aktuelles zu den 1. Männern aus der Saison 2019/2020


23.11.2019 - Barleben siegt bei schwachen "Blau-Gelben":

 

Haldensleber SC gegen FSV Barleben  0:2 (0:2)

 

(cme) 

Der FSV Barleben hat am Sonnabend das Derby gegen den Haldensleber SC mit 2:0 gewonnen und sich damit in der Tabelle wieder am Wagner-Team vorbei geschoben. In Hundisburg entschied ein Doppelpack von Rick Goedicke in der ersten Halbzeit eine niveauarme Partie.  

Bereits zur Pause war Haldenslebens Trainer Marco Wagner vollends bedient. Seine Mannschaft ließ auf dem Ausweichplatz in Hundisburg nahezu alles vermissen, was sie in den vergangenen Monaten ausgezeichnet hatte. „Es war unsere schwächste Saisonleistung. So darf man nicht auftreten, schon gar nicht im Derby. Wille, Leidenschaft, Leben, es war nichts da und es hat nichts funktioniert.“ Die Barleber waren von Beginn an wacher, hatten taktische Vorteile und spielten diese nicht oft, aber entscheidend aus. Nach 28 Minuten brachte Torsten Kühnast eine weite Flanke in den Strafraum, Valentin Pung köpfte quer auf Rick Goedicke, der ebenfalls per Kopf zur Führung traf. Von diesem Treffer scheinbar angestachelt, düpierte der Angreifer zehn Minuten später Kevin Zimmermann - eigentlich die Zuverlässigkeit in Person beim HSC – und erhöhte auf 2:0. „Wir haben im Vorfeld die Mannschaft intensiv auf dieses Derby vorbereitet, sie erinnert, wo wir herkommen und das wir mit einem Sieg wieder die Nummer eins im Kreis sein können“, erklärt Schindler die Präsenz seines Teams. 

Nach der Halbzeit versuchte es der HSC nochmal, doch Hasse vergab die schnelle Anschlusschance (46.). „Vielleicht wäre dann noch was gegangen“, spekulierte Wagner, doch spätestens als Mai den Schuss von Kaschlaw von der Linie kratzte, war allen 112 Zuschauern klar, dass das erste Derby in dieser Saison verdientermaßen an den FSV Barleben gehen würde.  

 

Haldensleber SC: Kay Uhlmann (46. Florian Switala), Willy Duda, Kevin Zimmermann, Lucas Krüger, Felix Kaschlaw, Marius Wille, Tim Girke, Sergio Cristovao (55. Domenik Siegmund), Philipp Krause (55. Denny Hevekerl), Benjamin Sacher, René Hasse.

 

FSV Barleben: Alexis Lenhard, Christoph Grabinski, Valentin Pung, Matthias Mai, David Spitzer, Hendrik Romahn, Toni Wasylyk, Rick Goedicke (64. Franz Gründler), Christopher Kalkutschke, Denny Piele (78. Tony Lüddeckens), Torsten Kühnast (86. Christian Falk). 

 

Schiedsrichter: Christian Wesemann (Walbeck) 

 

Zuschauer: 112

 

Tore: 0:1 Rick Goedicke (28.), 0:2 Rick Goedicke (38.)

 

 

15.11.2019 - Drei Punkte in Sangerhausen:


VfB Sangerhausen gegen Haldensleber SC 2:3 (1:1)


(mke/cme) 

Der Haldensleber SC hat sich am Freitagabend in Sangerhausen den ersten Auswärtssieg der Saison gesichert. Nach 90 turbulenten Minuten hieß es auf dem Kunstrasenplatz 3:2 für den HSC. 

Bereits nach acht Minuten sahen die Zuschauer die erste Chance durch Tim Girke. Nach einem Eckball (8.) wurde sein Kopfball auf der Linie geklärt. Mehr Erfolg hatte der Rückkehrer vier Minuten später. An der Strafraumgrenze kam er erneut zum Schuß und traf ins linke untere Eck zum 0:1.

Nur eine Minute später dann Entsetzen beim HSC: Schiedsrichter Lukas Müller pfiff einen fragwürdigen Handelfmeter, den Willy Duda verursacht haben sollte. Kay Uhlmann ahnte zwar die richtige Ecke, kam aber nicht an den von Nowak geschossenen Ball heran. Danach entwickelte sich ein verbissenes, gutes Verbandsligaspiel, in dem der HSC in der Schlussphase der ersten Halbzeit große Möglichkeiten ausließ. Binnen drei Minuten hatte Benjamin Sacher Großchancen, als er alleine zum Torwart unterwegs war. Beide Male blieb VfB-Keeper Brünoth der Sieger.

Marco Wagner war nach Wiederanpfiff noch nicht auf dem Platz und schon stand es 2:1 für Sangerhausen. Schäffner (46.) wurde frei gespielt und schob den Ball an Uhlmann vorbei. Aber HSC-Kapitän Tim Girke (52.) hatte eine passende Antwort. Er drang mit viel Willen in den Strafraum ein und spitzelte den Ball am Ende am Torwart vorbei zum erneuten Ausgleich. Nach dem Ausgleich griff Schiedsrichter Müller abermals ins Geschehen ein. Der zuvor unauffällige Schunaew wurde innerhalb von sieben Minuten mit zweimal Gelb vom Platz gestellt. „Da hätte ich mir mehr Fingerspitzengefühl gewünscht“, erklärte Wagner nach Spielschluss. Sangerhausen witterte nun die Siegchance und antworte mit wütenden Angriffen, Nowak traf die Querlatte.

Aber der HSC versteckte sich in Unterzahl nicht. Beide Mannschaften spielten voll auf Sieg. In einem offenen Schlagabtausch war es wieder der enorm starke Girke, der in den Strafraum eindrang, aber diesmal zu Fall gebracht wurde. 

Es ertönte ein Elfmeterpfiff. Die Aufgabe übernahm acht Minuten vor Abpfiff René Hasse (82.). 

Der Routinier zeigte erst Nerven, da Brünoth den Ball parieren konnte, aber beim Nachschuss hatte er keine Abwehrchance. Nun wehrte sich der HSC mit allen Mitteln und wollte den Auswärtssieg. Die Gastgeber hatten noch zwei riesen Gelegenheiten. Henning (84.) hämmerte den Ball an den Pfosten und Willy Duda (86.) klärte für den bereits geschlagenen Kay Uhlmann auf der Torlinie. Dann war der erste Auswärtssieg der Saison perfekt. 

„Es war ein hochintensives Spiel mit unheimlich vielen Torchancen, das in beide Richtungen hätte kippen können. In der ersten Halbzeit hatten wir die klareren Chancen und müssen mit einer Führung in die Pause gehen. Danach nahm das Spiel seine Geschichte. Wie die Mannschaft den schnellen Rückstand und den Platzverweis wegsteckt hat, war dann schon groß“, resümierte Marco Wagner. 


HSC: Uhlmann - Wille, Schunaew, Duda, Krause - Mäde, Girke, Kaschlaw (87. Daxha), Krüger (60.Cristovao), Sacher (90. Hauer) - Hasse


Tore: 0:1 Girke (12.), 1:1 Nowak (13./Handelfmeter), 2:1 Schäffner (46.), 2:2 Girke (52.), 2:3 Hasse (82./Foulelfmeter)



Eugen Schunaew im Kopfballduell gegen Kelbra
Eugen Schunaew im Kopfballduell gegen Kelbra

09.11.2019 - Zweite Nullnummer in Folge:

 

Haldensleber SC gegen SV Kelbra  0:0

 

Nachdem sich der HSC am vergangenen Spieltag, torlos bei Blau-Weiß Dölau trennte, sollte auch am 13.Spieltag das gleiche Ergebnis herausspringen - denn auch auf dem Kunstrasenplatz im heimischen Waldstadion, sollten gegen den SV Kelbra, keine Treffer fallen. 

Es sollte sich von Beginn an ein sehr intensiv geführtes Spiel entwickeln, das über 90 Minuten sehr zerfahren wirkte und zu keiner Zeit einen richtigen Spielfluss zu Stande kommen ließ. Viele Nickligkeiten, intensiv geführte Zweikämpfe und wenig Torraumszenen, gehörten zur Tagesordnung. Optisch konnte sich der HSC in den ersten 15 Minuten ein leichtes Übergewicht erspielen und kam durch Kaschlaw (7.) bzw. Krüger (9.) zu ersten Torabschlüssen, die aber wenig Gefahr erzeugten. Die beste Chance zur Führung sollte dann abermals Krüger (13.) vergeben. Nach einer schönen Hereingabe von Hasse, beförderte Krüger den Ball an die Querlatte und sollte die beste Möglichkeit im ersten Durchgang auslassen. Die Gäste vom SV Kelbra sollten in der 26.Minute zu ihrer besten und zugleich einzigen guten Torchance kommen. Von der Strafraumgrenze kam Steuer (26.) zum Schuss, den aber Uhlmann -der den Gelbgesperrten Switala vertrat- sicher entschärfte. Die restliche erste Halbzeit spielte sich zwischen beiden Strafräumen ab und ernsthafte Torgelegenheiten sollten beide Mannschaften nicht mehr kreieren. So ging es torlos in die Kabinen und auch nach Wiederanpfiff sollte sich das Spiel wenig ändern. Durch unzählig viele kleine Foulspiele, unterbrach Schiedsrichter Kahlert ständig das Spielgeschehen und Strafraumszenen waren absolute Mangelware. Eine der wenigen Gelegenheiten hatte Krüger (60.) mit seinem Schuss aus 20m, der aber knapp am rechten Pfosten vorbei ging. So tickte die Uhr unaufhaltsam Richtung Abpfiff und erst in den letzten fünf Spielminuten keimte plötzlich Torgefahr auf. Die erste sollte der HSC bekommen durch einen 30m Freistoß von Girke, den Kelbras Schlussmann Gurniak abklatschen ließ, aber Duda den zweiten Ball nicht verwerten konnte. Im Gegenzug kam nach einem Eckball Nosov (87.) völlig frei zum Kopfball und zwang HSC-Keeper Uhlmann zu einer Glanzparade. Wiederum nur zwei Minuten später geriet der HSC durch Ballverlust in einen Konter und wäre beinahe bestraft wurden. Der Gästesturm lief in Überzahl Richtung HSC-Tor und Bobeliuk (89.) wurde in letzter Sekunde von Mäde -mit bärenstarken Tackling- am Torschuss gehindert. So hatte der HSC am Ende sogar noch das Glück auf seiner Seite, um wenigstens einen Punkt im Waldstadion zu behalten. Danach pfiff Schiedsrichter Kahlert das Spiel ab und beide Teams trennten sich am Ende mit einem gerechten Remis, das auch über 90 Minuten gesehen - keinen Sieger verdient hätte. Durch das zweite Remis in Folge, rangieren die Blau-Gelben auf Platz 5 der Verbandsligatabelle und müssen bereits am kommenden Freitag ihr nächsten Spiel bestreiten. Beim VfB Sangerhauen gastiert der HSC um 19 Uhr, zum Flutlichtspiel im Friesenstadion.

 

HSC:  Uhlmann - Wille, Zimmermann, Schunaew, Krause - Mäde, Siegmund, Krüger (76.Girke), Kaschlaw - Sacher (81.Daxha), Hasse (66.Duda)

 

Tore: keine

 


P.Krause mit einem Remis in Dölau
P.Krause mit einem Remis in Dölau

03.11.2019 - Punkteteilung beim Tabellennachbarn

 

Blau-Weiß Dölau gegen Haldensleber SC 0:0

 

(cme)

Der Haldensleber SC hat am Sonntag einen Punkt aus Dölau mitgenommen. Die Mannschaft von Marco Wagner trennte sich vom Tabellennachbarn torlos. „Wir können mit dem Punkt gut leben, auch wenn wir über weite Strecken der zweiten Halbzeit in Überzahl gespielt haben“, resümierte der Coach. Torjäger Batoure sah nach 55 Minuten die Gelb-Rote Karte. Zuvor erlebten die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch beider Teams, die letzte Zielstrebigkeit fehlte aber auf beiden Seiten. Für den HSC vergaben Domenik Siegmund per Kopf (31./36.) und kurz vor Schluss per Schuss sowie Lucas Krüger (49.) gute Möglichkeiten. Für den Gastgeber traf Pultke (50.) nur den Außenpfosten. „Wir mussten nach den kurzfristigen Ausfällen von Kaschlaw, Sacher und Wille wieder reagieren, Rene Hasse hat erstmals nach langer Zeit wieder durchgespielt und auch Pascal Thieke sammelte wieder Minuten in der ersten Mannschaft. Ich bin zufrieden“, äußerte sich Wagner abschließend. Damit endete ein HSC-Auswärtsspiel zum dritten Mal in dieser Saison mit einem Remis.

 

Haldensleber SC: Florian Switala, Eugen Schunaew, Willy Duda (58. Pascal Thieke), Kevin Zimmermann, Lucas Krüger, Denny Hevekerl, Marvin Mäde, Philipp Krause, Floralb Daxha, René Hasse, Domenik Siegmund

 

Schiedsrichter: Franz Unger (Salzfurtkapelle)       

Zuschauer: 113

 

Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot: Sofiane Batoure (55./SV Blau-Weiß Dölau)


Grenzenloser Jubel über den Einzug ins Halbfinale
Grenzenloser Jubel über den Einzug ins Halbfinale

31.10.2019 - Siegmund köpft HSC ins Halbfinale:

 

Haldensleber SC gegen 1.FC Merseburg  1:0 (0:0)

 

Grenzenloser Jubel herrschte am Donnerstagnachmittag im Haldensleber Waldstadion. Der HSC hat die Pokalsensation gegen den Oberligisten 1. FC Merseburg geschafft und steht nach dem 1:0-Erfolg im Halbfinale. 

 

von Christian Meyer

In einem von Beginn an umkämpften und später emotionalen Pokalkrimi machte ein Kopfballtreffer von Domenik Siegmund in der 55. Spielminute den Unterschied.  „Ich spüre momentan nur noch Glückseligkeit und Stolz darüber, mit wie viel Leidenschaft und Herz die Mannschaft heute aufgetreten ist. Wir sind an die Grenze gegangen“, sagte Marco Wagner kurz nach Spielende. Seine Mannschaft kam am Reformationstag über die einfachen Dinge, stand in der Defensive eng, arbeitete konzentriert gegen Gegner und Ball und setzte ein, zwei Nadelstiche gegen den Oberligisten, der zunächst selbstsicher begann. Aus der Überlegenheit der Merseburger, die sicherlich keinen der 308 Zuschauer überraschte, resultierten etliche Standards. Doch zu Glanzparaden wurde Florian Switala nicht gezwungen. Fünf Minuten vor der Pause die größte Möglichkeit im ersten Durchgang: Nach einer Merseburger Ecke leitete Switala den schnellen Konter ein. Über Krüger kam der Ball glücklich zu Sacher, der nur noch den Torwart vor sich hatte. Doch Lukas Wurster lenkte das Leder an den Pfosten. Die zweite Einladung schlug der Gastgeber aber nicht mehr aus. Zehn Minuten nach Wiederbeginn machte Kaschlaw das Spiel schnell, legte den Ball zu Sacher heraus, dessen Flanke Siegmund im Zentrum ins Tor köpfte. Die Partie wurde von Minute zu Minute hektischer, doch der HSC musste nur noch eine brenzlige Situation überstehen, als Switala stark gegen Seidemann hielt und der Ball um Zentimeter am Tor vorbei ging.

 

HSC:  Switala - Wille, Schunaew, Zimmermann, Krause - Mäde, Duda, Siegmund, Kaschlaw (75.Hevekerl), Sacher (90.Daxha) - Krüger (71.Hasse)

 

Tore:  1:0 Siegmund (55.)

 

Zuschauer:  308

26.10.2019 -Gutes Spiel, aber kein Ertrag:

 

Haldensleber SC gegen BSV Halle/Ammendorf  0:2 (0:0)

 

Nun ist auch die letzte Serie des HSC gerissen. Nachdem die Blau-Gelben im heimischen Waldstadion bisher noch ungeschlagen waren, konnte der Tabellenzweite aus Halle gleich alle drei Punkte entführen. Aber so deutlich wie das Ergebnis, war der Auswärtssieg der Gäste nicht, denn die Mannschaft um Marco Wagner bot den favorisierten Ammendorfern Paroli.

Im ersten Durchgang gab es in den ersten 15 Minuten Fussball-Magerkost und beide Mannschaften duellierten sich zwischen beiden Strafräumen. Nach der ersten Flanke in den HSC-Strafraum kam Keitel (16.) zum Kopfball und setzte diesen auf die Querlatte. Nun wurde das Verbandsliga-Spitzenspiel deutlich besser und nahm Fahrt auf. Gegen das gute Stellungsspiel der Gäste fand der HSC in der 23. Minute die erste Lücke. Krauses Flanke fand den Kopf von Siegmund (23.), den aber Halles Keeper Guth parierte. Der HSC fand nun immer besser ins Spiel und hatte deutlich mehr Zug zum Tor. In der 38. Minute sollte dann auch der Torjubel durchs Waldstadion schallen. Doch nach einer Flanke soll Schunaew (38.) beim Kopfball im Abseits gestanden haben und der Treffer zählte nicht. Eine letzte Gelegenheit vergab Krüger (42.). mit seinem Schuss aus 25m und so ging es torlos in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel ging es genau so weiter und der HSC sollte binnen zwei Minuten zu guten Chancen kommen. Jeweils nach einem Eckball verpassten Duda (49.) und Zimmermann (50.) die Möglichkeit -per Kopfball- die Blau-Gelben in Führung zu bringen. In dieser guten Phase fiel dann der Führungstreffer für die Gäste -wie aus dem Nichts. Nach einem unnötig verursachten Eckball kam Richter (55.) zum Kopfball und traf aus kurzer Distanz zum 0:1 für Halle/Ammendorf. Nun folgten wütende Angriffe des HSC und es sollte gute Gelegenheiten geben um den schnellen Ausgleich zu erzielen. Die erste dazu bekam Siegmund (60.) der seinen Schuss aus 12m -um Zentimeter- am rechten Pfosten vorbei setzte. Nur vier Minuten später sollte es dann die größte Möglichkeit zum Ausgleich geben. Kaschlaw bediente mit starken Pass Sacher (64.), der völlig frei vor Guth auftauchte, doch aber das Spielgerät am Pfosten vorbei schob. Nun haderte der HSC mit seinen vielen vergebenen Chancen und die Uhr tickte für die Gäste. Wagner stellte sein Team nun auf volle Offensive um, mit dem Ziel: wenigstens noch einen Punkt im Waldstadion zu behalten. Aber was der HSC auch versuchte es sollte nicht mehr zum Ausgleich kommen und die clever verteidigenden Ammendorfer setzten in der Schlussminute den Nadelstich. Nach einem Konter hatte Siegel (90.) freie Fahrt zum Tor und ließ Switala keine Abwehrchance. Somit gewann der BSV Halle/Ammendorf mit 0:2 Toren und es gab keine gerechte Punkteteilung. Positiv kann der HSC, die deutliche Leistungssteigerung -gegenüber dem Bitterfeld Spiel- mit in den kommenden Donnerstag nehmen. Dann erwarten die Blau-Gelben den Oberligisten 1.FC Merseburg im Waldstadion, wenn es im Landespokal Viertelfinale, sicherlich einen heißen Tanz geben wird. Anstoß am Feiertag wird dann bereits um 13 Uhr sein und der HSC hofft auf ein volles Waldstadion, um die riesen Sensation ins Halbfinale zu schaffen.

HSC Coach Wagner nach dem Spiel: "Schade das wir heute, in einem Spiel auf Augenhöhe den Platz als Verlierer verlassen haben. Durch einen unnötigen Standard geraten wir in Rückstand und danach vergeben wir riesen Chancen zum Ausgleich. Wenn man gegen eine solche Spitzenmannschaft bestehen will muss man halt die Möglichkeiten nutzen. Wir bekommen leider ein fragwürdiges Abseitstor aberkannt und so nahm das Spiel halt seinen Lauf. Aber wir werden alle unseren Mund abputzen und ab jetzt läuft die volle Fokussierung auf das Landespokal Viertelfinale. Wir freuen uns wahnsinnig auf kommenden Donnerstag und hoffen das wir zahlreiche Unterstützung bekommen, denn das hat sich meine Mannschaft definitiv in dieser Saison verdient."

 

HSC:  Switala -  Wille, Schunaew, Zimmermann, Krause - Mäde, Duda (60.Hevekerl), Kaschlaw, Siegmund, Sacher - Krüger (79.Hasse)

 

Tore:  0:1 Richter (55.) , 0:2 Siegel (90.)

 

 


HSC-Torschütze Lucas Krüger
HSC-Torschütze Lucas Krüger

19.10.2019 - Gebrauchter Tag beschert erste Saisonniederlage:

 

1.FC Bitterfeld/Wolfen gegen Haldensleber SC  3:1 (2:1)

 

Am 10. Spieltag der Verbandsliga ist es geschehen: Im neunten Liga-Auftritt musste sich der Haldensleber SC erstmals in der Spielzeit 2019/20 geschlagen geben. Nach der 3:1-Niederlage beim 1. FC Bitterfeld-Wolfen, ist somit auch der letzte noch mit weißer Weste verbliebene Verbandsligist besiegt worden. Zu Gast im Jahnstadion wurde der Wagner-Elf früh klar, dass das Auswärtsspiel kein Selbstläufer werden würde. Der Uhrzeiger drehte sich nur zweimal und die Gastgeber konnten bereits das erste mal jubeln. Im Anschluss einer Ecke brachte Marcus Plomitzer (2.) die Hausherren in Front, nachdem HSC-Akteur Wille ihn mit einem Querschläger, den Ball genau auf die Füße servierte. Sichtlich beeindruckt von der frühen Führung kam Plomitzer (5.) erneut völlig frei zum Schuss, doch diesmal parierte Switala im HSC-Tor stark.  Auf diesen Rückstand fand der HSC jedoch noch eine schnelle Antwort in Person von Lucas Krüger (8.), der nach Vorarbeit von Marius Wille, das Leder zum 1:1 in den Winkel wuchtete. Aber auch der schnelle Ausgleich sollte am heutigen Tag dem HSC-Spiel keine Sicherheit verleihen und die Wagner-Elf produzierte reihenweise Fehler. Denn nur neun Minuten später fand sich der HSC erneut im Rückstand. Diesmal war es eine direkt verwandelte Ecke von Viacheslav Potapenko (17.), die für die Bitterfelder Führung sorgte. Bis zur Halbzeit hatten der HSC sogar noch Glück, dass Vyacheslav Biryuk (26.) und Max Koß (30.) das Ergebnis nicht schon vor dem Pausenpfiff höher schraubten. Bis auf einen Schuss aus 20m von Floralb Daxha (40.), fiel dem HSC nichts weiter ein im ersten Durchgang und so ging es mit einem 2:1 Rückstand in die Kabinen. 

Nachdem HSC-Coach Wagner in der Halbzeit deutliche Worte fand, sahen die 102 Zuschauer einen gewillten HSC nach Wiederanpfiff. Der Knackpunkt im Spiel sollte dann bereits nach drei Minuten geschehen. Lucas Krüger (48.) wurde perfekt frei gespielt und vergab -völlig allein vor Marius Kasny- die Glasklare Chance zum Ausgleich, auch den abprallenden Ball konnte Benjamin Sacher nicht im Tor unterbringen. So musste das HSC-Trainerteam mit ansehen, wie die HSC-Elf in dem Trott der ersten Halbzeit zurück fiel und unzählige Fehler auf dem Feld produzierte. Auch das Prunkstück mit der HSC-Abwehr, leistete sich heute ständige Schnitzer, die es Bitterfeld/Wolfen immer wieder einfach machten. So sollte der HSC -Mitte der zweiten Halbzeit- erneut bestraf werden. Diesmal war es eine Ecke für den HSC, in dessen Folge die Hausherren konterten und Potapenko (64.) mit seinem zweiten Treffer des Nachmittags die Vorentscheidung zum 3:1 besiegelte. Aufbäumen der stark ersatzgeschwächten HSC-Elf, gab es erst in der Schlussphase, denn nach einem erneuten Eckball, kam Domenik Siegmund (84.) völlig frei zum Kopfball, der diesen aber knapp am Tor vorbei setzte. Auch in der Schlussminute sollte Lucas Krüger (89.) nicht der Anschluss gelingen, ganz allein vor Marius Kasny vergab der HSC-Stürmer die Möglichkeit für eine hitzige Schlussphase. So war es das geschehen: Der HSC muss nach dem 10.Spieltag seine erste Saisonniederlage hinnehmen und konnte am heutigen Tag gegen einen verdienten Sieger aus Bitterfeld nicht stand halten. Der HSC rangiert weiterhin auf Platz 4 der Verbandsligatabelle, doch es bleibt zu hoffen das am kommenden Wochenende sich das Lazarett im Kader etwas lichtet. Am kommenden Samstag empfangen die Blau-Gelben zum Spitzenspiel, den BSV Halle/Ammendorf im heimischen Waldstadion. 

Marco Wagner resümierte nach dem Spiel: "Es war heute einfach nicht unser Tag und wir müssen verdient die erste Niederlage einstecken. Wir haben heute von der ersten Minute an, so viele individuelle Fehler gemacht, wo wir dreimal eiskalt bestraft wurden. Dies ist uns Saisonübergreifend in den letzten 20 Spielen nicht passiert. Es war klar das wir irgendwann die erste Niederlage kassieren werden und aus diesen Fehlern müssen wir jetzt lernen und werden dies auch analysieren. Dies passiert aber solch jungen Mannschaft und es ist uns heute nicht gelungen die Spannung wieder herzustellen, nach dem Rückstanden. Mit Hasse, Cristovao, Müller, Duda, Stadler und Kapitän Girke -um nur einige zu nennen- fehlen uns derzeit auch reichlich Schlüsselspieler, wovon hoffentlich einige zum nächsten Heimspiel zurückkehren werden, um den Kader wieder breiter aufzustellen. Nichts desto trotz heißt es jetzt "Mund abputzen" und wir werden uns so optimal es geht, auf Halle/Ammendorf vorbereiten. Fakt ist aber auch eins, wenn man über die neue Saison zurück blickt und alle Pflichtspiele betrachtet, hat meine Mannschaft nach 23 Spielen, das erste mal wieder den Platz als Verlierer verlassen. Darauf kann diese junge Mannschaft mehr als stolz sein."

 

HSC:  Switala - Wille, Zimmermann, Schunaew, Hevekerl (70.Hauer) - Mäde, Siegmund, Kaschlaw, Daxha (59.Krause), Sacher - Krüger

 

Tore:  1:0 Plomitzer (2.) , 1:1 Krüger (8.) , 2:1 Potapenko (17.) , 3:1 Potapenko (64.)

 


Jubel nach dem Abpfiff!!!
Jubel nach dem Abpfiff!!!

13.10.2019 - HSC zieht nach Pokalschlacht ins Viertelfinale ein:

 

Haldensleber SC gegen Eintracht Elster  3:2 n.V. (1:1) (2:2)

 

Was für ein Nachmittag im Haldensleber Waldstadion. Im Landespokal Achtelfinale, besiegt der HSC nach 120 Minuten, die Mannschaft von Eintracht Elster mit 3:2 Toren und zieht ins Viertelfinale ein. Bis auf ein Elfmeterschießen wurde den Zuschauern alles geboten - in einem Spiel wo der HSC führte, in Rückstand geriet, den Ausgleich markierte und am Ende den Siegtreffer schoss. Über 120 Minuten sollte sich ein Spiel auf Augenhöhe entwickeln, zweier Mannschaften die sich nichts schenkten auf dem Platz. Der HSC begann von Anfang an mit aggressiven Pressing und ließ Eintracht Elster kaum ins Spiel kommen. Frühes stören und verbissene Zweikämpfe zerstörten das Spiel der Gäste, auch wenn es bis zur 13. Minute dauern sollte, ehe die erste Torgelegenheit zu sehen war. Krüger (13.) versuchte es für die "Blau-Gelben" aus 18m, doch Elsters Keeper Ziebell war zur Stelle. Nur zehn Minuten später hatte so ziemlich jeder den Torschrei auf den Lippen, nachdem Krause mit schönem Pass Sacher (23.) bediente, doch sein Schuss streifte um Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Nur eine Minute danach musste HSC-Trainer Wagner schon das erste mal wechseln. Für den verletzten Cristovao (24.) kam Duda ins Spiel. Das aggressive Pokalspiel nahm seinen Lauf und kurz vor dem Pausentee sollten plötzlich Tore fallen. Die vom Spielverlauf her verdiente Führung, sollte dem HSC gehören. Geburtstagskind Kaschlaw (45.) versuchte es einfach mal aus 16m und sein Schuss fand den Weg ins rechte untere Eck. Aber noch während des anhaltenden Jubels, sollte Elster zum Ausgleich kommen. Nach einer Flanke in den Strafraum unterschätzte -der sonst starke Rückhalt- Switala den Ball und Elsters Schmidt (45+1) bedankte sich mit dem Kopfballtreffer zum 1:1 Ausgleich. Somit ging es aus HSC-Sicht mit einem unnötigen Remis in die Kabinen und das Spiel sollte von vorn beginnen.

Nach dem Seitenwechsel agierte Elster deutlich präsenter und kam auch zu deutlich mehr Strafraumaktionen. Den ersten Warnschuss gab Schmidt (49.) ab, den Switala aber sicher entschärfte. Von nun an sollte es hin und her gehen, denn auf der Gegenseite verlor Siegmund (53.) das Duell gegen Ziebell. Im direkten Gegenzug versuchte es Franke (54.) für Elster, doch auch sein Schuss verfehlte das HSC-Gehäuse knapp. Die Spannung blieb dem Spiel erhalten und einen vorhersehbaren Sieger, konnte im Waldstadion niemand ausmachen. Die besseren Karten dafür sollte aber Elster bekommen, denn nach einer Flanke, quer durch den HSC-Strafraum, fand der Ball den Fuss von Kühnast (72.), der aus kurzer Distanz das Leder in die Maschen jagte. Somit musste der HSC erstmals einen Rückstand hinterherlaufen und antwortete mit wütenden Angriffen. Die erste dicke Chance zum Ausgleich vergab Duda (78.), der seinen Schuss aus 18m knapp am Tor vorbei setzte. So langsam lief dem HSC die Zeit davon um die erste Saisonniederlage abzuwenden. Doch einen mustergültigen Angriff hatte das Wagner-Team noch parat. Krügers perfekt platzierte Flanke fand den Fuss von Sacher (83.), der den Ball aus 5m, volley im Tor unterbrachte. Nach dem riesen Jubel im Waldstadion und einer wahrscheinlichen Verlängerung, hätte Krüger (89.) in letzter Minute dem Spiel die Krone aufsetzen können. Diesmal fungierte Sacher als Vorbereiter und Krüger vergab aus 3m freistehend vor Ziebell.

Somit mussten beide Mannschaften nachsitzen und es ging in die Verlängerung. Der gut leitende Schiedsrichter Heyer pfiff die erste Halbzeit gerade an, da sollte auch der Jubelschrei durch das Stadion ertönen. Sacher bediente abermals Krüger (92.), der mit einem sehenswerten Schuss von der rechten Seite, den HSC in Führung brachte. In einem echten Pokalfight waren nun die Gäste wieder gefordert und sollten durch Elmenthaler (102.) zur dicken Chance kommen. Doch aus kurzer Distanz parierte Switala bärenstark und hielt die HSC-Führung fest. Im zweiten Abschnitt der Verlängerung agierten die Gäste oft mit langen hohen Bällen in den HSC-Strafraum-Strafraum, die aber Haldenslebens Innenverteidigung um Zimmermann und Schunaew vor wenig Sorgen stellte. Eine brenzlige Situation musste der HSC aber noch überstehen, doch auch den Versuch von Franke (117.) entschärfte die mittlerweile Vielbeinige HSC-Abwehr. Auf der Gegenseite verpasste der eingewechselte Hevekerl (118.) die endgültige Entscheidung aus knapp 5m und so blieb es am Ende beim 3:2 für den HSC. Somit hält auch nach dem Pokal-Achtelfinale, die Serie des HSC Stand und die Mannschaft von Marco Wagner bleibt weiterhin in dieser Saison ungeschlagen. Wer der Gegner im Viertelfinale sein wird, entscheidet sich bereits am Montag um 16.30 Uhr, wenn in Magdeburg die Auslosung stattfindet.

HSC-Trainer Wagner nach dem Spiel: "Ein unglaublicher Pokalfight meiner Mannschaft heute. Das Spiel hat alles mitgebracht was nur geht. Wir hatten über 120 Minuten Höhen und Tiefen zu erleben. Nach Führung, Ausgleich, Rückstand, erneuter Ausgleich, dann der ersehnte Siegtreffer. Ein Wahnsinns Spiel, zweier Mannschaften die sich komplett auf Augenhöhe bewegten. Mir fehlen langsam die Worte, was meine Jungs auf dem Platz abliefern. Die Moral nach einer Verletzung und Rückstand ist aller ehrenwert. Ich bin unglaublich stolz auf das Team. Jeder einzelne ging wieder an seine Grenzen und versuchte unseren Matchplan umzusetzen. Respekt an jeden einzelnen im Team und die Mannschaft soll es einfach nur genießen, was sie in dieser Saison bewerkstelligt."

Am kommenden Wochenende herrscht dann wieder Ligaalltag bei den Blau-Gelben. Der HSC bestreitet am Samstag sein Auswärtsspiel beim 1.FC Bitterfeld/Wolfen.

 

HSC:  Switala - Wille, Zimmermann, Schunaew, Krause - Mäde (75.Hevekerl), Cristovao (24.Duda), Siegmund, Kaschlaw, Sacher (118.Müller) - Krüger (112.Daxha)

 

Tore:  1:0 Kaschlaw (45.) , 1:1 Schmidt (45+1) , 1:2 Kühnast (72.) , 2:2 Sacher (83.) , 3:2 Krüger (92.)

 

Zuschauer: 167

 

Doppeltorschütze Lucas Krüger
Doppeltorschütze Lucas Krüger

06.10.2019 - Ein unfassbarer Lauf nahm heute seinen Höhepunkt:

 

Haldensleber SC gegen Einheit Wernigerode 3:0 (1:0)

 

Von Christian Bogus

Am heutigen Sonntag empfing der HSC den Aufsteiger FC Einheit Wernigerode auf heimischem Rasen. Beide Seiten schenkten sich von Beginn an nichts und gaben gleich Vollgas. Die Kräfte waren bei beiden Teams ausgeglichen, doch blieben Tore aus. In der 36. Minute dann die Wende. Nach einem Pass vom Haldensleber Benjamin Sacher bekam den Ball Lucas Krüger vor die Füße, der das Leder im rechten oberen Eck platzierte und den HSC damit in Front brachte. Somit ging es mit dem 1:0 in die Pause.

In der zweiten Hälfte ließen die Kräfte bei den Gastgebern nach und die Harzer bestimmten immer stärker das Spielgeschehen. So gelangte Rouven Blecker vom FC in der 60. Minute ungehindert in den Strafraum des Gastgebers und zog ab. Nur durch eine Glanzparade von HSC-Schlussmann Kay Uhlmann wurde ein Tor verhindert. Fünf Minuten später folgte die Antwort des HSC durch Felix Kaschlaw, der sich freilaufen konnte und den Ball in das Tor zum 2:0 hämmerte. Nur drei Minuten später machte es ihm Teamkollege Lucas Krüger nach und erhöhte abermals. So blieb es beim 3:0-Endstand. „Es ist ein verdienter Sieg, auch wenn wir in der zweiten Halbzeit nicht alle Phasen dominiert haben. Ich bin richtig stolz auf die ganze Truppe“, so HSC-Coach Marco Wagner.

Am kommenden Sonntag kann der HSC dann das nächste Highlight perfekt machen, wenn man im Landespokal mit einem Sieg gegen Eintracht Elster, ins Viertelfinale einziehen kann. 

 

HSC: Uhlmann, Schunaew, Duda, Zimmermann, Krüger (82. Wittke), Wille, Cristovao, Krause, Kaschlaw, Daxha (58. Thieke), Sacher

 

Tore: 1:0 Krüger (36.), 2:0 Kaschlaw (65.), 3:0 Krüger (68.)

 


Kevin Zimmermann (li.) und Tim Girke (re.)
Kevin Zimmermann (li.) und Tim Girke (re.)

03.10.2019 - HSC auch in Elster nicht zu schlagen:

 

Eintracht Elster gegen Haldensleber SC  1:1 (1:0)

 

Der Lauf des HSC setzt sich weiterhin fort, denn auch im Spitzenspiel der Verbandsliga, konnte Gastgeber Eintracht Elster den HSC nicht bezwingen. Somit bleibt die Mannschaft um Trainer Marco Wagner, auch nach dem 8.Spieltag immer noch ungeschlagen. Vor dem Duell der beiden defensivstärksten Mannschaften, musste Wagner abermals auf reichlich Personal verzichten. So fehlten dem HSC-Coach mit Hasse, Stadler, Hevekerl, Krause und Torwart Switala, einige seiner Akteure im Spiel beim Tabellenführer. Letzteren vertrat Routinier Kay Uhlmann im HSC-Gehäuse, der über 90 Minuten seinen Job mit Bravour erledigen sollte. Dem HSC sollte von Beginn an, das schwere Auswärtsspiel erwarten und so kamen die Gastgeber bereits in der dritten Minute zur ersten Gelegenheit. Nach einer scharfen Herreingabe, rutsche Schmidt (3.) nur denkbar knapp am Ball vorbei. So entwickelte sich ein rassiges Verbandsliga-Duell, mit vielen intensiv geführten Zweikämpfen. Nach einem Eckball für den Gastgeber, tauchte plötzlich Bormann (20.) völlig frei vor Uhlmann auf, doch dieser entschärfte die Situation und leitete den ersten Konter ein. Sacher (21.) machte sich auf dem Weg zum Tor und hatte die erste große Gelegenheit für den HSC auf dem Fuss, doch Elsters Keeper Ziebell lenkte das Leder um den Pfosten. Auf der Gegenseite wurde dann erneut Uhlmann geprüft, der aber gegen Lehmanns Schuss (27.) der Sieger blieb. Die Schlussphase der ersten Halbzeit sollte dem HSC gehören. Erst parierte Ziebell einen Schuss von Sacher (35.) stark und wenig später tauchte Cristovao (39.) völlig frei vor ihm auf. Doch auch die größte HSC-Chance entschärfte Elsters Schlussmann. Nachdem sich alle mit einem gerechten Halbzeitremis abfanden, kam nach einem Einwurf nochmal Clemens (43.) zum Schuss und wie aus dem Nichts, senkte sich der Ball in den Torwinkel, zur Führung für die Gastgeber.

Somit ging es in einem sehr ausgeglichenen Spiel, mit einer knappen Führung für Elster in die Kabinen, was natürlich Wagner nicht zufrieden stimmte.

Nach dem Wiederanpfiff sahen die 121 Zuschauer dann einen gewillten HSC, der das schnelle Ausgleichstor als Vorhaben hatte. Dies sollte auch in der 48. Minute fast umgesetzt werden. Nach einem Girke-Freistoss kam Duda (48.) zum Kopfball, den Ziebell erst im Nachfassen parierte. Besser sollte es dann fünf Minuten später geschehen. Elsters Schlussmann mißglückte ein Abstoß und bediente den Ball Sacher vor die Füsse, der das Auge für Kaschlaw hatte und jener steckte das Spielgerät perfekt für Girke (53.) durch, der aus aus kurzer Distanz zum verdienten 1:1 Ausgleich traf. Nachdem das Spiel -vom Ergebnis her- wieder von vorn begann, sollte Schiedsrichter Unger seinen Auftritt haben. Er fungierte das Fussballspiel zum Kartenspiel um und zeigte HSC-Akteur Mäde (57.) binnen 30 Sekunden die Gelb-Rote Karte wegen Meckerns. Die unnötige Unterzahl sollte aber nur fünf Minuten Bestand haben, denn auch auf der Gegenseite verbannte er Elsters Schüler (62.) mit der Ampelkarte, zwecks Merckerns. Im Schlussdrittel boten sich dann beide Teams ein verbissenes Spiel, in dem der Gastgeber nur noch zu einer großen Gelegenheit kommen sollte. Schmidt (70.) wurde perfekt im Strafraum frei gespielt, doch aus Nahdistanz parierte Uhlmann den Schuss bärenstark und hielt das Remis für den HSC. In den letzten Spielminuten verteidigten beide Defensivreihen stark ihr Tor und zu einer ernsthaften Torchance sollte es nicht mehr kommen, doch einen Aufreger hatte der Schiedsrichter noch im Gepäck. Nach einem Luftduell zwischen Siegmund (90+2) und Elsters Torwart Ziebell, musste der eingewechselte HSC-Stürmer ebenfalls den Platz mit der Gelb-Roten Karte verlassen. Danach erfolgte der Schlusspfiff und das Spitzenspiel endete mit einem gerechten 1:1 Remis. 

Der HSC konnte somit auch bei der nächsten Top-Mannschaft der Liga, nicht geschlagen werden und verbucht auch nach dem 8.Spieltag, noch keine Niederlage in dieser Saison. Viel Zeit zum generieren bleibt dem HSC allerdings nicht, denn bereits am Sonntag erwarten die Blau-Gelben zum Heimspiel den starken Aufsteiger Einheit Wernigerode. 

Marco Wagner nach dem Abpfiff: "Wir haben heute wieder einen absolut verdienten Punkt geholt. In der ersten Halbzeit war die Partie sehr ausgeglichen, mit einem ärgerlichen Tor aus dem Nichts. Im zweiten Durchgang war das Momentum -bis zur Gelb-Roten Karte- bei uns und wir kamen zum verdienten Ausgleich. In der Schlussphase gab es einen offenen Schlagabtausch und wir haben uns den Punkt redlich verdient. Ich bin auch nach diesem Spieltag wieder stolz auf die Moral und Mannschaftsleistung meiner Jungs und nun müssen wir gegen Wernigerode nachlegen. Daheim haben wir noch keinen Punkt abgegeben und wir werden alles daran setzen, das dies auch nach dem 9.Spieltag so bleibt."

 

HSC:  Uhlmann - Wille, Zimmermann, Duda, Müller (52.Schunaew) - Mäde, Cristovao, Girke, Kaschlaw (76.Daxha), Sacher - Krüger (70.Siegmund)

 

Tore:  1:0 Clemens (43.) , 1:1 Girke (53.)

 

Bes.Vork.:  Mäde/HSC (57.Gelb/Rot) , Schüler/Elster (62.Gelb/Rot) , Siegmund/HSC (90+2 Gelb/Rot)

 


Doppeltorschütze Lucas Krüger
Doppeltorschütze Lucas Krüger

28.09.2019 - Krügers Doppelpack lässt HSC weiter jubeln:

 

Haldensleber SC gegen SV Edelweiß Arnstedt  2:0 (0:0)

 

Der unglaubliche Lauf des HSC geht weiter. Auch nach dem 7.Spieltag der Verbandsliga, bleibt die Mannschaft um Trainer Marco Wagner ungeschlagen. Nach zwei ganz unterschiedlichen Halbzeiten, besiegelt Lucas Krüger im zweiten Abschnitt mit einem Doppelpack, den 2:0 Heimsieg über Edelweiß Arnstedt. Somit bleibt der HSC in dieser Saison nicht nur unbesiegt, sondern konnte auch sein viertes Heimspiel siegreich gestalten. Die Fakten: "Nur ein Gegentor in der laufenden Saison", "Alle Heimspiele gewonnen", "Noch kein Gegentor im Waldstadion" und "Beste Defensive der Verbandsliga" - untermauern den derzeitigen Stand der Blau-Gelben. Die Aufgabe Arnstedt solle sich aber schwieriger gestalten als erhofft. Insbesondere im ersten Durchgang, sahen die Zuschauer im Waldstadion absolute Fussball-Magerkost. Torchancen waren auf beiden Seiten absolute Mangelware und ein vernünftiges Fussballspiel sollte in 45 Minuten nicht zu Stande kommen. Der HSC fand zu keiner Zeit in sein temporeiches und aggressives Zweikampfspiel und ließ vieles aus den vergangenen Spielen vermissen. Die Gäste hingegen waren bemüht, konnten aber gegen die schwache HSC-Elf kein Mittel finden, um Torchancen zu kreieren. Somit ging es folgerichtig mit einem 0:0 zum Pausentee. 

In der Kabine schien dann Trainer Wagner die passenden Worte gefunden zu haben, denn seine Mannen kamen mit einem ganz anderen Gesicht zurück auf dem Platz. Plötzlich war viel mehr Tempo im Spiel und die Körpersprache des HSC sollte eine ganz andere sein. So drehte sich der Uhrzeiger gerade dreimal und alle hatte den Torjubel auf den Lippen. Sacher bediente mustergültig Kaschlaw (48.), der den Ball an Arnstedts Torhüter Alfiado vorbei legte, aber in letzter Sekunde wurde das Spielgerät, von einem Verteidiger vor der Torlinie geklärt. Nun sollte das HSC-Spiel langsam Fahrt aufnehmen und es ging weiter Richtung Arnstedter Tor. Im Aufbauspiel der Gäste zeigte sich Kaschlaw wachsam und eroberte den Ball, sein perfekter Querpass erreichte Krüger (60.), der aus 10m sicher zum 1:0 für seine Mannschaft traf. Arnstedt musste nun dem HSC unfreiwillig mehr Räume gewährleisten, was den Hausherren natürlich in die Karten spielte. Nur fünf Minuten nach dem Führungstreffer sollten sich die Gäste weiter schwächen, denn Kapitän Großmann (65.) konnte den nächsten HSC-Angriff nur per Notbremse stoppen und musste folgerichtig den Platz mit der roten Karte verlassen. Der Druck des HSC auf das 2:0 wurde nun stetig höher, doch der Schuss von Wille (70.) sollte noch keinen Erfolg bringen. Sein Versuch aus halbrechter Position streifte um Zentimeter am Pfosten vorbei. Besser sollte es dann acht Minuten später gemacht werden. Kapitän Girke schickte gekonnt Krüger (78.) auf die Reise, der vor dem Arnstedter Tor eiskalt blieb und mit einem Traumtor Keeper Alifado überlupfte. Somit zeigte Krüger seine Qualitäten und bedankte sich mit einem Doppelpack für seine Einwechslung. Am Ende sollte es beim 2:0 für den HSC bleiben, was Aufgrund der zweiten Halbzeit, völlig verdient war. Zwar vergaben Wittke (87.) und Sacher (89.) noch gute Torgelegenheiten, doch ein weiterer Torerfolg sollte ausbleiben. 

 

Marco Wagner resümierte: "Die erste Halbzeit meiner Mannschaft war sehr erschreckend, denn wir haben nichts umgesetzt was wir uns vorgenommen haben. Der Weckruf kam dann Gott sei Dank in der Kabine, denn der zweite Abschnitt war deutlich besser. Am Ende gewinnen wir verdient mit 2:0 und am Schluss wäre sogar ein höheres Ergebnis möglich gewesen, doch das wäre des Guten zuviel. Ich freue mich riesig für mein Team, das wir auch nach dem 7.Spieltag noch ungeschlagen sind. Obwohl heute mit Siegmund, Hevekerl, Stadler, Hasse und Schunaew wieder reichlich Akteure fehlten, hält der Kader zusammen und tritt als Einheit auf. Das stimmt mich sehr positiv. Leider muss ich den Zuschauer Anspruch negativ entgegen blicken, denn es ist sehr schade das viel zu wenig die Leistung der Mannschaft würdigen. Ich hoffe sehr das sich dies in Zukunft ändert."

 

Somit kann der HSC -nach dem erneuten Heimsieg- mit noch breiterer Brust zum kommenden Spitzenspiel reisen. Viel Zeit zur Regeneration bleibt den Blau-Gelben nicht, denn bereits am Donnerstag gastiert der HSC auswärts bei Eintracht Elster. Ob der Feiertag dann zum "Feier-Tag" wird, muss man sehen. In der derzeitigen Verfassung fährt der HSC jedenfalls nicht als Aussenseiter nach Elster, auch wenn dort eine ganz schwere Aufgabe warten wird.

 

HSC:  Switala - Wille, Zimmermann, Duda, Müller (83.Wittke) - Mäde, Cristovao, Girke (79.Krause), Daxha (37.Krüger), Kaschlaw - Sacher

 

Tore:  1:0 Krüger (60.) , 2:0 Krüger (78.)

 


Max Stadler mit starker Leistung gegen Zorbau
Max Stadler mit starker Leistung gegen Zorbau

21.09.2019 - HSC bleibt auch in Zorbau unbesiegt:

 

Blau-Weiß Zorbau gegen Haldensleber SC  0:0

 

Auch nach dem 6.Spieltag der Verbandsliga, hält die "Serie" des Haldensleber SC bestand. Die Mannschaft um Trainer Wagner bleibt weiterhin unbesiegt und entführte bei der nächsten Top-Mannschaft der Liga, ein 0:0 Unentschieden. Beim Oberliga-Absteiger Blau-Weiß Zorbau musste Wagner auf ein Teil seiner erfahrenen Spieler verzichten und schickte -mit einem Altersdurchschnitt von 23 Jahren- wohl seine jüngste Startelf auf dem Platz. Auch wenn der HSC in Zorbau sicherlich nicht sein bestes Spiel bieten sollte, so passt halt derzeit die mannschaftliche Geschlossenheit und jeder einzelne integriert sich im Team. Ob es die gute Defensivarbeit um Routinier Kevin Zimmermann ist -wo nach sechs Spieltagen erst ein Gegentor zu Stande kam- oder die vielen "Jungen Wilden", die sich von den erfahrenen Spielern mitziehen lassen - das Gesamtpaket passt einfach in dieser Saison beim HSC. So versuchte es der HSC -von Beginn an- den Favoriten Zorbau, den Schneid abzukaufen. Aggressives Pressing und frühes stören, ließen den Gastgeber nicht ins Spiel finden -so gehörten die ersten Minuten ganz klar dem HSC. Erst nach 10 Minuten ließ sich Zorbau das erste Mal im HSC-Strafraum blicken und versuchte es mit einem Schuss von Löser (10.) - der aber ans Aussennetz ging. Auf der Gegenseite versuchte es der quirlige Kaschlaw (15.), doch sein Schuss landete auf dem Tornetz. In der Folge entwickelte sich ein kampfbetontes Verbandsliga-Punktspiel, mit wenig Höhepunkten und Torraumszenen. Beide Torhüter hatten mit den wenigen Torchancen keine Probleme und so verpufften der Schussversuch von Winkler (22.) und auf der Gegenseite die Freistoß Chance von Girke (35.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff sollte dann Zorbau die beste Möglichkeit zur Führung vergeben. Schößler (39.) versuchte es aus 30m und zwang Switala zu einer Glanzparade. Die HSC-Abwehr stand sicher im ersten Durchgang und bis auf wenige Distanzschüsse, ließ der HSC nichts zu. So ging es mit einem gerechten Remis in die Kabinen. 

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber deutlich druckvoller aus der Kabine. Aber egal was Zorbau unternahm, der HSC erledigte seine Abwehrarbeit mit Bravur und ließ dem Favoriten wenig Möglichkeiten. Zorbau versuchte es immer wieder aus der Ferne, wodurch aber kaum Gefahr aufkommen sollte. Die einzig nennenswerte Aktion vergab Reichmuth (68.), als Ihm der Ball im Strafraum vor die Füße fiel. Doch bevor jener zum Schuss kam, war die vielbeinige HSC-Abwehr zur Stelle. Auf der Gegenseite versuchten es die "Blau-Gelben" mit schnellem Umschaltspiel, vor dem Gastgeber-Tor zu gelangen, doch dies gestaltete sich nicht immer einfach, denn auch die Zorbauer Defensive ließ kaum Fehler zu. Die einzig gute Möglichkeit vergab Hasse (79.), der seinen Schuss von der Strafraumgrenze verzog. In den Schlussminuten sollte in einem kampfbetonten und defensivgeprägten Spiel, nichts erwähnenswertes mehr passieren. Schiedsrichter Menz pfiff pünktlich ab und beide Mannschaften trennten sich mit einem gerechten Unentschieden.

HSC Coach Wagner nach dem Schlusspfiff: "Im Endeffekt muss ich wieder stolz auf meine Mannschaft sein. Vor allem auf die Leistung dieser jungen Truppe, die heute auf dem Platz stand. Die Mannschaft zeigte mir abermals das Sie gegen eine Top-Mannschaft der Liga bestehen kann. Die erste Hälfte war in meinen Augen sehr ausgeglichen, im zweiten Durchgang waren wir dann nicht mehr so zielstrebig, doch wie wir uns im Großen und Ganzen präsentiert haben, war schon Klasse. Das war heute sicherlich nicht unser bestes Spiel in Zorbau, aber wie Wir wieder als Mannschaft aufgetreten sind, ist schon stark. Wir haben erneut einen Punktgewinn erspielt und bleiben immer noch ungeschlagen. Respekt an meine Mannschaft."

Am kommenden Samstag hat der HSC dann wieder Heimrecht. Dort gastiert dann die Mannschaft von Edelweiß Arnstedt im Haldensleber Waldstadion. Bisher gewann der HSC alle seine Heimspiele und sollte diese Einstellung abermals stimmen, dann wird es auch Arnstedt schwer haben -Punkte aus dem Waldstadion zu entführen.

 

HSC:  Switala - Wille, Duda, Zimmermann, Hevekerl (37.Müller) - Mäde, Girke, Kaschlaw (87.Cristovao), Stadler, Daxha (62.Krüger) - Hasse

 

Tore:  keine

 


Schütze zum Tor des Tages: Denny Hevekerl
Schütze zum Tor des Tages: Denny Hevekerl

14.09.2019 - Auch Amsdorf stoppt den HSC nicht:

 

Haldensleber SC gegen Romonta Amsdorf  1:0 (0:0)

 

Der Lauf der Mannschaft um HSC-Trainer Marco Wagner geht weiter. Auch am 5.Spieltag der Verbandsliga bleibt der HSC weiterhin ungeschlagen und besiegt nach 90 Minuten den großen Favoriten und letztjährigen Meister -Romonta Amsdorf- mit 1:0 Toren. In der 54.Spielminute besiegelte Denny Hevekerl, mit seinem Treffer des Tages, den Jubel im HSC-Team. Vor dem Spiel schaffte es Trainer Wagner erneut seine Mannen perfekt auf den Gegner einzustellen. So begann seine Elf, hochkonzentriert und dazu mit unheimlich viel Spielfreude agierend. Der Minutenzeiger drehte sich gerade zweimal und schon gab es die erste dicke Torchance im Spiel. Nach starken Dribbling von Wille über der rechte Seite, fand seine Flanke den Kopf von Sacher (2.) und sein Kopfballaufsetzer ging knapp über das Gehäuse von Tretropp. Der starke Beginn des HSC sollte dann wenig später erneut fast belohnt werden, denn nach einem Girke-Eckball, beförderte Siegmund (9.) den Ball an den Pfosten. Die Blau-Gelben beeindruckten weiter den amtierenden Verbandsliga-Meister und so gaben Girke (18.) und Krüger (20.) ihre Schussversuche ab, aber bisher bliebt Gästekeeper Tretropp fehlerfrei und packte sicher zu. In einem intensiven und temporeichen Spiel keimte von den Gästen wenig Torgefahr auf, wenn überhaupt war es Kapitän Fiebiger. Jener prüfte in der 24.Minute Switala, mit einem Freistoß aus 22m, doch der starke HSC-Rückhalt lenkte den Ball über die Querlatte. Auf der Gegenseite versuchte es Girke (37.) per Freistoß, doch auch Tretropp gab sich keine Blöße und hielt den Kasten sauber. Kurz vor dem Pausenpfiff ließ Amsdorf dann ihre Klasse kurz aufblitzen und Fiebiger (43.) prüfte Switala aus 25m, doch mit einer starken Parade sicherte der HSC-Keeper das 0:0 Halbzeitergebnis.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Beide Mannschaften schenkten sich nichts auf dem Platz und lieferten sich ein intensives Duell. Nach knapp 10 Minuten sollte dann aber Amsdorf die erste Gelegenheit bekommen. Wiedermal war es Fiebiger (53.) der Switala per Freistoß prüfte, doch egal welche Variation Amsdorfs Kapitän versuchte - Haldenslebens Nr.1 war zur Stelle. Im direkten Gegenzug präsentierte der HSC dann einen mustergültigen Konter. Über Krüger und Sacher ging es im Mittelfeld schnell und Hevekerl (54.) wurde in den Lauf bedient. Jener hatte viel Zug zum Tor und blieb vor Tretropp kaltschnäuzig, indem er den Ball ins lange Eck unterbrachte. Der viel umjubelte Führungstreffer war auf Grund der Art und Weise -wie der HSC sich präsentierte- mittlerweile verdient. Nun musste Amsdorf noch mehr im Spiel investieren und die einzige Gefahrenquelle Namens Fiebiger wurde in die Offensive befördert. Dort kam er in der 66.Minute zum Schussversuch, der knapp am linken Pfosten vorbei ging. Aber der HSC mauerte sich nach dem Führungstreffer nicht in der Defensive ein und suchte weiter sein Glück im Angriffsspiel. Nach einem Girke Freistoß kam Zimmermann (70.) zum Kopfball, der aber nur auf dem Tornetz landete. Nur zehn Minuten später hätte HSC-Kapitän Girke sich erneut ins ZDF-Sportstudio schießen können, sein Schuss aus 45m lenkte Tretropp mit den Fingerspitzen noch über die Latte. So blieb es in der Schlussphase weiterhin spannend und die Wagner-Elf verteidigte mit Mann und Maus die knappe Führung. Einmal musste der HSC aber nochmal die Luft anhalten, als der eingewechselte Gründler (90.) seinen Flugkopfball an Switala vorbei köpfte, aber der Ball an den Pfosten ging. Somit hatte der HSC das Glück des Tüchtigen und besiegte die Mannschaft von Romonta Amsdorf. Somit hat der positive Lauf der "Blau-Gelben" Bestand, denn nach vier Ligaspielen und zwei Landespokalspielen, bleibt der HSC unbesiegt in dieser Saison. 

HSC-Trainer Wagner resümierte nach dem Spiel: "Ich kann meiner Mannschaft heute nur ein riesen Kompliment machen und beglückwünschen. Ich ziehe meinen Hut vor der Mannschaft, weil es heute kein unverdienter Sieg war, gegen die Top-Mannschaft der Verbandsliga. Es zeigt halt was möglich ist, wenn wir 90 Minuten diszipliniert am Limit spielen und uns am Matchplan halten. Genau da müssen wir ansetzen und weiter machen, dann ist auch sehr viel Gutes und Positives möglich."

Zur Zeit läuft es halt beim HSC, auch wenn Wagner wieder auf einige Spieler verzichten musste gegen Amsdorf. Aber egal wer derzeit auf dem Platz steht, der Kader hält zusammen und präsentiert mannschaftliche Geschlossenheit. Auch das ist neben der guten Trainingsarbeit, ein wichtiger Garant für den derzeitigen Erfolg. Am kommenden Samstag wartet dann die nächste große Herausforderung für den HSC. Dann geht die Reise zum Oberligaabsteiger Blau-Weiß Zorbau. Aber mit diesen Einsatz, Willen und Disziplin, ist auch dort nichts unmöglich, auch wenn die Aufgabe keineswegs einfach sein wird.

Bis dahin beißt sich der HSC -trotz einem Spiel weniger- in der oberen Tabelle fest und kann den mehr als gelungenen Saisonstart genießen.

 

HSC:  Switala - Wille, Zimmermann, Cristovao, Hevekerl - Mäde, Siegmund, Girke, Krüger (79.Stadler), Sacher (82.Kaschlaw) - Hasse

 

Tore:  1:0 Hevekerl (54.)

 


Felix Kaschlaw siegt mit seinem HSC in Arneburg
Felix Kaschlaw siegt mit seinem HSC in Arneburg

07.09.2019 - HSC bucht Ticket für das Achtelfinale:

 

Rot-Weiß Arneburg gegen Haldensleber SC  0:3 (0:0)

 

Mit einem hochverdienten 0:3 Sieg beim -SV Rot-Weiß Arneburg- zieht der HSC in das Achtelfinale des Landespokals ein. Aber lange Zeit sah es nicht so souverän aus, denn die drei Treffer zum Sieg fielen erst in den letzten 20 Minuten. Zwar ließ der HSC über weite Strecken des Spiel nichts anbrennen, doch was die eigene Chancenverwertung angeht, ging man sehr schlampig damit um. Das Team um Trainer Marco Wagner war vor dem Anpfiff gewarnt, denn Gastgeber Arneburg schaltete in der 1.Runde den Landeslisten Isenburg mit 8:0 aus. So gingen die Blau-Gelben auch von Beginn an konzentriert ans Werk und sollten im ersten Durchgang reihenweise Tormöglichkeiten kreieren. So hätten Hasse (2.) und Sacher (6.) durch ihre Möglichkeiten den HSC bereits früh im Spiel auf die Siegerstrasse führen können, doch beide scheiterten frei vor Arneburgs Keeper Maier. Weiter ging es mit einem Spiel auf ein Tor, in dem der HSC ganz klar das Kommando angab. Die nächste riesen Chance ließ Kapitän Girke (20.) liegen, als  er die halbe Arneburger Abwehr schwindlig spielte, aber frei vorm Tor den Ball knapp über den Querbalken setzte. Nur eine Minute später versuchte es Girke (21.) aus 20m und traf nur die Querlatte. Nach einer halben Stunde ließen sich dann die Gastgeber das erste mal im HSC-Strafraum-Strafraum blicken und aus einem Gewühl heraus fand das Spielgerät fast den Weg ins Tor. Nach dieser Szene ging es dann weiter Richtung Arneburger Gehäuse und der HSC ließ noch drei weitere Chancen zur Führung liegen. Girkes Freistoß (36.), Zimmermanns Kopfball (36.) und Hevekerls Schuss (42.) verbesserten die Chancenverwertung nicht und so ging es mit einem schmeichelhaften 0:0 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel verpuffte das druckvolle Spiel der Blau-Gelben etwas und so kam Arneburg zur ersten Gelegenheit im zweiten Abschnitt. Den Kopfball von Lübke (56.) konnte aber Switala sicher entschärfen. Nach gut einer Viertelstunde schaltete der HSC wieder einen Gang nach oben und Siegmunds Kopfball (60.) brachte erste Gefahr in der zweiten Halbzeit. Wenig später versuchte es Hasse (65.) aus 18m, doch auch sein Schuss verfehlte das Tor knapp. Aber die Elf von Marco Wagner behielt die Ruhe und beackerte weiter den Gegner. Wiederum nur fünf Minuten später sollte dann der Knoten endlich platzen. Girke bediente Hasse (70.) im Strafraum und jener schlenzte das Spielgerät punktgenau ins lange Eck zur umjubelten Führung. Dann musste der HSC eine Schrecksekunde überstehen, denn Arneburgs Müller (74.) tauchte völlig frei vor dem Tor auf, doch HSC-Schlussmann Switala parierte glänzend und hielt die knappe Führung fest. Im Gegenzug wurde Siegmund perfekt frei gespielt, doch er konnte nur durch Foulspiel gestoppt werden und folgerichtig gab es Elfmeter für den HSC. Dies spielte den HSC in die Karten, denn Girke (75.) verwandelte sicher zur 0:2 Vorentscheidung. Die endgültige Entscheidung sollte aber nicht lange auf sich warten lassen. Abermals wurde Hasse (77.) bedient, doch diesmal verwandelte er sicher und schob den Ball an Maier vorbei. In den letzten 10 Minuten sollte nichts nennenswerten mehr passieren und so gewann der HSC verdient mit 0:3 in Arneburg.

HSC-Coach Wagner: "Ein absolut verdienter Sieg, denn wir waren bis auf 10 Minuten in der zweiten Halbzeit, die klar bessere Mannschaft. Das Endergebnis von 0:3 hatte zur Halbzeit schon auf der Anzeigetafel stehen müssen, nachdem wir sieben Großchancen liegen gelassen haben. Am Ende ist es aber auch in der Höhe ein verdienter Erfolg. Wir freuen uns natürlich über den Einzug ins Achtelfinale und sind gespannt auf unseren kommenden Gegner."

Die Auslosung für das Achtelfinale findet bereits am Montag Nachmittag statt. Am kommenden Samstag kommt es dann zum Verbandsliga-Spitzenspiel im Haldensleber Waldstadion, wenn der HSC den letztjährigen Meister und derzeitigen Tabellenführer - Romonta Amsdorf empfängt.

 

HSC:  Switala -  Wille, Schunaew, Zimmermann, Krause - Cristovao, Siegmund, Hevekerl (64.Kaschlaw), Girke (80.Stadler), Sacher (77.Krüger) - Hasse

 

Tore:  0:1 Hasse (70.) , 0:2 Girke (75./Foulelfmeter) , 0:3 Hasse

 

 


Floralb Daxha traf zum 2:0 Endstand
Floralb Daxha traf zum 2:0 Endstand

23.08.2019 - HSC weiter auf Erfolgskurs:

 

Haldensleber SC gegen Rot-Weiß Thalheim. 2:0 (1:0)

 

Auch nach dem 3.Spieltag der Verbandsliga bleibt die Mannschaft vom Trainergespann Wagner/Kobert ungeschlagen und konnte sogar mindestens für eine Nacht die Tabellenführung erklimmen. Derzeit passt es einfach bei den "Blau-Gelben", denn die Stimmung, Moral und Einsatzbereitschaft stimmen im Team und so kommt auch im Moment der Erfolg zu Stande. Die Gäste aus Thalheim reisten mit zwei Niederlagen im Gepäck an und wollten ihren Fehlstart in die neue Saison beenden. So spielte sich von Beginn an ein Spiel zwischen den Strafräumen ab, aber die erste Offensivaktion sollte dem HSC gehören. Nach Krügers Hereingabe von der rechten Seite, schaffte es Cristovao (12.) aus dem Gewühl heraus, den Ball über die Torlinie zu befördern. Somit startete der HSC perfekt in die Partie und ging früh in Führung. In der Folge schenkten sich beide Mannschaften nichts und verbissene Zweikämpfe gehörten zur Tagesordnung. Auf beiden Seiten stand die Abwehrkette sicher und so gab es wenig bis kaum Torchancen. Es sollte bis zum Ende der ersten Halbzeit dauern, das HSC-Keeper Switala das erstmal geprüft wird. Den Schuss von Torjandt (42.) entschärfte er aber gewohnt sicher. Im Gegenzug hatte der HSC aber das 2:0 auf dem Fuss, denn Krügers Schuss (44.) fischte Pallgen aus dem Torwinkel und so blieb es bei der knappen Halbzeitführung für den HSC.

Nach dem Seitenwechsel vergab der HSC erneut die große Gelegenheit zu erhöhen. Nach nur drei Minuten brachte Krüger den Ball in den Strafraum und Vollstrecker Hasse (48.) setzte das Leder nur um Zentimeter am Pfosten vorbei. Wiederum nur sieben Minuten später eroberte Daxha (55.) den Ball in einer umstrittenen Zweikampf Situation, doch Schiedsrichter Kahlert erkannte kein Foulspiel und so verwandelte der HSC-Neuzugang sein Schuss zur 2:0 Führung. In der Folge schalteten die "Blau-Gelben" einen Gang zurück und die Gäste aus Thalheim sollten auch zu guten Gelegenheiten kommen. Jeweils war es Bernhardt (67. und 76.) der den Anschlusstreffer auf dem Fuss hatte, doch beide male parierte Switala großartig und hielt die "Null" fest. Die größte Chance besaß Trojandt (78.) doch auch diesen Schuss entschärfte der HSC-Schlussmann glänzend. Aber auch der HSC hatte noch gute Gelegenheiten das Ergebnis auszubauen. Völlig frei vor Pallgen kam Krüger (79.) zum Schuss doch dieser ging deutlich über das Gästegehäuse und einen 30m Freistoß von Krause (82.) fischte Pallgen aus dem Torwinkel. In den Schlussminuten gab es nochmal ein Gewühl im HSC-Strafraum, doch auch diese Situation überstand das Wagner-Team und so blieb es beim 2:0 Heimsieg für den HSC.

Somit schwimmt der HSC weiterhin auf einer Erfolgswelle und kann ganz entspannt in das kommende spielfreie Wochenende gehen. Unter der Woche testet der HSC beim 1.FC Magdeburg und trifft am Donnerstag Abend auf die U19 der Landeshauptstadt.

Das nächste Pflichtspiel bestreitet der HSC dann am 7.September in der 2.Runde des Landespokals in Arneburg.

 

HSC:  Switala - Wille, Schunaew (63.Duda), Zimmermann, Krause - Mäde, Cristovao, Girke, Daxha (71.Sacher), Krüger (80.Stadler) - Hasse

 

Tore:  1:0 Cristovao (12.) , 2:0 Daxha (55.)

 


17.08.2019 - HSC erkämpft Remis in Westerhausen:

 

SV Westerhausen gegen Haldensleber SC  1:1 (0:0)

 

Die Mannschaft um HSC-Trainer Marco Wagner bleibt in der neuen Saison weiterhin ungeschlagen. Nach den Siegen zum Saisonstart gegen Fortuna Magdeburg und im Landespokal gegen TuS Magdeburg, erkämpft sich der HSC ein 1:1 Unentschieden beim SV Westerhausen. Beide Mannschaften starteten mit Siegen in die neue Spielzeit und so gab es wie erwartet ein Duell auf Augenhöhe. Coach Wagner musste in Westerhausen mit Siegmund, Kaschlaw, Duda und Hevekerl, gleich auf vier seiner Akteure verzichten, schickte aber dennoch, ein hoch motiviertes Team an den Start. In einer temporeichen und intensiv geführten Partie, erspielte sich der HSC in der Anfangsphase leichtes Übergewicht und tat etwas mehr für das Spiel, als der Gastgeber. Es sollte zwar bis Mitte der ersten Halbzeit dauern, doch die erste große Gelegenheit sollten die Gastgeber bekommen. Roldan (27.) wurde perfekt frei gespielt und tauchte allein vor Switala auf, doch dessen starke Fussabwehr rettete vor dem Gegentor. Durch viele intensiv geführte Zweikämpfe und starker Abwehrarbeit beider Mannschaften, kamen kaum nennenswerte Torchancen zu Stande, doch Spannung herrschte zu jeder Sekunde, denn keine der beiden Team wollte den ersten Fehler machen. So dauerte es bis zum Ende der ersten Hälfte, das der HSC zu seiner ernsthaften Torchance kam. Nach einem Freistoß von Girke, wurde der Kopfball von Daxha (43.) erst auf der Torlinie geklärt. So ging es mit einem gerechten Remis in die Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte begann mit dem gleichen Bild, wie die erste endete. Doch nach knapp 10 Minuten sollte dem HSC der erste Fehler passieren. Im eigenen Angriffsspiel schenkte man den Ball leichtfertig her und geriet in einem Konter. Die Hereingabe von der rechten Seite verwertete Borges Carvalho (56.) zum 1:0 für die Gastgeber. Nun musste der HSC noch mehr ins Spiel investieren und dadurch entstanden immer mehr Räume für Westerhausen. Die wenigen Angriffe wurden aber von der HSC-Defensive entschärft. 20 Minuten vor dem Ende vergaben dann die Gastgeber die große Chance zur Entscheidung. Vargas (70.) wurde glänzend frei gespielt und war allein unterwegs Richtung Switala, aber HSC-Innenverteidiger Zimmermann klärte die Situation mit einem starken Tackling und hielt seine Mannschaft im Spiel. Nun nahm der HSC das Spiel immer mehr in eigener Hand und sollte nur fünf Minuten später belohnt werden. Kapitän Girke (75.) drang Richtung Gäste-Strafraum hervor und fasste sich mit der Hand ans Herz. Sein Schuss aus 25m, schlug per Marke "Traumtor", im rechten Torwinkel ein und bedeutete den mittlerweile verdienten Ausgleich für die "Blau-Gelben". In der Schlussviertelstunde verteidigte der HSC mit Mann und Maus das Remis und musste nur noch eine brenzlige Situation überstehen. Im HSC-Strafraum wurde der eingewechselte Minkner (82.) in Szene gesetzt und kam völlig frei zum Schluss, doch HSC-Schlussmann Switala packte eine Glanzparade aus und bewahrte den am Ende verdienten Punktgewinn. 

HSC Coach Wagner: "Ich bin schon etwas stolz auf meine Mannschaft, weil wir heute ein sehr gutes Spiel gemacht haben. Es war ein sehr intensiv geführtes Spiel auf Augenhöhe. In der ersten Halbzeit fand dich meine Mannschaft besser, da wir deutlich zielstrebiger waren. Leider machten wir nicht das erste Tor im Spiel, weil oft der finale Pass fehlte. Im zweiten Durchgang hatte Westerhausen schon mehr vom Spiel und erzielte das bis dahin nicht unverdiente 1:0. Aber die tolle Moral meiner Mannschaft wurde wiedermal belohnt und von einem super Tor von Tim Girke gekröhnt. Am Ende sicherlich ein gerechtes Unentschieden, womit beide Mannschaften gut leben können."

 

Weiter geht es für den HSC bereits am kommenden Freitag Abend. Dort empfängt man im heimischen Waldstadion die Mannschaft von Rot-Weiß Thalheim um 18.30 Uhr.

 

HSC:  Switala - Wille, Zimmermann, Schunaew, Krause (83.Hübner) - Mäde, Cristovao (75.Stadler), Girke, Daxha (67.Müller), Hasse - Krüger

 

Tore:  1:0 Borges Carvalho (56.) , 1:1 Girke (75.)

 


10.08.2019 - Pflichtaufgabe im Landespokal erfüllt:

 

TuS Magdeburg gegen Haldensleber SC  1:2 (0:2)

 

Mit wenig Glanz meisterte des HSC die erste Runde im Landespokal von Sachsen-Anhalt. Beim unterklassigen Landesliga-Vertreter TuS Magdeburg, siegte die Mannschaft von Trainer Marco Wagner mit 1:2 Toren und zieht somit in die nächste Runde ein. In den ersten 45 Minuten lief eigentlich alles nach Maß und der HSC kam seiner Favoritenrolle zurecht. In einem Spiel auf ein Tor, vergaben bereits in der Anfangsphase Hasse (9.) und Hevekerl (11.) beste Möglichkeiten zur Führung. Beide vergaben aber völlig frei vor Magdeburgs Keeper Miedlich. Der HSC versuchte immer wieder eine Lücke in der tierstehenden Magdeburger Abwehr zu finden, was sich nicht immer als einfach gestaltete. So dauerte es bis zur Mitte der ersten Halbzeit, als Siegmund (30.) frei gespielt wurde, er aber nur den Pfosten traf. Besser machte es wenig später dann HSC-Stürmer Hasse (37.), als er an der Strafraumgrenze frei gespielt wurde und den Ball unter Miedlich im Tor versenkte. Die längst überfällige HSC-Führung beflügelte das Offensivspiel weiter und so traf aus linker Position Hevekerl (45.), mit dem Pausenpfiff zum 0:2. Nach starken 45 Minuten ging es für den HSC mit einer souveränen Führung in die Kabinen. 

Auch die zweite Halbzeit begann so wie die erste aufgehört hatte. Der HSC suchte die endgültige Entscheidung und vergab mit Kaschlaws Lattenschuss (55.) die große Möglichkeit zum 0:3. Auch der eingewechselte Daxha (65.) konnte völlig freistehend, den Ball nicht im Tor unterbringen. In den letzten 25 Minuten des Spiels musste dann Trainer Wagner mit ansehen, wie das Spiel seiner Mannschaft immer mehr verflachte. Der HSC ließ sich das Spiel immer mehr aus der Hand nehmen und verlor völlig den Faden. Dies wurde dann auch in der Schlussviertelstunde bestraft. Nach einem Freistoß von der linken Seite, kam der Ball zu Niemann (75.), der aus kurzer Distanz zum 1:2 Anschlusstreffer traf. So waren plötzlich die Gastgeber mit ihrer aller ersten Chance im Spiel zurück und witterten Morgenluft. Nur zwei Minuten später hatte Reuper (77.) sogar den Ausgleich auf den Fuss und hätte den Spielverlauf auf dem Kopf gestellt. Die letzten Minuten musste der HSC reichlich Abwehrarbeit verrichten und wehrte sich gegen eine mögliche Verlängerung, aber eine nennenswerte Chance sollte TuS Magdeburg nicht mehr bekommen. So kam der HSC -Aufgrund einer schwachen zweiten Halbzeit- mit einem blauen Auge davon. 

HSC-Coach Wagner: "Meine Mannschaft spielte eine starke erste Halbzeit, in der wir es ganz klar verpasst haben deutlicher zu führen. Dennoch war die 0:2 Führung souverän und eigentlich darf dann nichts mehr anbrennen. Den Leistungsabfall im zweiten Durchgang müssen wir aufarbeiten, das darf uns als Verbandsligist nicht passieren. Letztendlich haben wir als Favorit die Pflichtaufgabe im Pokal erfüllt und sind gespannt auf den kommenden Gegner".

So startet der HSC mit zwei Siegen in die neue Saison, aber am kommenden Samstag wird der Mannschaft alles abverlangt werden, wenn es zum schweren Auswärtsspiel nach Westerhausen geht. 

 

HSC:  Switala - Krause, Schunaew, Duda, Wille - Mäde, Siegmund, Hevekerl (63.Daxha), Kaschlaw (63.Müller), Krüger - Hasse

 

Tore:  0:1 Hasse (37.) , 0:2 Hevekerl (45.) , 1:2 Niemann (75.)

 


Jubel nach dem "Last Minute" Sieg !!!
Jubel nach dem "Last Minute" Sieg !!!

03.08.2019 - "Last Minute" Sieg zum Saisonstart:

 

Haldensleber SC gegen SV Fortuna Magdeburg  1:0 (0:0)

 

Was für emotionale Szenen beim Verbandsliga-Saisonstart des Haldensleber SC gegen Fortuna Magdeburg. Nach einem hart umkämpften Spiel, indem sich beide Mannschaften bereits mit der Punkteteilung begnügten, traf der eingewechselte Domenik Siegmund, in der fünften Minute der Nachspielzeit zum viel umjubelten Siegtreffer. 

Zuvor entwickelte sich ein intensives Verbandsliga-Punktspiel, indem viel Stückwerk zusehen war. Beide Mannschaften schenkten sich nichts auf dem Platz und so spielte sich das Match fast nur zwischen den Strafräumen ab. Viele verbissene Zweikämpfe und reichlich Fehlpässe, ließen wenig bis kaum Torchancen zu. So versuchten es auf Gäste Seite Deumelandt (17.) und für den HSC Krüger (23.) mit Distanzschüssen, die aber das Tor verfehlten. Vor dem Pausenpfiff kam Hasse (39.) nochmal zur Kopfball Chance und Magdeburgs Garz (41.) versuchte es nochmal aus 20m mit einem strammen Schuss, doch ein Treffer sollte in den ersten 45 Minuten nicht zustande kommen. So ging es mit wenig Höhepunkten in die Kabinen.

Nach der Ereignisarmen ersten Hälfte, sollte es nach nur drei gespielten Minuten den ersten Aufreger geben. HSC-Keeper Switala spielte im Zweikampf eigentlich klar den Ball, doch Schiedsrichter Weiser sah es anders und zeigte zum entsetzen aller HSC-Akteure auf den Elfmeterpunkt. Die große Chance zur Gästeführung konnte aber Fortunas Deumelandt (48.) nicht nutzen und setzte das Spielgerät am rechten Pfosten vorbei. Der verschossene Strafstoß rüttelte die HSC-Elf etwas wach und von nun an sollte deutlich mehr Tempo in den den Angriffsbemühungen sein. Trotzdem tat sich der HSC schwer, ernsthafte Tormöglichkeiten herauszuspielen und so dauerte es bis zur 75. Minute, wo Tim Girke es von der Strafraumgrenze versuchte, aber Fortunas Schlussmann Müßigbrodt sicher zupackte. So drehte sich der Uhrzeiger kontinuierlich Richtung Schlusspfiff. In der letzten Minute kam Fortuna dann plötzlich noch zur guten Gelegenheit, die drei Punkte zu entführen. Nach einer Flanke in den HSC-Strafraum kam Garz (90.) völlig frei zum Kopfball, doch Switala war zur Stelle und hielt das 0:0 fest. In der Nachspielzeit sollte dann noch ein ordentlicher HSC-Angriff folgen. Bereits fünf Minuten über der regulären Spielzeit, wurde Siegmund perfekt frei gespielt und jener behielt die Nerven und jagte das Leder an Müßigbrodt vorbei in die Maschen. In der Jubeltraube der HSC-Spieler pfiff dann Schiedsrichter Weiser ab und so sicherten sich die "Blau-Gelben" in letzter Sekunde die drei Punkte. Somit startet der HSC mit einem Sieg in die neue Saison, obwohl vom Spielverlauf her ein Remis gerecht gewesen wäre.  

HSC Coach Wagner nach dem Spiel: "In der ersten Halbzeit bot meine Mannschaft kein gutes Spiel, viele Zweikämpfe die sich zwischen den Strafräumen abspielten. Leider haben wir auch kein hohes Spieltempo an den Tag gelegt. Im zweiten Durchgang bekamen wir dann einen aus meinen Augen unberechtigten Strafstoß, der zum Glück vorbei geschossen wurde. Das war für uns aber das "Hallo Wach" und meine Jungs haben das Spieltempo angezogen. Von da an lief es besser und wir strahlten deutlich mehr Gefahr aus, auch wenn man ein Spiel sah ohne große Torchancen. Zum Ende hin wäre ein 0:0 sicherlich gerecht gewesen, aber mein Team hat bis zur letzten Sekunde eine tolle Moral bewiesen und hat zum Schluss den "Lucky Punch" gesetzt, was mich riesig freut. Wir müssen das Spiel jetzt richtig einordnen und unser Ziel waren die drei Punkte, worauf wir jetzt aufbauen müssen. Heute mussten wir auch noch auf Kevin Zimmermann, Benjamin Sacher und Max Stadler verzichten, was in Zukunft auch noch mehr Kreativität mit sich bringt. Somit blicken wir sehr optimistisch in die kommenden Aufgaben"

Am kommenden Wochenende steht dann die erste Runde im Landespokal an, wenn der HSC am Samstag beim Landesliga-Vertreter TuS Magdeburg gastiert. 

 

HSC:  Switala - Mäde, Schunaew, Duda, Hevekerl - Cristovao (59.Siegmund), Girke, Krüger, Daxha (74.Kaschlaw), Müller (59.Wille) - Hasse

 

Tore:  1:0 Siegmund (90+5)