aktuelles zu den 1. Männern aus der Saison 2018/2019


08.06.2019 - Erfolgreiches Saisonfinale:

 

Union Schönebeck gegen Haldensleber SC  1:4 (1:2)

 

Nachdem am vergangenen Wochenende der HSC die 40-Punkte Marke erreichte, musste die Mannschaft um Trainer Marco Wagner, am letzten Spieltag der Verbandsliga, nochmals Auswärts antreten. Beim Tabellenschlusslicht und bereits feststehenden Absteiger Union Schönebeck gab es zum krönenden Abschluss -einer starken Rückrunde- einen deutlichen 1:4 Auswärtssieg. Somit gelang es dem HSC in den letzten elf Punktspielen der Rückrunde, zehn mal den Platz ungeschlagen zu verlassen. Die letzte Hürde Schönebeck sollte sich aber alles andere als leicht gestalten, denn die Gastgeber machten es dem HSC nicht einfach und hinzu kam das Marco Wagner erneut auf acht seiner Spieler verzichten musste. Von Beginn an kam der HSC überhaupt nicht ins Spiel und Union Schönebeck hatte es leicht sich mit einfachen Mitteln dem HSC-Gehäuse zu nähren. In den knapp ersten 30 Minuten sollte es auf beiden Seiten keine nennenswerten Torchancen geben und so bestand das Spiel aus vielen Zweikämpfen und reichlich Ballverlusten. Mehr als einen harmlosen Freistoß von Krüger (28.) konnte der HSC bis dahin nicht anbieten und so kam wenig später die Führung relativ überraschend. Der HSC präsentierte den ersten gelungenden Angriff über Hevekerl, dessen Flanke Sachers Kopf fand, doch sein Versuch landete am Pfosten, wo aber Siegmund (34.) goldrichtig stand und den abprallenden Ball zum 0:1 versenkte. Die etwas schmeichelhafte Führung sollte aber nur acht Minuten Bestand halten, denn im Strafraum wurde Bolze (42.) freigespielt, der den Ball, zum Ausgleich an Switala vorbei schob. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde dann Torschütze Siegmund, im Schönebecker Strafraum von den Beinen geholt und es gab zurecht Strafstoß für den HSC. Die Aufgabe nahm sich Kapitän Girke an und scheiterte an Union-Keeper Pingel, doch im Nachschuss versenkte Girke (45.) den Ball zur glücklichen Pausenführung für den HSC. 

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der HSC dann bissiger und zielstrebiger in seinen Aktionen. Es sollten gerade mal fünf Minuten gespielt sein und die "Blau-Gelben" trafen zur Vorentscheidung. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld ging es schnell im Umschaltspiel und Sacher bediente perfekt Hampel (50.) im Zentrum, der zum 1:3 traf. In der Folge vergab der HSC gute Möglichkeiten, endgültig den Deckel drauf zu machen und ließ durch Rosenbach (60.) und Krauses (67.) Lattenschuss, beste Chancen liegen. Aber auch Union hatte noch eine gute Chance zum Anschlusstreffer durch Drewes (78.), die aber ebenfalls ungenutzt blieb. In den Schlussminuten wurde dann nochmals Rosenbach (88.) frei gespielt und diesmal behielt er einen kühlen Kopf und schob zum 1:4 Endstand ein. Dies sollte auch die letzte Aktion im Spiel gewesen sein und der HSC verließ am Ende verdient den Platz als Sieger. 

Marco Wagner resümierte nach dem Spiel: "Es war heute das erwartet schwere Spiel, nach einer ganz harten Saison. Ich muss meiner Mannschaft erneut ein riesen Kompliment machen, weil sie nochmals auf die Zähne gebissen hat und alles versucht hat rein zu hauen. Schönebeck hat uns nichts geschenkt heute und mobilisierte nochmals alles. Aber wir haben nochmal voll dagegen gehalten, auch wenn wir heute personell auf den letzten Zahnfleisch gekrochen sind. Am Ende haben wir uns gewehrt und einen verdienten Sieg eingespielt. Am Ende der Saison haben wir 43 Punkte geholt und das ist ein riesen Erfolg für uns. Nach 30 Spieltagen bin ich mega Stolz auf meine Mannschaft."

Somit beendet der HSC die Saison mit dem achten Tabellenplatz und 43 Punkte auf der Haben Seite. Besonders mit Blick auf die Rückrunde ist das ein riesen Erfolg für die "Blau-Gelben", die von Woche zu Woche immer mehr zu einer Einheit geformt wurden. Großen Anteil daran hatte das -zu Saisonbeginn- neue Trainergespann Wagner/Kobert, die exzellente Arbeit in Haldensleben verrichten. Nun geht es in die verdiente Sommerpause, doch bereits am 02.07. bittet Wagner zur Vorbereitung auf die neue Saison.

 

HSC:  Switala - Hevekerl, Zimmermann, Girke, Krause - Krüger, Hampel (59.Kaschlaw), Duda, Rosenbach, Sacher - Siegmund

 

Tore:  0:1 Siegmund (34.) , 1:1 Bolze (42.) , 1:2 Girke (45./11m) , 1:3 Hampel (50.) , 1:4 Rosenbach (88.)

 


Jubel unserer "Blau-Gelben" nach starkem Heimauftritt
Jubel unserer "Blau-Gelben" nach starkem Heimauftritt

01.06.2019 - Starker Auftritt im letzten Heimspiel:

 

Haldensleber SC gegen SV Westerhausen  2:0 (1:0)

 

Am vorletzten Spieltag der Verbandsliga und zugleich letzten Heimspiel der Saison, präsentierte sich der HSC von seiner starken Seite. Die Elf von Marco Wagner besiegte den SV Westerhausen mit 2:0 Toren und knackte zugleich in der Tabelle die 40-Punkte Marke. Obwohl der HSC-Trainer abermals auf einige seiner Spieler verzichten musste, stimmte die Einstellung seiner Mannschaft und besonders im ersten Abschnitt, glänzte der HSC mit viel Leidenschaft und Spielwitz. Nach Anpfiff der Partie verstrichen gerade mal vier Minuten und Krüger (4.) bekam die erste Torgelegenheit, sein Schuss parierte aber Klötzer im Westerhäuser Tor. Wenig später diente dann Krüger als Vorbereiter und hatte das Auge für den Einschussbereiten Mäde (10.), doch sein Schuss ging um Haaresbreite über den Querbalken. Durch viele gewonnenen Zweikämpfe und reichlich Kreativität im eigenen Angriffsspiel, spielten sich die "Blau-Gelben" in einem Rausch. So gab es in der 20. Minute gleich drei Einschussmöglichkeiten. Erst scheiterte Krüger völlig frei vor Klötzer, den Nachschuss von Sacher blockte die vielbeinige Gäste-Abwehr und den dritten Versuch von Duda parierte abermals Klötzer. Die mittlerweile mehr als verdiente Führung sollte dann aber vier Minuten später erfolgen. In einem starken Dribbling, überrannte Wille die gesamte Westerhäuser Abwehr und bediente im Zentrum Siegmund, doch sein Schuss wurde wieder von Klötzer pariert, aber Wille (24.) kam erneut an den Ball und drückte das Leder letztendlich über die Linie. Wiederum nur zwei Minuten später, bediente Sacher im Zentrum Lipowski (26.), doch das sichere 2:0 vereitelte der gute Gäste-Keeper. Einen letzten Versuch vergab Krüger ( 35.) mit einem Schuss aus 25m und so ging es mit einer verdiente Führung für den HSC in die Kabinen.

Mit dem knappen 1:0 waren die Gäste gut bedient und blieben somit im Spiel. Aber alle Vorgaben der Harzer für den zweiten Durchgang ließ Krüger (53.) verstummen. Er zwirbelte einen direkten Freistoß in die Maschen und ließ den HSC jubeln. Mit dem 2:0 befand sich der HSC nun ganz klar auf der Siegerstraße und musste bis dahin noch keine ernsthafte Torchance der Gäste zulassen. Dies sollte sich aber Mitte der zweiten Halbzeit ändern, denn Mäde (65.) musste den Platz mit einer dummen Gelb-Roten Karte, durch Meckern verlassen. Somit musste der HSC in Unterzahl die letzten 25 Minuten durchstehen. Dies beflügelte die Gäste zunehmend und der HSC bekam nun auch Druck auf das eigene Tor. Aber die HSC-Defensive absolvierte starke Arbeit und vereitelte einen Angriff nach dem anderen. Die beiden ernsthaften Chancen zum Anschlusstreffer durch Roldan (75.) und Eggert (80.) vereitelte Switala bärenstark im HSC-Gehäuse. So schaffte es der HSC auch in Unterzahl das 2:0 über die Zeit zu bringen und verdiente sich durch einer starken Leistung den Heimerfolg über Westerhausen. Somit nahm die starke Rückrunde der Wagner-Elf seinen Lauf, denn in den letzten 10 Spielen, schaffte es der HSC, 9-mal den Platz ungeschlagen zu verlassen. 

Marco Wagner nach dem Spiel: "Ich muss meiner Mannschaft mal wieder ein riesen Kompliment machen. Besonders in der ersten Halbzeit bot mein Team eine richtig starke Mannschaftsleistung und wir hätten deutlich höher zur Pause führen müssen. In den ersten 45 Minuten zeigte meine Mannschaft deutlich was möglich ist, wenn wir alle Vorgaben auf den Punkt genau umsetzen. Aber auch im zweiten Abschnitt, bei gefühlten 30 Grad, kämpfte meine Mannschaft bis zum Ende, obwohl wir in Unterzahl dagegen halten mussten. Ich bin am Ende hoch zufrieden mit dem geleisteten und natürlich auch über die erreichten 40 Punkte."

Zum Saisonfinale muss der HSC nochmals Auswärts antreten. Am kommenden Samstag gastieren die "Blau-Gelben" beim Tabellenschlusslicht Union Schönebeck. 

 

HSC:  Switala - Wille, Zimmermann, Schunaew, Duda - Mäde, Hevekerl (88.Müller), Sacher (85.Krause), Lipowski (59.Rosenbach), Krüger - Siegmund

 

Tore:  1:0 Wille (24.) , 2:0 Krüger (53.)

 

Bes.Vork.:  Mäde/HSC (65.Gelb-Rot)

 


17.05.2019 - "HSC-Serie" reißt gegen starke Thalheimer:

 

Rot-Weiß Thalheim gegen Haldensleber SC  3:0 (1:0)

 

Jede Erfolgsserie geht mal zu Ende, so geschehen beim Auswärtsauftritt des HSC bei Rot-Weiß Thalheim. Am Freitag Abend musste sich die Mannschaft um HSC-Coach Marco Wagner, mit 3:0 geschlagen geben und verließ nach acht Spielen ohne Niederlage, wieder den Platz ohne Punkte einzufahren. Der. HSC bot auch in Thalheim keinen schlechten Auftritt, doch musste nach 90 Minuten eingestehen, das man den Gastgeber in allen Belangen unterlegen war. Nachdem der HSC einige Nadelstiche setzten konnte, entwickelte sich das Spiel relativ ausgeglichen, doch der erste Fehler sollte zur Führung der Gastgeber führen. Nach einem zentralen Freistoß durch Bader (23.), ging der Ball durch die HSC-Mauer und schlug zum 1:0 ein. Bis zur Strafraumgrenze spielten es die Blau-Gelben gefällig, aber der HSC schaffte es nicht Torgefahr entstehen zu lassen. Anders hingegen die Gastgeber, die im ersten Durchgang zu weiteren guten Tormöglichkeiten kamen. Den Kopfball von Feldmer (33.) entschärfte Switala stark und wenn in der Folge, HSC-Innenverteidiger Schunaew nicht zweimal spektakulär auf der Torlinie geklärt hätte, wäre auch eine deutlichere Halbzeitführung der Thalheimer möglich gewesen. So ging es aus HSC Sicht, mit einem knappen Rückstand in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel sollte der HSC zu seiner besten Möglichkeit kommen und hatte den Ausgleich auf dem Fuß. Lipowski bediente mustergültig den freien Hevekerl (56.), der aber frei vor Thalheims Schlussmann Kotzbau scheiterte. Die Hoffnung auf den Ausgleich verpuffte dann nur vier Minuten später, als Grunert (60.) den Ball nach einer Ecke ins Tor beförderte. Somit zeigten sich die Gastgeber deutlich effizienter und machte es dem HSC immer schwerer. Der zuvor eingewechselte Lochmann ließ dann bereits in der 70. Minute keine Zweifel mehr aufkommen. Thalheim kombinierte sich frei vor Switala und Lochmann (70.) hatte keine Mühe den Ball zum 3:0 einzuschieben. Somit war bereits 20 Minuten vor Abpfiff klar, das hier heute für den HSC nicht zu holen war. So verstrichen auch die letzten Spielminuten und der HSC musste anerkennen, das heute die deutlich bessere Mannschaft gewonnen hat. Die Blau-Gelben rangieren weiter im gesicherten Mittelfeld der Tabelle und hatten durch die Erfolgsserie, den frühzeitigen Klassenerhalt geschafft. 

Trainer Wagner resümierte nach dem Abpfiff: "Heute mussten wir anerkennen das Thalheim die deutlich bessere Mannschaft war, sie haben ein ganz andere Individuelle Klasse an den Tag gebracht. Wir haben zwar 20 Minuten gut mitgehalten, aber am Ende war meine Mannschaft in allen Belangen unterlegen. Wir haben kein schlechtes Spiel absolviert, aber qualitativ war der Gegner heute deutlich besser. Meine Mannschaft muss auch nicht die Köpfe hängen lassen, denn wir haben zuvor acht Spiele beachtliche Ergebnisse erzielt und frühzeitig den Klassenerhalt geschafft."

Nach einer 14-tägigen Pause, empfängt der HSC zum letzten Heimspiel der Saison, den SV Westerhausen im Waldstadion. Eine Woche später gehts dann zum Saisonfinale nach Schönebeck und bereits jetzt kann der HSC auf eine positive Verbandsliga-Saison zurück blicken.

 

HSC:  Switala - Wille, Schunaew, Zimmermann, Krause (57.Hübner) - Mäde, Duda (75.Hampel), Hevekerl (79.Rosenbach), Lipowski, Krüger - Siegmund 

 

Tore:  1:0 Bader (23.) , 2:0 Grunert (60.) , 3:0 Lochmann (70.)

 


Domenik Siegmund (li.) nach dem Ausgleich
Domenik Siegmund (li.) nach dem Ausgleich

11.05.2019 - Auch Kelbra stoppt die "HSC-Serie" nicht:

 

Haldensleber SC gegen SV Kelbra  1:1 (0:0)

 

Auch nach 8 Spielen in Folge, bleibt der HSC weiterhin ungeschlagen. Im Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten SV Kelbra, hieß es nach 90 Minuten 1:1 Unentschieden. Die entscheidenen Szenen sollte es aber erst im letzten Drittel des Spiel zu sehen geben, denn im Vorfeld gestaltete sich die Partie auf ganz schwachen Niveau. Beide Mannschaften passten sich irgendwie dem Wetter an, wobei sich der Dauerregen noch konstant präsentierte. Mit Konstanz konnten beide Teams nur im schwachen Zweikampfverhalten und Fussballmagerkost glänzen. So gab es im ersten Durchgang keine Nennenswerte Tormöglichkeit auf beiden Seiten zu sehen und das 0:0 Halbzeitergebnis sprach Bände. Unzählige Fehlpässe und schlechtes Umschaltspiel, ließen Hoffnung auf Besserung, für den zweiten Durchgang aufkommen. Nach Wiederanpfiff, ließen beide Mannschaften -nach deutlichen Worten der Trainer- aber keine Taten sprechen und so plätscherte die Partie, eine Viertelstunde dahin. Dann sollte der Bann brechen und der HSC kam zur ersten Riesen Gelegenheit im Spiel. Lipowskis Flanke in den Strafraum fand Siegmund (61.), der nur um Haaresbreite an den Ball vorbei rutschte. Dies schien beide Teams wach zu rütteln und fortan entwickelte sich ein besseres Fussballspiel. Die nächste dicke Gelegenheit vergab abermals Siegmund. Nach einer Flanke von Wille, köpfte Siegmund (73.) das Leder an den Pfosten und auch Hevekerl konnte den Nachschuss nicht verwerten. Nach zwei großen vergebenen Gelegenheiten in Führung zu gehen, sollte die Elf von Marco Wagner bestraft werden. Zehn Minuten vor dem Ende kamen die abstiegsbedrohten Gäste zu Ihrer ersten Torchance. An der Strafraumgrenze wurde Bobeliuk (80.) frei gespielt und er ließ Switala im HSC-Tor keine Abwehrchance. Somit schienen die Gäste mit minimalen Aufwand ,alle drei Punkte aus dem Waldstadion zu entführen und hätten drei wichtige Zähler im Abstiegskampf. Doch wer sieben Spiele am Stück ungeschlagen war, bei dem sollte das Selbstvertrauen passen. So gab sich der HSC keineswegs auf und erhöhte nochmals den Druck, um zum Ausgleich zu kommen. Das dies erst in der Schlussminute passieren sollte, ist sicherlich auch etwas glücklich gewesen, doch das Glück ist immer beim Tüchtigen. In der 90. Minute beförderte Hevekerl nochmals eine Flanke in den Strafraum der Gäste und fand den Kopf von Siegmund (90.), der den Ball ins lange Eck köpfte. Nach ausgelassenem Jubel, sollte Vorlagengeber Hevekerl fast noch zum Matchwinner werden. In der Nachspielzeit kam Hevekerl (90+2) im Strafraum völlig frei zum Schuss, doch er jagte das Leder knapp über den Querbalken und so blieb es am Ende beim 1:1 Remis. Aufgrund der Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt und der abermals starken Moral, blieb der HSC auch im achten Punktspiel in Folge ungeschlagen. Der HSC rangiert weiterhin auf den 8.Tabellenplatz, doch für die Gäste aus Kelbra war das Unentschieden zu wenig, um aus dem Tabellenkeller zu kommen. 

HSC-Trainer Wagner kann nur hoffen das sich das Lazarett langsam lichtet, denn zu den Langzeitverletzten Kania, Stadler, Tolle und Sacher, gesellte sich unter der Woche auch noch Cristovao. Hinzu kam das Schunaew und Girke ihre Sperren absitzen mussten, umso respektabler ist es das die "Blau-Gelben" Woche für Woche erfolgreich sind. Dies spricht eindeutig für die mannschaftliche Geschlossenheit. 

Wem Wagner am kommenden Freitag beim schweren Auswärtsspiel in Thalheim zur Verfügung hat, wird sich erst im laufe der Trainingswoche entscheiden.

 

HSC:  Switala - Wille, Zimmermann, Duda, Hübner - Mäde, Hampel (46.Krause), Hevekerl, Siegmund, Lipowski - Krüger

 

Tore:  0:1 Bobeliuk (80.) , 1:1 Siegmund (90.) 

 


Lucas Krüger siegt mit dem HSC in Ammendorf
Lucas Krüger siegt mit dem HSC in Ammendorf

03.05.2019 - HSC auch in Halle nicht zu stoppen:

 

BSV Halle-Ammendorf gegen Haldensleber SC  0:1 (0:1)

 

Durch eine grandiose Teamleistung sichert sich der HSC einen überraschenden Auswärtssieg und siegte beim amtierenden Verbandsligameister Halle-Ammendorf mit 0:1 Toren. Dank dem Treffer von Tim Girke (40.) im ersten Durchgang, baut der HSC nun seine "Erfolgsserie", auf sieben Spielen ohne Niederlage aus. Beide Mannschaften gingen arg gebeutelt in die Partie und mussten auf einige Ihrer Stammspieler verzichten. Der HSC reiste zwar mit breiter Brust nach Ammendorf, wusste aber auch das beim Tabellendritten, ein ganz hartes Stück Arbeit warten würde. Folgerichtig fanden die Gastgeber auch besser in die Partie und kamen in den ersten 15 Minuten zu Gelegenheiten. Aber der sich Topform befindende HSC-Keeper Switala entschärfte die Kopfbälle von Zern (7.) und Richter (13.). Die bis dahin beste Chance vereitelte abermals Switala, als er der Versuch von Zern (15.) an den Pfosten lenkte. In der Folge sorgte der HSC für deutlich mehr Entlastung und kam selbst zur ersten riesen Gelegenheit. Krüger bediente Lipowski (18.) in den Lauf, der allein vor Halles Keeper Guth auftauchte. Der Torwart war bereits geschlagen, doch Halles Saul (18.) kratze den Ball von der Torlinie. Nun war auch der HSC im Spiel und fortan egalisierten sich beide Mannschaften. Verbissene Zweikämpfe und zwei starke Abwehrreihen, ließen aber wenig Torchancen zu. Kurz vor der Halbzeitpause sollte der HSC dann aber ein Mittel finden, in Person von Tim Girke. Im Ammendorfer Strafraum vernaschte Girke (40.) gleich drei Akteure und schob zur Führung für den HSC ein. Somit ging es mit einer knappen Pausenführung in die Kabinen. 

Nach dem Pausentee überstand der HSC die ersten 15 Minuten, indem die Gastgeber den Druck erhöhten, ohne sich aber eine zwingende Torchance heraus zuspielen. Den ersten gefährlichen Schuss von Zern (60.) parierte abermals Switala stark. Die Haldensleber Abwehrkette verrichtete beste Arbeit und machte es dem Favoriten immer schwerer. Auf der Gegenseite versuchte es Duda (68.) aus 20m, doch seinen Schuss entschärfte Guth glänzend. Dann gab es einen Nackenschlag für die Elf von HSC-Trainer Wagner. Nach einem Foulspiel an Tim Girke hob Linienrichterin Hartmann die Fahne und Schiedsrichter Kahlert zeigte dem gefoulten Girke die Gelbe Karte, zum erblüffen aller HSC-Akteure. Da Girke (74.) bereits Gelb vorbelastet war, musste er mit der Ampelkarte den Platz verlassen. Warum, wird das Geheimnis des Schiedsrichtergespanns bleiben und so musste der HSC die Schlussviertelstunde in Unterzahl bestreiten. Jetzt rückte die HSC-Elf noch enger zusammen und stemmte sich gegen wütende Hallenser Angriffe. Aber auch nach dem Platzverweis sollten die Gastgeber kein Weg und Mittel finden, die HSC-Defensive zu knacken. So verstrichen die Schlussminuten und der HSC konnte die knappe Führung über die Spielzeit bringen. Mit dem Abpfiff gab leider noch die zweite Hiobsbotschaft für die Blau-Gelben, denn ohne Gegner Einwirkung verletzte sich Sebastian Tolle (90+5) abermals schwer am Knie, das er dem HSC für lange Zeit fehlen wird. So war es für die Wagner-Elf, mit dem Platzverweis von Girke und der Verletzung von Tolle, ein teuer erkaufter Auswärtssieg, dennoch war er am Ende verdient. Die Disziplin und Einstellung sind derzeit aller Ehrenwert und so findet die ungeschlagene "Serie", mit dem Auswärtssieg in Ammendorf, ihren Höhepunkt.

 

Marco Wagner zitiert nach dem Abpfiff:  "Das war heute ganz große Klasse was meine Mannschaft gezeigt hat und lieferte eine starke Mannschaftsleistung ab. Wieder gingen meine Jungs an die Leistungsgrenze und es freut mich ungemein das wir nun auch eine Mannschaft aus den "Top Drei" der Liga schlagen konnten. Im zweiten Abschnitt hatte Halle sicherlich mehr Spielanteile, doch die Art und Weise wie meine Mannschaft verteidigt hat war grandios. So steht am Ende ein sicherlich nicht unverdienter Sieg zu Buche und die mannschaftliche Geschlossenheit ist seit Wochen großartig. Bitter ist natürlich die erneute Verletzung von Sebastian Tolle, aber er wird von uns jegliche Unterstützung bekommen, das er wieder auf die Beine kommt".

 

Ob der HSC auch im achten Spiel in Folge ungeschlagen bleibt, wird sich am kommenden Samstag zeigen. Dort empfangen die Blau-Gelben im heimischen Waldstadion, den SV Kelbra. Bis dahin kann die Wagner-Elf auf ganz starke Wochen zurück blicken und liefert derzeit beachtlichen Leistungen ab. 

 

HSC:  Switala - Wille, Schunaew, Zimmermann, Krause - Mäde, Cristovao, Duda, Girke, Lipowski (90.Rosenbach) - Krüger (86.Tolle/90+5 Hampel)

 

Tore:  0:1 Girke (40.)

 

Bes. Vork.:  Girke/HSC (Gelb-Rot 74.)

 







Haupverein
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03.08.2019 , 15.00 Uhr 

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