) blieb ohne Torerfolg. Die letzten verbliebenen Minuten spielte Amsdorf souverän runter und konnte das Spiel verdient mit 0:2 gewinnen.

Es bleibt also weiterhin viel Arbeit für HSC-Trainer Wagner, um am kommenden Samstag beim 1.FC Bitterfeld/Wolfen, wieder zählbares einzufahren. 

 

HSC:  Switala - Kania, Hübner, Zimmermann, Duda - Mäde, Girke, Stadler (67.Tolle), Sacher, Lipowski (46.Hampel) - Siegmund (85.Krüger)

 

Tore:  0:1 Neigenfink (60.) , 0:2 Gründler (73.)

 


Max Stadler im Spiel gegen Dessau 05
Max Stadler im Spiel gegen Dessau 05

08.09.2018 - Alle Guten Dinge sind Vier:

 

Haldensleber SC gegen SV Dessau  2:0 (2:0)

 

Von Christian Meyer

Im vierten Versuch hat es endlich geklappt. Der Haldensleber SC hat am Sonnabend seine ersten Punkte in der laufenden Verbandsligasaison eingefahren. Beim 2:0-Erfolg gegen den SV Dessau schoss Domenik Siegmund beide Treffer. „Ich kann nur ein großes Lob an die Mannschaft senden. Sie hat ganz stark gespielt und sich dafür auch endlich belohnt“, sagte ein erleichterter Marco Wagner nach der Partie. Vieles von dem, was sich Mannschaft und Trainer unter der Woche erarbeitet hatten, fruchtete gegen Dessau. „Durch gutes Pressing erobern wir vor den Toren jeweils gut den Ball. Tim Girke hat ein brutal gutes Spiel gemacht.“ Nutznießer der schnellen Balleroberung war zweimal Domenik Siegmund. Der Neuzugang aus Seehausen, dessen Freigabe sich über Wochen hinzog, aber schließlich doch noch erfolgte, zeigte keine Nerven. Beim ersten Treffer hob er den Ball in die lange Ecke, beim zweiten traf er per Vollspann durch die Hosenträger des Dessauer Keepers. Die 2:0-Pausenführung wirkte beruhigend. Und wenn zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht zwei HSC-Versuche, ein Kopfball sowie ein Schuss von Sacher auf der Linie geklärt worden wären, wäre die Partie bereits entschieden gewesen. So blieb Dessau im Spiel, auch noch nach der 79. Minute. Benjamin Sacher trat zum Elfmeter an, scheiterte aber im ersten Versuch am Keeper. Der Schiedsrichter pfiff den Strafstoß allerdings zurück. Sacher durfte noch einmal, schoss in die gleiche Ecke und fand in Datemasch erneut seinen Meister. Doch mit guter Organisation und Disziplin brachten die Blau-Gelben den ersten Sieg ungefährdet über die Zeit.   

 

Haldensleber SC: Switala - Schunaew, Mäde, Girke, Stadler, Kania, Siegmund (90. Schiefer), Sacher, Lipowski (89. Krause), Hübner, Duda. 

 

Torfolge: 1:0/2:0 Domenik Siegmund (32./43.).

 


01.09.2018 - Nach drei Spieltagen in der Krise:

 

Eintracht Elster gegen Haldensleber SC 2:0 (1:0)

 

In einer ganz bitteren Stunde befindet sich derzeit der HSC, denn auch am dritten Spieltag der Verbandsliga kann die Mannschaft von Trainer Marco Wagner keinen Punkt in der Tabelle verbuchen. Das alte Problem, das im Offensivspiel die Durschlagskraft fehlt, konnte auch bei Eitracht Elster nicht abgestellt werden. Nach 90 Minuten konnten die Gastgeber mit 2:0 gewinnen. Diesmal fühlt sich die Niederlage noch bitterer an, denn der HSC spielte 80 Minuten in Überzahl. 

Nach einem ausgeglichenen Spielbeginn, konnte Kapitän Tim Girke (11.) im Mittelfeld den Ball erobern und hatte freien Lauf zum Tor. Girke wurde aber per Notbremse gestoppt, das zur Folge hatte das Wojciechowski den roten Karton sah. Aber das Überzahlspiel sollte den HSC etwas lähmen und so kamen die Gastgeber zur ersten Möglichkeit. Der Schuss von Franke (20.) ging knapp am langen Pfosten vorbei. Fünf Minuten später ließ sich dann auch der HSC das erste mal vor dem Tor blicken. Tolles Hereingabe (25.) fand aber keinen Abnehmer. Der HSC war nun gut im Spiel und hatte enormes Übergewicht an Ballbesitz, doch vor der Strafraumgrenze fehlten einfach die Ideen. Wie aus dem Nichts kreierte Elster den ersten Angriff über die rechte Seite und im 

Zentrum nagelte Schramm (30.) das Spielgerät unhaltbar unter die Querlatte -und wieder musste der HSC einen Rückstand hinterherlaufen. Eine Schrecksekunde gab es dann in der 38. Minute, als Schunaew einen zu kurzen Rückpass spielte und somit Schmidt allein auf das Tor von Switala 

lief. Zum Glück - aus HSC Sicht- schob er das Leder am Tor vorbei. So blieb Elster auch in Unterzahl stets gefährlich. Mehr sollte dann in den ersten 45 Minuten nicht passieren.

Nach dem Pausentee sahen die Zuschauer eine gewillte HSC-Elf, die unbedingt die dritte Niederlage abwenden wollte. Nach nur zwei gespielten Minuten gab es dann auch schon eine Doppelchance. Erst kam Mäde (47.) zum Schussversuch und die sich daraus ergebende Ecke durch Stadler, köpfte Siegmund an den Querbalken. Jetzt kam auch noch Pech hinzu. Nun warf das Team von Marco Wagner alles in die Waagschale, auch mit der Gefahr in Konter zu laufen. Die nächste Möglichkeit hatte wieder Siegmund (58.), doch sein Versuch ging knapp am linken Pfosten vorbei. So langsam fing die HSC-Elf an mit den vergebenen Chancen zu hadern und den ersten gefährlichen Konter (70.) konnte Switala entschärfen. Der HSC versuchte nun alles um zu 

Ausgleich zu kommen, doch die ständigen Angriffe, wirkten immer Ideenloser. Sieben Minuten vor dem Abpfiff bekam Elster noch einmal einen Eckball zugesprochen. Den hohen Ball im Strafraum unterschätzte Switala und Burmeister (83.) kam vor Ihm zum Kopfball. Dieser landete im leeren Tor und bescherte die Entscheidung. Da nichts nennenswertes mehr passieren sollte, stand auch die dritte Niederlage, im dritten Spiel fest. Somit befindet sich der HSC bereits in der frühen Phase der Saison in einer Krise. Nach großer Enttäuschung heißt nun die Aufgabe des Trainers, die Köpfe seiner Spieler, hoch zu bekommen und das Problem der "Durchschlagskraft"- vor dem Gegnertor in Tore umzumünzen. Die nächste Gelegenheit bekommt der HSC am kommenden Samstag im Waldstadion, denn das Punktspiel vom 8.Spieltag gegen Dessau 05, wird vorgezogen. Vielleicht schaffen es die „Blau-Gelben“ sich dort aus der Krise zu schießen.

 

HSC: Switala - Duda (61.Kania), Schunaew, Zimmermann (46.Siegmund), Hübner - Mäde, Girke, 

Stadler (72.Hampel), Kessler, Sacher - Tolle 

 

Tore: 1:0 Schramm (30.) , 2:0 Burmeister (83.)

 


25.08.2018 - Bittere und unnötige Niederlage:

 

Haldensleber SC gegen Edelweiß Arnstedt  0:1 (0:0)

 

Wieder gut gespielt und am Ende bleibt erneut das Punktekonto leer. So in etwa verlief der 2.Spieltag der Verbandsliga und zugleich das erste Heimspiel der neuen Saison. Nach 90 Minuten musste sich der HSC mit 0:1 gegen Edelweiß Arnstedt geschlagen geben. Wie schon beim Saisonstart in Sangerhausen, ließ der HSC die Durchschlagskraft im Angriff vermissen. Auch am heutigen Tag wurden genügend Chancen kreiert, doch meist fehlte der finale Pass und der konsequente Torabschluss. Kämpferisch und spielerisch konnte man der Mannschaft von Marco Wagner nichts absprechen, auch wenn der HSC Trainer heute auf Sacher und Hübner verzichten musste und zudem konnte Tolle nicht von Beginn an spielen. Die ersten 10 Minuten sollten klar an den Gast gehen, der dem HSC deutlich den Schneid abkaufte, ohne aber gefährlich vor dem Tor aufzutauchen. Nach einer Viertelstunde kam der HSC dann besser ins Spiel und kam durch Krügers Freistoß (18.) zur ersten dicken Chance. Sein Schuss ging nur Zentimeter am Torwinkel vorbei. Nur zwei Minuten später vergab Kessler (20.) zwei Schussversuche. Beide wurden von der Vielbeinigen Arnstedter Abwehr geblockt. Den ersten und einzigen nennenswerten Schuss gab Köhler (33.) ab, der aber für Switala keine Gefahr bot. Vor der Pause sollte erneut Kessler (40.) seine Chance bekommen. Nach schöner Einzelaktion ging sein Schuss aus 20m denkbar knapp über die Querlatte. So ging es torlos in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste ihre beste Phase im Spiel. In den ersten 20 Minuten kam Arnstedt gleich zu drei Möglichkeiten. Eberhardts Kopfball (50.) ging am Gehäuse vorbei und nach einer Ecke tauchte Bornschein (54.) frei auf, doch sein Ball klärte Kania auf der Linie. Die dritte Chance sollte die bis Dato beste sein. Wagner (66.) prüfte Switala aus knapp 16m, der mit einer starken Fussabwehr glänzte. Auf der Gegenseite sollte Kessler die Chance zur Führung auf den Fuss haben. Nach schönem Pass von Lipowski, klärte Arnstedts Eberhardt in letzter Sekunde, vor dem einschussbereiten Kessler (75.). Vor der Schlussviertelstunde, war bis hierhin ein Remis beider Mannschaften, das völlig gerechte Ergebnis. Doch dann kam dieser eine Patzer im HSC-Spiel. Nach einem Einwurf und Ballverlust in der Arnstedter Hälfte, ging es schnell Richtung HSC-Tor und Bornschein (81.) konnte das Leder an Switala vorbei spitzeln. Ob die Gäste-Führung nun verdient war sei dahin gestellt, doch dieses eine mal zeigten sich die Edelweißen konsequent. Von diesem Schock sollte sich der HSC nicht mehr erholen und nach 90 Minuten stand die zweite Niederlage zu fest. Somit müssen die "Blau-Gelben" am kommenden Samstag mit zwei Niederlagen im Gepäck nach Elster reisen, doch vielleicht putzt genau dort der Offensive Knoten, um die ersten drei Punkte einzufahren. 

 

HSC:  Switala- Kania, Schunaew, Zimmermann, Wille (31.Duda) - Mäde, Girke, Krüger (78.Tolle), Hampel (52.Stadler), Kessler - Lipowski 

 

Tore:  0:1 Bornschein (81.)

 


17.08.2018 - HSC zieht in die nächste Runde ein:

 

TSG Calbe gegen Haldensleber SC   0:3 (0:0)

 

Nach dem verpatzten, aber dennoch guten Ligastart in Sangerhausen, wartete nun der Auftakt in den diesjährigen Landespokal-Wettbewerb. Die Lossfee bescherte das Auswärtsspiel beim Landesligisten TSG Calbe. Die Zielvorgabe vom Trainergespann Wagner/Kobert war eindeutig und klar - die nächste Runde im Landespokal zu erreichen. Dennoch sahen die Zuschauer zwei unterschiedliche Halbzeiten des HSC und die erste davon sollte weniger positiv laufen. Denn viel lief beim HSC nicht zusammen, man hatte zwar ab der 15 Minute deutlich mehr Ballbesitz, aber vor dem Tor der Gastgeber zeigte sich der HSC wieder zu harmlos. Der lauffreudige Kessler bediente Sacher (16.) in den Lauf, doch jener setzte sein Schuss am Gehäuse von Schulz vorbei. Nur vier Minuten später vergab der HSC die dickste Chance zur Führung. Wieder agierte Kessler als Vorbereiter, diesmal fand er Schiefer (20.) völlig frei im Strafraum, doch sein Schuss aus 5m parierte Schulz. Dann verflachte das Spiel zunehmend und es kam wenig Spielfluss zusammen. Einen Kopfball von Tolle (39.) -der über die Querlatte ging- war dann auch schon die letzte Gelegenheit im ersten Durchgang. Positiv im ersten Abschnitt war, das die HSC-Hintermannschaft keine Chancen der Gäste zu ließ und somit ging es folgerichtig mit einem 0:0 in die Kabinen.

Nach dem Pausentee sollte dann eine andere HSC-Mannschaft zu sehen sein. Die hohe Fehlpassquote und auch das leichtfertige hergeben der Torchancen sollte drastisch reduziert werden. Den Anfang machte Kapitän Girke (54.) nur neun Minuten nach Wiederanpfiff. Einen direkten Freistoss aus 18m, versenkte er im linken unteren Toreck, zur verdienten Führung seiner Mannschaft. Nun merkte man deutlich das ein Ruck durch die Mannschaft von Marco Wagner ging und der HSC agierte deutlich Zielstrebiger in den einzelnen Aktionen. Die nächste gute Gelegenheit hatte Tolle (61.) nach einer schönen Flanke von Kania, doch seine Volleyabnahme ging knapp über das Tor. Mitte der zweiten Halbzeit sollte sich dann Kessler (71.) für sein gutes Spiel belohnen. Nach starken Dribbling Richtung Tor, überwand er Schulz zum 0:2 und besorgte die Vorentscheidung im Spiel. Wiederum nur drei Minuten später vergab Girke (74.) aus 5m, die endgültige Entscheidung zu erzielen. Dies war dann dem Joker Lipowski vorenthalten. Gerade mal eine Minute auf dem Platz, versenkte Lipowski (78.) einen Schuss vom Strafraumeck im Tor und besorgte mit dem 0:3 die Entscheidung. Dabei blieb es auch nach 90 Minuten und somit zieht der HSC am Ende doch souverän in die nächste Runde des Landespokals. Somit war auch der erste Pflichtspielerfolg für das Trainerduo Wagner/Kobert perfekt und der HSC kann am kommenden Wochenende, mit breiter Brust im ersten Heimspiel gegen Edelweiß Arnstedt auflaufen. Am Dienstag wird dann die nächste Runde im Landespokal ausgelost, aber der Fokus liegt ganz klar auf das erste Heimspiel der Verbandsligasaison. 

 

HSC:  Switala - Kania, Schunaew, Zimmermann, Wille - Mäde, Girke, Schiefer (78.Lipowski), Sacher (83.Duda), Kessler - Tolle (66.Krüger)

 

Tore:  0:1 Girke (54.) , 0:2 Kessler (71.) , 0:3 Lipowski (78.) 

 


Christopfer Kessler im Spiel in Sangerhausen
Christopfer Kessler im Spiel in Sangerhausen

12.08.2018 - Bittere Auswärtsniederlage zum Saisonstart:  

 

VfB Sangerhausen gegen Haldensleber SC  2:1 (1:1)

 

Das Debüt von Trainer Marco Wagner in der Verbandsliga nahm beim ersten Auswärtsspiel kein positives Ende. Am 1.Spieltag musste seine Mannschaft eine 2:1 Niederlage beim VfB Sangerhausen hinnehmen. Das Ergebnis täuscht aber vom Spielverlauf her, denn der HSC bot einen ganz starken Auswärtsauftritt. Es wurden über 90 Minuten reichlich Torchancen kreiert, doch am Ende fehlte entweder das Glück des Tüchtigen oder einige strittige Schiedsrichter Entscheidungen kamen Zustande. Von Beginn an übernahm der HSC das Kommando auf dem Platz und kam bereits früh zur ersten Möglichkeit. Nach einem Freistoß von Girke (4.) kam Zimmermann zum Kopfball, doch seine Hereingabe verpassten gleich zwei HSC-Akteure. Erst nach 15 gespielten Minuten kamen die Gastgeber das erste mal vor Switalas Gehäuse. Den Schuss von Hetke (16.) parierte aber der HSC-Keeper. Nur sechs Minuten später kam Sebastian Tolle (22.) zum Schuss, doch der Ball landete nur am Aussennetz. Dann folgte der nächste Angriff und nur eine Minute später machte es Tolle (23.) besser. Nach feinem Pass von Hübner, verwandelte Tolle (23.) zum 0:1 für den HSC. Dies war bis hierhin verdient. Wiederum nur drei Minuten später lief Kessler (26.) allein auf das Tor von Bemmann zu und verpasste es das 0:2 zu erzielen. Auf der Gegenseite folgte dann plötzlich ein Pfiff und Schiedsrichter Lehmann sah ein Handspiel von Zimmermann im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Schulz (34.) sicher zum 1:1 Ausgleich. Sichtlich bedient von dieser Entscheidung hatte kurz vor dem Halbzeitpfiff sogar Weise (44.) noch das 2:1 für die Gastgeber erzielen können. Sein Lupfer über Switala ging denkbar knapp am Pfosten vorbei. So ging es aus HSC-Sicht, nur mit einem 1:1 Unentschieden in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel sahen die 178 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel beider Mannschaften, mit optischen Vorteil für den HSC. Nach 20 gespielten Minuten sollte der HSC aber die große Möglichkeit zur erneuten Führung bekommen. Sacher (68.) war allein zum Tor unterwegs und schaffte es nicht Bemmann zu überwinden. In der Folge sollte der HSC nicht nur optische Überlegenheit haben, sondern auch personelle, denn nach einem rüden Foulspiel an Kessler, musste Fuhrmann (73.) den Platz mit der roten Karte verlassen. Nur zwei Minuten später setze sich erneut Sacher frei durch und bediente im Zentrum Tolle (75.). Sein Schuss landete im Netz, doch das Schiedsrichter Gespann, sah eine fragwürdige Abseitsposition. Es folgten auch noch zwei strittige Elfmeter-Situationen, doch beide Fouls an Sacher  und Schunaew, pfiff Schiedsrichter Lehmann nicht. Somit vergab der HSC reihenweise gute Chancen und dann passierte der „Nackenschlag“. Die erste gefährliche Szene der Gastgeber -im zweiten Durchgang- nutze Hetke (86.) vor Switala und traf vier Minuten vor dem Ende zum 2:1 für Sangerhausen. Somit wurde der HSC betraft, seine vielen guten Torchancen nicht genutzt zu haben. Am Ende sah Trainer Wagner ein ganz starken Auftritt seiner Mannen, die sich aber für ihren Aufwand nicht belohnt haben. Besser kann es der HSC bereits am kommenden Freitag machen, wenn es zur ersten Runde im Landespokal, nach Calbe geht.

 

HSC:  Switala - Kania, Schunaew, Zimmermann, Hübner - Mäde (86.Krüger), Girke, Stadler (71.Duda), Sacher, Kessler - Tolle

 

Tore:  0:1 Tolle (23.) , 1:1 Schulz (34./Handelfmeter) , 2:1 Hetke (86.) 

 


Es fehlt: Max Stadler





Haupverein
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24.02.2019 , 14.00 Uhr 

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