aktuelles zu den 1. Männern aus der Saison 2019/2020


07.03.2020 - Utopische Erste Halbzeit kostet Zählbares:

 

1.FC Romonta Amsdorf gegen Haldensleber SC  3:2 (3:0)

 

Beim Auswärtsspiel des Haldensleber SC, beim amtierenden Landesmeisters und derzeitigen Tabellenführer Romonta Amsdorf, präsentierten sich die Wagner-Schützlinge, mit zwei verschiedenen Gesichtern. Das schlechtere davon zeigte der HSC im ersten Durchgang, insbesondere in den ersten 10 Minuten des Spiels. Was dort wirklich passierte bleibt das Geheimnis der Elf "Blau-Gelben" Akteure. Beide Mannschaften traten stark personell gebeutelt an - der HSC musste die lange Reise, gar ohne 11 Mann aus dem Kader antreten, Aufgrund von Verletzungen und Gelbsperren. Nachdem Schiedsrichter Heyer die Partie pünktlich anpfiff, sollte der Sekundenzeiger gerade mal 14 mal ticken und der Ball landete das erste mal im Kasten von Uhlmann - der den verletzten Switala vertrat. Nach einem Abwehrschnitzer umkurvte Gründler (1.) den HSC-Keeper und schob zum 1:0 ein. Den noch nicht verdauten Schock sollte Amsdorf sofort nutzen und nur drei Minuten später, lud die HSC Hintermannschaft zum nächsten Geschenk ein. Wieder spielte die Defensive Harakiri und Lindau (4.) versenkte den Ball, ins rechte untere Eck zum 2:0 für den Tabellenführer. Nun war der HSC völlig von der Rolle und es sollte noch schlimmer kommen. Wieder ein Ballverlust im Mittelfeld und Hempel konnte den Ball seelenruhig flanken, in der Mitte kam dann Gründler (10.) völlig frei zum Kopfball und erhöhte auf 3:0. Somit verschlief der HSC die ersten 10 Minuten komplett und ließen Trainer Wagner in Schockstarre verfallen. Nach rund 15 Minuten sollte der HSC dann aber wach werden und nahm plötzlich am Spielgeschehen teil. Nachdem der erste vernünftige Angriff präsentiert wurde, folgte auch gleich eine ernsthafte Torchance. Daxha (25.) versuchte es aus halblinker Position und schlenzte das Leder um Tretropp vorbei, jener parierte aber stark im Amsdorfer Gehäuse. Nur drei Minuten später verfehlte Krügers Freistoß (28.) das Tor knapp und auch der Schussversuch von Girke (31.) ging knapp am Pfosten vorbei. Der HSC nahm nun endlich am Spiel teil, konnte sich aber bis zum Halbzeitpfiff keine weiteren Torchancen heraus spielen.

Nach einer deutlichen Halbzeitansprache sollte der HSC ein anderes Gesicht zeigen. Sofort nach Wiederanpfiff übte die Mannschaft von Marco Wagner Druck aus und hatte deutlich mehr Ballbesitz. Ernsthafte Torgelegenheiten blieben bisher aber noch aus. Glücklich -aus HSC Sicht- verlief die 58.Minute, denn nach eigenen Eckball kassierte man einen Konter und Gründler (58.) vergab völlig frei vor Uhlmann die endgültige Entscheidung. Im Gegenzug vergab dann Siegmund (60.) den ersten HSC-Treffer, sein Schuss parierte erneut Tretropp stark. Besser sollte es dann aus dem daraus entstanden Eckball werden. Aus dem Gewühl heraus versenkte Hasse (63.) den Ball zum 3:1 Anschlusstreffer. Dies gab nochmal einen deutlich Ruck in der HSC-Elf und nun präsentierte man sich gewillt und bestritt ein deutlich besseres Spiel gegen den Ball. Der eingewechselte Sacher brachte deutlich mehr Schwung über Aussen und bediente im Zentrum Kapitän Girke (68.), dessen Schuss aber am Tor vorbei ging. Wenig später gab es dann durch ein Handspiel, den berechtigten Elfmeterpfiff. Girke (72.) trat an und verwandelte sicher zum 3:2 und ließ die Partie nochmal spannend werden. Jetzt witterte der HSC einen möglichen unerwarteten Punktgewinnn und Girke (75.) hatte sogar die große Chance zum Ausgleich, doch sein Kopfball ging rechts am Tor vorbei. So blieb es in der Schlussviertelstunde spannend und der HSC beackerte mit Mann und Maus, das Amsdorfer Tor. Sieben Minuten vor dem Ende drang erneut Girke (83.) in den Strafraum ein und kam zu Fall, doch diesmal blieb der Pfiff aus. Was auch der HSC unternahm, es sollte am Ende nicht mehr für den Ausgleich reichen. 80 Minuten präsentierte sich der HSC ordentlich beim Tabellenführer, doch verloren hat man das Spiel, in den ersten verschlafenen 10 Minuten - die unerklärlich bleiben.

 

HSC Trainer Wagner: "Ich finde keine Worte, für nicht zu erklärende ersten zehn Minuten. Fortan lief es dann deutlich besser, verpassen aber das 3:1 zu machen. Im zweiten Durchgang zeigte meine Mannschaft dann ihr eigentlich wahres Gesicht. Mit ein bisschen mehr Glück nehmen wir am Ende sogar noch einen Punkt mit auf die Heimreise. Aber Aufgrund der verschlafenen Anfangsphase verlieren wir am Ende das Spiel nicht unverdient. Das darf uns nie und nimmer passieren. Wir müssen auf die zweite Halbzeit aufbauen und versuchen wieder Konstanz über 90 Minuten hinzubekommen. Unser größtes Problem ist derzeit einfach der stark gebeutelte Kader, der uns nicht viel Möglichkeiten gibt. Ich hoffe das wird sich die kommenden Tage wieder verbessern und dann sollten wir wieder mehr Konkurrenz haben."

 

Leichter wird die Aufgabe, am kommenden Samstag jedenfalls nicht, denn dort erwartet der HSC den nächsten Top-Kontrahent der Liga. Um 15 Uhr gastiert dann der Tabellenzweite, Blau-Weiß Zorbau im Waldstadion. 

Anmerken möchte der HSC, das an jenem kommenden Heimspiel, der Kartenverkauf für die Sonderbusse zum Landespokal-Halbfinale stattfindet. Ab 14.30 Uhr wird eine gesonderte Kasse dazu geöffnet haben. 

 

HSC:  Uhlmann - Wille, Duda, Hasse, Krause - Mäde, Girke, Siegmund, Kaschlaw, Daxha (60.Sacher) - Krüger

 

Tore:  1:0 Gündler (1.) , 2:0 Lindau (4.) , 3:0 Gründler (10.) , 3:1 Hasse (63.) , 3:2 Girke (72./Handelfmeter)

 


22.02.2020 - Schwache Vorstellung beim Schlusslicht:

 

Rot-Weiß Thalheim gegen Haldensleber SC 1:0 (0:0)

 

Nach dem Abpfiff zeigte sich Haldenslebens Trainer Marco Wagner redlich bedient. Beim bis dahin Tabellenletzten Rot-Weiß Thalheim, ließen seine Mannen so ziemlich alles vermissen und kassierten eine 1:0 Auswärtsniederlage. In der Vorwoche gegen Westerhausen, schlug sich der HSC, durch drei Standardgegentreffer quasi selbst, doch in Thalheim muss man ganz klar von einer nicht unverdienten Niederlage sprechen. Im ersten Durchgang versuchte der HSC noch die Vorgaben seines Trainer umzusetzen und spielte phasenweise recht ansehnlichen Fussball. Beide Mannschaften hatten von Beginn an zu tun -mit dem Sturmartigen Wetter- zurecht zu kommen und so entwickelte sich ein zerfahrenes Verbandsliga-Punktspiel. Es dauerte knapp 20 Minuten, bis zur ersten Strafraumszene, doch aus dem Gewühl heraus schaffte es weder Hasse noch Krüger, den Ball über die Linie zu drücken. Augenscheinlich übernahm der HSC immer mehr das Spielgeschehen, aber klare Torabschlüsse blieben Mangelware. Die gut heraus gespielten Flanken von Sacher (22.) und Müller (25.), verpufften im Zentrum, da jeweils kein Abnehmer zur Stelle war. Positiv bis dahin war, das die Gastgeber auch kein Mittel gegen die HSC-Defensive fanden, doch das sollte sich ändern. Wie aus dem Nichts bekam Thalheim binnen sechs Minuten gleich zwei dicke Möglichkeiten. Unholzer (31.) und Römling (37.) kamen im Strafraum völlig frei zum Schuss und jagten das Spielgerät über den Querbalken. Der HSC spielte es bis zum gegnerischen Strafraum gefällig, doch zeigte sich vor dem Tor ideenlos und die klareren Chancen waren auf Seite der Gastgeber. So ging es folgerichtig mit einem 0:0 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild, doch der HSC sollte sich dem schwachen Spiel noch mehr anpassen und bekam im zweiten Durchgang kaum noch Zugriff. Wenig intensiv geführte Zweikämpfe, abermalige Ballverluste und ideenloses Offensivspiel rückten den HSC in einen anderen Licht. Somit ließ Wagners Mannschaft so ziemlich alles vermissen, was eigentlich auf der Tagesordnung steht. Die ebenfalls harmlosen Gastgeber, hatten Mitte der zweiten Halbzeit aber gewisse Prozent mehr Willen und sollten den HSC bestrafen. Erst kam Brunner zum Schuss, den Switala aber parieren konnte, doch das Leder bekam Römling (70.) vor die Füsse serviert und hatte wenig Mühe zum 1:0 zu treffen. Dies war die Quittung für ein schwaches Auftreten des HSC, dem nun die Zeit davon lief. Gegen die wohl beste Chance zum Ausgleich, hatte Schiedsrichter Müller etwas dagegen. In der 76. Minute kamen Hasse und Sacher im Strafraum zu Fall, doch beide male blieb der Elfmeterpfiff aus. In der Schlussviertelstunde bekam es der HSC nicht hin, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen und bis auf einige Standardsituationen -die allesamt verpufften- fiel den "Blau-Gelben" nicht mehr ein. So stand die zweite Niederlage in Folge zu Buche und dem Trainergespann Wagner/Kobert bleibt nun Zeit die Situation zu analysieren, denn in der kommenden Woche hat der HSC in der Verbandsliga spielfrei, bevor es in der darauf folgenden Woche, zum Spitzenreiter nach Amsdorf geht. 

Marco Wagner: "Ich bin maßlos enttäuscht über das Auftreten meiner Mannschaft. Besonders im zweiten Durchgang ließen meine Jungs alles vermissen, was ich fordere. Zu wenig Gegenwehr und kaum Spiel gegen den Ball, stellen mir die Fragen: Wieso,Wehalb,Warum. Wir haben jetzt Zeit dies zu analysieren und werden definitiv der Mannschaft wieder ein anderes Gesicht aufweisen. Mit Amsdorf, Zorbau und Arnstedt warten noch dicke Brocken im Ligaalltag auf uns, bevor dann das Halbfinale im Landespokal ansteht. Bis dahin werden wir alles daran setzen, die guten Tugenden der Hinrunde wieder herzustellen, denn das Wir es besser können, weiß jeder einzelne im Team."

 

HSC:  Switala - Wille, Zimmermann, Duda, Müller - Mäde, Cristovao (74.Daxha), Kaschlaw, Sacher (82.Krause) - Krüger, Hasse

 

Tore:  1:0 Römling (70.)

 

 


16.02.2020 - Standards besiegeln Heimniederlage:

 

Haldensleber SC gegen SV Westerhausen  2:3 (2:1)

 

Im zweiten Heimspiel des Jahres, musste die Elf von Trainer Marco Wagner eine bittere 2:3 Heimniederlage gegen den SV Westerhausen einstecken. Nach einer starken ersten Halbzeit -die mit einer 2:1 Führung beendet wurde- musste sich der HSC nach drei Eckball-Gegentoren geschlagen geben.  

Im Duell zweier Tabellennachbarn entwickelte sich von Beginn an ein rassiges und temporeiches Verbandsliga-Punktspiel. Nach vielen verbissenen Zweikämpfen sollte der HSC den besseren Start haben. Nach Kaschlaws Eckball schraubte sich Zimmermann (8.) am höchsten und nickte zum 1:0 ein. Fortan kamen die Gäste aus dem Harz besser ins Spiel und sollten genau 12 Minuten später zum Ausgleich kommen. Ebenfalls nach einem Eckball traf Bäcker (20.) zum Ausgleich. In einer Phase wo Westerhausen stärker wurde, sollte die erneute Führung passieren. Girke (26.) zog aus 25m ab und versenkte das Spielgerät punktgenau ins rechte Toreck. Vielleicht entschieden die folgenden Minuten der ersten Halbzeit über den weiteren Spielverlauf, denn der HSC vergab gleich drei gute Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Erst verpasste Hasse (32.) völlig allein vor dem Tor und Krüger (36. und 41.) ließ gleich zwei Chancen liegen. So ging es mit einer knappen, aber verdienten 2:1 Führung in die Kabinen. 

Nach dem Seitenwechsel bekamen die Zuschauer ein weiterhin umkämpftes Spiel zu sehen. Torchancen sollten sich aber erst nach 15 Minuten ergeben. Für Westerhausen vergab Borges (60.) den Ausgleich und im Gegenangriff verpasste erneut Krüger (61.) die 3:1 Führung. Dann sollte der Gegentreffer, aus HSC-Sicht doch fallen, denn wie schon im ersten Durchgang trafen die Gäste nach einem Eckball. Diesmal schraubte sich Fricke (64.) hoch und netzte per Kopfball ein. Nun witterte Westerhausen sogar einen Auswärtserfolg, doch nach einem Krüger Freistoß verpassten gleich drei HSC-Akteure die abermalige Führung. So blieb es spannend, doch augenscheinlich waren die Gäste den Führungstreffer näher. So sollte es dann auch passieren. Fünf Minuten vor dem Abpfiff gab es dann erneut einen Eckball für die Gäste und diesmal sollte Borges (85.) völlig frei zum Kopfball kommen und traf zum 2:3 Endstand. 

Der HSC zeigte sich sehr anfällig nach Eckbällen und verspielte einen starken Auftritt am Ende - der mit einer Heimniederlage besiegelt wurde.

HSC-Trainer Wagner nach dem Abpfiff: "In der ersten Halbzeit haben meine Jungs sehr, sehr gut gespielt und haben am Dessau Spiel angeknüpft. Wir haben uns viele gute Chancen heraus gespielt und machen leider nur zwei Tore aus unseren Grosschancen. In der zweiten Halbzeit haben wir leider etwas den Faden verloren und dem Gegner zu viele Freiräume gegeben. Am Ende werden wir bitter bestraft durch drei Standardgegentore, die nicht so einfach fallen dürfen. Diese müssen wir einfach besser verteidigen, das darf uns nicht passieren. Dies passte am Ende einfach zu unserer zweiten Halbzeit und auch zu unserer nicht guten Trainingswoche. Wir werden die Fehler auswerten und versuchen abzustellen. Jetzt heißt es die Köpfte wie hoch zunehmen, denn in der kommenden Woche wartet wieder ein schwerer Gegner auf uns."

Die nächste Aufgabe hat der HSC Auswärts zu bestreiten. Am kommenden Samstag gehts dann zu den Abstiegsbedrohten Rot-Weißen aus Thalheim.

 

HSC:  Switala -  Wille, Zimmermann, Duda, Müller - Mäde (88.Kröger), Girke, Sacher, Kaschlaw, Krüger (80.Thieke) - Hasse

 

Tore:  1:0 Zimmermann (8.) , 1:1 Bäcker (20.) , 2:1 Girke (26.) , 2:2 Fricke (64.) , 2:3 Borges (85.)

 


08.02.2020 - Perfekter Start ins neue Fussballjahr:

 

 Haldensleber SC  gegen  SV Dessau 05  4:2 (2:0)

 

Der HSC ist am Sonnabend mit einem Sieg ins Punktspieljahr 2020 gestartet. Gegen den neuformierten SV Dessau gelang dank effektiver Chancenverwertung ein 4:2-Erfolg.  Benjamin Sacher und René Hasse standen in der Hinrunde oft in der Kritik. Zwar arbeitete das Duo für die Mannschaft, doch vor dem Tor wollte der Knoten einfach nicht platzen. Am Sonnabend zeigten sich beide von ihrer besten Seite. Sacher belohnte seine Mannschaft in der 39. Minute für eine starke erste Halbzeit mit der Führung. „Wir haben gut gegen den Ball gespielt, auch nach dem Ausfall von Eugen“, lobte Marco Wagner das Engagement seines Teams. Nachwuchshoffnung Felix Kaschlaw legte quasi mit dem Halbzeitpfiff den zweiten Treffer nach. Der Haldensleber SC war auf Kurs, verlor in den Minuten nach der Pause aber ein bisschen die Konsequenz. Dessau, das mit zahlreichen Neuzugängen auflief, nutzte den ersten HSC-Fehler eiskalt aus. Aus einem Einwurf auf Höhe der eigenen Strafraumkante befreiten sich die Dessauer mit einem langen Ball, der bockstarke Blaise Sindjui drehte auf und bediente Usman Taiwo, der Florian Switala mit einem trockenen Schuss in die kurze Ecke keine Abwehrchance ließ. Doch die Haldensleber reagierten bravourös. Sacher brachte den Ball sechs Minuten später scharf vor der Tor, wo Kaschlaw ihn noch leicht berührte und ins lange Eck beförderte. Eine klasse Rettungstat von Willi Duda gegen den durchgebrochenen Taiwo (77.) und der sehenswerte Abschluss von René Hasse zwei Minuten später zum 4:1 festigten die ersten drei Punkte im Kalenderjahr. Das zweite Gegentor durch Hesse fiel deshalb nicht mehr ins Gewicht.  

 

HSC: Florian Switala, Eugen Schunaew (32. Marvin Mäde), Willy Duda, Marius Wille, Kevin Zimmermann, Philipp Krause (80. Niclas Müller), Felix Kaschlaw, Sergio Cristovao, Benjamin Sacher, René Hasse, Lucas Krüger (86. Floralb Daxha)

 

Tore: 1:0 Benjamin Sacher (39.), 2:0 Felix Kaschlaw (45.), 2:1 Usman Taiwo (55.), 3:1 Felix Kaschlaw (61.), 4:1 René Hasse (78.), 4:2 Mario Hesse (83.)

 

04.02.2020 - Die Verbandsliga-Kicker des Haldensleber SC waren an der Küste:

 

Der HSC hat sich an der Ostseeküste den letzten Schliff für die restlichen Punktspiele und das Landespokal-Halbfinale zu geholt. Im Rahmen des Trainingslagers gelang auch ein überzeugender Testspielsieg gegen den FSV Kühlungsborn. Der Haldensleber SC scheint gut gerüstet für die kommenden Aufgaben. Bereits am Sonnabend startet das Team von Marco Wagner wieder in die Punktspiele, zu Gast in Haldensleben ist der SV Dessau 05. „Es gibt eine Sondergenehmigung vom Land, die es uns ermöglicht das Heimrecht zu tauschen, obwohl es der vorletzte Spieltag ist“, erklärt Wagner. Wo genau in Haldensleben gespielt wird, ist allerdings noch nicht klar. „Wir hoffen natürlich, dass wir an der Jahnallee oder im Waldstadion spielen können, stellen uns aber auch auf Kunstrasen ein“, sagt der HSC-Coach. Der Anpfiff soll unabhängig von der Spielstätte um 13 Uhr erfolgen. Den nötigen Rückenwind für eine wohl richtungsweisende Rückrunde holten sich die Blau-Gelben in Kühlungsborn. „Es sind dort prima Bedingungen und wir fühlen uns wohl“, beschreibt Wagner, der zusammen mit 31 anderen Personen die Fahrt nach Mecklenburg-Vorpommern am Freitag antrat. Probleme machte lediglich ein Kleinbus, doch Mithilfe von Bauarbeitern wurde auch dieser rasch auf der Autobahn repariert. Es folgten zwei Trainingseinheiten, bevor der Abend beim Griechen ausklang. Der Sonnabend startete mit der nächsten Einheit um 9.30 Uhr, bevor das Testspiel gegen den heimischen Verbandsligisten FSV Kühlungsborn auf dem Programm stand.

Dort lieferten die Haldensleber zumindest in der ersten Halbzeit eine glänzende Vorstellung ab. Zwar ging der Gastgeber nach einem guten Angriff in der zwölften Minute in Führung, doch Kevin Zimmermann glich postwendend aus. Ein Kopfballtreffer von René Hasse brachte den HSC erstmals in Führung (23.). „Wir haben im ersten Durchgang richtig stark gespielt“, lobte Wagner sein Team. Lucas Krüger per Elfmeter (31.) und Benjamin Sacher nach klasse Konter (37.) erhöhten noch vor der Pause auf 4:1 für die Gäste.

Kurz nach Wiederbeginn legte Florab Daxha, er staubte reaktionsschnell ab, den fünften Treffer nach (53.). Dabei blieb es bis zehn Minuten vor dem Ende, als der FSV den 2:5-Endstand erzielte. Am Abend ging es für das Team ins Brauhaus und zum Kegeln, nach dem gemeinsamen Frühstück am Sonntag ging es zurück nach Haldensleben, diesmal ohne technische Probleme.

 


20.01.2020 - Der Haldensleber SC ist mit einem Sieg, in die Vorbereitung gestartet:

 

TSG Calbe gegen Haldensleber SC 1:6 (1:2)

 

 (cme)

 Trainer Marco Wagner zeigte sich vor allem mit Halbzeit zwei zufrieden. „Es war für den Auftakt okay. Wir haben in der ersten Halbzeit etwas in der Chancenverwertung geschludert, aber mit den Toren in der zweiten Halbzeit vieles gut gemacht. Ich freue mich für Rene und Benni, die zweimal getroffen haben“, bewertete Marco Wagner den Auftritt seiner Elf. Auf dem kleineren Rasenplatz in Calbe, der geplante Test gegen Möringen fiel wegen den Altmärkern aus, bot der HSC ein ansehnliches Spiel. Viele Abläufe stimmten bereits. Benjamin Sacher brachte die Blau-Gelben per Doppelpack in Führung, Rico Willner gelang noch vor der Pause der Anschluss. Im zweiten Durchgang nutzte der Verbandsligist seine Chancen dann effektiver, das Endergebnis von 6:1 ging komplett in Ordnung. Bereits am vergangenen Dienstag startete der HSC personell leicht verändert in die Vorbereitung. Angreifer Dominik Wittke kehrte nach einem halben Jahr zum SSV Stern Elbeu zurück. Der 20-Jährige kam in der abgelaufenen Hinrunde auf zwei Kurzeinsätze. Ebenfalls nicht mehr im Trainingsbetrieb sind Malte Kania und Marc Hübner. Während Kania aufgrund einer chronischen Hüftverletzung künftig dem Verein als Sponsorenbeauftragter erhalten bleiben soll, legt Hübner aus privaten Gründen eine fußballerische Auszeit ein. Auf der anderen Seite kann der HSC einen Neuzugang begrüßen. Fabian Kröger wechselt vom TSV Lägerdorf (Landesliga Schleswig-Holstein) zum HSC. Der 22-Jährige hat seinen Lebensmittelpunkt aus universitären Gründen nach Magdeburg verlegt und wird ab sofort für Haldensleben auflaufen. „Er ist ein feiner Kerl, jung und ehrgeizig und passt absolut in die Mannschaft“, so Wagner.

 

 HSC: Florian Switala, Eugen Schunaew, Willy Duda, Marius Wille, Philipp Krause (31. Marian Rosenbach), Marvin Mäde, Felix Kaschlaw (31. Kevin Zimmermann), Tim Girke, Lucas Krüger (22. René Hasse), Floralb Daxha (31. Niclas Müller), Benjamin Sacher.

 

Tore: 0:1 Benjamin Sacher (33.), 0:2 Benjamin Sacher (38.), 1:2 Rico Willner (40.), 1:3 Marian Rosenbach (71.), 1:4 René Hasse (73.), 1:5 René Hasse (77.), 1:6 Floralb Daxha (79.)

  

Szenen in der 92.Spielminute: Tim Girke trifft zum Sieg
Szenen in der 92.Spielminute: Tim Girke trifft zum Sieg

14.12.2019 - Erneuter Sieg in der Nachspielzeit:

 

SV Fortuna Magdeburg gegen Haldensleber SC 2:3 (0:2)

 

 (cme)

Mit einem emotionalen Treffer in der Nachspielzeit hat der Haldensleber SC am Sonnabend bei Fortuna Magdeburg gewonnen. Tim Girke sorgte in einem Spiel, das bezeichnend für die Hinrunde des HSC war, für die Entscheidung. Ende gut, alles gut: So könnte nicht nur das Fazit des Haldensleber SC nach der Verbandsligapartie bei Fortuna Magdeburg lauten, sondern auch der gesamten Hinrunde. „Es spiegelt so ein bisschen die ganze Saison wider. Wir sind super reingekommen, führen verdient mit 2:0, machen das dritte nicht und verlieren nach dem ersten Gegentor komplett den Faden. Aber die Mannschaft hat wieder Charakter gezeigt und die Partie am Ende noch gewonnen“, resümierte Marco Wagner aufregende Minuten am Schöppensteg. Der HSC begann gut und verfügte am Sonnabend mit Lucas Krüger über die nötige Effektivität im Angriff. Nach einer Eingabe von Marius Wille traf der Angreifer sehenswert aus 22 Metern zur Führung (11.). Fortuna ließ hingegen den ersten Hochkaräter durch Glage aus (18.). Nach einer Ecke erhöhte Krüger auf 2:0 (28.) und stellte die Weichen damit früh auf Auswärtssieg. „Die Tore hat er super gemacht“, lobt Wagner, der im zweiten Durchgang aber ein fehlerhaftes Spiel seines Teams sah. „Wir verlieren vor dem ersten Tor in einer eigenen Überzahlsituation den Ball, vor dem zweiten spielt Tim Girke einen katastrophalen Fehlpass.“ Beide Male zeigten sich nun aggressivere Fortunen clever, überlupften durch Garz (64.) und May (77.) Switala clever zum Ausgleich.  Doch der HSC gab nicht auf und kam in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den nun wie angestachelt spielenden Girke zum Siegtreffer. „Das ist Tim Girke, mit viel Klasse und noch mehr Willen hat er das Tor gemacht“, freute sich Wagner.

 

HSC: Florian Switala, Lucas Krüger, Eugen Schunaew, Kevin Zimmermann, Felix Kaschlaw, Denny Hevekerl, Marius Wille, Tim Girke, Marvin Mäde, Benjamin Sacher, Floralb Daxha (71. Philipp Krause)

 

Tore: 0:1 Lucas Krüger (11.), 0:2 Lucas Krüger (28.), 1:2 Christopher Garz (64.), 2:2 Kenny May (77.), 2:3 Tim Girke (90.+2)


Tim Girke im Spiel gegen Weißenfels
Tim Girke im Spiel gegen Weißenfels

07.12.2019 - "Wagner-Team" bringt sich selbst um den Lohn:

 

Haldensleber SC gegen SSC Weißenfels 1:2 (1:0)

 

(cme)

Die gute Hinrunde des Haldensleber SC in der Verbandsliga bekommt weiter Flecken. Am Sonnabend unterlag die Mannschaft von Marco Wagner dem Aufsteiger aus Weißenfels mit 1:2. In der ersten Halbzeit passte vieles zusammen beim Gastgeber. Man war zweikampfstärker, kombinationssicher und führte nach fünf Minuten durch Eugen Schunaew mit 1:0. Eine Ecke von Kaschlaw köpfte der Innenverteidiger stark ein. Doch mit der Effektivität ihres Abwehrspielers konnten die HSC-Offensiven nicht mithalten. Felix Kaschlaw traf die Latte (27.) und wenig später rauschte sein Abschluss nach tollem Solo knapp am Pfosten vorbei (30.). Auch Benjamin Sacher brachte den Ball nicht im Tor unter. Nachdem Siegmund am Keeper gescheitert war, traf Sacher mit dem Nachschuss nur den Pfosten (38.). So blieben die Gäste im Spiel und sorgten im zweiten Durchgang für einen ganz bitteren Nachmittag aus HSC-Sicht. Acht Minuten nach Wiederbeginn nutzte Jonas Schneider einen Stellungsfehler zum Ausgleich, dann musste mit Marvin Mäde der zweite Haldensleber Spieler mit einer Kopfverletzung ausgewechselt werden. Zuvor erwischte es Domenik Siegmund am Innenband. Die Gäste frohlockten nun und hatten das Glück auf ihrer Seite. Der Freistoß von Löbnitz wurde unhaltbar in die Torwartecke abgefälscht (77.). Kurz vor Schluss hätte Sacher seinem Team zumindest noch einen Punkt sichern können, doch wieder blieb Bölke im direkten Duell der Sieger. Nach zwei Niederlagen in Serie gastiert der HSC zum Halbjahresabschluss am Sonnabend bei Fortuna Magdeburg.

 

Haldensleber SC: Florian Switala, Eugen Schunaew, Kevin Zimmermann, Marius Wille, Tim Girke, Philipp Krause (78. Denny Hevekerl), Marvin Mäde (63. Sergio Cristovao), Felix Kaschlaw, Benjamin Sacher, René Hasse, Domenik Siegmund (41. Florab Daxha)

 

SSC Weißenfels: Christian Bölke, Tobias Bettermann, Lunacio Gomes (70. Scott Rabe), Marc Barthmuß, Toni Kronawitt, Christopher Günther, Sebastian Petrick, Sebastian Löbnitz, Michael Beyer, Nicolai Goll (46. Jonas Schneider), Oliver Seidel (90. Maik Zimmermann).

 

Schiedsrichter: Christoph Bäck (Zahna)

 

Tore: 1:0 Eugen Schunaew (5.), 1:1 Jonas Schneider (53.), 1:2 Sebastian Löbnitz (77.)


23.11.2019 - Barleben siegt bei schwachen "Blau-Gelben":

 

Haldensleber SC gegen FSV Barleben  0:2 (0:2)

 

(cme) 

Der FSV Barleben hat am Sonnabend das Derby gegen den Haldensleber SC mit 2:0 gewonnen und sich damit in der Tabelle wieder am Wagner-Team vorbei geschoben. In Hundisburg entschied ein Doppelpack von Rick Goedicke in der ersten Halbzeit eine niveauarme Partie.  

Bereits zur Pause war Haldenslebens Trainer Marco Wagner vollends bedient. Seine Mannschaft ließ auf dem Ausweichplatz in Hundisburg nahezu alles vermissen, was sie in den vergangenen Monaten ausgezeichnet hatte. „Es war unsere schwächste Saisonleistung. So darf man nicht auftreten, schon gar nicht im Derby. Wille, Leidenschaft, Leben, es war nichts da und es hat nichts funktioniert.“ Die Barleber waren von Beginn an wacher, hatten taktische Vorteile und spielten diese nicht oft, aber entscheidend aus. Nach 28 Minuten brachte Torsten Kühnast eine weite Flanke in den Strafraum, Valentin Pung köpfte quer auf Rick Goedicke, der ebenfalls per Kopf zur Führung traf. Von diesem Treffer scheinbar angestachelt, düpierte der Angreifer zehn Minuten später Kevin Zimmermann - eigentlich die Zuverlässigkeit in Person beim HSC – und erhöhte auf 2:0. „Wir haben im Vorfeld die Mannschaft intensiv auf dieses Derby vorbereitet, sie erinnert, wo wir herkommen und das wir mit einem Sieg wieder die Nummer eins im Kreis sein können“, erklärt Schindler die Präsenz seines Teams. 

Nach der Halbzeit versuchte es der HSC nochmal, doch Hasse vergab die schnelle Anschlusschance (46.). „Vielleicht wäre dann noch was gegangen“, spekulierte Wagner, doch spätestens als Mai den Schuss von Kaschlaw von der Linie kratzte, war allen 112 Zuschauern klar, dass das erste Derby in dieser Saison verdientermaßen an den FSV Barleben gehen würde.  

 

Haldensleber SC: Kay Uhlmann (46. Florian Switala), Willy Duda, Kevin Zimmermann, Lucas Krüger, Felix Kaschlaw, Marius Wille, Tim Girke, Sergio Cristovao (55. Domenik Siegmund), Philipp Krause (55. Denny Hevekerl), Benjamin Sacher, René Hasse.

 

FSV Barleben: Alexis Lenhard, Christoph Grabinski, Valentin Pung, Matthias Mai, David Spitzer, Hendrik Romahn, Toni Wasylyk, Rick Goedicke (64. Franz Gründler), Christopher Kalkutschke, Denny Piele (78. Tony Lüddeckens), Torsten Kühnast (86. Christian Falk). 

 

Schiedsrichter: Christian Wesemann (Walbeck) 

 

Zuschauer: 112

 

Tore: 0:1 Rick Goedicke (28.), 0:2 Rick Goedicke (38.)

 

 

15.11.2019 - Drei Punkte in Sangerhausen:


VfB Sangerhausen gegen Haldensleber SC 2:3 (1:1)


(mke/cme) 

Der Haldensleber SC hat sich am Freitagabend in Sangerhausen den ersten Auswärtssieg der Saison gesichert. Nach 90 turbulenten Minuten hieß es auf dem Kunstrasenplatz 3:2 für den HSC. 

Bereits nach acht Minuten sahen die Zuschauer die erste Chance durch Tim Girke. Nach einem Eckball (8.) wurde sein Kopfball auf der Linie geklärt. Mehr Erfolg hatte der Rückkehrer vier Minuten später. An der Strafraumgrenze kam er erneut zum Schuß und traf ins linke untere Eck zum 0:1.

Nur eine Minute später dann Entsetzen beim HSC: Schiedsrichter Lukas Müller pfiff einen fragwürdigen Handelfmeter, den Willy Duda verursacht haben sollte. Kay Uhlmann ahnte zwar die richtige Ecke, kam aber nicht an den von Nowak geschossenen Ball heran. Danach entwickelte sich ein verbissenes, gutes Verbandsligaspiel, in dem der HSC in der Schlussphase der ersten Halbzeit große Möglichkeiten ausließ. Binnen drei Minuten hatte Benjamin Sacher Großchancen, als er alleine zum Torwart unterwegs war. Beide Male blieb VfB-Keeper Brünoth der Sieger.

Marco Wagner war nach Wiederanpfiff noch nicht auf dem Platz und schon stand es 2:1 für Sangerhausen. Schäffner (46.) wurde frei gespielt und schob den Ball an Uhlmann vorbei. Aber HSC-Kapitän Tim Girke (52.) hatte eine passende Antwort. Er drang mit viel Willen in den Strafraum ein und spitzelte den Ball am Ende am Torwart vorbei zum erneuten Ausgleich. Nach dem Ausgleich griff Schiedsrichter Müller abermals ins Geschehen ein. Der zuvor unauffällige Schunaew wurde innerhalb von sieben Minuten mit zweimal Gelb vom Platz gestellt. „Da hätte ich mir mehr Fingerspitzengefühl gewünscht“, erklärte Wagner nach Spielschluss. Sangerhausen witterte nun die Siegchance und antworte mit wütenden Angriffen, Nowak traf die Querlatte.

Aber der HSC versteckte sich in Unterzahl nicht. Beide Mannschaften spielten voll auf Sieg. In einem offenen Schlagabtausch war es wieder der enorm starke Girke, der in den Strafraum eindrang, aber diesmal zu Fall gebracht wurde. 

Es ertönte ein Elfmeterpfiff. Die Aufgabe übernahm acht Minuten vor Abpfiff René Hasse (82.). 

Der Routinier zeigte erst Nerven, da Brünoth den Ball parieren konnte, aber beim Nachschuss hatte er keine Abwehrchance. Nun wehrte sich der HSC mit allen Mitteln und wollte den Auswärtssieg. Die Gastgeber hatten noch zwei riesen Gelegenheiten. Henning (84.) hämmerte den Ball an den Pfosten und Willy Duda (86.) klärte für den bereits geschlagenen Kay Uhlmann auf der Torlinie. Dann war der erste Auswärtssieg der Saison perfekt. 

„Es war ein hochintensives Spiel mit unheimlich vielen Torchancen, das in beide Richtungen hätte kippen können. In der ersten Halbzeit hatten wir die klareren Chancen und müssen mit einer Führung in die Pause gehen. Danach nahm das Spiel seine Geschichte. Wie die Mannschaft den schnellen Rückstand und den Platzverweis wegsteckt hat, war dann schon groß“, resümierte Marco Wagner. 


HSC: Uhlmann - Wille, Schunaew, Duda, Krause - Mäde, Girke, Kaschlaw (87. Daxha), Krüger (60.Cristovao), Sacher (90. Hauer) - Hasse


Tore: 0:1 Girke (12.), 1:1 Nowak (13./Handelfmeter), 2:1 Schäffner (46.), 2:2 Girke (52.), 2:3 Hasse (82./Foulelfmeter)



Eugen Schunaew im Kopfballduell gegen Kelbra
Eugen Schunaew im Kopfballduell gegen Kelbra

09.11.2019 - Zweite Nullnummer in Folge:

 

Haldensleber SC gegen SV Kelbra  0:0

 

Nachdem sich der HSC am vergangenen Spieltag, torlos bei Blau-Weiß Dölau trennte, sollte auch am 13.Spieltag das gleiche Ergebnis herausspringen - denn auch auf dem Kunstrasenplatz im heimischen Waldstadion, sollten gegen den SV Kelbra, keine Treffer fallen. 

Es sollte sich von Beginn an ein sehr intensiv geführtes Spiel entwickeln, das über 90 Minuten sehr zerfahren wirkte und zu keiner Zeit einen richtigen Spielfluss zu Stande kommen ließ. Viele Nickligkeiten, intensiv geführte Zweikämpfe und wenig Torraumszenen, gehörten zur Tagesordnung. Optisch konnte sich der HSC in den ersten 15 Minuten ein leichtes Übergewicht erspielen und kam durch Kaschlaw (7.) bzw. Krüger (9.) zu ersten Torabschlüssen, die aber wenig Gefahr erzeugten. Die beste Chance zur Führung sollte dann abermals Krüger (13.) vergeben. Nach einer schönen Hereingabe von Hasse, beförderte Krüger den Ball an die Querlatte und sollte die beste Möglichkeit im ersten Durchgang auslassen. Die Gäste vom SV Kelbra sollten in der 26.Minute zu ihrer besten und zugleich einzigen guten Torchance kommen. Von der Strafraumgrenze kam Steuer (26.) zum Schuss, den aber Uhlmann -der den Gelbgesperrten Switala vertrat- sicher entschärfte. Die restliche erste Halbzeit spielte sich zwischen beiden Strafräumen ab und ernsthafte Torgelegenheiten sollten beide Mannschaften nicht mehr kreieren. So ging es torlos in die Kabinen und auch nach Wiederanpfiff sollte sich das Spiel wenig ändern. Durch unzählig viele kleine Foulspiele, unterbrach Schiedsrichter Kahlert ständig das Spielgeschehen und Strafraumszenen waren absolute Mangelware. Eine der wenigen Gelegenheiten hatte Krüger (60.) mit seinem Schuss aus 20m, der aber knapp am rechten Pfosten vorbei ging. So tickte die Uhr unaufhaltsam Richtung Abpfiff und erst in den letzten fünf Spielminuten keimte plötzlich Torgefahr auf. Die erste sollte der HSC bekommen durch einen 30m Freistoß von Girke, den Kelbras Schlussmann Gurniak abklatschen ließ, aber Duda den zweiten Ball nicht verwerten konnte. Im Gegenzug kam nach einem Eckball Nosov (87.) völlig frei zum Kopfball und zwang HSC-Keeper Uhlmann zu einer Glanzparade. Wiederum nur zwei Minuten später geriet der HSC durch Ballverlust in einen Konter und wäre beinahe bestraft wurden. Der Gästesturm lief in Überzahl Richtung HSC-Tor und Bobeliuk (89.) wurde in letzter Sekunde von Mäde -mit bärenstarken Tackling- am Torschuss gehindert. So hatte der HSC am Ende sogar noch das Glück auf seiner Seite, um wenigstens einen Punkt im Waldstadion zu behalten. Danach pfiff Schiedsrichter Kahlert das Spiel ab und beide Teams trennten sich am Ende mit einem gerechten Remis, das auch über 90 Minuten gesehen - keinen Sieger verdient hätte. Durch das zweite Remis in Folge, rangieren die Blau-Gelben auf Platz 5 der Verbandsligatabelle und müssen bereits am kommenden Freitag ihr nächsten Spiel bestreiten. Beim VfB Sangerhauen gastiert der HSC um 19 Uhr, zum Flutlichtspiel im Friesenstadion.

 

HSC:  Uhlmann - Wille, Zimmermann, Schunaew, Krause - Mäde, Siegmund, Krüger (76.Girke), Kaschlaw - Sacher (81.Daxha), Hasse (66.Duda)

 

Tore: keine

 


P.Krause mit einem Remis in Dölau
P.Krause mit einem Remis in Dölau

03.11.2019 - Punkteteilung beim Tabellennachbarn

 

Blau-Weiß Dölau gegen Haldensleber SC 0:0

 

(cme)

Der Haldensleber SC hat am Sonntag einen Punkt aus Dölau mitgenommen. Die Mannschaft von Marco Wagner trennte sich vom Tabellennachbarn torlos. „Wir können mit dem Punkt gut leben, auch wenn wir über weite Strecken der zweiten Halbzeit in Überzahl gespielt haben“, resümierte der Coach. Torjäger Batoure sah nach 55 Minuten die Gelb-Rote Karte. Zuvor erlebten die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch beider Teams, die letzte Zielstrebigkeit fehlte aber auf beiden Seiten. Für den HSC vergaben Domenik Siegmund per Kopf (31./36.) und kurz vor Schluss per Schuss sowie Lucas Krüger (49.) gute Möglichkeiten. Für den Gastgeber traf Pultke (50.) nur den Außenpfosten. „Wir mussten nach den kurzfristigen Ausfällen von Kaschlaw, Sacher und Wille wieder reagieren, Rene Hasse hat erstmals nach langer Zeit wieder durchgespielt und auch Pascal Thieke sammelte wieder Minuten in der ersten Mannschaft. Ich bin zufrieden“, äußerte sich Wagner abschließend. Damit endete ein HSC-Auswärtsspiel zum dritten Mal in dieser Saison mit einem Remis.

 

Haldensleber SC: Florian Switala, Eugen Schunaew, Willy Duda (58. Pascal Thieke), Kevin Zimmermann, Lucas Krüger, Denny Hevekerl, Marvin Mäde, Philipp Krause, Floralb Daxha, René Hasse, Domenik Siegmund

 

Schiedsrichter: Franz Unger (Salzfurtkapelle)       

Zuschauer: 113

 

Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot: Sofiane Batoure (55./SV Blau-Weiß Dölau)


Grenzenloser Jubel über den Einzug ins Halbfinale
Grenzenloser Jubel über den Einzug ins Halbfinale

31.10.2019 - Siegmund köpft HSC ins Halbfinale:

 

Haldensleber SC gegen 1.FC Merseburg  1:0 (0:0)

 

Grenzenloser Jubel herrschte am Donnerstagnachmittag im Haldensleber Waldstadion. Der HSC hat die Pokalsensation gegen den Oberligisten 1. FC Merseburg geschafft und steht nach dem 1:0-Erfolg im Halbfinale. 

 

von Christian Meyer

In einem von Beginn an umkämpften und später emotionalen Pokalkrimi machte ein Kopfballtreffer von Domenik Siegmund in der 55. Spielminute den Unterschied.  „Ich spüre momentan nur noch Glückseligkeit und Stolz darüber, mit wie viel Leidenschaft und Herz die Mannschaft heute aufgetreten ist. Wir sind an die Grenze gegangen“, sagte Marco Wagner kurz nach Spielende. Seine Mannschaft kam am Reformationstag über die einfachen Dinge, stand in der Defensive eng, arbeitete konzentriert gegen Gegner und Ball und setzte ein, zwei Nadelstiche gegen den Oberligisten, der zunächst selbstsicher begann. Aus der Überlegenheit der Merseburger, die sicherlich keinen der 308 Zuschauer überraschte, resultierten etliche Standards. Doch zu Glanzparaden wurde Florian Switala nicht gezwungen. Fünf Minuten vor der Pause die größte Möglichkeit im ersten Durchgang: Nach einer Merseburger Ecke leitete Switala den schnellen Konter ein. Über Krüger kam der Ball glücklich zu Sacher, der nur noch den Torwart vor sich hatte. Doch Lukas Wurster lenkte das Leder an den Pfosten. Die zweite Einladung schlug der Gastgeber aber nicht mehr aus. Zehn Minuten nach Wiederbeginn machte Kaschlaw das Spiel schnell, legte den Ball zu Sacher heraus, dessen Flanke Siegmund im Zentrum ins Tor köpfte. Die Partie wurde von Minute zu Minute hektischer, doch der HSC musste nur noch eine brenzlige Situation überstehen, als Switala stark gegen Seidemann hielt und der Ball um Zentimeter am Tor vorbei ging.

 

HSC:  Switala - Wille, Schunaew, Zimmermann, Krause - Mäde, Duda, Siegmund, Kaschlaw (75.Hevekerl), Sacher (90.Daxha) - Krüger (71.Hasse)

 

Tore:  1:0 Siegmund (55.)

 

Zuschauer:  308

26.10.2019 -Gutes Spiel, aber kein Ertrag:

 

Haldensleber SC gegen BSV Halle/Ammendorf  0:2 (0:0)

 

Nun ist auch die letzte Serie des HSC gerissen. Nachdem die Blau-Gelben im heimischen Waldstadion bisher noch ungeschlagen waren, konnte der Tabellenzweite aus Halle gleich alle drei Punkte entführen. Aber so deutlich wie das Ergebnis, war der Auswärtssieg der Gäste nicht, denn die Mannschaft um Marco Wagner bot den favorisierten Ammendorfern Paroli.

Im ersten Durchgang gab es in den ersten 15 Minuten Fussball-Magerkost und beide Mannschaften duellierten sich zwischen beiden Strafräumen. Nach der ersten Flanke in den HSC-Strafraum kam Keitel (16.) zum Kopfball und setzte diesen auf die Querlatte. Nun wurde das Verbandsliga-Spitzenspiel deutlich besser und nahm Fahrt auf. Gegen das gute Stellungsspiel der Gäste fand der HSC in der 23. Minute die erste Lücke. Krauses Flanke fand den Kopf von Siegmund (23.), den aber Halles Keeper Guth parierte. Der HSC fand nun immer besser ins Spiel und hatte deutlich mehr Zug zum Tor. In der 38. Minute sollte dann auch der Torjubel durchs Waldstadion schallen. Doch nach einer Flanke soll Schunaew (38.) beim Kopfball im Abseits gestanden haben und der Treffer zählte nicht. Eine letzte Gelegenheit vergab Krüger (42.). mit seinem Schuss aus 25m und so ging es torlos in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel ging es genau so weiter und der HSC sollte binnen zwei Minuten zu guten Chancen kommen. Jeweils nach einem Eckball verpassten Duda (49.) und Zimmermann (50.) die Möglichkeit -per Kopfball- die Blau-Gelben in Führung zu bringen. In dieser guten Phase fiel dann der Führungstreffer für die Gäste -wie aus dem Nichts. Nach einem unnötig verursachten Eckball kam Richter (55.) zum Kopfball und traf aus kurzer Distanz zum 0:1 für Halle/Ammendorf. Nun folgten wütende Angriffe des HSC und es sollte gute Gelegenheiten geben um den schnellen Ausgleich zu erzielen. Die erste dazu bekam Siegmund (60.) der seinen Schuss aus 12m -um Zentimeter- am rechten Pfosten vorbei setzte. Nur vier Minuten später sollte es dann die größte Möglichkeit zum Ausgleich geben. Kaschlaw bediente mit starken Pass Sacher (64.), der völlig frei vor Guth auftauchte, doch aber das Spielgerät am Pfosten vorbei schob. Nun haderte der HSC mit seinen vielen vergebenen Chancen und die Uhr tickte für die Gäste. Wagner stellte sein Team nun auf volle Offensive um, mit dem Ziel: wenigstens noch einen Punkt im Waldstadion zu behalten. Aber was der HSC auch versuchte es sollte nicht mehr zum Ausgleich kommen und die clever verteidigenden Ammendorfer setzten in der Schlussminute den Nadelstich. Nach einem Konter hatte Siegel (90.) freie Fahrt zum Tor und ließ Switala keine Abwehrchance. Somit gewann der BSV Halle/Ammendorf mit 0:2 Toren und es gab keine gerechte Punkteteilung. Positiv kann der HSC, die deutliche Leistungssteigerung -gegenüber dem Bitterfeld Spiel- mit in den kommenden Donnerstag nehmen. Dann erwarten die Blau-Gelben den Oberligisten 1.FC Merseburg im Waldstadion, wenn es im Landespokal Viertelfinale, sicherlich einen heißen Tanz geben wird. Anstoß am Feiertag wird dann bereits um 13 Uhr sein und der HSC hofft auf ein volles Waldstadion, um die riesen Sensation ins Halbfinale zu schaffen.

HSC Coach Wagner nach dem Spiel: "Schade das wir heute, in einem Spiel auf Augenhöhe den Platz als Verlierer verlassen haben. Durch einen unnötigen Standard geraten wir in Rückstand und danach vergeben wir riesen Chancen zum Ausgleich. Wenn man gegen eine solche Spitzenmannschaft bestehen will muss man halt die Möglichkeiten nutzen. Wir bekommen leider ein fragwürdiges Abseitstor aberkannt und so nahm das Spiel halt seinen Lauf. Aber wir werden alle unseren Mund abputzen und ab jetzt läuft die volle Fokussierung auf das Landespokal Viertelfinale. Wir freuen uns wahnsinnig auf kommenden Donnerstag und hoffen das wir zahlreiche Unterstützung bekommen, denn das hat sich meine Mannschaft definitiv in dieser Saison verdient."

 

HSC:  Switala -  Wille, Schunaew, Zimmermann, Krause - Mäde, Duda (60.Hevekerl), Kaschlaw, Siegmund, Sacher - Krüger (79.Hasse)

 

Tore:  0:1 Richter (55.) , 0:2 Siegel (90.)

 

 


HSC-Torschütze Lucas Krüger
HSC-Torschütze Lucas Krüger

19.10.2019 - Gebrauchter Tag beschert erste Saisonniederlage:

 

1.FC Bitterfeld/Wolfen gegen Haldensleber SC  3:1 (2:1)

 

Am 10. Spieltag der Verbandsliga ist es geschehen: Im neunten Liga-Auftritt musste sich der Haldensleber SC erstmals in der Spielzeit 2019/20 geschlagen geben. Nach der 3:1-Niederlage beim 1. FC Bitterfeld-Wolfen, ist somit auch der letzte noch mit weißer Weste verbliebene Verbandsligist besiegt worden. Zu Gast im Jahnstadion wurde der Wagner-Elf früh klar, dass das Auswärtsspiel kein Selbstläufer werden würde. Der Uhrzeiger drehte sich nur zweimal und die Gastgeber konnten bereits das erste mal jubeln. Im Anschluss einer Ecke brachte Marcus Plomitzer (2.) die Hausherren in Front, nachdem HSC-Akteur Wille ihn mit einem Querschläger, den Ball genau auf die Füße servierte. Sichtlich beeindruckt von der frühen Führung kam Plomitzer (5.) erneut völlig frei zum Schuss, doch diesmal parierte Switala im HSC-Tor stark.  Auf diesen Rückstand fand der HSC jedoch noch eine schnelle Antwort in Person von Lucas Krüger (8.), der nach Vorarbeit von Marius Wille, das Leder zum 1:1 in den Winkel wuchtete. Aber auch der schnelle Ausgleich sollte am heutigen Tag dem HSC-Spiel keine Sicherheit verleihen und die Wagner-Elf produzierte reihenweise Fehler. Denn nur neun Minuten später fand sich der HSC erneut im Rückstand. Diesmal war es eine direkt verwandelte Ecke von Viacheslav Potapenko (17.), die für die Bitterfelder Führung sorgte. Bis zur Halbzeit hatten der HSC sogar noch Glück, dass Vyacheslav Biryuk (26.) und Max Koß (30.) das Ergebnis nicht schon vor dem Pausenpfiff höher schraubten. Bis auf einen Schuss aus 20m von Floralb Daxha (40.), fiel dem HSC nichts weiter ein im ersten Durchgang und so ging es mit einem 2:1 Rückstand in die Kabinen. 

Nachdem HSC-Coach Wagner in der Halbzeit deutliche Worte fand, sahen die 102 Zuschauer einen gewillten HSC nach Wiederanpfiff. Der Knackpunkt im Spiel sollte dann bereits nach drei Minuten geschehen. Lucas Krüger (48.) wurde perfekt frei gespielt und vergab -völlig allein vor Marius Kasny- die Glasklare Chance zum Ausgleich, auch den abprallenden Ball konnte Benjamin Sacher nicht im Tor unterbringen. So musste das HSC-Trainerteam mit ansehen, wie die HSC-Elf in dem Trott der ersten Halbzeit zurück fiel und unzählige Fehler auf dem Feld produzierte. Auch das Prunkstück mit der HSC-Abwehr, leistete sich heute ständige Schnitzer, die es Bitterfeld/Wolfen immer wieder einfach machten. So sollte der HSC -Mitte der zweiten Halbzeit- erneut bestraf werden. Diesmal war es eine Ecke für den HSC, in dessen Folge die Hausherren konterten und Potapenko (64.) mit seinem zweiten Treffer des Nachmittags die Vorentscheidung zum 3:1 besiegelte. Aufbäumen der stark ersatzgeschwächten HSC-Elf, gab es erst in der Schlussphase, denn nach einem erneuten Eckball, kam Domenik Siegmund (84.) völlig frei zum Kopfball, der diesen aber knapp am Tor vorbei setzte. Auch in der Schlussminute sollte Lucas Krüger (89.) nicht der Anschluss gelingen, ganz allein vor Marius Kasny vergab der HSC-Stürmer die Möglichkeit für eine hitzige Schlussphase. So war es das geschehen: Der HSC muss nach dem 10.Spieltag seine erste Saisonniederlage hinnehmen und konnte am heutigen Tag gegen einen verdienten Sieger aus Bitterfeld nicht stand halten. Der HSC rangiert weiterhin auf Platz 4 der Verbandsligatabelle, doch es bleibt zu hoffen das am kommenden Wochenende sich das Lazarett im Kader etwas lichtet. Am kommenden Samstag empfangen die Blau-Gelben zum Spitzenspiel, den BSV Halle/Ammendorf im heimischen Waldstadion. 

Marco Wagner resümierte nach dem Spiel: "Es war heute einfach nicht unser Tag und wir müssen verdient die erste Niederlage einstecken. Wir haben heute von der ersten Minute an, so viele individuelle Fehler gemacht, wo wir dreimal eiskalt bestraft wurden. Dies ist uns Saisonübergreifend in den letzten 20 Spielen nicht passiert. Es war klar das wir irgendwann die erste Niederlage kassieren werden und aus diesen Fehlern müssen wir jetzt lernen und werden dies auch analysieren. Dies passiert aber solch jungen Mannschaft und es ist uns heute nicht gelungen die Spannung wieder herzustellen, nach dem Rückstanden. Mit Hasse, Cristovao, Müller, Duda, Stadler und Kapitän Girke -um nur einige zu nennen- fehlen uns derzeit auch reichlich Schlüsselspieler, wovon hoffentlich einige zum nächsten Heimspiel zurückkehren werden, um den Kader wieder breiter aufzustellen. Nichts desto trotz heißt es jetzt "Mund abputzen" und wir werden uns so optimal es geht, auf Halle/Ammendorf vorbereiten. Fakt ist aber auch eins, wenn man über die neue Saison zurück blickt und alle Pflichtspiele betrachtet, hat meine Mannschaft nach 23 Spielen, das erste mal wieder den Platz als Verlierer verlassen. Darauf kann diese junge Mannschaft mehr als stolz sein."

 

HSC:  Switala - Wille, Zimmermann, Schunaew, Hevekerl (70.Hauer) - Mäde, Siegmund, Kaschlaw, Daxha (59.Krause), Sacher - Krüger

 

Tore:  1:0 Plomitzer (2.) , 1:1 Krüger (8.) , 2:1 Potapenko (17.) , 3:1 Potapenko (64.)

 


Jubel nach dem Abpfiff!!!
Jubel nach dem Abpfiff!!!

13.10.2019 - HSC zieht nach Pokalschlacht ins Viertelfinale ein:

 

Haldensleber SC gegen Eintracht Elster  3:2 n.V. (1:1) (2:2)

 

Was für ein Nachmittag im Haldensleber Waldstadion. Im Landespokal Achtelfinale, besiegt der HSC nach 120 Minuten, die Mannschaft von Eintracht Elster mit 3:2 Toren und zieht ins Viertelfinale ein. Bis auf ein Elfmeterschießen wurde den Zuschauern alles geboten - in einem Spiel wo der HSC führte, in Rückstand geriet, den Ausgleich markierte und am Ende den Siegtreffer schoss. Über 120 Minuten sollte sich ein Spiel auf Augenhöhe entwickeln, zweier Mannschaften die sich nichts schenkten auf dem Platz. Der HSC begann von Anfang an mit aggressiven Pressing und ließ Eintracht Elster kaum ins Spiel kommen. Frühes stören und verbissene Zweikämpfe zerstörten das Spiel der Gäste, auch wenn es bis zur 13. Minute dauern sollte, ehe die erste Torgelegenheit zu sehen war. Krüger (13.) versuchte es für die "Blau-Gelben" aus 18m, doch Elsters Keeper Ziebell war zur Stelle. Nur zehn Minuten später hatte so ziemlich jeder den Torschrei auf den Lippen, nachdem Krause mit schönem Pass Sacher (23.) bediente, doch sein Schuss streifte um Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Nur eine Minute danach musste HSC-Trainer Wagner schon das erste mal wechseln. Für den verletzten Cristovao (24.) kam Duda ins Spiel. Das aggressive Pokalspiel nahm seinen Lauf und kurz vor dem Pausentee sollten plötzlich Tore fallen. Die vom Spielverlauf her verdiente Führung, sollte dem HSC gehören. Geburtstagskind Kaschlaw (45.) versuchte es einfach mal aus 16m und sein Schuss fand den Weg ins rechte untere Eck. Aber noch während des anhaltenden Jubels, sollte Elster zum Ausgleich kommen. Nach einer Flanke in den Strafraum unterschätzte -der sonst starke Rückhalt- Switala den Ball und Elsters Schmidt (45+1) bedankte sich mit dem Kopfballtreffer zum 1:1 Ausgleich. Somit ging es aus HSC-Sicht mit einem unnötigen Remis in die Kabinen und das Spiel sollte von vorn beginnen.

Nach dem Seitenwechsel agierte Elster deutlich präsenter und kam auch zu deutlich mehr Strafraumaktionen. Den ersten Warnschuss gab Schmidt (49.) ab, den Switala aber sicher entschärfte. Von nun an sollte es hin und her gehen, denn auf der Gegenseite verlor Siegmund (53.) das Duell gegen Ziebell. Im direkten Gegenzug versuchte es Franke (54.) für Elster, doch auch sein Schuss verfehlte das HSC-Gehäuse knapp. Die Spannung blieb dem Spiel erhalten und einen vorhersehbaren Sieger, konnte im Waldstadion niemand ausmachen. Die besseren Karten dafür sollte aber Elster bekommen, denn nach einer Flanke, quer durch den HSC-Strafraum, fand der Ball den Fuss von Kühnast (72.), der aus kurzer Distanz das Leder in die Maschen jagte. Somit musste der HSC erstmals einen Rückstand hinterherlaufen und antwortete mit wütenden Angriffen. Die erste dicke Chance zum Ausgleich vergab Duda (78.), der seinen Schuss aus 18m knapp am Tor vorbei setzte. So langsam lief dem HSC die Zeit davon um die erste Saisonniederlage abzuwenden. Doch einen mustergültigen Angriff hatte das Wagner-Team noch parat. Krügers perfekt platzierte Flanke fand den Fuss von Sacher (83.), der den Ball aus 5m, volley im Tor unterbrachte. Nach dem riesen Jubel im Waldstadion und einer wahrscheinlichen Verlängerung, hätte Krüger (89.) in letzter Minute dem Spiel die Krone aufsetzen können. Diesmal fungierte Sacher als Vorbereiter und Krüger vergab aus 3m freistehend vor Ziebell.

Somit mussten beide Mannschaften nachsitzen und es ging in die Verlängerung. Der gut leitende Schiedsrichter Heyer pfiff die erste Halbzeit gerade an, da sollte auch der Jubelschrei durch das Stadion ertönen. Sacher bediente abermals Krüger (92.), der mit einem sehenswerten Schuss von der rechten Seite, den HSC in Führung brachte. In einem echten Pokalfight waren nun die Gäste wieder gefordert und sollten durch Elmenthaler (102.) zur dicken Chance kommen. Doch aus kurzer Distanz parierte Switala bärenstark und hielt die HSC-Führung fest. Im zweiten Abschnitt der Verlängerung agierten die Gäste oft mit langen hohen Bällen in den HSC-Strafraum-Strafraum, die aber Haldenslebens Innenverteidigung um Zimmermann und Schunaew vor wenig Sorgen stellte. Eine brenzlige Situation musste der HSC aber noch überstehen, doch auch den Versuch von Franke (117.) entschärfte die mittlerweile Vielbeinige HSC-Abwehr. Auf der Gegenseite verpasste der eingewechselte Hevekerl (118.) die endgültige Entscheidung aus knapp 5m und so blieb es am Ende beim 3:2 für den HSC. Somit hält auch nach dem Pokal-Achtelfinale, die Serie des HSC Stand und die Mannschaft von Marco Wagner bleibt weiterhin in dieser Saison ungeschlagen. Wer der Gegner im Viertelfinale sein wird, entscheidet sich bereits am Montag um 16.30 Uhr, wenn in Magdeburg die Auslosung stattfindet.

HSC-Trainer Wagner nach dem Spiel: "Ein unglaublicher Pokalfight meiner Mannschaft heute. Das Spiel hat alles mitgebracht was nur geht. Wir hatten über 120 Minuten Höhen und Tiefen zu erleben. Nach Führung, Ausgleich, Rückstand, erneuter Ausgleich, dann der ersehnte Siegtreffer. Ein Wahnsinns Spiel, zweier Mannschaften die sich komplett auf Augenhöhe bewegten. Mir fehlen langsam die Worte, was meine Jungs auf dem Platz abliefern. Die Moral nach einer Verletzung und Rückstand ist aller ehrenwert. Ich bin unglaublich stolz auf das Team. Jeder einzelne ging wieder an seine Grenzen und versuchte unseren Matchplan umzusetzen. Respekt an jeden einzelnen im Team und die Mannschaft soll es einfach nur genießen, was sie in dieser Saison bewerkstelligt."

Am kommenden Wochenende herrscht dann wieder Ligaalltag bei den Blau-Gelben. Der HSC bestreitet am Samstag sein Auswärtsspiel beim 1.FC Bitterfeld/Wolfen.

 

HSC:  Switala - Wille, Zimmermann, Schunaew, Krause - Mäde (75.Hevekerl), Cristovao (24.Duda), Siegmund, Kaschlaw, Sacher (118.Müller) - Krüger (112.Daxha)

 

Tore:  1:0 Kaschlaw (45.) , 1:1 Schmidt (45+1) , 1:2 Kühnast (72.) , 2:2 Sacher (83.) , 3:2 Krüger (92.)

 

Zuschauer: 167

 

Doppeltorschütze Lucas Krüger
Doppeltorschütze Lucas Krüger

06.10.2019 - Ein unfassbarer Lauf nahm heute seinen Höhepunkt:

 

Haldensleber SC gegen Einheit Wernigerode 3:0 (1:0)

 

Von Christian Bogus

Am heutigen Sonntag empfing der HSC den Aufsteiger FC Einheit Wernigerode auf heimischem Rasen. Beide Seiten schenkten sich von Beginn an nichts und gaben gleich Vollgas. Die Kräfte waren bei beiden Teams ausgeglichen, doch blieben Tore aus. In der 36. Minute dann die Wende. Nach einem Pass vom Haldensleber Benjamin Sacher bekam den Ball Lucas Krüger vor die Füße, der das Leder im rechten oberen Eck platzierte und den HSC damit in Front brachte. Somit ging es mit dem 1:0 in die Pause.

In der zweiten Hälfte ließen die Kräfte bei den Gastgebern nach und die Harzer bestimmten immer stärker das Spielgeschehen. So gelangte Rouven Blecker vom FC in der 60. Minute ungehindert in den Strafraum des Gastgebers und zog ab. Nur durch eine Glanzparade von HSC-Schlussmann Kay Uhlmann wurde ein Tor verhindert. Fünf Minuten später folgte die Antwort des HSC durch Felix Kaschlaw, der sich freilaufen konnte und den Ball in das Tor zum 2:0 hämmerte. Nur drei Minuten später machte es ihm Teamkollege Lucas Krüger nach und erhöhte abermals. So blieb es beim 3:0-Endstand. „Es ist ein verdienter Sieg, auch wenn wir in der zweiten Halbzeit nicht alle Phasen dominiert haben. Ich bin richtig stolz auf die ganze Truppe“, so HSC-Coach Marco Wagner.

Am kommenden Sonntag kann der HSC dann das nächste Highlight perfekt machen, wenn man im Landespokal mit einem Sieg gegen Eintracht Elster, ins Viertelfinale einziehen kann. 

 

HSC: Uhlmann, Schunaew, Duda, Zimmermann, Krüger (82. Wittke), Wille, Cristovao, Krause, Kaschlaw, Daxha (58. Thieke), Sacher

 

Tore: 1:0 Krüger (36.), 2:0 Kaschlaw (65.), 3:0 Krüger (68.)

 


Kevin Zimmermann (li.) und Tim Girke (re.)
Kevin Zimmermann (li.) und Tim Girke (re.)

03.10.2019 - HSC auch in Elster nicht zu schlagen:

 

Eintracht Elster gegen Haldensleber SC  1:1 (1:0)

 

Der Lauf des HSC setzt sich weiterhin fort, denn auch im Spitzenspiel der Verbandsliga, konnte Gastgeber Eintracht Elster den HSC nicht bezwingen. Somit bleibt die Mannschaft um Trainer Marco Wagner, auch nach dem 8.Spieltag immer noch ungeschlagen. Vor dem Duell der beiden defensivstärksten Mannschaften, musste Wagner abermals auf reichlich Personal verzichten. So fehlten dem HSC-Coach mit Hasse, Stadler, Hevekerl, Krause und Torwart Switala, einige seiner Akteure im Spiel beim Tabellenführer. Letzteren vertrat Routinier Kay Uhlmann im HSC-Gehäuse, der über 90 Minuten seinen Job mit Bravour erledigen sollte. Dem HSC sollte von Beginn an, das schwere Auswärtsspiel erwarten und so kamen die Gastgeber bereits in der dritten Minute zur ersten Gelegenheit. Nach einer scharfen Herreingabe, rutsche Schmidt (3.) nur denkbar knapp am Ball vorbei. So entwickelte sich ein rassiges Verbandsliga-Duell, mit vielen intensiv geführten Zweikämpfen. Nach einem Eckball für den Gastgeber, tauchte plötzlich Bormann (20.) völlig frei vor Uhlmann auf, doch dieser entschärfte die Situation und leitete den ersten Konter ein. Sacher (21.) machte sich auf dem Weg zum Tor und hatte die erste große Gelegenheit für den HSC auf dem Fuss, doch Elsters Keeper Ziebell lenkte das Leder um den Pfosten. Auf der Gegenseite wurde dann erneut Uhlmann geprüft, der aber gegen Lehmanns Schuss (27.) der Sieger blieb. Die Schlussphase der ersten Halbzeit sollte dem HSC gehören. Erst parierte Ziebell einen Schuss von Sacher (35.) stark und wenig später tauchte Cristovao (39.) völlig frei vor ihm auf. Doch auch die größte HSC-Chance entschärfte Elsters Schlussmann. Nachdem sich alle mit einem gerechten Halbzeitremis abfanden, kam nach einem Einwurf nochmal Clemens (43.) zum Schuss und wie aus dem Nichts, senkte sich der Ball in den Torwinkel, zur Führung für die Gastgeber.

Somit ging es in einem sehr ausgeglichenen Spiel, mit einer knappen Führung für Elster in die Kabinen, was natürlich Wagner nicht zufrieden stimmte.

Nach dem Wiederanpfiff sahen die 121 Zuschauer dann einen gewillten HSC, der das schnelle Ausgleichstor als Vorhaben hatte. Dies sollte auch in der 48. Minute fast umgesetzt werden. Nach einem Girke-Freistoss kam Duda (48.) zum Kopfball, den Ziebell erst im Nachfassen parierte. Besser sollte es dann fünf Minuten später geschehen. Elsters Schlussmann mißglückte ein Abstoß und bediente den Ball Sacher vor die Füsse, der das Auge für Kaschlaw hatte und jener steckte das Spielgerät perfekt für Girke (53.) durch, der aus aus kurzer Distanz zum verdienten 1:1 Ausgleich traf. Nachdem das Spiel -vom Ergebnis her- wieder von vorn begann, sollte Schiedsrichter Unger seinen Auftritt haben. Er fungierte das Fussballspiel zum Kartenspiel um und zeigte HSC-Akteur Mäde (57.) binnen 30 Sekunden die Gelb-Rote Karte wegen Meckerns. Die unnötige Unterzahl sollte aber nur fünf Minuten Bestand haben, denn auch auf der Gegenseite verbannte er Elsters Schüler (62.) mit der Ampelkarte, zwecks Merckerns. Im Schlussdrittel boten sich dann beide Teams ein verbissenes Spiel, in dem der Gastgeber nur noch zu einer großen Gelegenheit kommen sollte. Schmidt (70.) wurde perfekt im Strafraum frei gespielt, doch aus Nahdistanz parierte Uhlmann den Schuss bärenstark und hielt das Remis für den HSC. In den letzten Spielminuten verteidigten beide Defensivreihen stark ihr Tor und zu einer ernsthaften Torchance sollte es nicht mehr kommen, doch einen Aufreger hatte der Schiedsrichter noch im Gepäck. Nach einem Luftduell zwischen Siegmund (90+2) und Elsters Torwart Ziebell, musste der eingewechselte HSC-Stürmer ebenfalls den Platz mit der Gelb-Roten Karte verlassen. Danach erfolgte der Schlusspfiff und das Spitzenspiel endete mit einem gerechten 1:1 Remis. 

Der HSC konnte somit auch bei der nächsten Top-Mannschaft der Liga, nicht geschlagen werden und verbucht auch nach dem 8.Spieltag, noch keine Niederlage in dieser Saison. Viel Zeit zum generieren bleibt dem HSC allerdings nicht, denn bereits am Sonntag erwarten die Blau-Gelben zum Heimspiel den starken Aufsteiger Einheit Wernigerode. 

Marco Wagner nach dem Abpfiff: "Wir haben heute wieder einen absolut verdienten Punkt geholt. In der ersten Halbzeit war die Partie sehr ausgeglichen, mit einem ärgerlichen Tor aus dem Nichts. Im zweiten Durchgang war das Momentum -bis zur Gelb-Roten Karte- bei uns und wir kamen zum verdienten Ausgleich. In der Schlussphase gab es einen offenen Schlagabtausch und wir haben uns den Punkt redlich verdient. Ich bin auch nach diesem Spieltag wieder stolz auf die Moral und Mannschaftsleistung meiner Jungs und nun müssen wir gegen Wernigerode nachlegen. Daheim haben wir noch keinen Punkt abgegeben und wir werden alles daran setzen, das dies auch nach dem 9.Spieltag so bleibt."

 

HSC:  Uhlmann - Wille, Zimmermann, Duda, Müller (52.Schunaew) - Mäde, Cristovao, Girke, Kaschlaw (76.Daxha), Sacher - Krüger (70.Siegmund)

 

Tore:  1:0 Clemens (43.) , 1:1 Girke (53.)

 

Bes.Vork.:  Mäde/HSC (57.Gelb/Rot) , Schüler/Elster (62.Gelb/Rot) , Siegmund/HSC (90+2 Gelb/Rot)

 


Doppeltorschütze Lucas Krüger
Doppeltorschütze Lucas Krüger

28.09.2019 - Krügers Doppelpack lässt HSC weiter jubeln:

 

Haldensleber SC gegen SV Edelweiß Arnstedt  2:0 (0:0)

 

Der unglaubliche Lauf des HSC geht weiter. Auch nach dem 7.Spieltag der Verbandsliga, bleibt die Mannschaft um Trainer Marco Wagner ungeschlagen. Nach zwei ganz unterschiedlichen Halbzeiten, besiegelt Lucas Krüger im zweiten Abschnitt mit einem Doppelpack, den 2:0 Heimsieg über Edelweiß Arnstedt. Somit bleibt der HSC in dieser Saison nicht nur unbesiegt, sondern konnte auch sein viertes Heimspiel siegreich gestalten. Die Fakten: "Nur ein Gegentor in der laufenden Saison", "Alle Heimspiele gewonnen", "Noch kein Gegentor im Waldstadion" und "Beste Defensive der Verbandsliga" - untermauern den derzeitigen Stand der Blau-Gelben. Die Aufgabe Arnstedt solle sich aber schwieriger gestalten als erhofft. Insbesondere im ersten Durchgang, sahen die Zuschauer im Waldstadion absolute Fussball-Magerkost. Torchancen waren auf beiden Seiten absolute Mangelware und ein vernünftiges Fussballspiel sollte in 45 Minuten nicht zu Stande kommen. Der HSC fand zu keiner Zeit in sein temporeiches und aggressives Zweikampfspiel und ließ vieles aus den vergangenen Spielen vermissen. Die Gäste hingegen waren bemüht, konnten aber gegen die schwache HSC-Elf kein Mittel finden, um Torchancen zu kreieren. Somit ging es folgerichtig mit einem 0:0 zum Pausentee. 

In der Kabine schien dann Trainer Wagner die passenden Worte gefunden zu haben, denn seine Mannen kamen mit einem ganz anderen Gesicht zurück auf dem Platz. Plötzlich war viel mehr Tempo im Spiel und die Körpersprache des HSC sollte eine ganz andere sein. So drehte sich der Uhrzeiger gerade dreimal und alle hatte den Torjubel auf den Lippen. Sacher bediente mustergültig Kaschlaw (48.), der den Ball an Arnstedts Torhüter Alfiado vorbei legte, aber in letzter Sekunde wurde das Spielgerät, von einem Verteidiger vor der Torlinie geklärt. Nun sollte das HSC-Spiel langsam Fahrt aufnehmen und es ging weiter Richtung Arnstedter Tor. Im Aufbauspiel der Gäste zeigte sich Kaschlaw wachsam und eroberte den Ball, sein perfekter Querpass erreichte Krüger (60.), der aus 10m sicher zum 1:0 für seine Mannschaft traf. Arnstedt musste nun dem HSC unfreiwillig mehr Räume gewährleisten, was den Hausherren natürlich in die Karten spielte. Nur fünf Minuten nach dem Führungstreffer sollten sich die Gäste weiter schwächen, denn Kapitän Großmann (65.) konnte den nächsten HSC-Angriff nur per Notbremse stoppen und musste folgerichtig den Platz mit der roten Karte verlassen. Der Druck des HSC auf das 2:0 wurde nun stetig höher, doch der Schuss von Wille (70.) sollte noch keinen Erfolg bringen. Sein Versuch aus halbrechter Position streifte um Zentimeter am Pfosten vorbei. Besser sollte es dann acht Minuten später gemacht werden. Kapitän Girke schickte gekonnt Krüger (78.) auf die Reise, der vor dem Arnstedter Tor eiskalt blieb und mit einem Traumtor Keeper Alifado überlupfte. Somit zeigte Krüger seine Qualitäten und bedankte sich mit einem Doppelpack für seine Einwechslung. Am Ende sollte es beim 2:0 für den HSC bleiben, was Aufgrund der zweiten Halbzeit, völlig verdient war. Zwar vergaben Wittke (87.) und Sacher (89.) noch gute Torgelegenheiten, doch ein weiterer Torerfolg sollte ausbleiben. 

 

Marco Wagner resümierte: "Die erste Halbzeit meiner Mannschaft war sehr erschreckend, denn wir haben nichts umgesetzt was wir uns vorgenommen haben. Der Weckruf kam dann Gott sei Dank in der Kabine, denn der zweite Abschnitt war deutlich besser. Am Ende gewinnen wir verdient mit 2:0 und am Schluss wäre sogar ein höheres Ergebnis möglich gewesen, doch das wäre des Guten zuviel. Ich freue mich riesig für mein Team, das wir auch nach dem 7.Spieltag noch ungeschlagen sind. Obwohl heute mit Siegmund, Hevekerl, Stadler, Hasse und Schunaew wieder reichlich Akteure fehlten, hält der Kader zusammen und tritt als Einheit auf. Das stimmt mich sehr positiv. Leider muss ich den Zuschauer Anspruch negativ entgegen blicken, denn es ist sehr schade das viel zu wenig die Leistung der Mannschaft würdigen. Ich hoffe sehr das sich dies in Zukunft ändert."

 

Somit kann der HSC -nach dem erneuten Heimsieg- mit noch breiterer Brust zum kommenden Spitzenspiel reisen. Viel Zeit zur Regeneration bleibt den Blau-Gelben nicht, denn bereits am Donnerstag gastiert der HSC auswärts bei Eintracht Elster. Ob der Feiertag dann zum "Feier-Tag" wird, muss man sehen. In der derzeitigen Verfassung fährt der HSC jedenfalls nicht als Aussenseiter nach Elster, auch wenn dort eine ganz schwere Aufgabe warten wird.

 

HSC:  Switala - Wille, Zimmermann, Duda, Müller (83.Wittke) - Mäde, Cristovao, Girke (79.Krause), Daxha (37.Krüger), Kaschlaw - Sacher

 

Tore:  1:0 Krüger (60.) , 2:0 Krüger (78.)

 


Max Stadler mit starker Leistung gegen Zorbau
Max Stadler mit starker Leistung gegen Zorbau

21.09.2019 - HSC bleibt auch in Zorbau unbesiegt:

 

Blau-Weiß Zorbau gegen Haldensleber SC  0:0

 

Auch nach dem 6.Spieltag der Verbandsliga, hält die "Serie" des Haldensleber SC bestand. Die Mannschaft um Trainer Wagner bleibt weiterhin unbesiegt und entführte bei der nächsten Top-Mannschaft der Liga, ein 0:0 Unentschieden. Beim Oberliga-Absteiger Blau-Weiß Zorbau musste Wagner auf ein Teil seiner erfahrenen Spieler verzichten und schickte -mit einem Altersdurchschnitt von 23 Jahren- wohl seine jüngste Startelf auf dem Platz. Auch wenn der HSC in Zorbau sicherlich nicht sein bestes Spiel bieten sollte, so passt halt derzeit die mannschaftliche Geschlossenheit und jeder einzelne integriert sich im Team. Ob es die gute Defensivarbeit um Routinier Kevin Zimmermann ist -wo nach sechs Spieltagen erst ein Gegentor zu Stande kam- oder die vielen "Jungen Wilden", die sich von den erfahrenen Spielern mitziehen lassen - das Gesamtpaket passt einfach in dieser Saison beim HSC. So versuchte es der HSC -von Beginn an- den Favoriten Zorbau, den Schneid abzukaufen. Aggressives Pressing und frühes stören, ließen den Gastgeber nicht ins Spiel finden -so gehörten die ersten Minuten ganz klar dem HSC. Erst nach 10 Minuten ließ sich Zorbau das erste Mal im HSC-Strafraum blicken und versuchte es mit einem Schuss von Löser (10.) - der aber ans Aussennetz ging. Auf der Gegenseite versuchte es der quirlige Kaschlaw (15.), doch sein Schuss landete auf dem Tornetz. In der Folge entwickelte sich ein kampfbetontes Verbandsliga-Punktspiel, mit wenig Höhepunkten und Torraumszenen. Beide Torhüter hatten mit den wenigen Torchancen keine Probleme und so verpufften der Schussversuch von Winkler (22.) und auf der Gegenseite die Freistoß Chance von Girke (35.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff sollte dann Zorbau die beste Möglichkeit zur Führung vergeben. Schößler (39.) versuchte es aus 30m und zwang Switala zu einer Glanzparade. Die HSC-Abwehr stand sicher im ersten Durchgang und bis auf wenige Distanzschüsse, ließ der HSC nichts zu. So ging es mit einem gerechten Remis in die Kabinen. 

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber deutlich druckvoller aus der Kabine. Aber egal was Zorbau unternahm, der HSC erledigte seine Abwehrarbeit mit Bravur und ließ dem Favoriten wenig Möglichkeiten. Zorbau versuchte es immer wieder aus der Ferne, wodurch aber kaum Gefahr aufkommen sollte. Die einzig nennenswerte Aktion vergab Reichmuth (68.), als Ihm der Ball im Strafraum vor die Füße fiel. Doch bevor jener zum Schuss kam, war die vielbeinige HSC-Abwehr zur Stelle. Auf der Gegenseite versuchten es die "Blau-Gelben" mit schnellem Umschaltspiel, vor dem Gastgeber-Tor zu gelangen, doch dies gestaltete sich nicht immer einfach, denn auch die Zorbauer Defensive ließ kaum Fehler zu. Die einzig gute Möglichkeit vergab Hasse (79.), der seinen Schuss von der Strafraumgrenze verzog. In den Schlussminuten sollte in einem kampfbetonten und defensivgeprägten Spiel, nichts erwähnenswertes mehr passieren. Schiedsrichter Menz pfiff pünktlich ab und beide Mannschaften trennten sich mit einem gerechten Unentschieden.

HSC Coach Wagner nach dem Schlusspfiff: "Im Endeffekt muss ich wieder stolz auf meine Mannschaft sein. Vor allem auf die Leistung dieser jungen Truppe, die heute auf dem Platz stand. Die Mannschaft zeigte mir abermals das Sie gegen eine Top-Mannschaft der Liga bestehen kann. Die erste Hälfte war in meinen Augen sehr ausgeglichen, im zweiten Durchgang waren wir dann nicht mehr so zielstrebig, doch wie wir uns im Großen und Ganzen präsentiert haben, war schon Klasse. Das war heute sicherlich nicht unser bestes Spiel in Zorbau, aber wie Wir wieder als Mannschaft aufgetreten sind, ist schon stark. Wir haben erneut einen Punktgewinn erspielt und bleiben immer noch ungeschlagen. Respekt an meine Mannschaft."

Am kommenden Samstag hat der HSC dann wieder Heimrecht. Dort gastiert dann die Mannschaft von Edelweiß Arnstedt im Haldensleber Waldstadion. Bisher gewann der HSC alle seine Heimspiele und sollte diese Einstellung abermals stimmen, dann wird es auch Arnstedt schwer haben -Punkte aus dem Waldstadion zu entführen.

 

HSC:  Switala - Wille, Duda, Zimmermann, Hevekerl (37.Müller) - Mäde, Girke, Kaschlaw (87.Cristovao), Stadler, Daxha (62.Krüger) - Hasse

 

Tore:  keine

 


Schütze zum Tor des Tages: Denny Hevekerl
Schütze zum Tor des Tages: Denny Hevekerl

14.09.2019 - Auch Amsdorf stoppt den HSC nicht:

 

Haldensleber SC gegen Romonta Amsdorf  1:0 (0:0)

 

Der Lauf der Mannschaft um HSC-Trainer Marco Wagner geht weiter. Auch am 5.Spieltag der Verbandsliga bleibt der HSC weiterhin ungeschlagen und besiegt nach 90 Minuten den großen Favoriten und letztjährigen Meister -Romonta Amsdorf- mit 1:0 Toren. In der 54.Spielminute besiegelte Denny Hevekerl, mit seinem Treffer des Tages, den Jubel im HSC-Team. Vor dem Spiel schaffte es Trainer Wagner erneut seine Mannen perfekt auf den Gegner einzustellen. So begann seine Elf, hochkonzentriert und dazu mit unheimlich viel Spielfreude agierend. Der Minutenzeiger drehte sich gerade zweimal und schon gab es die erste dicke Torchance im Spiel. Nach starken Dribbling von Wille über der rechte Seite, fand seine Flanke den Kopf von Sacher (2.) und sein Kopfballaufsetzer ging knapp über das Gehäuse von Tretropp. Der starke Beginn des HSC sollte dann wenig später erneut fast belohnt werden, denn nach einem Girke-Eckball, beförderte Siegmund (9.) den Ball an den Pfosten. Die Blau-Gelben beeindruckten weiter den amtierenden Verbandsliga-Meister und so gaben Girke (18.) und Krüger (20.) ihre Schussversuche ab, aber bisher bliebt Gästekeeper Tretropp fehlerfrei und packte sicher zu. In einem intensiven und temporeichen Spiel keimte von den Gästen wenig Torgefahr auf, wenn überhaupt war es Kapitän Fiebiger. Jener prüfte in der 24.Minute Switala, mit einem Freistoß aus 22m, doch der starke HSC-Rückhalt lenkte den Ball über die Querlatte. Auf der Gegenseite versuchte es Girke (37.) per Freistoß, doch auch Tretropp gab sich keine Blöße und hielt den Kasten sauber. Kurz vor dem Pausenpfiff ließ Amsdorf dann ihre Klasse kurz aufblitzen und Fiebiger (43.) prüfte Switala aus 25m, doch mit einer starken Parade sicherte der HSC-Keeper das 0:0 Halbzeitergebnis.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Beide Mannschaften schenkten sich nichts auf dem Platz und lieferten sich ein intensives Duell. Nach knapp 10 Minuten sollte dann aber Amsdorf die erste Gelegenheit bekommen. Wiedermal war es Fiebiger (53.) der Switala per Freistoß prüfte, doch egal welche Variation Amsdorfs Kapitän versuchte - Haldenslebens Nr.1 war zur Stelle. Im direkten Gegenzug präsentierte der HSC dann einen mustergültigen Konter. Über Krüger und Sacher ging es im Mittelfeld schnell und Hevekerl (54.) wurde in den Lauf bedient. Jener hatte viel Zug zum Tor und blieb vor Tretropp kaltschnäuzig, indem er den Ball ins lange Eck unterbrachte. Der viel umjubelte Führungstreffer war auf Grund der Art und Weise -wie der HSC sich präsentierte- mittlerweile verdient. Nun musste Amsdorf noch mehr im Spiel investieren und die einzige Gefahrenquelle Namens Fiebiger wurde in die Offensive befördert. Dort kam er in der 66.Minute zum Schussversuch, der knapp am linken Pfosten vorbei ging. Aber der HSC mauerte sich nach dem Führungstreffer nicht in der Defensive ein und suchte weiter sein Glück im Angriffsspiel. Nach einem Girke Freistoß kam Zimmermann (70.) zum Kopfball, der aber nur auf dem Tornetz landete. Nur zehn Minuten später hätte HSC-Kapitän Girke sich erneut ins ZDF-Sportstudio schießen können, sein Schuss aus 45m lenkte Tretropp mit den Fingerspitzen noch über die Latte. So blieb es in der Schlussphase weiterhin spannend und die Wagner-Elf verteidigte mit Mann und Maus die knappe Führung. Einmal musste der HSC aber nochmal die Luft anhalten, als der eingewechselte Gründler (90.) seinen Flugkopfball an Switala vorbei köpfte, aber der Ball an den Pfosten ging. Somit hatte der HSC das Glück des Tüchtigen und besiegte die Mannschaft von Romonta Amsdorf. Somit hat der positive Lauf der "Blau-Gelben" Bestand, denn nach vier Ligaspielen und zwei Landespokalspielen, bleibt der HSC unbesiegt in dieser Saison. 

HSC-Trainer Wagner resümierte nach dem Spiel: "Ich kann meiner Mannschaft heute nur ein riesen Kompliment machen und beglückwünschen. Ich ziehe meinen Hut vor der Mannschaft, weil es heute kein unverdienter Sieg war, gegen die Top-Mannschaft der Verbandsliga. Es zeigt halt was möglich ist, wenn wir 90 Minuten diszipliniert am Limit spielen und uns am Matchplan halten. Genau da müssen wir ansetzen und weiter machen, dann ist auch sehr viel Gutes und Positives möglich."

Zur Zeit läuft es halt beim HSC, auch wenn Wagner wieder auf einige Spieler verzichten musste gegen Amsdorf. Aber egal wer derzeit auf dem Platz steht, der Kader hält zusammen und präsentiert mannschaftliche Geschlossenheit. Auch das ist neben der guten Trainingsarbeit, ein wichtiger Garant für den derzeitigen Erfolg. Am kommenden Samstag wartet dann die nächste große Herausforderung für den HSC. Dann geht die Reise zum Oberligaabsteiger Blau-Weiß Zorbau. Aber mit diesen Einsatz, Willen und Disziplin, ist auch dort nichts unmöglich, auch wenn die Aufgabe keineswegs einfach sein wird.

Bis dahin beißt sich der HSC -trotz einem Spiel weniger- in der oberen Tabelle fest und kann den mehr als gelungenen Saisonstart genießen.

 

HSC:  Switala - Wille, Zimmermann, Cristovao, Hevekerl - Mäde, Siegmund, Girke, Krüger (79.Stadler), Sacher (82.Kaschlaw) - Hasse

 

Tore:  1:0 Hevekerl (54.)